Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Gemünden
Familiengericht
Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.
Amtsgericht Gemünden am Main
Friedenstraße 7
97737 Gemünden
Telefon: 09351 / 809-0
Fax: 09351 / 809-117
E-Mail: poststelle@ag-gem.bayern.de
Internet: www.justiz.bayern.de/gericht/ag/gem/
Internetauftritt des Amtsgerichts Gemünden (08/2010)
Informationsgehalt: mangelhaft
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute eigentlich Steuern, wenn die Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.
Bundesland Bayern
Direktor am Amtsgericht Gemünden: Reiner Lenz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Richter am Amtsgericht Gemünden / Direktor am Amtsgericht Gemünden (ab 01.06.2010, ..., 2010) - am 1. Juli 1982 Eintritt in den bayerischen Justizdienst als Staatsanwalt in München, 1987 Richter am Amtsgericht Bad Neustadt bzw. in der Zweigstelle Mellrichstadt, 1991 Richter am Landgericht Schweinfurt und zeitweise Aufbauhelfer am Bezirksgericht Meiningen sowie Leiter einer Arbeitsgemeinschaft für Rechtsreferendare, 1995 Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Würzburg (Vorsitzender des Bezirksstaatsanwaltsrats). Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.11.2000 als Direktor am Amtsgericht Bad Neustadt aufgeführt. Siehe auch Pressemeldung unten.
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Gemünden: Susanne Krischker (Jg. 1961) - Richterin am Amtsgericht Gemünden / Familiengericht / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Gemünden (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.11.1992 als Richterin am Amtsgericht Nürnberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.09.2003 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth aufgeführt. Ab 01.09.2003 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Würzburg (Die im Handbuch der Justiz gemachten Angaben zum Antrittsdatum sind offenbar fehlerhaft.)
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigt am Amtsgericht Gemünden a. Main ca. 70 Beschäftigte, davon 9 Richterinnen und Richtern, 14 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, 6 Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher und diverse Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Servicebereichen, teilweise in Teilzeit. (Stand Mai 2007)
"Das Amtsgericht ist also zuverlässiger Wegbegleiter, Ordnungsinstanz und Dienstleister vereint in einer Institution." wird zumindest auf http://www.justiz.bayern.de/gericht/ag/gem/bauwerk/ behauptet. Wer es glaubt wird selig oder raucht Haschisch.
Das Amtsgericht Gemünden am Main ist zuständig für den Landkreis Main-Spessart und hier unter anderem für die Bereiche Gemünden am Main, Lohr am Main, Karlstadt, Arnstein, Marktheidenfeld.
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Jugendamt Landkreis Main-Spessart
Väternotruf Gemünden
August Mustermann
Musterstraße 1
97737 Gemünden
Telefon: 09351 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Gerhard Bayer (Jg. 1946) - Richter am Amtsgericht Gemünden / Familiengericht / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Gemünden (ab 01.07.1996 , ..., 2008)
Volker Büchs (Jg. 1965) - Richter am Amtsgericht Gemünden (ab 01.09.1996, ..., 2002)
Günter Herrbach (Jg. 1953) - Richter am Amtsgericht Gemünden (ab 01.09.1984, ..., 2002)
Susanne Krischker (Jg. 1961) - Richterin am Amtsgericht Gemünden / Familiengericht / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Gemünden (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.11.1992 als Richterin am Amtsgericht Nürnberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.09.2003 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth aufgeführt. Ab 01.09.2003 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Würzburg (Die im Handbuch der Justiz gemachten Angaben zum Antrittsdatum sind offenbar fehlerhaft.)
Reiner Lenz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Richter am Amtsgericht Gemünden / Direktor am Amtsgericht Gemünden (ab 01.06.2010, ..., 2010) - am 1. Juli 1982 Eintritt in den bayerischen Justizdienst als Staatsanwalt in München, 1987 Richter am Amtsgericht Bad Neustadt bzw. in der Zweigstelle Mellrichstadt, 1991 Richter am Landgericht Schweinfurt und zeitweise Aufbauhelfer am Bezirksgericht Meiningen sowie Leiter einer Arbeitsgemeinschaft für Rechtsreferendare, 1995 Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Würzburg (Vorsitzender des Bezirksstaatsanwaltsrats). Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.11.2000 als Direktor am Amtsgericht Bad Neustadt aufgeführt. Siehe auch Pressemeldung unten.
Bernhard Liebetanz (Jg. 1951) - Richter am Amtsgericht Gemünden (ab 01.01.1985, ..., 2002)
Heidemarie Schäd (Jg. 1961) - Richterin am Amtsgericht Gemünden / Familiengericht (ab 01.08.1992, ..., 2007)
Dr. Claus Wellhöfer (geb. 03.06.1946) - Richter am Amtsgericht Gemünden (ab 01.04.1975, ..., 2002)
Richter auf Probe:
Stefanie Görgen (Jg. 1976) - Richterin auf Probe / Amtsgericht Gemünden / Richterin auf Probe beim OLG-Bezirk Bamberg (ab 01.05.2004, ..., 2008)
Abteilungen am Familiengericht Gemünden:
1 F -
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Gemünden tätig:
Isolde Anstötz (Jg. 1940) - Richterin am Amtsgericht Gemünden / Direktorin am Amtsgericht Gemünden (ab 01.05.1996, ..., 2004) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.05.1996 als Direktorin am Amtsgericht Gemünden a. Main aufgeführt.
Dr. Johannes Ebert (Jg. 1960) - Richter am Oberlandesgericht Bamberg / stellvertretender Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Bamberg (ab 01.06.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1991 als Richter am Amtsgericht Gemünden a. Main aufgeführt.
Brigitte Sommer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richterin am Amtsgericht Würzburg (ab 01.01.1989, ..., 2008) - ab 01.01.1989 Richterin am Amtsgericht Gemünden. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.1989 als Richterin am Amtsgericht Würzburg - halbe Stelle - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz möglicherweise fehlerhaft.
Werner Spiehl (geb. 23.05.1943) - Richter am Amtsgericht Gemünden (ab 01.10.1976, ..., 2002)
Rechtspfleger:
Umgangspfleger:
No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Gemünden (ab 01.09.2009, ..., )
Ergänzungspfleger:
Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Gemünden für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Vormund:
Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.
Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Gemünden (ab 01.09.2009, ..., )
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Dr. med. Wilfrid v. Boch-Galhau
Oberer Dallenbergweg 15
97082 Würzburg
Telefon: 0931 / 3592133
E-Mail: praxis@drvboch.de
Internet: http://drvboch.de/
Beratung
bei psychischen und psychosomatischen Trennungs- / Scheidungsfolgen
- erwachsener Scheidungskinder mit psychischen Problemen durch Elternverlust nach Trennung/Scheidung
- von Eltern, die nach Trennung/Scheidung den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben
bei Eltern-Kind-Entfremdung und Parental Alienation Syndrome (PAS)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise staatlich vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Verfahrensbeistände:
Rechtsanwälte:
Bettina Wohl
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht
Siemensstr. 30
63755 Alzenau
Telefon: 06023 / 33 00, Fax 06023 / 33 34
E-Mail: Bettina.Wohl@gmx.de
Empfehlung liegt vor.
Gutachter:
Rita Hasan
Diplom-Psychologin
97080 Würzburg
Beauftragung am Amtsgericht Bad Kissingen, Amtsgericht Gemünden, Amtsgericht Würzburg
Frau Rita Hasan wird vom Väternotruf nicht empfohlen.
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
05.07.2010 18:09 | Von unserem Redaktionsmitglied Michael Fillies
Lenz steht wohlbestelltem Haus vor
GEMÜNDEN - Das Amtsgericht der Dreiflüssestadt steht allgemein in gutem Ruf. Die Ernennung zu seinem Direktor „ist mir Freude, Ehre und Verpflichtung zugleich – ich will ein guter Leiter sein“, sagte der neue Chef Reiner Lenz am Montag bei der feierlichen Amtseinführung im Festsaal des Gemündener Kreuzklosters. An derselben Stelle hatte vor fünf Bardo Backert den Posten übernommen, der seit April Leitender Oberstaatsanwalt in Bamberg ist.
Amtswechsel mit zwei Präsidenten: Reiner Lenz (Zweiter von links) hat die Nachfolge von Bardo Backert (Fünfter von links) als Direktor des Amtsgerichts Gemünden angetreten. Rund 120 Gäste kamen am Montag zum Empfang im Festsaal des Kreuzklosters. Im Bild (von links): Gabriele und Reiner Lenz, Peter Werndl (Chefpräsident des Oberlandesgerichts Bamberg), Anna Maria Stadler (Präsidentin des Landgerichts Würzburg) und Bardo Backert (jetzt Leitender Oberstaatsanwalt in Bamberg) mit seiner Frau Hedwig Backert. Bild: Foto: Michael Fillies
Das Amtsgericht der Dreiflüssestadt steht allgemein in gutem Ruf. Die Ernennung zu seinem Direktor „ist mir Freude, Ehre und Verpflichtung zugleich – ich will ein guter Leiter sein“, sagte der neue Chef Reiner Lenz am Montag bei der feierlichen Amtseinführung im Festsaal des Gemündener Kreuzklosters. An derselben Stelle hatte vor fünf Bardo Backert den Posten übernommen, der seit April Leitender Oberstaatsanwalt in Bamberg ist.
Aus aktuellem Anlass spielte Peter Werndl, der Präsident des Oberlandesgerichts Bamberg, in seiner Rede vor rund 120 Gästen einige Male auf die Welt des Fußballs an. Einen aus der Riege der Führungsspieler abgeben zu müssen, sei immer ein herber Verlust, sagte er über den allgemein beliebten und geachteten früheren Amtsgerichtsdirektor Backert. Jedoch habe man mit dem 56-jährigen Reiner Lenz „für die Gemündener Mannschaft einen überaus erfahrenen Spielführer verpflichten können“. Der gebürtige Schweinfurter leitet seit 1. Juni das Amtsgericht Gemünden.
Seinen beruflichen Werdegang zeichnete Präsident Werndl nach: am 1. Juli 1982 Eintritt in den bayerischen Justizdienst als Staatsanwalt in München, 1987 Richter am Amtsgericht Bad Neustadt bzw. in der Zweigstelle Mellrichstadt, 1991 Richter am Landgericht Schweinfurt und zeitweise Aufbauhelfer am Bezirksgericht Meiningen sowie Leiter einer Arbeitsgemeinschaft für Rechtsreferendare, 1995 Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Würzburg (Vorsitzender des Bezirksstaatsanwaltsrats), November 2000 Direktor des Amtsgerichts Bad Neustadt. Peter Werndl bescheinigte Reiner Lenz ein „natürliches, aufgeschlossenes Wesen, einen stets richtigen Ton im Umgang mit Mitarbeitern sowie einen kooperativen, mit Durchsetzungsvermögen gepaarten Führungsstil“. Lenz wie auch Backert würden dem Anforderungsprofil eines Amtsgerichtsdirektors „in geradezu idealtypischer Weise gerecht“.
Der Verabschiedung Backerts und Amtseinführung von Lenz wohnten bei: die Landtagsabgeordneten Eberhard Sinner, Günther Felbinger und Harald Schneider; die Bezirksräte Armin Grein, Landrat Thomas Schiebel und Johannes Sitter; die Bürgermeister Linda Plappert-Metz (Arnstein), Georg Ondrasch (Gemünden) und Helga Schmidt-Neder (Marktheidenfeld); Führungspersönlichkeiten der Justiz aus dem Bereich Würzburg und dem Oberlandesgerichtsbezirks Bamberg, Schul- und Behördenleiter, Notare und Rechtsanwälte aus dem Landkreis Main-Spessart sowie die rund 70 Mitarbeiter des Amtsgerichts Gemünden.
An die Letztgenannten wandte sich Reiner Lenz: „Ich verspreche Ihnen weder weniger Arbeit noch mehr Personal. (...) Ich verspreche Ihnen, ein offenes Ohr für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter zu haben und mit vollem Einsatz, Fleiß, Pflichtgefühl und Selbstdisziplin zu arbeiten.“ In Gemünden übernehme er ein wohl bestelltes Haus mit einem hervorragenden Betriebsklima: „So, wie man mich hier aufgenommen hat, muss man sich in Gemünden wohlfühlen.“
Die Präsidentin des Landgerichts Würzburg, Anna Maria Stadler, bescheinigte Bardo Backert, das Ansehen des Gemündener Gerichts noch gesteigert zu haben und wünschte Lenz „Glück und Erfolg in der Führung des neuen Amtes“; sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit ihm.
http://mobil.mainpost.de/regional/art772,5640569
BAD NEUSTADT
Der Name Reiner Lenz steht für Fairness
Rückblick auf das knapp zehnjährige Wirken am Amtsgericht Bad Neustadt
(new) Als Landgerichtspräsident Ernst Wich-Knoten Bad Neustadts Amtsgerichtsdirektor Reiner Lenz die Ernennungsurkunde als Direktor für das Amtsgericht Gemünden verlieh, hatte er die unterfränkische Justiz als Ganzes im Blick, der mit diesem Schritt durchaus gedient sei. Bewusst war ihm aber durchaus, dass es bei den beiden Behörden einen Gewinner und einen Verlierer gibt: Gemünden wird profitieren, während Bad Neustadt um einen versierten Juristen und eine geschätzte Persönlichkeit ärmer wird.
Folglich herrscht am Amtsgericht Bad Neustadt in diesen letzten Tagen bis zum Wechsel am 1. Juni auch Abschiedsstimmung. Lenz selber sagt beim Rückblick auf die vergangenen knapp zehn Jahre, dass er sich im Team des kleinen Amtsgerichts unheimlich wohlgefühlt habe. Hier sei man auf den Zusammenhalt angewiesen und auf den habe er zählen können. Seine Mitarbeiter hätten persönliches Engagement gezeigt und mitgedacht. Vermissen werde er vor allem den offenen und ehrlichen Umgang miteinander.
Ein Kompliment macht Lenz auch der hiesigen Anwaltschaft: „Die würde ich gerne mit nach Gemünden nehmen.“ Denn man habe zwar manchmal in der Sache hart gerungen, aber die Person sei nie angetastet worden. Ebenfalls gut gewesen sei das Verhältnis zur Polizei. Um beispielsweise den Aufenthaltsort eines Delinquenten zu ermitteln, habe man den direkten Weg beschreiten können – ohne den sonst üblichen bürokratischen Umweg über die Staatsanwaltschaft Schweinfurt.
Innere Einstellung
Möchte man das Besondere am Wirken von Reiner Lenz beschreiben, gilt es in erster Linie seine Fairness zu nennen. Jeder, der in den vergangenen zehn Jahren in Bad Neustadt vor den Schranken des Gerichts stand, konnte mit einem fairen Verfahren rechnen, wenn es von Lenz geleitet wurde, ganz gleich ob als Einzelrichter oder Vorsitzender Richter des Jugend- oder Erwachsenenschöffengerichts. Selbst wenn der Angeklagte zum wiederholten Mal vor dem Richterstuhl saß, bemühte sich Lenz um eine innere Einstellung, die bei Null anfängt, die Vorgeschichte also draußen lässt.
Es ist bezeichnend für Lenz, dass er sich selber fragt, ob er etwas falsch gemacht hat, wenn ein Angeklagter erneut vor ihm steht. Denn bei seinen Urteilen setzt er vor allem im Jugendbereich auf den Erziehungscharakter und hofft, dass das Verfahren und sein Ausgang ein Anlass zum Umdenken sind. Helfend eingreifen möchte er auch, wenn es um Betäubungsmittel geht, wobei ihm die Differenzierung zwischen Abhängigen und Dealern von einiger Bedeutung ist.
Mit welchem Augenmaß Lenz seine Urteile fällt, dafür dürfte unter anderem sprechen, dass nur selten jemand in die Berufung gegangen ist – mit dem Ergebnis, dass das Bad Neustädter Urteil in aller Regel bestätigt wurde.
Auf die Frage, wie es ihm gelingt, mit den menschlichen Nöten, die in einem Verfahren zutage treten, umzugehen, antwortet Lenz: „Das ist wie bei einem Arzt, der eine Operation vor sich hat. Er konzentriert sich nur darauf und blendet alles andere aus.“
Gravierende Fälle
Und trotzdem kann er die Schicksale und die Weichen, die ein Urteil mitunter stellen muss, nicht einfach abstreifen. Die beschäftigen ihn manchmal über Jahre hinweg. Tragisches Unfallgeschehen bleibt im Gedächtnis, der Unfall im September 2006 bei Bischofsheim mit vier getöteten jungen Leuten und der Unfall an der Abzweigung der B 279 neu bei Heustreu mit zwei Toten und schwersten Folgen für den Fahrer selber gehören zu den gravierendsten Fällen.
Von Schwere spricht der Juristen dabei aber nicht, da es sich um Fahrlässigkeit handelte. Schwere siedelt er in einigen Fällen von sexuellem Missbrauch an. Beim allgemeinen Blick auf die Straftaten stellt er fest, dass Körperverletzungen inzwischen eine andere Qualität bekommen haben. Sie sind brutaler geworden.
Die Anwesenheit der Presse im Gerichtssaal nimmt Lenz gelassen, er sieht sie so positiv, wie sie vom Ansatz her gedacht ist. Allerdings empfindet er mit den Verfahrensbeteiligten manchmal Mitgefühl, für sie könne der Gedanke an die Öffentlichkeit die Aussage sehr schwierig machen.
Auf den gesunden Menschenverstand der Schöffen, die er erstmals als Vorsitzender des Schöffenwahlausschusses kennengelernt hat, legt Lenz allergrößten Wert. Mit seinen Laienrichtern hat er beste Erfahrungen gemacht, korrekt wie er ist, verrät er nicht mehr, denn das fällt unters Beratungsgeheimnis.
Ins öffentliche Bad Neustädter Leben war Lenz noch als Mitglied des Jugendhilfeausschusses eingebunden.
Abschalten vom juristischen Alltag kann Lenz in seiner Familie, bei seiner Frau und den drei Söhnen. Eigentlich hat er immer viel Sport getrieben, jetzt hat sich das ein wenig verlagert: Er ist Vorsitzender des FC Geldersheim.
26.05.2010
http://www.mainpost.de/lokales/rhoengrabfeld/Der-Name-Reiner-Lenz-steht-fuer-Fairness;art765,5590768
Bayern
Suchaktion nach Natalia erfolgreich
Die seit Montag vermisste 13 Jahre alte Natalia Schäd aus dem unterfränkischen Karbach ist wohlbehalten wieder aufgetaucht. Bei einer großangelegten Suchaktion wurde das Mädchen nicht weit entfernt vom Elternhaus entdeckt. (09.01.2007, 17:06 Uhr)
Karbach - Polizisten fanden das Mädchen rund einen Kilometer vom Elternhaus entfernt in einem Industriegebiet der unterfränkischen Ortschaft. Die Schülerin sei unverletzt. "Wahrscheinlich hat sie sich hier versteckt", sagte Polizeisprecher Karl-Heinz Schmitt.
Natalia war am Montag auf dem rund 200 Meter langen Weg vom Elternhaus zum Schulbus spurlos verschwunden. Eine Hundertschaft von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk hatte am Dienstag Felder, Wiesen und einen Wald nach der 13-Jährigen durchkämmt. Polizeitaucher suchten sogar in Fischteichen.
Warum sich Natalia in der Nähe einer Scheune versteckt hielt, war am Abend zunächst noch unklar. Hinweise auf Probleme in der Familie oder in der Schule habe es nicht gegeben, sagte Polizeisprecher Heinz Henneberger.
Wie vom Erdboden verschluckt
Die Polizei hatte fast zwei Tage keinen Hinweis darauf, was mit dem Mädchen passiert sein könnte. Ein Gewaltverbrechen konnte nicht ausgeschlossen werden. Die Befragung der Familie, von Freunden und Bekannten brachte die Beamten nicht weiter. Hunde konnten bei der Suche nach der Schülerin eine Fährte aufnehmen, aber Natalia blieb wie vom Erdboden verschluckt.
Für die Suche nach dem als ruhig und zurückhaltend geltenden Mädchen hatte die Polizei eine 50 Mann starke Sonderkommission eingerichtet. Ein Plakat mit dem Bild der Vermissten wurde veröffentlicht. Ein Hubschrauber kreiste zudem ständig über dem Gebiet.
Bereits am Montag hatten Rettungskräfte vergeblich nach der 13- Jährigen gesucht. Das Mädchen mit den langen, braunen Haaren sollte eigentlich wie jeden Morgen zum Bus laufen und dann in die Realschule in das rund drei Kilometer entfernte Marktheidenfeld fahren. Nach Aussagen ihrer Mitschüler kam Natalia aber an der Haltestelle nicht an.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachrichten/natalia-suchaktion-karbach/87522.asp
Mittwoch, 10. Januar 2007
Für immer versteckt
Natalias Geheimnis
Die Gründe für das Verschwinden von Natalia Schäd aus Karbach in Unterfranken bleiben wohl für immer im Dunkeln. Zwar werde die 13-Jährige noch von der Polizei befragt, warum sie sich 30 Stunden versteckt hielt, doch sollten die Ermittlungsergebnisse zum Schutz ihrer Persönlichkeit nicht veröffentlicht werden, sagte Polizeisprecher Karl-Heinz Schmitt am Mittwoch. Das seit Montag vermisste Mädchen war am Dienstagabend unversehrt rund einen Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt gefunden worden.
Schmitt kündigte an, nach Abschluss der Ermittlungen werde geprüft, ob die Eltern der Schülerin den Polizeieinsatz bezahlen müssen. Zivilrechtliche Konsequenzen seien möglich, wenn das Kind das Ausmaß seines Handelns habe abschätzen können, hatte Polizeisprecher Heinz Henneberger nach der Entdeckung des Mädchens am Dienstagabend betont. Zwei Tage lange hatten über 100 Polizisten, Feuerwehrleute und das Technische Hilfswerk nach der Schülerin gesucht.
Warum Natalia am Montag auf dem Weg zur Schule verschwand, bleibe Sache der Familie, sagte Schmitt. Hinweise auf familiäre oder schulische Probleme habe es nicht gegeben. Die Eltern erklärten am Mittwoch: "Wir sind überglücklich, dass unsere Natalia gestern Abend (...) unversehrt, in guter körperlicher und psychischer Gesundheit von den Einsatzkräften gefunden und zu uns nach Hause gebracht wurde."
Als das Mädchen am Montag nicht in der Schule ankam und die Suche ihrer Familie erfolglos blieb, hatte die Mutter die Polizei alarmiert. Am Dienstagabend fanden Bereitschaftspolizisten das Mädchen in einem Industriegebiet in Karbach nahe einer Scheune.
http://www.n-tv.de/751844.html
Behördenleiterwechsel bei dem Amtsgericht Gemünden a. Main
Mit Ablauf des 30. April 2005 tritt die Direktorin des Amtsgerichts Gemünden a. Main Isolde Anstötz in den Ruhestand.
Ihr Nachfolger wird der derzeitige Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Würzburg Bardo Backert.
Isolde Anstötz wurde 1940 in Würzburg geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Würzburg und München und nach Ableistung der Referendarzeit trat sie im Jahr 1969 als Gerichtsassessorin in den Justizdienst ein und war in dieser Funktion bei dem Amtsgericht Bad Kissingen und dem damals noch selbständigen Amtsgericht Münnerstadt tätig. Nach einer kurzen Zeit als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt von Mai 1971 bis Juni 1972 war sie war sie zunächst Richterin am Landgericht Schweinfurt, bevor sie an das Amtsgericht Bad Kissingen wechselte. Zum 01. Januar 1989 wurde Frau Anstötz zur Direktorin des Amtsgerichts Bad Neustadt an der Saale ernannt. Seit 01. Mai 1996 stand sie dem Amtsgericht Gemünden a. Main vor.
Hauptanliegen von Frau Anstötz, die neben ihrer Funktion als Behördenleiterin auch noch als Richterin in Familiensachen tätig war, war es - trotz angespannter Personalsituation und steigender Arbeitsbelastung –stets, bei dem Amtsgericht Gemünden a. Main ein positives Betriebsklima zu schaffen.
In ihrer Freizeit engagiert sie sich als stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes an ihrem Wohnort Bad Kissingen und ist auch Mitglied im dortigen Stadtrat.
Frau Anstötz hat zwei Töchter.
Bardo Backert, 1952 in Prüm, Kreis Bitdorf-Prüm, geboren, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz und Würzburg und begann nach Ableistung der Referendarzeit im Jahr 1980 als Staatsanwalt in Würzburg. Von einer Unterbrechung in den Jahren 1988 – 1994, während der er als Richter am Amtsgericht Würzburg tätig war, abgesehen, war er in wechselnden Funktionen bei der Staatsanwaltschaft in Würzburg beschäftigt. Seit April 2001 hat er das Amt eines Oberstaatsanwalts inne.
Herr Backert ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Der Dienstantritt des neuen Direktors bei dem Amtsgericht Gemünden a. Main wird im Sommer 2005 sein.
http://www4.justiz.bayern.de/olg-ba/presse/mitteilungen/2005/pm13-05.htm