Väternotruf informiert zum Thema

Generalstaatsanwaltschaft Celle


 

 

Generalstaatsanwaltschaft Celle

Schlossplatz 2

29221 Celle

 

Telefon: 05141 / 206-0

Fax: 05141 / 206-328

 

E-Mail: Poststelle@gsta-ce.niedersachsen.de

Internet: www.staatsanwaltschaften.niedersachsen.de/master/C37293423_N5808666_L20_D0_I3749624.html

 

 

Internetauftritt der Generalstaatsanwaltschaft Celle (02/2015)

Informationsgehalt: mangelhaft

namentlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Niedersachsen eigentlich Steuern, wenn die Niedersächsische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt. 

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

 

 

Bundesland Niedersachsen

Oberlandesgericht Celle

 

 

Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Celle: Dr. Frank Lüttig (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 01.05.2012, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 07.07.1993 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 03.01.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 22.06.2005 als Leitender Ministerialrat im Niedersächsischen Justizministerium aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 1.05.2012 als Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. 20.02.2015: "Ermittlungen wegen Geheimnisverrats Wie der Verdacht auf den "General" fiel. ... Im Landtag zu Hannover hat sich am Freitag etwas Unerhörtes begeben, das in der Geschichte der Generalstaatsanwälte in Deutschland einmalig ist. Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) gab bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Göttingen, die zum Bezirk des Braunschweiger Generalstaatsanwalts gehört, ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen gegen den Celler Generalstaatsanwalt Frank Lüttig eingeleitet habe. " - http://www.sueddeutsche.de/politik/ermittlungen-wegen-geheimnisverrats-wie-der-verdacht-auf-den-general-fiel-1.2360451

Stellvertretende Leiterin der Generalstaatsanwaltschaft Celle: 

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Niedersachsen beschäftigen bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Staatsanwälten und sonstigen Mitarbeitern.

 

Die grundsätzlichen Aufgaben einer Generalstaatsanwaltschaft

Jede Generalstaatsanwaltschaft ist die dienstvorgesetzte Behörde der Staatsanwaltschaften ihres Bezirks. Dies bedeutet:

Der Generalstaatsanwaltschaft obliegt die Personal- und Fachaufsicht über die Staatsanwaltschaften. Dies dient einer einheitlichen und gleichmäßigen Entscheidungspraxis in ihrem Bezirk. Dazu gehört, dass die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaften ständig überprüft wird. Zu diesem Zweck findet in regelmäßigen Abständen eine förmliche „Nachschau“ vor Ort statt, bei der die Strukturen und Abläufe der Behörden - vor allem die ordnungsgemäße Abwicklung der einzelnen Ermittlungsverfahren - kontrolliert werden.

Das wird auch dadurch gewährleistet, dass die nachgeordneten Staatsanwaltschaften gehalten sind, die Generalstaatsanwaltschaft durch Berichte umgehend und laufend über bedeutsame Vorgänge zu informieren und über alle Verfahren zu unterrichten, die mehr als 12 Monate unerledigt sind. So ist die Generalstaatsanwaltschaft in der Lage, die Sach- und Rechtslage zu prüfen und notfalls per Weisung in die Fallbearbeitung einzugreifen. Zur Fachaufsicht gehört auch, dass die Generalstaatsanwaltschaft zur Entscheidung berufen ist, wenn gegen eine Einstellungsverfügung einer Staatsanwaltschaft Beschwerde erhoben wird.

Jede Generalstaatsanwaltschaft nimmt darüber hinaus die Aufgaben der Staatsanwaltschaft gegenüber dem Oberlandesgericht wahr:

Dazu gehört die Bearbeitung von Revisionen in Strafsachen und von Rechtsbeschwerden in Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die GStA ist auch für die Antragstellung bei Haftprüfungen, bei Beschwerdeentscheidungen und bei Entscheidungen im sogenannten Klageerzwingungsverfahren vor dem Oberlandesgericht zuständig.

Jede Generalstaatsanwaltschaft ist ferner für folgende weitere Aufgaben zuständig

* für den Rechtshilfeverkehr in Strafsachen mit dem Ausland;

* für ausländische Auslieferungsersuchen;

* für Anwaltsgerichtsverfahren gegen Rechtsanwälte;

* für Berufsgerichtssachen gegen Steuerberater;

* für Kartellsachen;

* für die Vertretung des Landes, soweit im Justizbereich Ersatzansprüche geltend gemacht werden;

* für die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen;

* gegenüber dem Justizministerium - dem sie unmittelbar unterstellt ist - für die Berichterstattung in einzelnen Verfahren sowie für die Stellungnahme zu Gesetzesentwürfen;

* für alle sonstigen Aufgaben einer Mittelbehörde (zwischen dem Justizministerium und den einzelnen Staatsanwaltschaften) in Verwaltungsangelegenheiten.

 

 

 

Staatsanwaltschaften im Zuständigkeitsbereich der Generalstaatsanwaltschaft Celle:

Staatsanwaltschaft Bückeburg

Staatsanwaltschaft Hannover

Staatsanwaltschaft Hildesheim

Staatsanwaltschaft Lüneburg

Staatsanwaltschaft Stade

Staatsanwaltschaft Verden

 

 

Väternotruf Celle

Peter Löffler

Burgstrasse 12

29342 Wienhausen

Telefon: 05082 / 914929

Funk: 0162 - 45 47 770

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Staatsanwälte: 

Volker Brandt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 07.01.2005, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 05.09.1980 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg - abgeordnet - aufgeführt. Namensgleichheit mit: Volker Brandt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück (ab 13.09.2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.02.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 13.09.2002 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück aufgeführt.

Petra Herzog (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 29.04.2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 11.05.1998 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 29.04.2008 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle - halbe Stelle - aufgeführt.

 

 

Thomas Hackner (Jg. 1963) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 29.02.2000, ..., 2002)

Herrmann (geb. ....) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab , ..., 2010) - http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C63432957_L20.pdf

Dr. Nicole Lange (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 08.12.2008, ..., 2014) - vorher Staatsanwaltschaft Lüneburg

 

 

Dr. Frank Lüttig (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 01.05.2012, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 07.07.1993 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 03.01.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 22.06.2005 als Leitender Ministerialrat im Niedersächsischen Justizministerium aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 1.05.2012 als Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. 20.02.2015: "Ermittlungen wegen Geheimnisverrats Wie der Verdacht auf den "General" fiel. ... Im Landtag zu Hannover hat sich am Freitag etwas Unerhörtes begeben, das in der Geschichte der Generalstaatsanwälte in Deutschland einmalig ist. Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) gab bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Göttingen, die zum Bezirk des Braunschweiger Generalstaatsanwalts gehört, ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen gegen den Celler Generalstaatsanwalt Frank Lüttig eingeleitet habe. " - http://www.sueddeutsche.de/politik/ermittlungen-wegen-geheimnisverrats-wie-der-verdacht-auf-den-general-fiel-1.2360451

Karin Müller (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 29.02.2000, ..., 2014)

Wolfgang Müller (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle / Leiter der Zentralen Stelle Organisierte Kriminalität und Korruption (ab 18.05.2009, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 10.10.1990 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 18.05.2009 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. 

Christian Schierholt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 07.12.2006, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.10.1997 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg aufgeführt.

Frank Weissenborn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 10.07.2007, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 15.02.1999 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt.

 

 

Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle tätig:

Stephan Arnold (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 12.11.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.05.1990 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Namensgleichheit mit: Colin Arnold  (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Richterin am Amtsgericht Hannover / Familiengericht (ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.10.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.10.2003 als Richterin bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt.

Katrin Ballnus (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Leitende Oberstaatsanwält bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig (ab , ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 22.11.2000 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 07.01.2005 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 30.03.2009 als Ministerialrätin im Justizministerium Niedersachen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 29.04.2013 als Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Siehe auch Pressemitteilung unten. 

Gerhard Berger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg (ab 02.12.2005, ..., 2010) - ab 06.01.2000 Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle.

Antje Bertrang (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Verden (ab 27.06.2012, ..., 2014) - im  Handbuch der Justiz 2010 ab 01.03.1995 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 09.02.2011 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 27.06.2012 als Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Verden aufgeführt. 

Ralf Busch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Vorsitzender Richter am Landgericht Hannover (ab 09.12.2013, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 02.05.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 10.11.2006 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 09.12.2013 als Vorsitzender Richter am Landgericht Hannover - abgeordnet - aufgeführt. Generalstaatsanwaltschaft Celle - 2012: Zentrale Stelle Organisierte Kriminalität und Korruption.

Clemens Eimterbäumer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover (ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 18.09.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 27.09.2007 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 27.09.2007 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Namensgleichheit mit: Elke Eimterbäumer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Landgericht Hannover (ab 13.03.2002, ..., 2010) - Bunte 51/2013: "Christian Wulff Der Prozess gegen den Bundespräsidenten a.D. könnte schneller als geplant zu Ende gehen. ... Als Prozessbeobachter hat man beinahe Mitleid mit Oberstaatsanwalt Clemens Eimterbäumer, 43, und Staatsanwältin Anna Tafelski, 30, die einen fast verschüchterten Eindruck machen und kauf Fragen an die Zeugen stellen... Macht er kurzen Prozess? Frank Rosenow, Vorsitzender Richter im Wulff-Prozess". Die arme Frau Tafelski, bei so viel geballter Männlichkeit, Richter Rosenow, Christian Wulff und dann auch noch der "Prozessbeobachter" Clemens Eimterbäumer", da möchte Marzena Anna Tafelski (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1982) - Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle (23.02.2010, ..., 2012) womöglich viel lieber im Urlaub auf den Balearen weilen und in der "Bunte" blättern.

Dr. Jörg Fröhlich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover (ab 12.08.2013, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 2000 ab 14.01.1991 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 15.11.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 26.10.2011 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. 2013: Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Verden? 2009, 2010: Pressesprecher bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle. Staatsanwaltschaft Verden 2013: "Andererseits sind wir auch keine Geheimbehörde". Unsere Strukturen, Sachgebiete und Leistungsbilanzen öffnen wir gern, um Sie, verehrte Bürgerinnen und Bürger, angemessen über unser Wirken zu informieren." - ein löblicher Vorsatz.

Angelika Gresel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Verden (ab 16.12.2013, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 2000 ab 05.04.1989 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hannover - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.02.2000 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 13.11.2006 als Stellvertretende Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Ab 01.04.2013 kommissarische Leitung der Staatsanwaltschaft Hannover. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 16.12.2013 als Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Verden aufgeführt. 

Ralf Günther (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.09.2001 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 19.09.2001 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt.

Hans-Dieter Jeserich (Jg. 1943) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 30.09.1991, ..., 2002)

Roland Kazimierski (Jg. 1957) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg (ab , ..., 2010) - ab 17.09.1992 Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle. 2010: stellvertretender Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680451.html

Dieter Kochheim (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover (ab , ..., 2008, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 15.03.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 15.03.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Roswitha König (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 01.09.1998, ..., 2012)

Rolf Naujok (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 16.06.1992, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 16.06.1992 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle - Altersteilzeit - aufgeführt. 

Silvia Nemetschek (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 01.10.1996, ..., 2010) - 2010: stellvertretende Pressesprecherin.

Jörg Neuendorff (Jg. 1945) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 01.09.2000, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2004 und folgende nicht aufgeführt.

Thomas Pfleiderer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim (ab 01.08.2008, ..., 2012) - ab 1977 Tätigkeit bei der Justiz, ab 1980 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover. 1985 bis 1989 Abordnung zum Generalbundesanwalt nach Karlsruhe. 1991 Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle, ab 2001 Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Bückeburg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 27.12.2001 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bückeburg aufgeführt.

Harald Range (geboren am 16. Februar 1948 in Göttingen, - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (ab 17.11.2011, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 17.11.2011 als Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof aufgeführt. 1975-1978: Richter am Landgericht in Lüneburg und Richter am Amtsgericht unter anderem in Lüneburg, Northeim und Osterode (Zivil- und Strafsachen). 1978-1986: Staatsanwalt in Göttingen, Wirtschafts- und Umweltstrafsachen, Pressesprecher. 1986-1989: Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle. 1989-2001 Niedersächsisches Justizministerium in Hannover, zuletzt als Leiter der Referatsgruppe (Abteilung) für Strafrecht und Strafverfahrensrecht und Gnade. Januar 2001 - November 2011: Generalstaatsanwalt in Celle. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 11.07.2001 als Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt.

Manfred Schulz (Jg. 1939) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle (ab 04.07.2000, ..., 2002)

Irene Silinger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hannover (ab 08.12.2008, ..., 2009) - ab 31.08.1990 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Hannover. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 17.12.2007 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. 2009: Pressesprecherin bei der Staatsanwaltschaft Hannover / Leiterin einer Abteilung für Jugend und Jugendschutzsachen.

Katharina Thaysen-Bender (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Oberlandesgericht Köln (ab 25.03.2013, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.03.2002 als Staatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 ab 17.03.2002 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Lüneburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 21.06.2010 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Köln aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 25.03.2013 als Richterin am Oberlandesgericht Köln aufgeführt. Namensgleichheit mit: Ulf-Thomas Bender (geb. 30.04.1960 in Duisburg - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Vorsitzender Richter am Landgericht Duisburg / Vizepräsident am Landgericht Duisburg (ab , ..., 2016) - 1989 bis 1995 Richter am Landgericht Duisburg. 1995 bis 2000 Abordnung an das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. 1998 bis 2006 Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.02.1998 als Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 28.04.2006 als Vizepräsident am Landgericht Kleve aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 31.03.2011 als Vizepräsident am Oberlandesgericht Köln aufgeführt. http://www.olg-koeln.nrw.de/001_wir_ueber_uns/001_praesident_vize/zwtext_vizepraesident_bender/vize_bender/index.php.

Manfred Wendt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hannover (ab 01.09.1998, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 16.02.1987 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Göttingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 29.03.1993 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle aufgeführt.

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

 

Rechtsanwälte:

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

 

Neue stellvertretende Behördenleiterin bei der Generalstaatsanwaltschaft - Ministerialrätin Ballnus wechselt vom Niedersächsischen Justizministerium nach Celle

Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Celle vom 24.10.2012

Ministerialrätin Katrin Ballnus

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat eine neue Abteilungsleiterin. Mit Katrin Ballnus übernimmt erst zum zweiten Mal eine weibliche Führungskraft die Leitung der Verwaltungsabteilung. In ihrer neuen Funktion ist sie zugleich ständige Vertreterin des Generalstaatsanwalts. Die aus Neustadt am Rbg. stammende Mutter zweier Kinder folgt damit dem kürzlich zur Staatsanwaltschaft Verden gewechselten Leitenden Oberstaatsanwalt Dr. Jörg Fröhlich im Amt nach.

Katrin Ballnus (45) begann nach dem Abschluss ihrer juristischen Ausbildung 1996 ihre berufliche Laufbahn zunächst bei der Staatsanwaltschaft Berlin. 1998 wechselte sie nach Niedersachsen und war je zur Hälfte ihrer Arbeitskraft bei der Staatsanwaltschaft und bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle tätig. Nach weiteren Stationen, unter anderem beim Landgericht Stade und als Expo-Richterin beim Amtsgericht Hannover, kehrte sie zurück nach Celle und trat im Jahre 2000 ihre Planstelle bei der Zweigstelle der Staatsanwaltschaft Lüneburg an. Seit 2002 arbeitete sie in der Strafrechtsabteilung des Niedersächsischen Justizministeriums, wo sie 2005 zur Oberstaatsanwältin und 2009 zur Ministerialrätin befördert wurde. Seit 2005 leitete sie dort das Referat für Strafprozessrecht, Organisierte Kriminalität und Terrorismus.

Generalstaatsanwalt Dr. Lüttig: Ich freue mich sehr über die Ernennung von Frau Ministerialrätin Ballnus zur Abteilungsleiterin der Generalstaatsanwaltschaft und zur Bestellung als meine Vertreterin. Frau Ballnus ist ein Gewinn für meine Behörde und ich bin überzeugt, mit ihr eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit nun bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle fortsetzen zu können."

http://www.staatsanwaltschaften.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=22956&article_id=109913&

 

 

 


 

Zentrale Stelle Organisierte Kriminalität und Korruption (ZOK)

 

Telefon: 05141 / 206-729

Fax: 05141 / 206-813

 

E-Mail: zok@gsta-ce.niedersachsen.de

Internet: www.staatsanwaltschaften.niedersachsen.de/master/C8615180_N7147277_L20_D0_I3749624.html

 

Niedersachsen hat diese Zentrale Stelle im Jahr 1996 eingerichtet (AV des Nds. Justizministeriums vom 15.02.1996, Nds. Rpfl. S. 55). Die ZOK ist Teil der Generalstaatsanwaltschaft Celle, aber landesweit zuständig, also auch für die Bezirke der Generalstaatsanwaltschaften in Braunschweig und Oldenburg. Bundesweit bestehen zwei entsprechende Zentrale Stellen dieser Art (in Hessen und Baden-Württemberg).

Leitung

Oberstaatsanwalt Wolfgang Müller

Ansprechpartner

Oberstaatsanwalt Dr. Ralf Busch

 

Mitarbeiter der ZOK sind

- ein Leitender Oberstaatsanwalt

- vier Oberstaatsanwälte

- drei Unterstützungskräfte.

Alle sind jedoch nur mit Teilen ihrer Arbeitskraft im Aufgabenbereich der ZOK eingesetzt. Daneben nehmen sie weitere Aufgaben wahr (z. B.: Bearbeitung von Revisionssachen und Haftsachen).

 


 

 

 

Wo Freislers Nachfolger unbehelligt lebte

Ach, die alten Zeiten

Eine Kleinstadt, das Ministerium, der Verfassungsschutz und die Justiz hielten dicht / Von Ernst Klee Sontra/Hessen

Sontra in Hessen, fünfzehn Kilometer von der deutsch-deutschen Grenze entfernt. Hinter den Fachwerkhäusern der Hauptstraße gedeihen noch Gärten. Der Werbeprospekt des Heimat und Verkehrsvereins über die Landschaft: „Die Pflanzenwelt ist alpin. Im Sommer blühen Orchideen, im Herbst der seltene Enzian . . . Hier kann man noch die heile Welt der Natur erleben."

Im idyllischen Sontra kam 1945, vielleicht auch 1946, ein Mann an, der sich Heinrich Hartmann nannte, in Wahrheit jedoch Harry Haffner hieß. Der Fremde hatte gute Gründe, sich als Heinrich Hartmann zu tarnen: 1944 war er Generalstaatsanwalt von Kattowitz geworden, und in den letzten Kriegswochen hatte ihn Hitler sogar noch zum Präsidenten des Volksgerichtshofs ernannt. Haffner war bei seiner Ernennung erst 44 Jahre alt.

Nur wenige wissen, daß der berüchtigte Roland Freisler einen Nachfolger hatte. Daß er untertauchen konnte, blieb mehr als vierzig Jahre ein Geheimnis. In Sontra wußten viele davon. Sie schwiegen und möchten heute noch lieber schweigen als reden.

In einem Geschäft am Marktplatz frage ich, ob sich noch jemand an einen Heinrich Hartmann erinnern könne. Ein strammer Siebziger lacht: „Ach, die alten Zeiten." Er will nichts sagen, gibt aber zugleich zu erkennen, daß er Bescheid weiß. „Er war noch größer als Sie", sagt er. Schließlich wird er gesprächiger: „Der hatte viel Geld und viele Freunde in Hannover. Er wohnte drüben in der Bahnhofsstraße im Hotel Ruelberg. Da haben wir manchen gehoben." Ich frage: „Sie wußten, daß er eigentlich Haffner hieß?" Der alte Herr schaut mich mitleidig an. Ich frage weiter, ob er auch wisse, daß Hartmann/Haffner in Kattowitz und am Volksgerichtshof gewesen sei. Er blickt noch mitleidiger, will aber die Diskussion beenden: „Was man im Suff erzählt, bleibt unter Männern." Ich werfe ein, daß Haffner doch längst tot sei, er also ruhig reden könne. Nein, meint Haffners Mitwisser, er habe Stillschweigen gelobt. Ein Geheimnisträger.

Harry Haffner, am 28. Mai 1900 geboren, hatte nach 1933 Karriere gemacht. Vorgesetzte und Parteiführer förderten ihn wegen seines Eifers. So schrieb 1934 der Celler Generalstaatsanwalt, Haffner habe sich „unter Opferung fast jeder freien Stunde in den Dienst der NSDAP gestellt". Mit 37 Jahren wird er ständiger Vertreter des Generalstaatsanwalts in Kassel, mit 40 hat er den gleichen Posten in Hamm. Mit 43 Jahren wird er Generalstaatsanwalt in Kattowitz (schon 1935 hatte der osthannoversche Gauleiter Telschow seinen Parteigenossen Freisler auf Haffner aufmerksam gemacht).

Am 26. Januar 1944 wird Haffner im Festsaal der Provinzialverwaltung in sein Amt eingeführt. Staatssekretär Klemm läßt in seiner Festansprache keinen Zweifel, was man von dem neuen Mann erwarte: Es sei eine der wichtigsten Aufgaben, „diejenigen Elemente, die dem Nationalsozialismus seinen Weg erschweren oder sich ihm entgegenstellen wollen, zu beseitigen".

Wenige Monate später, am 28. Juni 1944, besuchte Haffner einen Ort, wo solche „Elemente" beseitigt wurden: Auschwitz. In seiner Begleitung waren ranghohe Juristen, darunter der spätere Senatspräsident beim Landessozialgericht in Essen, Dr. Friedrich Caliebe. Im geheimen Reisebericht heißt es: „Auf einer weiteren Verladestelle wurde ein Güterzug mit ungarischen Juden ausgeladen . . . Der Rückweg ins Lager führte an einem Krematorium vorbei."

Harry Haffner mietete 1948 unter seinem Tarnnamen Hartmann einen kleinen Laden in Sontra. Der NS-Jurist widmete sich fortan der Herstellung von Stoffknöpfen, das heißt, er ließ alte Armeeknöpfe mit Stoff überziehen. Später kam die Produktion von Schnallen und Gürteln und die Reparatur von Strümpfen und Handschuhen hinzu. 1953 beschäftigte er immerhin vier Frauen. Ob der ehemalige Generalstaatsanwalt gelegentlich an die Jahre davor gedacht hat? Am 28. Juli 1944 war in Kattowitz ein Pole namens Zdebel hingerichtet worden, weil er sich unter anderem „im Tauschhandel für Gummiband, Knöpfe und Galanteriewaren verschiedene Lebensmittel ohne Bezugsausweis" verschafft hatte.

Die Besitzerin von Haffners ehemaligem Knopfladen will gerade abschließen, um Mittagspause zu machen, als ich komme. Nein, beteuert sie, sie sagt gar nichts. „Haben Sie denn nie mit ihm gesprochen?" frage ich. Ihre Antwort: „Nein, er hat seine Miete gezahlt, das war ja nicht viel, gesprochen haben wir nichts." Ich bin fast schon aus der Tür, da höre ich: „Er lebt ja noch." Die Erklärung, daß Haffner längst tot sei, läßt sie nicht gelten: „Ich weiß, er lebt in Hannover." Freislers Nachfolger ist 1969 gestorben.

Auf dem Rückweg treffe ich den strammen Siebziger auf der Straße. „Na, was machen Ihre Recherchen?" lacht er, wissend, daß hier niemand etwas sagen wird. Wieder läßt er mich spüren, daß er erzählen könnte. „Geld hatte der und Freunde in Hannover", wiederholt er. „Das mit den Knöpfen war doch nur Tarnung."

Der nächste Besuch führt mich zu einer alten Dame, die einen Edeka-Laden führt. Sie hatte Haffner für zwei, drei Jahre eine Wohnung vermietet. Ich spreche mit ihr zwischen Regalen mit Putz und Reinigungsmitteln. Sie kann sich an nichts mehr erinnern, obgleich sie Haffner zumindest einmal besucht hat, nachdem er etwa 1954 von Sontra nach seinem Geburtsort Uslar verzogen war. Ich frage, ob auf der Türschwelle in Uslar der Name Hartmann oder Haffner gestanden habe. Ihre Antwort: „Weiß ich nicht. Wir haben nichts miteinander geredet."

Harry Haffner wollte 1952 nicht länger als Knopfproduzent Hartmann leben, wie einem Brief vom 27. August 1953 an einen Oberstaatsanwalt in Kassel zu entnehmen ist. Auf zwölf Seiten legt Harfner dar, er sei zur NSDAP gekommen, um Deutschland vor dem kommunistischen Chaos zu retten. Nachfolger Freislers sei er geworden, um extreme Kräfte von diesem Posten fernzuhalten. Unter seinem Vorsitz habe es - abgesehen von Abwesenheitsurteilen - nur zwei Verhandlungen gegeben. Dabei sei der Königsberger Oberlandesgerichtspräsident Dr. Dräger, der mit einem Torpedoboot aus der belagerten Stadt geflohen sei, zum Tode verurteilt worden. Mehr könne er nicht sagen: „Das Beratungsgeheimnis verbietet mir, nähere Einzelheiten über den Inhalt der Beratung bekanntzugeben."

In die Illegalität sei er nur deshalb gegangen, weil er fürchtete, an die Polen ausgeliefert und von einem polnischen „Femegericht" grundlos zum Tode verurteilt zu werden. Haffner: „Um endlich den immer untragbarer werdenden seelischen Druck loszuwerden, habe ich am 13. 9.1952 den niedersächsischen Innenminister als den Polizeiminister meines Heimatlandes aufgesucht und meine Verhältnisse in aller Offenheit geschildert. Sowohl in dieser Besprechung als auch in einer Unterredung mit dem Leiter des Amtes für Verfassungsschutz in Hannover vom gleichen Tage habe ich sofort meine Befürchtung wegen der mir drohenden Auslieferung zur Sprache gebracht . . . Mit dem Amt für Verfassungsschutz in Hannover habe ich im Jahr 1953 Fühlung gehalten und mindestens einmal, nämlich im Mai, mit dessen Leiter vorgesprochen." Haffner weiter: „Ich bitte Sie, die in Betracht kommenden Unterlagen vom Verfassungsschutzamt Hannover einzufordern, falls es Ihnen geboten erscheint."

 

Drei Ermittlungsverfahren sind eingestellt worden: Das Verfahren wegen seiner Tätigkeit am Volksgerichtshof und ein Verfahren wegen Beteiligung an der NS-Euthanasie. Daß Haffner unter falschem Namen lebte und falsche Papiere hatte, wurde strafrechtlich nicht geahndet. Freislers Nachfolger soll sich in einem Notstand befunden haben. Die Akten „wegen falscher Namensführung sind 1965 ausgesondert worden".

Von 1954 an bezog Harry Haffner Pension. Er war taktvoll genug, nicht in den Justizdienst zurückzustreben - wie so viele NS-Juristen.

Am Ende meines Tages in Sontra bin ich in ein Cafe gegangen. Gäste mustern mich, wie ich den ganzen Tag schon als Ortsfremder beargwöhnt wurde. Aber der ortsfremde Haffner soll nicht weiter aufgefallen sein.

Etwa acht Jahre hat der Nazi-Jurist in dem Hessenstädtchen nahe der „Zonengrenze" gelebt. Beinahe wäre es Harry Haffner gelungen, zu verheimlichen, daß er Nachfolger Roland Freislers war. Haffner war der Mann, dem Hitler während der letzten Wochen des Naziregimes das Terrorinstrument Volksgerichtshof anvertraute. Bisher wußte die Öffentlichkeit nicht einmal von seiner Existenz. Die eingeweihten Stellen im Ministerium, bei der Justiz und beim niedersächsischen Verfassungsschutz hielten dicht.

http://www.zeit.de/1987/19/Ach-die-alten-Zeiten

 

 

 

 


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