Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Landkreis Havelland

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Havelland

Platz der Freiheit 1

14712 Rathenow

 

Telefon: 03385 / 551-0

Fax: 03385 / 551-1555

 

E-Mail landkreis@havelland.de

Internet: www.havelland.de

 

 

Internetauftritt des Landkreis Havelland (06/2015)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: vorhanden

 

 

Der Landkreis Havelland ist ein Landkreis im Westen des Landes Brandenburg. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Ostprignitz-Ruppin und im Nordosten der Landkreis Oberhavel. Den östlichen Abschluss bildet die Landesgrenze zum Berliner Bezirk Spandau. Im Südosten grenzt der Landkreis an die kreisfreie Landeshauptstadt Potsdam, im Süden an den Landkreis Potsdam-Mittelmark und die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel. An der Grenze im Westen liegen die sachsen-anhaltischen Landkreise Stendal und Jerichower Land.

 

Bundesland Brandenburg

Städte und Gemeinden:  

Nach der Gemeindegebietsreform 2003 umfasst der Landkreis noch 26 Gemeinden, darunter 7 Städte.

(Einwohner am 31. Dezember 2007[1])

Städte

¹ amtsangehörige Stadt

1. Falkensee (39.366)

2. Friesack ¹ (2.725)

3. Ketzin (6.488)

4. Nauen (16.675)

5. Premnitz (9.490)

6. Rathenow (26.265)

7. Rhinow ¹ (1.821)

 

Amtsfreie Gemeinden

1. Brieselang (10.667)

2. Dallgow-Döberitz (8.277)

3. Milower Land (4.756)

4. Schönwalde-Glien (8.810)

5. Wustermark (7.652)

 

Ämter und zugehörige Gemeinden

1. Amt Friesack (6.837)

1. Friesack (Stadt) (2.725)

2. Mühlenberge (797)

3. Paulinenaue (1.287)

4. Pessin (668)

5. Retzow (573)

6. Wiesenaue (787)

 

2. Amt Nennhausen (4.923)

1. Kotzen (629)

2. Märkisch Luch (1.370)

3. Nennhausen (1.989)

4. Stechow-Ferchesar (935)

3. Amt Rhinow (5.153)

1. Gollenberg (447)

2. Großderschau (519)

3. Havelaue (998)

4. Kleßen-Görne (409)

5. Rhinow (Stadt) (1.821)

6. Seeblick (959)

 

 

 

Jugendhilfeausschuss Landkreis Havelland:

Mitgliederliste siehe unten

https://ratsinfo.havelland.de/bi/au020.asp?AULFDNR=7&options=4&altoption=

 

 

Jugendamt Havelland

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Zusendung der vollständigen aktuellen Mitgliederliste des Jugendhilfeausschusses.

Bitte auch die entsendenden Träger der Freien Jugendhilfe und die Institutionen der Beratenden Mitglieder mit angeben. Diese konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.

Bitte senden Sie uns auch die aktuelle Satzung des Jugendhilfeausschusses zu.

Mit freundlichen Grüßen

Anton

www.vaeternotruf.de

 

 

Jugendamt Havelland

Kreisjugendamt

 

Internet: www.havelland.de/Jugend.41.0.html

 

Im Jugendamt Havelland gibt es cirka 50 Mitarbeiter/innen (2008). Männliche Mitarbeiter scheint es im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Landkreis Havelland nicht zu geben. Wozu auch für Kinder und Familie sind im Landkreis Havelland ohnehin nur Frauen zuständig. Arme Väter im Landkreis Havellland, die ihr einsam und verlassen seid. Wird Zeit, dass man sich im Landkreis Havelland gemäß des Konzeptes des Gendermainstream mal um eine paritätische Besetzung des ASD mit Männern und Frauen kümmert.

 

Dienststelle Nauen

Goethestraße 59/60

14641 Nauen

Frau Thanheiser

Telefon: 03321 / 403 5212

Frau Kunze

Telefon: 03321 / 403 5213

 

 

Dienststelle Rathenow

Platz der Freiheit 1

14712 Rathenow

Frau Dierich

Telefon: 03385 / 551 2107

Frau Hermann

Telefon: 03385 / 551 2433

Frau Wegener

Telefon: 03385 / 551 2504

Frau Thieke

Telefon: 03385 / 551 2482

Frau Schwieger

Telefon: 03385 / 551 2483

 

 

Außenstelle Falkensee (nur Allgemeiner Sozialer Dienst)

Gesundheitszentrum Falkensee

Fehrbelliner Straße 28

Frau Kuntz - Jugendamt Landkreis Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2008, 2009)

Telefon: 03322 / 278 112

Frau Olbert - Jugendamt Landkreis Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2008)

Telefon: 03322 / 278 111

Frau Haehne - Jugendamt Landkreis Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2008)

 

 

Außenstelle Friesack (nur Allgemeiner Sozialer Dienst)

Amtsverwaltung Friesack

Marktstraße 22

14662 Friesack

Frau Hermann

Telefon: 03385 / 551 2433

Frau Wegener

Telefon: 03385 / 551 2504

 

 

Außenstelle Premnitz (nur Allgemeiner Sozialer Dienst)

Gesundheitszentrum Premnitz

Friedrich-Engels-Straße 1

14727 Premnitz

Frau Dierich

Telefon: 03385 / 551 2107

 

 

Zuständige Amtsgerichte:

Amtsgericht Nauen

Amtsgericht Rathenow

 

 

Väternotruf Havelland I

 Martin Bulinski

Glienicker Str. 90A

14612 Falkensee

Mobil: 0172-397 2212

Mail: martin.bulinski@gmx.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

Väternotruf Havelland II

Stephan Kalesse

Ehlerstraße 14a

14612 Falkensee

Telefon 0178-8297177

E-Mail: skalesse@yahoo.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Sabine Ziemer - Amtsleiterin Jugendamt Havelland (ab , ..., 2012, ..., 2015)

Frau Kunze - stellvertretender Leiterin ASD / Jugendamt Havelland / Dienststelle Nauen (ab , ..., 2008, ..., 2012) - Arnim Franz - geboren im Frühling der Hoffnung in Konstanz am 19.04.1956, gestorben im Herbst der Hoffnungslosigkeit in Berlin am 13.11.2008 nach einem Sprung von einem Hochhaus im Herzen der Stadt am Potsdamer Platz - ausführlich siehe unten.

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Dierich - Jugendamt Havelland / Dienststelle Rathenow / Außenstelle Premnitz (ab , ..., 2008)

Frau Eue - Jugendamt Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2007)

Frau Haehne - Jugendamt Landkreis Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2008) - Arnim Franz - geboren im Frühling der Hoffnung in Konstanz am 19.04.1956, gestorben im Herbst der Hoffnungslosigkeit in Berlin am 13.11.2008 nach einem Sprung von einem Hochhaus im Herzen der Stadt am Potsdamer Platz - ausführlich siehe unten

Frau Hermann - Jugendamt Havelland / Dienststelle Rathenow, Außenstelle Friesack (ab , ..., 2008)

Frau Hayen - Jugendamt Havelland - Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2011)

Birgit Heuer - Jugendamt Havelland (ab , ..., 2012)

Frau Hofmann - Jugendamt Havelland / Dienststelle Nauen (ab , ..., 2008)

Frau Jäckel - Amtsvormundschaft / Jugendamt Havelland / Dienststelle Teltow (ab , ..., 2015)

Reiner Kolbe - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Havelland (ab , ..., 2007, ..., 2015) - 20007: Außenstelle Falkensee. 2014:  Dienststelle Nauen. 

Frau Kuntz - Jugendamt Havelland (ab , ..., 2009, ..., 2012)

Frau Hoyer - Jugendamt Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2009, 2010)

Frau Kuntz - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Landkreis Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2008, ..., 2015)

Jana Lucke - Jugendamt Havelland / Amtsvormundschaft (ab , ..., 2014) - 10/ 2014: "Nicht ohne meine Tochter ! - Hilferuf aus dem Iran ! - Online Petition - https://www.openpetition.de/petition/online/nicht-ohne-meine-tochter-hilferuf-aus-dem-iran - Kommentar Väternotruf: da wüssten wir gerne mehr dazu, um das Für und Wider abzuwägen.

Frau Müller - Jugendamt Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2009)

Frau Olbert - Jugendamt Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2008, ..., 2011) - Arnim Franz - geboren im Frühling der Hoffnung in Konstanz am 19.04.1956, gestorben im Herbst der Hoffnungslosigkeit in Berlin am 13.11.2008 nach einem Sprung von einem Hochhaus im Herzen der Stadt am Potsdamer Platz - ausführlich siehe unten

Steffi Peter - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Havelland / Dienststelle Rathenow (ab , ..., 2015)

Frau Roth - Amtsvormundschaft / Jugendamt Havelland / Dienststelle Teltow (ab , ..., 2015)

Dagmar Schulz - Jugendamt Havelland / Dienststelle Rathenow (ab , ..., 2010)

Frau Schwieger - Jugendamt Havelland / Dienststelle Rathenow (ab , ..., 2008)

Frau Siebler - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Havelland / Außenstelle Falkensee (ab , ..., 2012)

Julia Streichan - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Havelland / Dienststelle Nauen (ab , ..., 2008, ..., 2011)

Frau Thanheiser - Jugendamt Havelland / Dienststelle Nauen (ab , ..., 2008)

Frau Thieke - Jugendamt Havelland / Dienststelle Rathenow (ab , ..., 2008)

Herr Wäsch - Jugendamt Havelland (ab , ..., 2008, ..., 2015)

Frau Wegener - Jugendamt Havelland / Dienststelle Rathenow, Außenstelle Friesack (ab , ..., 2008)

Sabrina Wilke - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Havelland (ab , ..., 2015)

 

Bettina Ewald - Jugendamt Havelland / Amtsvormundschaften (ab , ..., 2013) - zuständig für: Gemeinde Brieselang, Gemeinde Wustermark, Stadt Nauen und Stadt Ketzin, bei Adoptionsvormundschaften s. Frau Höffler

Astrid Hiller - Jugendamt Havelland / Amtsvormundschaften (ab , ..., 2013) - zuständig für: Gemeinde Dallgow-Döberitz, Gemeinde Schönwalde-Glien, Stadt Falkensee, bei Adoptionsvormundschaften siehe Frau Höffler

Kathleen Höffler - Jugendamt Havelland / Amtsvormundschaften (ab , ..., 2013) - zuständig für: Amt Friesack, Amt Nennhausen, Amt Rhinow, Gemeinde Milower Land, Stadt Premnitz, Stadt Rathenow sowie Adoptionsvormundschaften für den gesamten Landkreis Havelland 

 

 

Jugendhilfeausschuss Landkreis Havelland:

Mitgliederliste unvollständig

Ingo Wellmann Ausschussvorsitz SPD

Udo Appenzeller Mitglied SPD

Günter Chodzinski Mitglied GRÜNE

Susanne Meier Mitglied DIE LINKE.

Jörg Vahl Mitglied CDU

Erhard Zeine Mitglied FDP

Petra Dombrowski stellv. Ausschussvorsitz

Ulf Hoffmeyer-Zlotnik Mitglied auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe

Anja Paech Mitglied auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe

Wolf Schöne Mitglied auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe

https://ratsinfo.havelland.de/bi/au020.asp?AULFDNR=7&options=4&altoption=

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Brandenburg

überregionale Beratung

http://familienberatung-brandenburg.de

 

 

Familienberatung Falkensee

überregionale Beratung

http://familienberatung-falkensee.de

 

 

Familienberatung Rathenow

überregionale Beratung

http://familienberatung-rathenow.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Erziehungs- und Familienberatung Falkensee/Nauen - Nauen

Paul-Jerchel-Str. 6 

14641 Nauen

Telefon: 03321 / 454237

E-Mail: bs.falkensee@evangelisches-johannesstift.de

Internet: http://www.evangelisches-johannesstift.de

Träger: Evangelisches Johannesstift Berlin

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung

Die Hauptstelle der Erziehungs- und Familienberatungsstelle befindet sich in der Händelallee 11 in Falkensee und ist mit den Buslinien 652 und 671 erreichbar. Die Außenstelle Nauen befindet sich in der Paul-Jerchel-Str. 6 in Nauen und ist vom Stadtzentrum aus gut zu Fuß zu erreichen. 

www.johannesstift-berlin.de/de/public/jugendhilfe/beratungsstellen/beratungsstelle_falkensee_nauen/beratungsstelle_falkensee_nauen.php

Mitarbeiter/innen: Hildegard Schmidt de Ccahuana, Karsten Petzold ( Nauen), Sylvia Schladebach (Falkensee), Christoph Toaspern (Falkensee) - http://www.evangelisches-johannesstift.de/jugendhilfe/aktuelles/neuer-elternkurs-fuer-eltern-trennungssituationen-kinder-im-blick

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes - http://www.gge-online.de/files/download/Nachruf_Paul%20Toaspern.pdf

 

 

Erziehungs- und Familienberatung

Berliner Str. 22 

14712 Rathenow

Telefon: 03385 / 5199-20 ,-23,-27

E-Mail: bodo.awizio@awo-havelland.de

Internet: http://www.awo-havelland.de

Träger: Arbeiterwohlfahrt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Gruppenarbeit

Mitarbeiter/innen: Petra Heinze - Leiterin (ab , ..., 2014, 2015), Bodo Awizo

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

Landkreis Havelland, Jugendamt Dienststelle Nauen

Goethestr. 59/60

14641 Nauen

Telefon: über 03385 / 551-2401

E-Mail: dagmar.schulz@havelland.de

Internet: http://www.havelland.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung

 

 

Landkreis Havelland, Jugendamt Dienststelle Rathenow

Platz der Freiheit 1 

14712 Rathenow

Telefon: 03385 / 551-2401

E-Mail: dagmar.schulz@havelland.de

Internet: http://www.havelland.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung

 

 

Schwangerenkonflikt- und Familienberatung Gesundheitsamt

Forststr. 45, Haus A, Ebene 2 

14712 Rathenow

Telefon: 03385 / 551-7110

E-Mail: ute.spitschan@havelland.de

Internet: http://www.havelland.de

Träger: Landkreis

Angebote: Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis Havelland

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Havelland

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Havelland

Frauenhaus Rathenow

14710 Rathenow

Telefon: 03385 / 503615

E-Mail: frauenverein-rn@arcor.de

Internet:

Träger: Unabhängiger Frauenverein e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Krisenintervention, Telefonische Beratung

 

 

Gewaltschutzhaus Lindenhof Ketzin

Nauener Chaussee. 7

14669

Ketzin

Telefon: 033233 / 30829

Internet: http://www.gewaltschutzhaus.de

 

 

Sota e.V. - Sozialtherapeutische Arbeitsgemeinschaft

Lindenstraße 13, 14641 Nauen

Telefon (030) 82 20 222

1. Vorsitzende Sota e. V.: Frau Wemhöhner-Polatzek 

(ab , ..., 2006)

 

 

ASB - gemeinnützige Gesellschaft für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Havelland mbH

Ruppiner Str. 15

14612 Falkensee

Telefon: 03322 / 284425

Internet: www.asb-falkensee.de

E-Mail: jugendhilfe@asb-falkensee.de

Geschäftsführer: Ulf Hoffmeyer-Zlotnik

 

 

Horizont e.V. Nauen

Rathenow (HVL)

Marcella Rubach

Heinrich-von-Rosenberg-Straße 51

14712 Rathenow

Nauen (HVL)

Kathrin Grützner / Harald Spring

Gebhard-Eckler-Str. 1

14641 Nauen

Internet: http://horizont-nauen.de

 

 

 

Georg Tobien

Diplom-Pädagoge

Bahnhofstr. 46

14612 Falkensee

ehemaliger Gesellschafter der PASO - Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische Sozialarbeit (GbR). War früher als "Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Weiterbildung" auch für das Jugendamt Havelland tätig. Möglicherweise aktuell im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung im Rahmen des SGB VIII tätig, Schwerpunkte könnten sein: Krisenintervention / Clearing, therapeutisch fundierte Familienhilfe und Einzelbetreuung von Jugendlichen.

Führte als Tätigkeitsfeld auf: Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Kinder- und Jugendhilfe, Familienberatung. Gab in einem älteren Briefkopf an: Psychoanalytiker (K/J). Führte in neueren Schriftstücken diese Bezeichnung nicht mehr. Statt dessen hieß es nunmehr: "Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Kinder- und Jugendhilfe, Familienberatung".

Neuerdings wohl in Berlin als Vormund tätig.

 

 


 

 

 

Eltern protestieren gegen Jugendamt in Rathenow Sieben Jahre ohne Kinder

Christiane Laumer und Rainer Walter wollen ihre Kinder zurück. Deshalb haben sie vor dem Landratsamt in Rathenow protestiert. Es ist sieben Jahre her, dass die Behörden die beiden Jungs abholen ließen.

Rathenow. Christiane Laumer (49 Jahre) und ihr Mann Rainer Walter (53) aus Berlin-Spandau haben gestern vor dem Landratsamt in Rathenow ein Transparent enthüllt, auf dem sie von den Verantwortlichen der Behörde fordern, ihre Kinder (elf und 14 Jahre) zurück zu bekommen. Zu einer Hälfte ist für ihren Fall das Jugendamt Spandau zuständig, zur anderen Hälfte trägt das Jugendamt Havelland Verantwortung, weil sich die Kinder in einer Einrichtung im Landkreis befinden und eine Mitarbeiterin des Jugendamtes für sie die Amtsvormundschaft hat. Wie die beiden Eltern gestern sagten, soll das Jugendamt Havelland es ablehnen, dass an einer bereits bewilligten Familientherapie für Mutter und Vater auch die beiden Kinder teilnehmen. Das würde ein wesentlicher Bestandteil einer möglichen Familienzusammenführung sein.

...

26.06.2013

Von Bernd Geske

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Rathenow/Sieben-Jahre-ohne-Kinder

 

 

 


 

 

 

Rathenow

Rekonstruktion von Familientragödie fällt schwer

Freitag, 16. Juli 2010 07:15 -

Von Hans H. Nibbrig und Steffen Pletl

Der 28 Jahre alte René S. hat gestanden, seine Eltern getötet zu haben. Die Ermittler müssen die Vorgänge nun rekonstruieren. Doch es gibt bislang neben Zeugenaussagen nur Leichtenteile.

Um seine Tat vorbereitend zu vertuschen, hatte der Sohn eine Geschichte erfunden, die die Abwesenheit seiner Eltern kaschieren sollte: Sie seien im Urlaub. Nun wird die Doppelhaushälfte, die sich die Familie seit Generationen weitervererbt, von Polizisten bewacht.

Nach der Familientragödie in Rathenow (Havelland) mit zwei Toten liegt vor den Ermittlern mühevolle Aufklärungsarbeit. Vor allen Dingen die Rekonstruierung des Dramas, bei dem der 28-jähriger René S. seine Eltern getötet und zerstückelt haben soll, wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft Potsdam kompliziert. „Wir haben zwar die Angaben des Beschuldigten“, sagte er. Nun muss aber geklärt werden, ob sich die Aussagen mit dem Spurenbild deckten. „Da wir nur Leichenteile haben, ist es schwierig, diese Frage zu klären.“

René S.

Der Sohn der Opfer - eine 60-jährige Frau und ihr 67 Jahre alter Ehemann - war am Dienstag festgenommen worden. Der ehemalige Jura-Student ist in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft hat er die Taten gestanden, die er schon Anfang Juni begangen haben soll. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen zweifachen Totschlags.

Der 28-Jährige soll seine Eltern, Sylvia und Detlef S., getötet haben, weil ein Streit um seine berufliche Zukunft eskalierte. Um die Leichen des Paares verschwinden zu lassen, soll er seine Eltern zerstückelt haben. Die Polizei war am Dienstag auf dem Grundstück der Familie im Schuppen auf die Leichenteile gestoßen. Ein besorgter Nachbar, der das Paar länger nicht gesehen hatte, hatte die Polizei verständigt.

Nach Medienberichten hat der 28-Jährige seine Eltern erschlagen. Das Tatwerkzeug ist laut Staatsanwaltschaft sichergestellt. Nähere Angaben wollte der Sprecher aber nicht machen. Dies gilt auch für Details zu der Familie.

Nachbarn beschrieben die Familie als unauffällig. Der Sohn, ein Einzelkind, lebte noch zu Hause und wurde Medien gegenüber als intelligent und „Eigenbrötler“ beschrieben. Die Eltern sollen dominant gewesen.

Die Tragödie ist schon das zweite Familiendrama, das sich binnen kurzer Zeit in Rathenow abspielte: Im April wurde eine 45-Jährige erwürgt und erschlagen – von ihrem 19 Jahre alten Sohn. Davon geht die Staatsanwaltschaft Potsdam aus. Der junge Mann war wenige Tage nach der Tat auf einem Rastplatz an der A2 bei Brandenburg/Havel festgenommen worden. Er ist in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen wegen Totschlags dauern an, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

http://www.morgenpost.de/brandenburg-aktuell/article1349225/Rekonstruktion-von-Familientragoedie-faellt-schwer.html

 

 

 

 


 

 

Familiendrama in Rathenow

19-Jähriger erdrosselte offenbar seine Mutter - mutmaßlicher Täter im Auto auf der Flucht

Katrin Bischoff

RATHENOW. Das Wohnhaus in der Mühlenstraße sieht frisch saniert aus. Die Fassade leuchtet in freundlichem Ocker. Das Haus liegt auf der Altstadtinsel. Eine schöne und ruhige Wohngegend in Rathenow (Havelland), könnte man meinen. Wären da nicht die Polizeiwagen, die vor dem Eingang des Dreigeschossers stehen. In einer der Wohnungen in der obersten Etage hat sich am Dienstagnachmittag offenbar eine Familientragödie zugetragen. Dabei kam eine 45-jährige Frau ums Leben. Unbestätigten Angaben zufolge wurde Ina N. erdrosselt. Auch mehrere Platzwunden am Kopf sollen die Ermittler festgestellt haben.

"Wir gehen von einem Tötungsverbrechen aus. Davon zeugen die äußeren Umstände", sagte gestern Tom Köpping, der Sprecher der zuständigen Potsdamer Staatsanwaltschaft. Der Ehemann der Getöteten habe das Opfer am frühen Dienstagabend in der gemeinsamen Wohnung gefunden und die Polizei alarmiert. Man ermittele in alle Richtungen. Mehr wollte Köpping aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Suche nach silbergrauem BMW

Wie aus Ermittlerkreisen zu erfahren war, steht der 19-jährige Sohn des Ehepaars unter dringendem Tatverdacht, seine Mutter getötet zu haben. Ein Nachbar der Familie hörte offenbar Streit in der Wohnung. Er informierte den Ehemann, der sich noch auf dem Wochenendgrundstück aufgehalten haben soll. Der Ehemann war es auch, der die Polizei alarmierte, nachdem er seine tote Frau entdeckt hatte. Er kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Von seinem Sohn Matthias, dem mutmaßlichen Täter, fehlte jede Spur.

Der Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann nach der Tat mit einem Fahrzeug die Flucht ergriffen hat. Die Polizei fahndet seitdem bundesweit nach einem silbergrauen BMW 318i der Familie. Der Wagen besitzt kein Kennzeichen. Er ist stillgelegt. Warum Matthias N. seine Mutter umgebracht hat, ist noch völlig unklar. Der junge Mann soll der Polizei bereits wegen verschiedener Straftaten bekannt sein. Die Staatsanwaltschaft wollte das gestern nicht bestätigen.

Der 19-Jährige hinterließ auf einer Videoplattform im Internet einen "Abschiedsbrief", der die Tat nicht erklärbar macht. Denn in dem Video habe Matthias N. keinerlei Bezug auf den gewaltsamen Tod seiner Mutter genommen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Vielmehr habe sich der junge Mann als Versager dargestellt und seinen eigenen Tod angekündigt.

In der Vergangenheit sorgten in Brandenburg immer wieder Familientragödien für Schlagzeilen. Im Herbst des vergangenen Jahres betäubte eine 48-jährige Frau aus Berlin-Altglienicke ihre drei Kinder mit Schlaftabletten. Dann schlich sich die offenbar psychisch kranke Frau mit ihren Kindern in der Nacht aus der Wohnung, ohne dass ihr Ehemann etwas bemerkte, und fuhr mit dem Auto nach Schönefeld. Kurz hinter der Berliner Stadtgrenze steckte sie den Pkw in Brand. Die Frau und ihre sechs, zehn und elf Jahre alten Kinder verbrannten.

Bei einem Ehedrama in Brieselang (Havelland) tötete ein 62-jährige Mann zunächst seine ein Jahr jüngere Ehefrau und dann sich selbst. Hintergrund der Tat war offenbar die Trennungsabsicht der 61-jährigen Frau.

------------------------------

Karte: Rathenow liegt westlich von Berlin. Die Stadt im Havelland hat rund 26 000 Einwohner. Bekannt ist Rathenow als Stadt der Optik.

Foto: In diesem Haus in der Mühlenstraße in Rathenow wurde die Leiche der 45-jährigen Ina N. entdeckt.

08.04.2010

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0408/brandenburg/0055/index.html

 

 

 

 


 

 

Internet-Anleitung: 14-Jähriger stirbt bei "Würgespiel"

Es ist ein lebensgefährliches "Spiel": Jugendliche nehmen sich selbst die Luft, um einen Rauschzustand zu erreichen. Ein Gymnasiast aus dem Havelland ist dabei jetzt gestorben. Sein Computer lief noch, darauf die Anleitung für das "Würgespiel".

Ein Gymnasiast aus dem Landkreis Havelland ist bei einem sogenannten Würgespiel ums Leben gekommen. Der 14-Jährige habe sich mit einem Strick für kurze Zeit die Atemluft genommen und dabei offenbar das Bewusstsein verloren teilte die Polizei in Nauen am Dienstagabend mit und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Märkischen Allgemeinen".

Der Junge sei bereits am vergangenen Freitag von seiner Mutter leblos aufgefunden worden. Der Computer sei noch eingeschaltet gewesen, eine Anleitung für das "Würgespiel" soll dort noch abrufbar gewesen sein, schreibt das Blatt weiter. Durch Würgen sollen sich in jüngster Zeit vor allem Jungen einen Rausch verschaffen wollen. Der 14-Jährige ist dem Blatt zufolge bereits beigesetzt worden.

Zahlreiche Todesfälle in den USA und Frankreich

Ziel der sogenannten Würge- oder Schalspiele ist es laut "Märkischer Allgemeinen", so lange die Luft anzuhalten oder die Halsschlagader abzudrücken, bis das Bewusstsein schwindet. Das Gehirn erhält zu wenig Sauerstoff, was Jugendliche angeblich in einen rauschhaften Zustand versetzt. In den USA und Frankreich soll es schon zahlreiche Todesfälle gegeben haben.

2009 seien allein in Frankreich 13 Kinder auf diese Weise ums Leben gekommen, hatte die Psychiaterin Marie-France Le Heuzey bei einer internationalen Tagung zu dem Thema am Donnerstag in Paris erklärt. Schon Sechsjährige seien davon fasziniert, sich durch den Mangel an Sauerstoff in einen rauschähnlichen Zustand zu versetzen, sagte sie der Zeitung "Le Figaro". Dabei käme es immer wieder zu Unfällen, die teils als Selbstmorde gedeutet würden.

Seit etwa zehn Jahren habe sich das Phänomen an Schulen ausgebreitet, neuerdings auch unter Grundschülern. Leichtsinnige Jungen, die sich beweisen wollten, seien besonders gefährdet. Le Heuzey empfiehlt Eltern, darauf zu achten, ob ihre Kinder regelmäßig mit Gürteln oder Schals spielen oder sich in ihrem Zimmer einschließen.

8. Dezember 2009, 21:43 Uhr

http://www.stern.de/panorama/internet-anleitung-14-jaehriger-stirbt-bei-wuergespiel-1527925.html

 

 


 

 

Mitte

Mann stürzt sich am Potsdamer Platz in den Tod

Ein 52-Jähriger hat sich mit einem Sprung von einem Hochhaus am Potsdamer Platz am Donnerstagabend das Leben genommen. Der Unglücksort musste zeitweise gesperrt werden.

14.11.2008

Berlin - Am Donnerstagabend hat sich ein 52-Jähriger aus Niedersachsen von der Aussichtsplattform "Panoramapunkt" am Potsdamer Platz in die Tiefe gestürzt. Die Polizei geht nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen von Selbstmord aus, da sie am Tatort einen Abschiedsbrief fand.

Ein Zeuge beobachtete den Vorfall gegen 18.30 Uhr, als er gerade am Gebäude vorbeilief. Der 52-Jährige stürzte 95 Meter in die Tiefe, schlug auf ein fünf Meter hohes Gerüst auf, das über dem Gehweg vor dem Gebäude aufgestellt ist, und blieb dort regungslos liegen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Während der Bergung des Toten war die Alte Potsdamer Straße zwischen Varian-Fry-Straße und Potsdamer Platz bis 19 Uhr 30 gesperrt. (nal)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Mitte-Suizid;art126,2661255

 

 

Kommentar Väternotruf:

Arnim Franz, geboren am 19.04.1956, gestorben am 13.11.2008 beim Sprung vom Hochhaus am Potsdamer Platz.

Sprung eines Vaters von einem Hochhaus am Potsdamer Platz. Tragisches Ende eines beim Amtsgericht Nauen und dem Jugendamt Landkreis Havelland (Falkensee) ausgetragenen Familienkonfliktes zwischen einer machtversorgten Mutter und einem sich ohnmächtig fühlenden Vater.

"Das Kind soll endlich zur Ruhe kommen", dieser Leitsatz vieler Alleinvertretung beanspruchender Mütter, konservativer Jugendamtsmitarbeiter und Familienrichter, hier wird er nun Wirklichkeit - kein Vater mehr, der Widerspruch anmeldet und Beamtenseelen aus dem Gleichgewicht bringt. Nun kann man im Amt endlich die Akte schließen, tief durchatmen und den nächsten Fall in der gewohnten bürokratischen Weise abarbeiten.

 

 

 

Ein Nachruf von Daniela Quennet

Freundin von Arnim Franz - geboren im Frühling der Hoffnung in Konstanz am 19.04.1956, gestorben im Herbst der Hoffnungslosigkeit in Berlin am 13.11.2008 nach einem Sprung von einem Hochhaus im Herzen der Stadt am Potsdamer Platz und doch so unendlich allein.

http://www.die4ma-music.de/

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 30. Dezember 2008 12:21

An: info@vaeternotruf.de

Betreff: Eine traurige Geschichte

 

Guten Tag,

im Anhang finden Sie "Eine traurige Geschichte".

Mein Lebenspartner beging am 13.11.2008 Suizid. Den Verlust kann ich kaum ertragen, da alles so unendlich traurig und unnötig war.

Arnim könnte noch leben!!!! Nur die grenzenlose Verzweiflung trieb ihn in diese Tat.

Für Risiken und Nebenwirkungen brauche ich nicht meinen Arzt Apotheker fragen.

- Frau Passerini, Richterin am Familiengericht in Nauen

- Frau Olbert, Jugendamt in Falkensee

- Frau Kunze, Jugendamt in Falkensee

- Frau Haehne, Jugendamt Falkensee

und natürlich die NOCH Ehefrau. Es wird am 13.1.2009 eine Anhörung im Jugendamt geben. Ich hoffe, die Mutter des Kindes wird dann ...

Ich will, dass Verantwortung übernommen wird!

Viele Grüße

Daniela Quennet

 

 

 

Eine traurige Geschichte

Ich möchte mit dem Ende beginnen. Am 13.11.2008 verstarb mein

Lebens-Seelen- und Herzenspartner Arnim. Arnim ist aus 95m Höhe am Potsdamerplatz, in Berlin, in die Tiefe gesprungen. Seither hat mein Leben eine andere Qualität bekommen. Zuerst bin ich jedes Mal zusammen gezuckt, wenn der Schlüssel ins Türschloss gesteckt wurde. Ich kann nicht länger als zwei Stunden am Stück schlafen, lese immer und immer den Abschiedsbrief, habe ständig Kopfschmerzen, denke was er während des Sprungs gedacht haben mag, was, wenn er dann doch nicht wollte.....

Mein Name ist Daniela Quennet, Deutsch/Amerikanerin, ich bin 43 Jahre alt, habe Musikwissenschaften und Psychologie studiert. Ich habe eine 17 jährige Tochter, einen Hund, eine Katze, ein Pferd. Ich lebe in z.Zt. in Wolfsburg, die schrecklichste Stadt, die man sich vorstellen kann. Aber nur temporär. Wenn ich groß bin, gehe ich wieder zurück nach Köln.

Es geht aber nicht um mich. Oder vielleicht auch. Ich habe beschlossen diese/meine/unsere Geschichte aufzuschreiben und sie großzügig zu verteilen. Eigentlich möchte ich diese grenzenlose Ungerechtigkeit in Welt schreien. Aber wer würde mir zuhören? Wenn ich es aufschreibe, kann jeder entscheiden, ob er/sie es lesen wollen.

Unsere Geschichte begann vor ca. drei Jahren. „Interessant“ ist sie aber erst vor 1.5 Jahren geworden. An dem Tag als Arnim seine Frau final verließ. Getrennt von Tisch und Bett waren sie zu diesem Zeitpunkt schon sehr lange. Um genau zu sein Jahre. Und um noch genauer zu sein, war Arnim schon ein Jahr nach der Begegnung mit seiner Frau nicht mehr glücklich. Allerdings wusste er es zu diesem Zeitpunkt nicht.

Vor 1.5 Jahren nach seinem Eingeständnis vor sich und mir, dass aus Freundschaft Liebe wurde und nach einer sehr gewalttätigen Handlung seiner Frau, verließ er seine Frau, die Ehe, das Haus uns sein bis dahin geführtes Leben. Er verließ NICHT seine Tochter. Voller Euphorie blickte er in eine besser Zukunft.

Während der Woche lebte er im Osten der Republik, er hasste es. Zu diesem Zeitpunkt machte sein Job ihm allerdings viel Spaß und entschädigte für das Leben in Frankfurt/Oder. Arnim war Physiker. Ein Physiker mit vielen Patenten. Er hat u.a. dazu beigetragen, dass der Euro eingeführt wurde. Dies war allerdings vor seiner Zeit in der Solar-Industrie. Die Wochenenden verbrachten wir bei mir.

Vom ersten Tag an führte seine Frau Krieg. Der Einsatz war immer seine geliebte heute 8 jährige Tochter. Das Fatale ist, dass erst im Unterschied Defizite erkannt werden. Will heißen; Bis zur finalen Trennung war ihm nicht klar, was alles falsch gelaufen ist. Mit seiner Frau, mit der Kindererziehung, mit allem was sein Leben bis dahin ausmachte.

Bei manchen Menschen tut es weh zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wieder herzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid.

Er (wir) haben uns Tag und Nacht mit seiner Frau auseinander setzen müssen. Telefonisch und per Email . Und immer wieder hat sie das Kind eingesetzt. Du kannst das Kind nur sehen, wenn dies oder das erfüllt wird.... waren immer die Sätze, die angeführt wurden.

Bei manchen Menschen tut es weh, zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wiederherzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid.

Zu allem fing Arnims Frau dann an das Kind zu vernachlässigen. Sie wollte nicht, dass das Kind Zeit in unserem Haushalt verbringt, weil sie nicht wollte, dass die Kleine Zeit mit mir verbringt. Dies alles obwohl die Kleine meine Tochter und mich sofort in ihr kleines Herz geschlossen hatte. Die Zeichen für Patchwork Familie standen so günstig. Eine damals 15- jährig, eine damals 6-jährige, Arnim und ich haben uns miteinander so gut gefühlt. Es hat nicht sollen sein.

Bei manchen Menschen tut es weh zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wieder herzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid.

Arnims Frau hat ihn, mich und meine Tochter unentwegt schikaniert. Z.B. hat sie meiner Tochter und mir unterstellt, schwerste Psychopharmaka in den Rucksack ihrer Tochter getan zu haben.

Bei manchen Menschen tut es weh zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wieder herzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid.

Arnim war ein ruhiger, warmherziger, respektvoller und introvertierter Mensch. Wir haben alle zur Verfügung stehenden Instanzen eingeschaltet. Jugendamt, Gericht, Familientherapeutin. Sie haben es nicht hören wollen, es relativiert, die Vernachlässigung nicht gesehen, die Lieblosigkeit ignoriert und Arnim als einen „Übertreiber“ hingestellt.

In Deutschland ist es offensichtlich so, dass man eigene Fehler nicht korrigieren darf. Das ist unglaubwürdig. Wir haben reformierte Gesetze. Gemeinsames Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht. In der täglichen Praxis ist es nicht anwendbar. Im täglichen Leben schikaniert die Mutter des Kindes täglich den Vater und keiner will es wissen...... Keiner will wissen, dass das Kind emotional vernachlässigt wird!!!!

Bei manchen Menschen tut es weh zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wiederherzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid

Im April diesen Jahres der erste Suizid versuch. Ganz im Stil von Rainer Barschel. Es hat nicht geklappt. Ich war froh und glücklich. Er konnte die täglichen Auseinandersetzungen nicht mehr ertragen.... schrieb er in einem langen Brief an mich. Er konnte die Lügen seiner Frau, die Schikanen, den Stress im Job gepaart mit der Sorge um seine Tochter und die gemeinsamen Schulden (mit seiner Frau), nicht mehr aushalten. Wie kann ein Vater etwas tun, wenn die Instanzen es nicht wissen wollen....

Im Anschluss an diesen Suizid dachte ich wir finden gemeinsam Lösungen. Es sah auch so aus. „Die depressive Verstimmung ist vollständig abgeklungen“. So lautete der Bericht des Oberarztes der Charite, in Berlin.

Bei manchen Menschen tut es weh zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wiederherzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid.

Aber, die Schikanen wurden schlimmer. Arnim hat von April bis August, seine Tochter nicht sehen dürfen. Seine Frau hat ihm als nächste Tat den erweiterten Suizid unterstellt. Dies alles, obwohl es ein psychiatrisches Gutachten des Oberarztes der Charite Berlin zu diesem Thema gab. Das Jugendamt hat dieses völlig ignoriert und nur das berücksichtigt, was die Mutter des Kindes vortrug. Er/wir haben seine Tochter dann einmal pro Woche im Kinderhort besucht, um eine völlige Entfremdung zu vermeiden. Eine Richterin die ... , eine Richterin die ... . Ein Jugendamt, dass bewusst und nachweislich ... hat. Ein Jugendamt, dass ein Mutter die ihr Kind massiv vernachlässigt und nach einem Hausbesuch bescheinigt: Die Mutter behandelt das Kind vorbildlich!!!! Mich wollte das Jugendamt nicht anhören. Sie hatten die Mutter des Kindes befragt, ob es ihr recht sei. Diese wollte es nicht. Erst nachdem mein Anwalt das Jugendamt darüber informierte, dass sie mich anhören müssen, konnte ich meine Angaben machen. Geholfen hat es nicht. Was kann ich auch schon zu allem sagen.....

Ab August gab es wieder regelmäßigen (alle zwei Wochen) Kontakt. Allerdings immer unter sehr schweren Bedingungen. Da immer und ich meine IMMER, seine väterliche Kompetenz, die Liebe zu seiner Tochter und die Liebe des gemeinsamen Kindes seitens der Mutter in Frage gestellt wurde. Per Email, Telefon und Auge in Auge.

Es gibt unendlich viele Emails. Ich habe schlimmste Telefonate miterlebt....

Bei manchen Menschen tut es weh zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wiederherzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid.

Arnim fuhr am Sonntag vor seiner Tat zu seiner Frau, um nochmals zu versuchen, ohne Familientherapeutin und in Ruhe mit ihr über seine Sorge um das gemeinsame Kind und die finanziellen Verhältnisse zu reden. Ich habe nach diesem Termin einen völlig resignierten Menschen am Telefon gehabt. Seine Frau hat ihn wie immer in die Sprachlosigkeit versetzt. Ich sagte ihm, dass wir am Wochenende nochmals über alles reden sollten. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine sehr schwere Grippe und lag mit über 39 Grad Fieber im Bett.

Bei manchen Menschen tut es weh, zu sehen wie täglich ein Kind dazu eingesetzt wird, die Macht, den Versorger, den Status wiederherzustellen. Manche leiden und einige begehen Suizid.

Arnims Frau bekam seinen Abschiedsbrief am Tattag morgens. Sie hat alles dafür getan, dass ich nicht informiert werde. Ich weiß nicht, was in diesem Brief stand. Ich weiß aber, was in meinem Stand. Meinen bekam ich allerdings erst einen Tag nach seinem Sprung aus 95m. Die Kripo hatte mich ca. 2 Stunden vor seinem Sprung informiert. Dies nachdem die Kripo bei seinem Arbeitgeber war und dieser der Kripo mitgeteilt hat, dass Arnim schon seit Jahren nicht mehr mit seiner Frau zusammen lebt, sondern mit mir und auch hier seinen ersten Wohnsitz hat. Es gab dann viele Fehler im System. Die Kripo ist nicht an den Ort gefahren, wo ich ihn vermutet habe. Die Kripo hat auch nichts von dem angenommen, was ich ihnen gesagt habe. Die Ehefrau hat es verboten, war die Aussage. Und ich, wer bin ich schon, für den Gesetzgeber.......

Was ist geschehen:

Arnims streng katholische Familie, seine Frau, Schwiegereltern und in jedem Fall nicht seine Freunde, haben Arnim am Freitag, den 5.12. beigesetzt. Meiner Tochter und mir wurde untersagt, der Trauerfeier beizuwohnen. Das Beerdigungsunternehmen durfte mir nicht mitteilen, wo ich meinen Kranz niederlegen darf. Seine Frau war die Witwe, seiner Tochter wurde gesagt, dass ... ist, meine Tochter war mit einem Nervenzusammenbruch im Krankenhaus. Arnims Freunde und Mitarbeiter sind der Beisetzung fern geblieben. ... .

Ich nenne Arnims Frau übrigens nur so, weil ich keinen Namen nennen möchte. Per Gericht ist das offizielle Ende der Ehe 1.5.2008.

Ich werde nichts unversucht lassen, die ganz Geschichte zu erzählen. Diese unsere Geschichte betrifft vielleicht nicht in diesem Ausmaß, aber sicherlich viele Väter. Ich möchte, dass Jugendämter, Therapeuten und Richter Verantwortung übernehmen. Für ihren Beruf, für SÄMTLICHE Beteiligten, vor allem für die Kinder und letztlich auch für Moral, Menschlichkeit, Ehre und Würde.

Ich bin keine berühmte Persönlichkeit. Ich stehe nicht im Rampenlicht. Wenn dies so wäre, gäbe es sicherlich viele die über dieses schreckliche Geschehen berichten würden wollen. In der ganzen Ausführlichkeit und allen Niederschriften. Wenn ich aber nicht versuche die Geschichte zu erzählen, werde ich nie erfahren, ob sich jemand dafür interessiert hätte.

Arnim hat leider nicht annehmen können, dass ich ihn nicht für das geliebt habe was er hatte, sonder für das was er war.

UMSONST GESTORBEN DAFR ER NICHT SEIN!!!!!!!!!!!

Es gibt Menschen, die es nicht ertragen können. Suizid wird nicht aus Langeweile begangen und Menschen die es tun sind niemals zu verurteilen.

 

Falls Sie bis zum Schluss gelesen haben, vielen Dank!

Ich wünsche Ihnen Love, Joy and Happiness

Ihre

Daniela Quennet

http://www.die4ma-music.de/

 

 

 


 

 

Babyleiche

Ungewollt, ungeliebt, getötet

Plüschtiere säumen den Eingang des Hauses, in dem der kleine Florian, wie am Freitag bekannt wurde, verhungern musste. Aber damit nicht genug: In Brandenburg wurde erneut die Leiche eines Babys gefunden. Es ist der dritte Fall in zehn Tagen.

Sandra Dassler

17.2.2008 0:00 Uhr

 

LÜBBEN/FRANKFURT (ODER) - Schon wieder wurde in Brandenburg ein toter Säugling entdeckt: Zehn Tage nach dem Fund einer Babyleiche in Nauen und nur einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass der sechs Monate alte Florian in Frankfurt (Oder) verhungern musste, kam die traurige Nachricht diesmal aus der Spreewaldstadt Lübben. Ein Notarzt hatte gestern Vormittag die Polizei darüber informiert, dass er in einer Wohnung in der Hartmannsdorfer Straße eine junge Frau angetroffen habe, die offensichtlich vor ein, zwei Tagen entbunden hatte. Das Neugeborene, ein Mädchen, war tot.

Die Hartmannsdorfer Straße liegt idyllisch am Ortsrand von Lübben: Hinter hübsch sanierten fünfgeschossigen Wohnblocks aus den 60er Jahren beginnen schmucke Kleingartenanlagen, denen sich Spreewaldfließe und Kiefernwälder anschließen. Hier wohnt die 22-Jährige, die nach ersten Erkenntnissen der Ermittler offenbar ihre Schwangerschaft verheimlicht hatte. Ein Verwandter besuchte sie gestern und rief den Notarzt.

Wenig später trafen die Kollegen der Mordkommission sowie die Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Frankfurt in der Wohnung ein. Das Baby wird zur Feststellung der Todesursache obduziert. Weitere Aussagen wollte ein Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen. Die Frau kam in stationäre Behandlung in eine Lübbener Klinik, wo sie auch psychiatrisch betreut wird. Vernommen werden konnte sie daher trotz eingeleiteter Ermittlungen nicht.

Die 19-jährige Mutter des in Frankfurt verhungerten Florian hat unterdessen zugegeben, dass sie den Jungen „nicht ausreichend mit Essen versorgt hat“, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Die Obduktion habe ergeben, dass der sechs Monate alte Junge bei seinem Tod weniger gewogen habe als bei der Geburt. Wie berichtet hatte der 22-jährige Vater von Florian das Kind in der Nacht zu Mittwoch leblos in seinem Bett entdeckt.

Eine Woche zuvor war im westlich von Berlin gelegenen Nauen eine Babyleiche gefunden worden. Wenig später nahm die Polizei eine 22-jährige Frau fest. Sie gestand, den Jungen nach seiner Geburt in eine Plastiktüte gepackt und in einen Schrank gelegt zu haben. Erst als das Kind kein Lebenszeichen mehr von sich gab, habe sie es herausgeholt und versteckt.

Bei allen Fällen handelte es sich um relativ junge Mütter, die ihre Kinder entweder nicht wollten oder mit ihnen überfordert waren, sagte gestern der Oberbürgermeister von Frankfurt, Martin Patzelt. „Das bestärkt mich in meiner Auffassung, dass wir uns diesen jungen Frauen viel mehr zuwenden müssen als bisher.“

Der CDU-Politiker hatte im vergangenen Jahr seinen 60. Geburtstag gefeiert und die Gäste gebeten, statt ihn zu beschenken Geld für ein Mütterbegegnungszentrum in Frankfurt zu spenden. „Ich hoffe sehr, dass wir das Zentrum noch in diesem Jahr eröffnen können“, sagte Patzelt, der sich außerdem für ein kommunales Elterngeld starkmacht. „Das würde zusätzlich zum staatlichen Elterngeld nur gezahlt, wenn die vorgeschriebenen Arztbesuche mit den Kindern nachgewiesen werden“, erklärt er. Rechtlich sei das nach Ansicht von Experten möglich, allerdings benötige man in Frankfurt dafür rund 100 000 Euro pro Jahr. „Das wird bei einer jährlichen Neuverschuldung von gut 20 Millionen Euro schwierig“, sagte Patzelt.

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Wolfgang Bauch, forderte, Sozialleistungen generell an das Kindeswohl zu koppeln.

Dem gestern gefundenen Baby in Lübben hätte das wahrscheinlich auch nicht das Leben gerettet. Seine Mutter befand sich offenbar in einer für sie so auswegslosen Lage, dass sie – so erzählte man sich gestern in der Hartmannsdorfer Straße – angeblich erst ihr Kind sterben ließ und dann versuchte, sich selbst zu töten.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 17.02.2008)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Babyleiche-Brandenburg;art128,2478330

 

 

 

 

 


zurück