Väternotruf informiert zum Thema
Jugendamt Steinfurt
Kreis Steinfurt
Tecklenburger Straße 10
48565 Steinfurt
Telefon: 02551 / 69-0
Fax: 02551 / 69-2400
E-Mail: post@kreis-steinfurt.de
Internet: www.kreis-steinfurt.de
Internetauftritt des Landkreis Steinfurt (04/2012)
Visuelle Gestaltung: geht so
Nutzerfreundlichkeit:
Informationsgehalt:
Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: vorhanden
Der Kreis Steinfurt ist ein Kreis im Norden von Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Das westliche Kreisgebiet befindet sich im Münsterland, das östliche im Tecklenburger Land. Es ist zu unterscheiden zwischen dem alten, 1816 gegründeten und umgangssprachlich auch als Kreis Burgsteinfurt bezeichneten Kreis und dem aus diesem sowie aus dem Kreis Tecklenburg und aus Teilen des Kreises Münster im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1975 durch das Münster/Hamm-Gesetz gebildeten neuen Kreis Steinfurt.
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Städte und Gemeinden:
Der Kreis Steinfurt gliedert sich in 24 kreisangehörige Gemeinden, von denen vier Mittlere kreisangehörige Städte und eine Große kreisangehörige Stadt sind.
(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2007, jeweils nur Hauptwohnsitz)
Städte
1. Emsdetten, Mittlere kreisangehörige Stadt (35.766)
2. Greven, Mittlere kreisangehörige Stadt (35.747)
3. Hörstel (19.898)
4. Horstmar (6.622)
5. Ibbenbüren, Mittlere kreisangehörige Stadt (51.402)
6. Lengerich (22.340)
7. Ochtrup (19.414)
8. Rheine, Große kreisangehörige Stadt (76.546)
9. Steinfurt, Mittlere kreisangehörige Stadt (34.450)
10. Tecklenburg (9.413)
Gemeinden
1. Altenberge (10.104)
2. Hopsten (7.732)
3. Ladbergen (6.387)
4. Laer (6.330)
5. Lienen (8.747)
6. Lotte (13.549)
7. Metelen (6.413)
8. Mettingen (12.253)
9. Neuenkirchen (14.066)
10. Nordwalde (9.522)
11. Recke (11.779)
12. Saerbeck (7.189)
13. Westerkappeln (11.370)
14. Wettringen (7.980)
Ausschuss für Eingaben und Beschwerden des Landkreis Steinfurt:
Jugendhilfeausschuss des Landkreis Steinfurt:
http://www.kreis-steinfurt.de/C12573D400426460/html/A6BBB6D3F4D11173C125740A004DC429?openDocument
Jugendamt Landkreis Steinfurt
Kreisjugendamt
Das Jugendamt des Kreises Steinfurt ist zuständig für die Kommunen Altenberge, Hörstel, Hopsten, Horstmar, Ladbergen, Laer, Lengerich, Lienen, Lotte, Metelen, Mettingen, Neuenkirchen, Nordwalde, Ochtrup, Recke, Saerbeck, Steinfurt, Tecklenburg, Westerkappeln und Wettringen.
Die Städte Emsdetten, Greven, Ibbenbüren und Rheine unterhalten eigene Jugendämter:
Jugendamt des Kreises Steinfurt
Leiterin: Barbara Thomas-Klosterkamp
Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Telefon: 02551 / 692-499
Fax: 02551 / 692-397
E-Mail. jugendamt@kreis-steinfurt.de
Internet: www.kreis-steinfurt.de/kommunen/kreissteinfurt/Verwaltung.nsf/htmls/Jugendamt/
Zuständige Amtsgerichte:
Amtsgericht Ibbenbüren - das Amtsgericht Ibbenbüren ist zuständig für die Gemeinden: Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Mettingen, Recke und Saerbeck
Amtsgericht Rheine - das Amtsgerichts Rheine ist zuständige für die Gemeinden Emsdetten, Neuenkirchen und Rheine
Amtsgericht Steinfurt - das Amtsgericht Steinfurt ist zuständig für die Gemeinden: Altenberge, Greven, Horstmar, Laer, Metelen, Nordwalde, Ochtrup, Steinfurt und Wettringen
Amtsgericht Tecklenburg - das Amtsgericht Tecklenburg ist zuständig für: Stadt Lengerich, Stadt Tecklenburg mit den Ortsteilen Brochterbeck, Ledde und Leeden, Gemeinde Lienen mit dem Ortsteil Kattenvenne Gemeinde Westerkappeln, Gemeinde Lotte mit den Ortsteilen Wersen und Büren Gemeinde Ladbergen
Väternotruf Steinfurt
August Mustermann
Musterstraße 1
48565 Steinfurt
Telefon: 02551 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Amtsleitung:
Thomas Möller - Leiter des sozialen Dienstes im Kreisjugendamt (ab , ..., 2008) - siehe untenstehende Pressemeldung
Beate Tenhaken - Fachdienstleiterin Soziale Dienste der Stadt Greven / Jugendamt / Landkreis Steinfurt (ab , ..., 2007)
Barbara Thomas-Klosterkamp - Leiterin des Jugendamt Landkreis Steinfurt (ab , ..., 2008, 2009)
Heinz-Jürgen Walter - Leiter des Sozialpädagogischen Dienstes / Jugendamt Landkreis Steinfurt (ab , ..., 2009)
Jugendamtsmitarbeiter/innen:
Frau Eisel-Jagt - Diplom-Sozialpädagogin / Jugendamt Landkreis Steinfurt (ab , .., 2008)
Frau Ewering - Jugendamt Landkreis Steinfurt / Rheine (ab , ..., 2005)
Frau Schröder - Jugendamt Landkreis Steinfurt (ab , ..., 2009)
Karl-Heinz Stevermüller - Jugendamt / Landkreis Steinfurt / Emsdetten (ab , ..., 2004)
Herr Vogely - Jugendamt Landkreis Steinfurt / Rheine (ab , ..., 2005)
Herr Walter - Jugendamt / Landkreis Steinfurt (ab , ..., 2007)
Erziehungshilfe
In schwierigen Lebenssituationen haben Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und Eltern in den Fachkräften der Erziehungshilfe Ansprechpartner, die Erziehungsfragen kompetent beantworten und Hilfen anbieten. In Trennungssituationen bietet die Erziehungshilfe allen Familienangehörigen Beratung in Umgangs- und Sorgerechtsfragen an und berichtet gegebenenfalls dem Familiengericht.Kinder und Jugendliche in besonderen Nöten wie Vernachlässigung, Missbrauch oder Misshandlung finden hier jederzeit verständnisvolle Begleitung; in akuten Konfliktsituationen unterstützt die Erziehungshilfe die Betroffenen durch fachkundiges Krisenmanagement und sucht mit ihnen gemeinsam nach Lösungen.
Unsere Aufgaben und Angebote sind so vielfältig wie die Schwierigkeiten im Familienalltag. Hier nur einige Beispiele:
* Wir beraten in allgemeinen Fragen der Erziehung.
* Wir beraten in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung.
* Wir helfen Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen in Konfliktsituationen.
* Bei Bedarf vermitteln wir geeignete und qualifizierte Jugendhilfemaßnahmen (Hilfen zur Erziehung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz).
* Wir bieten Kindern und Jugendlichen Schutz bei körperlicher, seelischer oder sexueller Misshandlung.
Die Fachkräfte der Erziehungshilfe sind kompetente Ansprechpartner für die Bevölkerung im Kreis Steinfurt. Um für Hilfesuchende gut erreichbar zu sein, ist die Erziehungshilfe sowohl in Steinfurt als auch in Tecklenburg vertreten.
Sachgebietsleiter Sozialpädagogische Dienste Jürgen Walter 0 25 51 / 69 24 80
0 54 82 / 70 32 30
Sachgebietsleiter Wirtschaftliche Jugendhilfe Heiner Huesmann 0 25 51 / 69 24 81
Auskunft Steinfurt Elke Wewers
Ute Schnittker 0 25 51 / 69 23 95
Auskunft Tecklenburg Brigitte Middendorf
Gudrun Heise 0 54 82 / 70 32 92
0 54 82 / 70 32 22
Zuständigkeitsbereich Sozialarbeiter Erziehungshilfe in Steinfurt
Steinfurt-Burgsteinfurt (A-K)
Neuanträge § 35 a SGB VIII Claudia Nolte 0 25 51 /69 23 92
Steinfurt-Burgsteinfurt (L-Z)
Neuanträge § 35 a SGB VIII Theresia Stüwe 0 25 51 /69 23 84
Steinfurt-Borghorst (A-Sb) Ursula Wensing 0 25 51 /69 23 82
Altenberge St.-Borghorst (Sch-Z) Mechthild Kranz 0 25 51 /69 23 85
Nordwalde, Teamkoordinator Arno Vorrink 0 25 51 /69 23 93
Ochtrup und Neuenkirchen-St. Arnold Maria Deeken 0 25 51 /69 23 94
Metelen, Horstmar und Laer Christian Steinfeld 0 25 51 /69 23 83
Neuenkirchen ohne St. Arnold, Teamkoordinatorin Ulrike Bülter 0 25 51 /69 23 86
Wettringen Bettina Pichutzki 0 25 51/69 23 67
Zuständigkeitsbereich Sozialarbeiter Erziehungshilfe in Tecklenburg
Hopsten 0 54 82 /70 32 37
Lotte Ivonne Borkenhagen 0 54 82 /70 32 20
Recke Kati Gribnitz 0 54 82 /70 32 24
Tecklenburg Judith Bröring 0 54 82 /70 32 21
Westerkappeln, Hörstel (A-D) Thomas Schrieverhoff 0 54 82 /70 32 28
Mettingen N. N. 0 54 82 /70 32 66
Hörstel (N-Z), Teamkoordinator Michael Börgel 0 54 82 /70 32 29
Saerbeck Anita Schmidt 0 54 82 /70 32 33
Lengerich (O-Z), Ladbergen N. N. 0 54 82 /70 32 30
Lengerich (A-N) Gabriele Ortmeier 0 54 82 /70 32 25
Lienen, Hörstel (E-M) Monika Eisl-Jagt 0 54 82 /70 32 32
Auskunft Ingrid Handke
Ursula Stratmann
Doris Lork 0 25 51 / 69 24 99
0 25 51 / 69 24 82
Bezirk Steinfurt Süd (Altenberge, Laer, Nordwalde, Steinfurt), Grundsatzangelegenheiten Matthias Frohoff-Hülsmann (Arbeitsgruppenleiter) 0 25 51 / 69 24 93
Bezirk Steinfurt Süd (Steinfurt) Nina Schwarze 0 25 51 / 69 24 98
Bezirk Steinfurt Nord (Ochtrup, Metelen, Horstmar, Wettringen, Neuenkirchen) Bernd Blakert 0 25 51 / 69 24 94
Bezirk Tecklenburg Nord
(Hopsten, Mettingen, Lotte, Recke, Tecklenburg, Westerkappeln) Jessica Nitschke 0 25 51 / 69 24 96
Bezirk Tecklenburg Süd (Hörstel, Ladbergen, Lengerich, Lienen, Saerbeck) Sarah Wolbert 0 25 51 / 69 24 95
Heranziehung Bezirk Tecklenburg Josef Wellkamp 0 25 51 / 69 24 86
Heranziehung Bezirk Steinfurt Heinrich Husmann 0 25 51 / 69 24 97
Abrechnung stationäre Leistungen,Pflegekinder A - K, Tagesgruppen Christina Hagemann 0 25 51 / 69 24 45
Abrechnung stationäre Leistungen, Pflegekinder L - Ri, Jugendschutzstellen Cornelia Vogel 0 25 51 / 69 24 92
Abrechnung stationäre Leistungen, Pflegekinder Rj - Z, Sozialpädagogische Familienhilfe Isabella Bittner 0 25 51 / 69 24 90
Jugendhilfeausschuss des Landkreis Steinfurt:
Vorsitzende:
Gremplinski, Doris
stellvertretender Vorsitzender:
Middendorf, Peter
Mitglieder Stellvertreter/Stellvertreterinnen
CDU
Brüning, Reinhard Höner, Ruth (s. B.)
Cizelsky, Heike Nospickel, Ansgar
Gremplinski, Doris Krabbe, Gregor (s. B.)
Ruwe, Fanziska Kerkau, Christopher (s. B.)
SPD
Coße, Jürgen Nolte, Veronika (s. B.)
Middendorf, Peter Gerweler, Markus
Polkehn, Rainer Wenzel, Annette
GRÜNE
Lamboury, Sabine (s. B.) Schuchtmann-Fehmer, Elke
FDP
Holtel, Alfred (s. B.) Dahms, Anke
Auf Vorschlag der im Bereich des Kreisjugendamtes
wirkenden und anerkannten Träger der freien JugendhilfeBecker, Detlev Börgermann, Ludger
Erdmann, Joachim Zimmermann, Stefan
Stahlhoff, Birgit Hille, Johannes
Bethlehem, Hartmut Schoppmeier, Dirk
Völker, Markus Liebing, Wilhelm
Watermann, Doris Fischer, Ulrich
Beratende Mitglieder
Landrat Kubendorff, Thomas Lüttmann, Dr. Peter
Fuchs, Tilman Bruns, Sonja
Dr. Teklote, Stephan Wilken, Bernhard
Dr. Stephan Teklote (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Steinfurt / Familiengericht / Direktor am Amtsgericht Steinfurt (ab 01.03.2008, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 12.12.1997 als Richter am Amtsgericht Warendorf aufgeführt. 2012: Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Steinfurt - http://www.kreis-steinfurt.de/C12573D400426460/html/A6BBB6D3F4D11173C125740A004DC429?openDocument
Bernhard Wilken (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Steinfurt / Familiengericht - Abteilung 30 (ab 27.03.1997, ..., 2012) - 2012: stellvertretendes Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Steinfurt - http://www.kreis-steinfurt.de/C12573D400426460/html/A6BBB6D3F4D11173C125740A004DC429?openDocument
Berning, Thomas Müller, Heinz-Josef
Weß, Michael Sitte-Westrick, Mechthild
Hörst, Benno Kreyenkötter, Antonius
Kubizcek, Manfred Elfers, Christian
Wiesmann, Richard Sander, Klaus
http://www.kreis-steinfurt.de/C12573D400426460/html/A6BBB6D3F4D11173C125740A004DC429?openDocument
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Marianne Zgoda-Hachmann
Hermannstraße 55
48282 Emsdetten
Tel: 02572 / 84719
Systemische Therapeutin / Familientherapeutin (DGSF) - www.familientherapie.org
Petra Kocherscheidt
Gisbertstraße 21
48249 Dülmen
Telefon: 02590 / 9396499
Systemische Therapeutin / Familientherapeut (DGSF) - www.familientherapie.org
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Europaring 1
48565 Steinfurt
Telefon: 02551 / 864446
E-Mail: steinfurt@efl-bistum-ms.de
Internet: http://www.efl-bistum-ms.de
Träger: Bistum Münster
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sexualberatung, Telefonische Beratung, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Partnerberatung
Familienberatung bei Trennung und Scheidung
Emsdettener Str. 21
48565 Steinfurt
Telefon: 02552 / 706-0
E-Mail:
Internet: http://www.caritasverband-steinfurt.de
Träger: Caritasverband
Angebote: Familienberatung, b. Trennung/Scheidung
Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Wasserstr. 32
48565 Steinfurt
Telefon: 02551 / 1314
E-Mail: eb@dw-st.de
Internet: http://www.dw-st.de
Träger: Diakonisches Werk
Angebote: Eheberatung, Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Jugendberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung des Landkreis Steinfurt
Staatlich-kommunale Beratungsstellen, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle für den Landkreis Steinfurt
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus im Landkreis Steinfurt
Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?
Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.
Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.
Was sollten Sie mit bringen?
Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch
Krankenkassenkarte
Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein
Wohnungsschlüssel
Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus im Landkreis Steinfurt
Frauenhaus Rheine
Telefon: 05971 / 12793
E-Mail: frauenhaus@dw-te.de
Caritasverband für das Dekanat Steinfurt e.V.
Kirchplatz 8
48565 Steinfurt
Tel.: 02552 / 7060
Fax: 02552 / 70666
http://www.caritasverband-steinfurt.de
Jugendschutzstelle Hörstel
Rheiner Str. 27
48477 Hörstel
Telefon: 05459 / 98360
„Heimerziehung wächst enorm an“
Steinfurt - Die Zahl der Fälle, bei denen das Jugendamt des Kreises die Familiengerichte eingeschaltet hat, verdoppelte sich von 2005 bis 2008 von rund 40 auf 80 Fälle. In rund 50 Fällen pro Jahr wird Erziehungsberechtigten das Sorgerecht entzogen. Jugendamtsleiterin Barbara Thomas und Heinz-Jürgen Walter, Leiter des Sozialpädagogischen Dienstes, nennen traurige Zahlen, auch wenn es keine Statistiken über Sorgerechtsentzüge gibt. Wenn es zum Äußersten kommt, muss dies für die betroffenen Kinder nicht automatisch Heimerziehung bedeuten. Ambulante Familienhilfen der unterschiedlichsten Art, Tagesgruppen, Bereitschafts- und Familienpflege sind Alternativen. Aber dennoch: „Die Heimerziehung wächst enorm an,“ berichtet Walter. Im Kreis gibt es aber viele Heime, so dass auch aus anderen Kreisen in das Steinfurter Land vermittelt wird. „In der Situation wie vor zwei bis drei Jahren, als wir unter zehn Einrichtungen auswählen konnten, sind wir aber nicht mehr, denn die Plätze in den Heimen sind fast alle belegt“, ergänzt Barbara Thomas. „Kevin lässt grüßen“, sieht Walter einen Grund für den Anstieg darin, dass Freunde, Nachbarn, Kindergärten und Schulen sensibler geworden sind, nachdem in Bremen ein zweijähriges Kind von seinem Ziehvater zu Tode gequält und anschließend in einem Kühlschrank versteckt wurde.
Wird bei einem Kind Verwahrlosung und Misshandlung bekannt, wird unmittelbar das Jugendamt eingeschaltet. Ziel der Interventionen ist es, die Gefährdung abzustellen und durch geeignete Hilfen Krisen und Probleme zu bewältigen. Hier wurden die gesetzlichen Schwellen auch herabgesetzt, viel Notwendiges zum Schutz von Kindern und Jugendlichen konkretisiert. Zur Bewältigung der Aufgaben hat die Kreisverwaltung im Bereich des Jugendamtes zur Jahreswende das Personal um acht Stellen aufgestockt.
„Hinweisen wird unmittelbar nachgegangen, häufig von zwei Mitarbeitern des Jugendamtes“ betont der Leiter des Sozialpädagogischen Dienstes, aber auch: „Den Eltern das Sorgerecht zu entziehen, liegt nicht in unserem Interesse.“ Deshalb wird versucht, möglichst frühzeitig unterstützend direkt in den Familien tätig zu werden.
So stieg die Fallzahl für sozialpädagogische Hilfen in ambulanter Form im Landschaftsverband Westfalen-Lippe um 21 Prozent.
„Kinder sind immer früher auf sich selbst gestellt und können sich nicht mehr auf einmal Gelerntes verlassen, und wo Korrekturen fehlen, treten Fehlentwicklungen auf“, kommt für die beiden Experten die Entwicklung nicht überraschend, da bereits bei den Eltern Orientierungslosigkeit Tendenz ist und strukturierte Tagesabläufe fehlen. Die Erzieher sind zum Teil selbst unter schwierigen Bedingungen aufgewachsen, haben oft vieles selbst nicht gelernt, sind häufig psychisch erkrankt, fühlen sich von der Gesellschaft abgehängt, haben Drogenprobleme. Viele Eltern wenden sich aber auch aus eigenem Antrieb an das Jugendamt, weil sie bei der Bewältigung ihrer Probleme Hilfe brauchen. „Diese Eltern sind auch gewillt, Hilfe anzunehmen“, berichtet Barbara Thomas über ihre Erfahrungen. Als besonders gefährdet sieht sie kleine Kinder bis zu zwei Jahren an. Denn danach - zum Beispiel im Kindergarten-- wird den Jungen und Mädchen auch öffentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Schon dort werden Eltern beraten und Hilfen vermittelt. Wenn diese Hilfen nicht ausreichen, wird das Jugendamt informiert. Dieses versucht dann, Eltern und Kindern in schwierigen Situationen zu helfen.
Eine weitere kritische Stufe ist, wenn die Kinder in die Pubertät kommen. Dann fühlen sich viele Eltern überfordert.
Mit steigendem Wohlstand nimmt die Kinderzahl ab - dass bedeutet aber nicht, dass es in Ein-Kind-Familien keine Probleme gibt, wissen Thomas und Walter aus Erfahrung.
VON RAINER MENEBRÖCKER, STEINFURT
ILSTERSCHE ZEITUNG
Flucht nach Griechenland: Vorwürfe gegen Jugendamt
26. Februar 2008 | 04:30 Uhr
Frank Wohlberg (42) hat Anzeige gegen seine Frau erstattet, die sich mit dem gemeinsamen Kind offenbar in ihre Heimat abgesetzt hat.
Da waren sie noch glücklich: Frank und Adamantia Wohlberg mit Tochter Agapi. (Kay)
Der 42 Jahre alte Kaufmann Frank Wohlberg aus Wilster ist in Sorge um seine erst fünf Monate alte Tochter Agapi. Seine aus Griechenland stammende Ehefrau Adamantia (27) hat sich mit dem Kind nach Griechenland abgesetzt.
Der Vater des Mädchens erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen das Kreisjugendamt. Sein Argument: Obwohl alle Anzeichen auf eine bevorstehende Flucht nach Griechenland hindeuteten, sei die Behörde untätig geblieben und habe nichts unternommen, das Verschwinden von Mutter und Kind zu unterbinden.
Der Leiter des sozialen Dienstes im Kreisjugendamt, Thomas Möller, weist diesen Vorwurf energisch zurück. Das Jugendamt, so der zuständige Mitarbeiter, habe keine rechtliche Handhabe gehabt, hier einzuschreiten. Beide Elternteile hätten das Sorgerecht für den Säugling gehabt, und so stehe es jedem Elternteil offen, mit dem Kind zu verreisen - auch ins Ausland.
Ein weiterer Vorwurf des Ehemannes, das Jugendamt habe ohne einen Besuch vor Ort den vorübergehenden Einzug von Mutter und Kind in ein Frauenhaus - vermutlich in Heide - angeordnet, rief ebenfalls den Widerspruch Möllers hervor. Das Jugendamt habe diesen Schritt nicht angeordnet, sondern nur begleitet, weil die Mutter kaum Deutsch spricht und es Verständigungsschwierigkeiten gegeben habe. Es liege im Ermessen der Betroffenen selbst, ob sie in ein Frauenhaus ziehe oder nicht. Das stehe ihr jederzeit frei und sei auch ohne Einschalten des Jugendamtes möglich.
Frank Wohlberg war nach eigenen Aussagen von dem Verhalten seiner Ehefrau selbst überrascht worden. Beide hatten sich im Mai 2006 bei einem Griechenland-Urlaub kennen und lieben gelernt. Nach mehrfachen Besuchen hatten beide dort gewohnt, waren im Juni vorigen Jahres nach Wilster gekommen und hatten im August geheiratet. Ende September kam Tochter Agapi zur Welt. Ebenso krankhafte wie unbegründete Eifersucht, so Wohlberg, hätten in jüngster Zeit zu Streitigkeiten geführt. Als er seine Frau bat, sich einer Therapie unterziehen zu lassen, sei der Streit eskaliert. Dabei habe sie angekündigt, dass sie mit ihrer Tochter zurück nach Griechenland wolle.
Am Tag des Verschwindens hatte sie ihrem Mann erklärt, sie wolle etwas spazieren gehen. Weil sie entgegen sonstiger Gewohnheiten nicht rechtzeitig zurückkehrte, hatte der Ehemann seine Tochter mit ins Auto genommen, um seine Frau zu suchen. Vergeblich. Bei seiner Rückkehr war seine Frau zusammen mit der Polizei in der Wohnung, um die Tochter abzuholen und in ein Frauenhaus zu ziehen. Wohin, wurde dem Ehemann nie mitgeteilt.
Der Leiter der Polizei-Zentralstation Wilster, Thomas Körn, hatte gegenüber Frank Wohlberg und dessen Anwalt Eggert Sühl bestätigt, er habe auf Anweisung des Jugendamtes gehandelt. Diese Anweisung, so Thomas Möller, habe es nicht gegeben. Auf Nachfrage sagte Körn, man habe den Wechsel ins Frauenhaus miteinander abgesprochen.
Frank Wohlberg wies das Jugendamt auf die konkrete Gefahr hin, seine Frau würde sich mit dem Kind nach Griechenland absetzen. Sowohl mündlich als auch schriftlich sei das Jugendamt gebeten worden, dies zu unterbinden. Geschehen sei nichts. Im Gegenteil, der Sachbearbeiter im Jugendamt, Hans Biedermann, habe sogar mitgeteilt, es bestünde keine Gefahr, dass Mutter und Kind Deutschland verlassen würden.
Ein Eilantrag des Vaters und des Anwalts, das Gericht möge die sofortige Herausgabe des Kindes an den Vater verfügen, blieb ohne Reaktion. Entschieden werden sollte schließlich am 13. Februar über das Aufenthaltsbestimmungsrecht des Kindes durch den Vater. Zum Gerichtstermin erschien die Ehefrau und Mutter nicht mehr. Sie hatte sich zwei Tage zuvor in ihre Heimat abgesetzt. In einem Handy-Telefonat habe die 27-Jährige gefrohlockt: "Jetzt habe ich gewonnen!"
Inzwischen hat Frank Wohlberg einen Antrag auf Kindesrückführung nach dem Haager Kindesentführungs-Übereinkommen gestellt. Schließlich besitzt die kleine Agapi die deutsche Staatsbürgerschaft.