Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Rottweil


 

 

Landgericht Rottweil

Königstraße 20

78628 Rottweil

 

 

Telefon: 0741 / 243-0

Fax: 0741 / 243-2381

 

E-Mail: poststelle@lgrottweil.justiz.bwl.de

Internet: www.lgrottweil.de

www.landgericht-rottweil.de

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Rottweil (08/2010)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden mit Stand vom Mai 2010 - http://www.landgericht-rottweil.de/servlet/PB/menu/1169212/index.html?ROOT=1169205

 

 

 

Bundesland Baden-Württemberg

Oberlandesgericht Stuttgart

 

 

Präsident am Landgericht Rottweil: Hans-Peter Rumler (Jg. 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 1. Zivilkammer / Präsident am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2010) - ab 01.02.2002 bis zum Wechsel zum Justizministerium Baden-Württemberg als Direktor am Amtsgericht Nürtingen tätig. Ab 01.06.2004 Leitender Ministerialrat beim Justizministerium Baden- Württemberg.  

No Name - Richterin am Amtsgericht Heilbronn - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Vizepräsident am Landgericht Rottweil: Dr. Wolfgang Reder (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz"  958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 2. Zivilkammer / Vizepräsident am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 23.01.2002 als Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 18.06.2007 als Vorsitzender Richter am Landgericht Hechingen aufgeführt. 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Baden-Württemberg beschäftigen am Landgericht Rottweil 104 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 15 Richterinnen und Richter.

Im Landgerichtsbezirk Rottweil befinden sich sechs Amtsgerichte (Tuttlingen, Spaichingen, Rottweil, Oberndorf, Horb und Freudenstadt) mit 311 Beschäftigten, davon 41 Richterinnen und Richter. Außerdem sind 35 Notariate und zwei öffentliche Notariate im Landgerichtsbezirk angesiedelt. 

 

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Freudenstadt

Amtsgericht Horb am Neckar

Amtsgericht Oberndorf am Neckar

Amtsgericht Rottweil

Amtsgericht Spaichingen

Amtsgericht Tuttlingen

 

 

Staatsanwaltschaft:

Staatsanwaltschaft Rottweil

 

 

Väternotruf Rottweil

August Mustermann

Musterstraße 1

78628 Rottweil

Telefon 0741 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Frank - stellvertretender Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2009, 2010)

Wolfgang Froemel (Jg. 1966) - stellvertretender Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 02.09.1999 als Direktor am Amtsgericht Oberndorf aufgeführt. 2009: Pressesprecher Zivilrecht am Landgericht Rottweil 

Sarah Johanna Hakenbeck-Rottner (Jg. 1978) - Richterin am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2010)  - vorher ab 17.01.2005 unter dem Namen Sarah Johanna Hakenbeck als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt

Walter Hangst (Jg. 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil (ab 12.04.1979, ..., 2010) 

Dr. Matthias Häusler (Jg. 1967) - Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2009, 2010) - ab 07.12.2000 bis zum Wechsel zum Amtsgericht Spaichingen als Direktor am Amtsgericht Oberndorf am Neckar tätig. Ab 07.12.2000 Richter am Amtsgericht Spaichingen

Dr. Heinz - Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2010) . 2010: Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart. 2010: als Richter auf Probe abgeordnet an das Landgericht Rottweil

Kramer - Richterin am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2009, 2010) 

Franz Maier (Jg. 1948) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 3. Zivilkammer (ab 05.12.1995, ..., 2010) - ab 05.12.1995 bis zum Wechsel zum Landgericht Rottweil als Direktor am Amtsgericht Rottweil tätig.

Dr. Wolfgang Reder (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 2. Zivilkammer / Vizepräsident am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 23.01.2002 als Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 18.06.2007 als Vorsitzender Richter am Landgericht Hechingen aufgeführt. 

Hans-Peter Rumler (Jg. 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 1. Zivilkammer / Präsident am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2010) - ab 01.02.2002 bis zum Wechsel zum Justizministerium Baden-Württemberg als Direktor am Amtsgericht Nürtingen tätig. Ab 01.06.2004 Leitender Ministerialrat beim Justizministerium Baden- Württemberg.  

No Name - Richterin am Amtsgericht Heilbronn - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Wagner (geb. ....) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 1. Schwurgerichtkammer (ab , ..., 2010)

Waldemar Weiss (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 27.04.1999 als Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aufgeführt (17. Zivilsenat - Familiensenat). Im Handbuch der Justiz 2008 ab 27.04.1999 als Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 2010: 4. Zivilkammer und Handelskammer.

Michael Zange (Jg. 1959) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 02.11.1995 unter dem Namen Michael Zange-Mosbacher als Richter am Landgericht Rottweil aufgeführt. Ab 29.06.2005 Richter am Oberlandesgericht Stuttgart. Offenbar zwischenzeitlich geschieden.

Dr. Armin Zirn (Jg. 1957) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 6.. Zivilkammer (ab , ..., 2009, 2010) - ab 25.02.1991 bis zum Wechsel zum Amtsgericht Horb am Neckar als Richter am Landgericht Rottweil tätig. Ab 01.10.2002 Direktor am Amtsgericht Horb am Neckar

 

 

Richter auf Probe:

Dr. Bunk - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart (ab , ..., 2010) - 05/2010: als Richterin auf Probe abgeordnet an das Landgericht Rottweil

 

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Rottweil tätig:

Herbert Anderer (Jg. 1959) - Vizepräsident am Landgericht Hechingen (ab , ..., 2010) - ab 14.09.2000 bis zum Wechsel zum Amtsgericht Rottweil als Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil tätig. Ab 14.09.2000 Direktor am Amtsgericht Rottweil

Dr. Rainer Brinkmann (Jg. 1963) - Vorsitzender Richter am Landgericht Konstanz (ab 19.03.2003, ..., 2008) - ab 06.06.1997 bis zum Wechsel zum Oberlandesgericht Stuttgart als Richter am Landgericht Rottweil tätig. War im Handbuch der Justiz 2004 ab 19.03.2002 als Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aufgeführt.

Dr. Frank Fad (Jg. 1976) - Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2009, 2010) - vorher ab 02.08.2004 Richter/StA auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart. 2010: Pressesprecher Strafrecht am Landgericht Rottweil 

Albrecht Foth (geb. 04.02.1943 in Balingen) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Rottweil (ab 01.01.2002, ..., 01.09.2009) - ab 03.02.1975 bei der Staatsanwaltschaft Rottweil. Im September 1976 zum Richter am Landgericht Rottweil ernannt. Im August 1978 Wechsel zur Staatsanwaltschaft Rottweil. Von dort 1980 zum Generalstaatsanwalt in Stuttgart abgeordnet. Im November 1981 an das Landgericht Rottweil . Ab April 1989 rund sieben Jahre Direktor des Amtsgerichts Balingen. Während dieser Zeit immer wieder als Entwicklungshelfer in den neuen Bundesländer. Bis in die Mitte der 90er-Jahre hinein für kürzere Zeiträume nach Sachsen abgeordnet, um dort die Geschäftstätigkeit in den Notariaten zu prüfen. Im Januar 1997 Vizepräsident des Landgerichts Rottweil. Im Juni 1999 Wechselte als Vorsitzender Richter beim Oberlandesgericht Stuttgart - 8. Zivilsenat. Anfang 2002 bis zu seinem Ruhestand am 01.09.2009 Leitung der Staatsanwaltschaft Rottweil.

Dr. Dietmar Foth (Jg. 1956) - Richter am Landgericht Rottweil / Vizepräsident am Landgericht Rottweil (ab 19.03.1993, ..., 2009) - ab 17.06.1999 bis zum Wechsel zum Landgericht Rottweil als Richter am Oberlandesgericht Stuttgart tätig.

Ulrich Hagenloch (geb. 27.05.1952 in Neckarhausen - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst") - Richter am Oberlandesgericht Dresden / Präsident am Oberlandesgericht Dresden (ab 04.12.2006, ..., 2011) - 1978 Eintritt in den Justizdienst des Landes Baden-Württemberg. 1979 bis 1982 Justizministerium in Stuttgart. 1982 Richter am Landgericht Rottweil. Abordnungen an das Oberlandesgericht Stuttgart und den Bundesgerichtshof. 1989 Richter am Oberlandesgericht Stuttgart. März 1992 Wechsel in die sächsische Justiz. 01.01.1993 Vizepräsident am Oberlandesgericht Dresden. 2009 Richter am Verfassungsgerichtshof Sachsen.

Dr. Bernhard Keihl (Jg. 1945) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 1. Zivilkammer / Präsident am Landgericht Rottweil (ab 01.03.2006, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.06.2000 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aufgeführt.

Christian Ketterer (Jg. 1967) - Richter am Landgericht Rottweil (ab , ..., 2008, 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 26.03.1999 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Rottweil aufgeführt. - 2009: Verein der Richter und Staatsanwälte in Baden-Württemberg e.V. - Vorsitzender der Bezirksgruppe Rottweil - http://www.richterverein-bw.de/verein/index.php?idcatside=23

Roland Maier (Jg. 1942) - Richter am Landgericht Rottweil (ab 15.02.1975, ..., 2002) 

Karlheinz Münzer (Jg. 1964) - Richter am Landgericht Rottweil (ab 01.02.2002, ..., 2008) 

Hermann Sommer (Jg. 1943) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil (ab  22.01.1990, ..., 2008)

Herbert Stahl (Jg. 1944) - Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil / 1. Schwurgerichtskammer und 1. große Strafkammer (ab 01.12.1999, ..., 2009) - siehe Pressemeldung unten

Marlies Steffani-Göke (Jg. 1963) - Richterin am Landgericht Rottweil (ab 01.09.1995, ..., 2008) 

Thomas Straub (Jg. 1958) - Richter am Amtsgericht Tuttlingen / Direktor am Amtsgericht Tuttlingen (ab , ..., 2009) - ab 02.02.1990 bis zum Wechsel zum Landgericht Rottweil als Richter am Amtsgericht Spaichingen tätig. Ab 17.11.2003 Vorsitzender Richter am Landgericht Rottweil.

Petra Wagner (Jg. 1966) - Richterin am Amtsgericht Rottweil / Direktorin am Amtsgericht Rottweil (ab , ..., 2009) - vorher ab 25.08.1997 Richterin am Landgericht Rottweil

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

 

Rechtsanwälte:

 

Romy Thomas

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht

Hauptstraße 169

78549 Spaichingen

Telefon: +49(0) 74 24/ 9 81 04 80

Fax: +49(0) 74 24/ 9 81 04 89

E-Mail: info@kanzlei-thomas.com

 

 

Marion Wolf

Rechtsanwältin

Mediatorin BAFM

Hartranftstr. 2

72250 Freudenstadt

Tel: 07441 / 9151 – 0

Fax: 07441 / 9151 – 51

E-Mail: rae@mmrv.de

 

 

Gutachter:

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

 

Sulz - Prozess um tödliche »Teufelsaustreibung« fortgesetzt

Ein psychisch Kranker wollte den Teufel aus seiner Mutter treiben. Symbolbild: dpa

Sulz/Rottweil - Mit der Befragung weiterer Zeugen ist am Montag vor dem Landgericht Rottweil der Prozess um eine tödliche »Teufelsaustreibung« fortgesetzt worden.

Befragt werden unter anderem die Ärzte des Angeklagten und die Pfleger seiner getöteten Mutter. Der 45 Jahre alte Sohn aus Sulz am Neckar hatte zugegeben, immer wieder mit einer Bibel auf die 87-Jährige eingeschlagen zu haben, allerdings ohne Tötungsabsicht. Der geistig kranke Mann flößte seiner Mutter große Mengen Wasser ein - angeblich um ihren Körper zu reinigen und ihre Seele vor dem Teufel zu retten.

Das führte schließlich zum Tod der pflegebedürftigen Frau, die in ihrem Bett ertrank. Ein Urteil wird am Nachmittag erwartet.

Zum Artikel: Sulz - Teufelsaustreibung endet tödlich

(dpa)

21.12.2009 - aktualisiert am 21.12.2009 11:39

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=11738079&artId=14531973&offset=4

 

 

 

SULZ A.N.

Sulz - Teufelsaustreibung endet tödlich

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Ein psychisch Kranker wollte den Teufel aus seiner Mutter treiben. Symbolbild: dpa

Sulz - Wegen Totschlags muss sich seit Montag ein 54-Jähriger vor dem Rottweiler Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm zur Last, im Juni eine Teufelsaustreibung an seiner halbseitig gelähmten Mutter versucht zu haben, an deren Folgen die 87-Jährige verstorben ist.

Der Mann, dem wegen einer psychischen Krankheit Schuldunfähigkeit unterstellt wird, legte am Montag zwar kein umfassendes Geständnis in klassischem Sinne ab, allerdings schilderte er die Tat sehr deutlich – aus seiner Sicht. Und die endet damit, dass er lange nicht wahrhaben wollte, dass die Mutter leblos im Bett liege, wie eine Zeugin berichtete.

Mit Bibel mehrfach auf Pflegebedürftige eingeschlagen

Er gab zu, mit einer Bibel mehrfach auf die Pflegebedürftige eingeschlagen zu haben. Nicht stark, mehr symbolisch, »um den Teufel aus ihr hinaus zu treiben«. Der Rechtsmediziner gab gestern zu Protokoll, dass der Körper der Frau überall Hämatome aufwies. Zahlreiche Rippen waren gebrochen, und auch im Rachenraum habe er starke Veränderungen festgestellt. Auch dazu passen Details aus der Schilderung des in der Psychiatrie untergebrachten Angeklagten. Er habe seiner Mutter Medikamente gegeben, wusste dann nicht mehr welche und wie viele, also habe er sie zum Erbrechen gezwungen.

Und er habe sie auch gezwungen, Flüssigkeit zu sich zu nehmen, was an sich vernünftig wäre, in diesem Fall aber wohl zum Tod geführt hat. Regelrecht ertränkt worden sei die Frau. Das ganze Geschehen ist um so erstaunlicher als das Verhältnis des Frührentners zu seiner Mutter als liebevoll geschildert wird und es bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Anzeichen für Misshandlung gegeben hatte.

Am kommenden Montag wird der Prozess fortgesetzt.

Von Bodo Schnekenburger

15.12.2009 - aktualisiert am 15.12.2009 07:34

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7832337&artId=14515369&offset=5

 

 

 


 

 

Horb am Neckar

Baby in Gefrierfach gelegt: Mutter zu Jugendhaft verurteilt

Mit tränenerstickter Stimme gab sie zu, ihr Kind getötet zu haben: Unmittelbar nach der Geburt hatte sie es in eine Tiefkühltruhe gelegt. Weil sie ihren Freund nicht verlieren wollte. Nun wurde die 21-Jährige für schuldig erklärt.

Von Marc Herwig, dpa

21.11.2008

Rottweil - Eine 21-Jährige aus Horb am Neckar (Baden-Württemberg) ist am Freitag wegen Totschlags an ihrer neugeborenen Tochter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte im Mai heimlich ein kleines Mädchen zur Welt gebracht, den Säugling dann in eine Gefriertruhe gelegt und sterben lassen. Nach Überzeugung des Richters hatte sie Angst, sonst ihren Verlobten zu verlieren - der wollte auf keinen Fall weitere Kinder. "Es tut mir so leid", sagte die junge Frau mit tränenerstickter Stimme in ihrem Schlusswort. Je länger sie im Laufe des Prozesses vor dem Landgericht Rottweil mit den Ereignissen am 6. Mai 2008 konfrontiert war, desto mehr verlor sie die Fassung.

Zu Beginn des Verfahrens hatte sie sich noch stärker verteidigt. Sie gab zwar zu, ihr Baby kurz nach der Geburt in die Gefriertruhe gelegt zu haben - aber sie habe nie vorgehabt, es umzubringen. Das Mädchen sei schon bei der Geburt tot gewesen, beteuerte die Angeklagte. "Sonst hätte ich anders gehandelt und irgendjemanden zur Hilfe gerufen." Die Richter nahmen ihr diese Schilderung nicht ab. Laut Obduktion lebte das Mädchen und erstickte erst in der Gefriertruhe. "Sie haben ganz bewusst niemanden zur Hilfe gerufen. Sie wollten das Kind nicht, und deshalb sollte es tot sein", sagte der Vorsitzende Richter Herbert Stahl.

Als Kind hin- und hergeschubst

Die 21-Jährige war als Kind zwischen Mutter, Vater, Stiefvater und schließlich Adoptiveltern hin- und hergeschoben worden. Mit 17 bekam sie ihr erstes Kind und gab es zur Adoption frei. Als sie vor zwei Jahren in einem Chatroom einen jungen Mann aus Horb kennenlernte, schien sich alles zum Guten zu wenden. 2007 verlobte sich die gebürtige Schweizerin mit dem Mann und zog zu ihm.

Bis heute sei die 21-Jährige von ihrem Verlobten emotional abhängig, sagte der Vorsitzende Richter. In der Kindheit sei ihr Bedürfnis nach Liebe und Nähe nicht gestillt worden, deshalb habe sie heute ein "ungemeines Anlehnungsbedürfnis".

Die Beziehung zwischen der Angeklagten und dem Mann aus Horb war nicht einfach. Die beiden lebten in einem einzigen Zimmer in der Wohnung seiner Eltern. Bekannte sagten aus, dass der 31-Jährige seine Verlobte immer wieder geschlagen habe. Mit teils brachialen Worten habe er ihr deutlich gemacht, dass er auf keinen Fall weitere Kinder wollte. Für ein Kind zahlt er bereits Unterhalt, bei mindestens einem weiteren wird seine Vaterschaft geprüft.

Aus Angst getötet

Die Angst, ihren Lebensgefährten zu verlieren, habe die 21-Jährige schließlich zu dem Totschlag bewegt, hieß es zur Urteilsbegründung. "Sie dachten: Jetzt ein Kind, das würde alles zerstören", sagte Stahl. Der Verlobte, der den Prozess im Publikum verfolgte, hörte diese Argumente regungslos an.

Das Gericht verurteilte die 21-Jährige nach Jugendstrafrecht. Zwar wirke die Frau erwachsen, sie sei aber zugleich von ungestillten kindlichen Sehnsüchten erfüllt. Erheblich strafmildernd sei auch, dass die Frau ihr Verbrechen nicht verheimlicht habe. Sie hätte das Kind irgendwo verschwinden lassen können, um die Tat zu vertuschen, sagte Richter Stahl. Stattdessen ließ sie es in dem Gefrierschrank im Keller liegen, bis es ihre zukünftige Schwiegermutter drei Wochen später fand.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Kindstoetung-Tiefkuehltruhe-Prozess;art1117,2666922

 

 


 

 

Landgericht Rottweil hat neuen Präsidenten - Goll ernennt Dr. Keihl als Nachfolger von Beyerle

Datum: 24.04.2006

Kurzbeschreibung: Neuer Präsident des Landgerichts Rottweil ist Dr. Bernhard Keihl. Der 61-jährige Vater von drei Kindern war bislang als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht in Stuttgart tätig. In seiner Rede anlässlich der Amtseinführung beschrieb Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) Keihl als Persönlichkeit mit herausragenden juristischen Kenntnissen und großer Entschlusskraft verbunden mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand. "Sie sind kein Jurist, der in dogmatischen Konstruktionen aufgeht, sondern ein Richter, der die ganzen Lebensverhältnisse im Auge behält, der an einer vernünftigen Ordnung interessiert und den Menschen zugewandt ist", sagte der Minister heute auf einer Feierstunde im Kloster Rottenmünster.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und München wurde der in Schlesien geborene und in Hechingen aufgewachsene Keihl am 1. Februar 1972 in den höheren Justizdienst des Landes übernommen und zunächst dem Amtsgericht Nagold, dann dem Landgericht Tübingen zugewiesen. In den Jahren 1975 und 1976 sammelte er in der Strafvollzugsabteilung des Justizministeriums erste Verwaltungserfahrungen, die ihm später zu Gute kamen, als er sich im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands nach Dresden abordnen ließ. Am Bezirksgericht und – nach dessen Umbenennung – am Oberlandesgericht Dresden war er zweieinhalb Jahre als Vorsitzender Richter eines Zivilsenats und in Verwaltungsangelegenheiten tätig. „In Dresden erbrachten Sie außergewöhnliche Leistungen. Sie verbanden hohe qualitative Ansprüche mit einer außergewöhnlichen Belastungsfähigkeit. Im Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten Sie besonderes Geschick und stellten Ihr Organisationstalent eindrucksvoll unter Beweis“, kommentierte Goll seinen Werdegang. Im Juni 2000 wurde Keihl zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht in Stuttgart ernannt und übernahm den Vorsitz des 9. Zivilsenats, der mit dem Banken- und Börsenrecht eine anspruchsvolle Materie zu bearbeiten hat. Keihl habe sich in kurzer Zeit zu einem souveränen und allseits anerkannten Senatspräsidenten entwickelt, der nicht nur in fachlicher Hinsicht zu überzeugen verstand, sondern auch mit seiner ruhigen und ausgeglichenen Art, so Goll weiter.

Der Minister beglückwünschte Keihl zu seinem neuen Amt und zeigte sich überzeugt, dass er durch die Kombination seiner fachlichen und menschlichen Vorzüge eine ideale Besetzung sei, um den Landgerichtsbezirk nicht nur als Richter, sondern auch als Führungspersönlichkeit auf eine anspruchsvolle, weder sich noch die Mitarbeiter schonende, aber zugleich stets faire und erfolgreiche Art und Weise zu leiten.

Der bisherige Präsident Peter Beyerle war nach über 7-jähriger Amtszeit zum 30. November 2005 mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand getreten. Goll lobte Beyerle als einsatzbereiten, offenen, engagierten und menschlich immer geradlinigen Richter, dem sein Beruf wie auf den Leib geschneidert gewesen sei. Mit einer weit überdurchschnittlich ausgeprägten juristischen Begabung, genauer Kenntnis der Rechtsprechung und hervorragendem Judiz habe er jede Herausforderung seiner langen Dienstzeit glänzend bewältigt. Der Justizminister dankte Beyerle für seine herausragenden Leistungen, die er nicht nur als Präsident des Landgerichts Rottweil, sondern in allen anderen Funktionen seiner Berufslaufbahn erbracht habe.

 


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