Väternotruf informiert zum Thema
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg
Wilhelmsplatz 1
96047 Bamberg
Telefon: 0951 / 833-0
Fax: 0951 / 833-1440
E-Mail: unbekannt
Internet: http://www.justiz.bayern.de/sta/staolg/ba/
Internetauftritt der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (03/2012)
Informationsgehalt: mangelhaft
namentlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Bayern eigentlich Steuern, wenn die Bayerische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.
Bundesland Bayern
Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg: Clemens Lückemann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab 01.07.2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 15.06.1984 als Richter am Landgericht Würzburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.05.2002 Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Würzburg aufgeführt. http://www.der-neue-zöller.de
Stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg: Johannes Schmitt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab , ..., 2010, 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.1999 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt.
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigen bei der Generalstaatsanwalt Bamberg 9 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, darunter der Generalstaatsanwalt Clemens Lückemann als Behördenleiter, der Leitender Oberstaatsanwalt Johannes Schmitt als ständiger Vertreter und Abteilungsleiter, die Abteilungsleiterin und Leitende Oberstaatsanwältin Dr. Susanne Aulinger. Ferner werden eine Oberstaatsanwältin und fünf Oberstaatsanwälte als Dezernenten, ein dem höherem Dienst angehörender Geschäftsleiter, vier Angehörige des gehobenen Dienstes (Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger), zwei Angehörige des mittleren Dienstes und vier Arbeitnehmerinnen beschäftigt.
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigen bei den Staatsanwaltschaften des Bezirks der Generalstaatsanwalt Bamberg 371 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 109 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die grundsätzlichen Aufgaben einer Generalstaatsanwaltschaft
Jede Generalstaatsanwaltschaft ist die dienstvorgesetzte Behörde der Staatsanwaltschaften ihres Bezirks. Dies bedeutet:
Der Generalstaatsanwaltschaft obliegt die Personal- und Fachaufsicht über die Staatsanwaltschaften. Dies dient einer einheitlichen und gleichmäßigen Entscheidungspraxis in ihrem Bezirk. Dazu gehört, dass die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaften ständig überprüft wird. Zu diesem Zweck findet in regelmäßigen Abständen eine förmliche „Nachschau“ vor Ort statt, bei der die Strukturen und Abläufe der Behörden - vor allem die ordnungsgemäße Abwicklung der einzelnen Ermittlungsverfahren - kontrolliert werden.
Das wird auch dadurch gewährleistet, dass die nachgeordneten Staatsanwaltschaften gehalten sind, die Generalstaatsanwaltschaft durch Berichte umgehend und laufend über bedeutsame Vorgänge zu informieren und über alle Verfahren zu unterrichten, die mehr als 12 Monate unerledigt sind. So ist die Generalstaatsanwaltschaft in der Lage, die Sach- und Rechtslage zu prüfen und notfalls per Weisung in die Fallbearbeitung einzugreifen. Zur Fachaufsicht gehört auch, dass die Generalstaatsanwaltschaft zur Entscheidung berufen ist, wenn gegen eine Einstellungsverfügung einer Staatsanwaltschaft Beschwerde erhoben wird.
Jede Generalstaatsanwaltschaft nimmt darüber hinaus die Aufgaben der Staatsanwaltschaft gegenüber dem Oberlandesgericht wahr:
Dazu gehört die Bearbeitung von Revisionen in Strafsachen und von Rechtsbeschwerden in Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die GStA ist auch für die Antragstellung bei Haftprüfungen, bei Beschwerdeentscheidungen und bei Entscheidungen im sogenannten Klageerzwingungsverfahren vor dem Oberlandesgericht zuständig.
Jede Generalstaatsanwaltschaft ist ferner für folgende weitere Aufgaben zuständig
* für den Rechtshilfeverkehr in Strafsachen mit dem Ausland;
* für ausländische Auslieferungsersuchen;
* für Anwaltsgerichtsverfahren gegen Rechtsanwälte;
* für Berufsgerichtssachen gegen Steuerberater;
* für Kartellsachen;
* für die Vertretung des Landes, soweit im Justizbereich Ersatzansprüche geltend gemacht werden;
* für die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen;
* gegenüber dem Justizministerium - dem sie unmittelbar unterstellt ist - für die Berichterstattung in einzelnen Verfahren sowie für die Stellungnahme zu Gesetzesentwürfen;
* für alle sonstigen Aufgaben einer Mittelbehörde (zwischen dem Justizministerium und den einzelnen Staatsanwaltschaften) in Verwaltungsangelegenheiten.
Dem Generalstaatsanwalt in Bamberg obliegt die Personal und Fachaufsicht über die sieben Staatsanwaltschaften seines Bezirks.
Im Rahmen der Personalaufsicht ist er für Personalangelegenheiten und die Bemessung des Personalbedarfs der Staatsanwaltschaften des Bezirks zuständig. Die Fachaufsicht betrifft die fachliche Prüfung und Beobachtung der Arbeit der
Staatsanwaltschaften und Entscheidung über Beschwerden.
Außerdem ist die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg Ermittlungs- und Anschuldigungsbehörde in Rechtsanwaltssachen, Einleitungsbehörde in Disziplinarsachen für alle Richter und Beamten im Oberlandesgerichtsbezirk Bamberg und (erstinstanzliche) Ermittlungsbehörde in Geldwäschestrafsachen.
Weitere Tätigkeiten sind die Bearbeitung von Auslieferungen und der Rechtshilfeverkehr mit dem Ausland in Strafsachen sowie alle sonstigen Aufgaben einer Mittelbehörde in Verwaltungsangelegenheiten.
Durch das Gesetz zur Auflösung des Bayerischen Obersten Landgerichts vom 20. Oktober 2004 (BayGVBl. 2004,400) wurde die Staatsanwaltschaft bei dem Bayerischen Obersten Landgericht mit Wirkung vom 1.1.2005 aufgelöst.
Die Verfahren in Bußgeldsachen aus ganz Bayern und in strafrechtlichen Revisionssachen aus dem Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg werden nun von der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg bearbeitet.
Der Geschäftsbereich der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg umfasst den Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg und damit die Regierungsbezirke Ober- und Unterfranken mit 517 Gemeinden, 18 Landkreisen, 7 kreisfreien Städten mit insgesamt fast 2.430.000 Einwohnern.
Zum Bezirk gehören die Staatsanwaltschaften in Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Hof , Schweinfurt und Würzburg .
Staatsanwaltschaften im Zuständigkeitsbereich der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg:
Staatsanwaltschaft Aschaffenburg
Staatsanwaltschaft Schweinfurt
Väternotruf Bamberg
August Mustermann
Musterstraße 1
96047 Bamberg
Telefon: 0951 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Staatsanwälte:
Marion Aman-Frank (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab 16.02.2004, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.2000 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Coburg aufgeführt.
Susanne Aulinger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab 16.10.1998, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.10.1998 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt. Ansprechpartnerin für Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen - http://www.justiz.bayern.de/ministerium/opfer/ansprechpartner/
Irene Mett-Grüne (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab 01.03.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 15.09.1986 als Richterin am Amtsgericht Haßfurt - Zweigstelle Ebern - aufgeführt.
Clemens Lückemann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab 01.07.2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 15.06.1984 als Richter am Landgericht Würzburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.05.2002 Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Würzburg aufgeführt. http://www.der-neue-zöller.de
Johannes Schmitt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Stellvertretender Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab , ..., 2010, 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.1999 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt.
Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg tätig:
Christoph Berner (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz 1956) - Direktor am Amtsgericht Kulmbach / Richter am Amtsgericht Kulmbach (ab 01.02.2003, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.1998 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hof aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.02.2003 als Oberstaatsanwalt bei der Generalsstaatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.02.2003 als Direktor am Amtsgericht Kulmbach aufgeführt.
Joseph Düsel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bamberg (ab , ..., 2008, 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.06.2000 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.06.2000 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.
Dr. Friedrich Eichfelder (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Vorsitzender Richter am Landgericht Coburg / Präsident am Landgericht Coburg (ab 01.12.1998, ..., 31.08.2009) - ab 1976 Richter und später Staatsanwalt im Landgerichtsbezirk Ansbach. Nach einer Abordnung an den Bundesgerichtshof in Karlsruhe kehrte er als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg nach Bayern zurück. Danach Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht Bamberg und Richter am Oberlandesgericht Bamberg. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.10.1987 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt. 1991 zum ständigen Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ernannt. Ab 1993 Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Bayreuth. Ab 01.12.1998 Präsident am Landgericht Coburg.
Dr. Roland Helgerth (geb. 1943 in Stadtsteinach - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg (ab 01.02.2005, ..., 30.06.2008) - ab 01.05.1974 als Richter auf Probe im Bayerischen Justizdienst. Abordnung an das Bayerische Staatsministerium der Justiz bis zum 31.03.1976. Nach Verwendungen als Staatsanwalt und Richter am Landgericht München ab 01.05.1978 Oberregierungsrat im Bayerischen Staatsministerium der Justiz. Ab 01. 10.1981 Richter am Oberlandesgericht München. September 1985 erneut zum Bayerischen Staatsministerium der Justiz, dem er bis April 1992 als Ministerialrat angehörte. Folgend Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft bei dem Bayerischen Obersten Landesgericht. Ab 01.08.1994 Leitender Oberstaatsanwalt und ständiger Vertreter des Generalstaatsanwalts in München. Vom 01.07.1998 bis zum 31.05.2002 Generalstaatsanwalt in Bamberg. Ab 01.06.2002 bis 31.01.2005 der letzte Generalstaatsanwalt bei dem Bayerischen Oberlandesgericht. Nach der Auflösung der Generalstaatsanwaltschaft beim Bayerischen Oberlandesgericht ab 01.02.2005 Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg.
Dr. Friedrich Krauß (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Vorsitzender Richter am Landgericht Coburg / Präsident am Landgericht Coburg (ab 01.09.2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.01.1988 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Bamberg aufgeführt. Zunächst bei der Staatsanwaltschaft Coburg. Anschließend an das Amtsgericht Kronach, das Amts- und Landgericht Coburg sowie an die Generalstaatsanwaltschaft und das Oberlandesgericht Bamberg. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.06.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.06.2000 als Vizepräsident am Landgericht Bamberg aufgeführt. Ab 2006 Vizepräsident am Landgericht Coburg.
Lothar Schmitt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Vorsitzender Richter am Landgericht Würzburg / Vizepräsident am Landgericht Würzburg (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.08.1999 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Würzburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.2004 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt.
Anna Maria Stadler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Würzburg / Präsidentin am Landgericht Würzburg (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.2002 als Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Bamberg aufgeführt. Ab 01.01.2004 Leitende Oberstaatsanwältin und stellvertretende Leiterin der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg.
Wolfgang Titze (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Haßfurt / Familiengericht / Direktor am Amtsgericht Haßfurt (ab 01.07.2010, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1994 als Richter beim Landgericht Bamberg aufgeführt. Ab 01.03.2004 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bamberg. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.08.2006 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg aufgeführt. Danach Richter am Oberlandesgericht Bamberg.
No Name - Richterin am Amtsgericht Kronach - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1
Heinz-Bernd Wabnitz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ab 01.07.2002, ..., 31.01.2009)
Ernst Wich-Knoten (Jg. 1952) - Vorsitzender Richter am Landgericht Schweinfurt / Präsident am Landgericht Schweinfurt (ab 01.07.2008, ..., 2010) - zunächst Staatsanwalt und Richter am Landgericht in Würzburg und Schweinfurt. 1993 zum Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ernannt. Zu Beginn der 90er Jahre zum Zwecke der Aufbauhilfe an das Thüringer Justizministerium wechselte. Weitere Stationen waren die Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg sowie zuletzt die Leitung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.1992 als Oberstaatsanwalt beim Oberlandesgericht Bamberg aufgeführt. Ab 15.10.2002 stellvertretender Vorsitzender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Würzburg.
Bisherige Behördenleiter bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg
Generalstaatsanwalt Dr. Thomas Dehler (21.12.1945 – 14.06.1947)
Generalstaatsanwalt Dr. Ernst Steffen (16.11.1947 – 31.03.1955)
Generalstaatsanwalt Dr. Georg Fick (01.04.1955 – 31.05.1962)
Generalstaatsanwalt Dr. Franz Weiß (16.07.1962 – 14.10.1965)
Generalstaatsanwalt Dr. Johann Schütz (15.12.1965 – 30.04.1970)
Generalstaatsanwalt Rudolf Grasse (01.05.1970 – 30.09.1975)
Generalstaatsanwalt Dr. Hans Georg Geißer (01.10.1975 – 31.05.1986)
Generalstaatsanwalt Horst-Dieter Solbrig (01.08.1986 – 30.04.1992)
Generalstaatsanwalt Dr. Artur Bachmann (16.05.1992 – 31.03.1998)
Generalstaatsanwalt Dr. Roland Helgerth (01.04.1998 – 30.06.2002)
Generalstaatsanwalt Dr. Heinz-Bernd Wabnitz (01.07.2002 - 31.01.2009)
Generalstaatsanwalt Clemens Lückemann (seit 01.07.2009)
Sonstige:
Clemens Lückemann
Neuer General
Von Albert Schäffer
Zu den Mysterien der Jurisprudenz gehört die Frage, warum sich nicht wenige Spitzenjuristen in ihrer Freizeit zu Eisenbahnen hingezogen fühlen - sei es in miniaturisierter Form, sei es als leibhaftiger Hochgeschwindigkeitszug. Vielleicht spielt mit, dass die faktische Kraft des Normativen sich in einem Zugfahrplan ganz anders entfalten kann als in Gesetzen. Auch der Bamberger Generalstaatsanwalt Clemens Lückemann, der in dieser Woche sein Amt angetreten hat, ist ein Liebhaber der Eisenbahn; vor allem auf Reisen spürt er den Geheimnissen der Mobilität auf Schienen nach.
Der gebürtige Berliner Lückemann des Jahrgangs 1954 ist ein Beispiel für die Integrationskraft Bayerns im Allgemeinen und seiner Justiz im Besonderen. Der Sohn eines Ingenieurs und einer Verwaltungsangestellten hegte schon nach dem Abitur den Berufswunsch, Richter oder Staatsanwalt zu werden. Die Güte der juristischen Ausbildung in Bayern, die sich bis nach Berlin herumgesprochen hatte, gab den Ausschlag für ein Studium in Würzburg.
Die ganze Breite der Justiz
Sein glänzend bestandenes Assessorexamen brachte für Lückemann die Versuchung, Notar zu werden - eine in Bayern, zurückhaltend formuliert, durchaus einträgliche Profession. Er blieb aber seinem ursprünglichen Berufsziel treu und wurde Richter auf Probe am Landgericht Würzburg. Es folgten vielfältige Stationen bei der Staatsanwaltschaft, im Landesjustizministerium, an Land- und Oberlandesgerichten - nach dem Prinzip der bayerischen Justiz, dass ihre Richter und Staatsanwälte bei aller Notwendigkeit zu spezialisierten Rechtskenntnissen Generalisten bleiben sollen.
Lückemann schöpfte in diesen Jahren die ganze Breite der Justiz aus - vom allgemeinen Zivilrecht über das Familienrecht bis zur Ausbildung des juristischen Nachwuchses. Eine Abordnung zu einem Lehrgang in der Bayerischen Staatskanzlei, in dem traditionell jüngere Beamte auf Spitzenfunktionen vorbereitet werden, deutete darauf hin, das Lückemann größere Aufgaben zugetraut wurden. Im Jahr 2002 kam der Sprung von der Rechtsanwendung zu Führungs- und Verwaltungspflichten: Lückemann wurde Leiter der Staatsanwaltschaft Würzburg, bei der 26 Staatsanwälte tätig sind. Nur einmal schlüpfte er noch in die Robe eines Sitzungsstaatsanwalts - als Zeichen der Wertschätzung für eine Amtsrichterin, die ihre letzte Verhandlung absolvierte.
Kräftemessen zwischen den Koalitionsparteien
Lückemanns Berufung zum Bamberger Generalstaatsanwalt ging ein Kräftemessen zwischen den bayerischen Koalitionsparteien CSU und FDP voraus. Lückemann ist CSU-Mitglied. Obwohl er seit langen Jahren gerade wegen seiner beruflichen Tätigkeit keine Parteiämter wahrnimmt - bis auf den Vorsitz des Parteischiedsgerichts, einer von Parteigremien unabhängigen Instanz -, wurde in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, bei der Besetzung der Bamberger Position spielten sachfremde Erwägungen eine Rolle. Diese unerfreuliche Begleitmusik wird Lückemanns Amtsführung in Bamberg aber nicht belasten - seine Qualifikation wird auch von Juristen gerühmt, die sich politisch nicht in der CSU wiederfinden.
Sieben Staatsanwaltschaften im Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg mit 109 Staatsanwälten unterliegen nun seiner Aufsicht. Es ist auch ein geographisch weiter Sprengel: Die eine oder andere dienstliche Fahrt dürfte sich mit Lückemanns Eisenbahnleidenschaft verbinden lassen.
24.08.2009
Text: F.A.Z.