Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Mönchengladbach
Familiengericht
Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.
Amtsgericht Mönchengladbach
Hohenzollernstraße 157
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / 276-0
Fax: 02161 / 276-488
E-Mail: poststelle@ag-moenchengladbach.nrw.de
Internet: www.ag-moenchengladbach.nrw.de/
Internetauftritt des Amtsgerichts Mönchengladbach (10/2010)
Informationsgehalt: akzeptabel
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 03.12.2009 für das Jahr 2010 - www.ag-moenchengladbach.nrw.de/wir_ueber_uns/Geschaeftsverteilung/index.php
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach: Michael Schönauer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht / Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 08.10.2003, ..., 2010) - ab 1978 im richterlichen Dienst am Landgericht Düsseldorf, dann kurze Zeit bei der Staatsanwaltschaft. Später am Amtsgericht Langenfeld. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.10.1981 als Richter am Amtsgericht Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.08.1994 als aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Düsseldorf aufgeführt. Ab 23.06.2003 kommissarischer Direktor am Amtsgericht Grevenbroich.
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach: - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach (ab , ..., 2011)
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beschäftigen am Amtsgericht Mönchengladbach 26 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.
Das Amtsgericht Mönchengladbach ist zuständig für die kreisfreie Stadt Mönchengladbach
und zwar für die Stadtbezirke Rheindahlen, Hardt, Stadtmitte, Volksgarten und Neuwerk (Postleitzahlen: 41061, 41063, 41065, 41066, 41068, 41069, 41169 und 41179)
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Jugendamt Mönchengladbach - Kreisfreie Stadt
Väternotruf Mönchengladbach
August Mustermann
Musterstraße 1
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / ...
E-Mail: august.mustermann@web.de
Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Stefan Borchert (Jg. 1971) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht - Abteilung 39 und 42 (ab 30.12.2005, ..., 2010)
Uta Cramer (Jg. 1964) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 09.07.1996, ..., 2010)
Gudrun Essers-Grouls (geb. 1962 in Aachen - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab , ..., 2010) - ab 1991 im richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 18.11.1994 als Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Ab 13.04.2005 weitere aufsichtsführende Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach. Ab 16.03.2005 stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Erkelenz.
No Name - Richter am Amtsgericht Duisburg-Hamborn - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1
Claus Flören (Jg. 1974) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 01.10.2007, ..., 2010)
Angelika Hamacher (Jg. 1966) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht - Abteilung 25 und 42 (ab 04.12.2001, ..., 2010)
Brigitte Hoffmans (Jg. 1951) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 25.05.1990, ..., 2010)
Dr. Friederike Hohoff (Jg. 1972) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht - Abteilung 30 und 42 (ab 24.10.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.08.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt.
Ulfert Kamp (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab , ..., 2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1982 ab 01.10.1979 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1988 als Richter am Amtsgericht Langenfeld ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt aufgeführt.
Ralf Koch (Jg. 1963) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 12.05.1998, ..., 2010)
No Name - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1
Ulrike Lambertz-Blauert (Jg. 1962) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 10.07.1996, ..., 2010)
Stephan Lingnau (Jg. 1946) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 02.11.1978, ..., 2010)
Markus Majonica (Jg. 1971) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 05.12.2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.08.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt.
Angelika Müskens (Jg. 1955) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach - Familiengericht - Abteilung 26 und 42 (ab 23.05.1990, ..., 2010)
Dr. Bettina Ortmann (Jg. 1971) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 11.06.2004, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 09.04.2001 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt.
Patrik Pannhausen (Jg. 1974) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab , ..., 2010) - vorher ab 19.07.2005 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf
Petra Peitz (Jg. 1952) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 05.05.1982, ..., 2010)
Brigitte Ringkloff (Jg. 1947) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 29.10.1979, ..., 2010)
Hans-Bernd Rosocha (Jg. 1954) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 05.12.1990, ..., 2010)
Michael Schönauer (geb. 04.03.1950) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach / Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 08.10.2003, ..., 2010) - ab 1978 im richterlichen Dienst am Landgericht Düsseldorf, dann kurze Zeit bei der Staatsanwaltschaft. Später am Amtsgericht Langenfeld. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.10.1981 als Richter am Amtsgericht Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.08.1994 als aufsichtsführender Richter am Amtsgericht Düsseldorf aufgeführt. Ab 23.06.2003 kommissarischer Direktor am Amtsgericht Grevenbroich.
Ursula Striewe (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 21.11.1994 als Richterin am Amtsgericht Viersen aufgeführt. Januar 2009 "dauerhaft erkrankt".
Markus Vogt (Jg. 1971) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 04.01.2005, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.04.2001 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt.
Petra Wehmeyer (Jg. 1955) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 01.06.1988, ..., 2010)
Richter auf Probe:
Dr. Bruns - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf (ab , ..., 2010) - 2010: abgeordnet als Richterin auf Probe an das Amtsgericht Mönchengladbach
Damm - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf (ab , ..., 2010) - 2010: abgeordnet als Richterin auf Probe an das Amtsgericht Mönchengladbach
Rzymek - Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf (ab , ..., 2010) - 2010: abgeordnet als Richterin auf Probe an das Amtsgericht Mönchengladbach
Abteilungen am Familiengericht Mönchengladbach:
25 F - Angelika Hamacher (Jg. 1966) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht - Abteilung 25 und 42 (ab 04.12.2001, ..., 2010)
26 F - Angelika Müskens (Jg. 1955) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach - Familiengericht - Abteilung 26 und 42 (ab 23.05.1990, ..., 2010)
30 F - Dr. Friederike Hohoff (Jg. 1972) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht - Abteilung 30 und 42 (ab 24.10.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.08.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt.
39 F - Stefan Borchert (Jg. 1971) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht - Abteilung 39 und 42 (ab 30.12.2005, ..., 2010)
40 F -
41 F - 2010. nicht besetzt
42 F - 2010: durch verschiedene Richter besetzt
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Mönchengladbach tätig:
Ernst-Elmar Bergmann (geb. 30.05.1944) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt / Familiengericht (ab 01.05.1981, ..., 31.05.2009) - Oktober 1979 bis April 1981 Richter am Land- und Amtsgericht Mönchengladbach. Nach Beendigung der Tätigkeit als Richter als Rechtsanwalt tätig
Bernd Bößem (geb. 1959 in Mönchengladbach) - Vorsitzender Richter am Landgericht Mönchengladbach / 10. Strafkammer (ab 01.06.2003, ..., 2009) - ab 1989 im richterlichen Dienst am Amts- und Landgericht Mönchengladbach. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 21.12.1992 als Richter am Landgericht Mönchengladbach aufgeführt. 2001 und 2002 abgeordnet an das Oberlandesgericht Düsseldorf
Manfred Burger Wittke (geb. 1939 in Lodz) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach / Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 01.12.1993, ..., Verabschiedung am 19.08.2005) - 1967 Ernennung zum Gerichtsassessor. 1970 Ernennung zum Amtsgerichtsrat in Mönchengladbach. Ab 1984 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach. Ab 1985 Direktor am Amtsgericht Grevenbroich
Stephanie Dormanns (Jg. 1940) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 17.08.1985, ..., 2002)
Gudrun Essers-Grouls (geb. 1962 in Aachen) - Richterin am Amtsgericht Erkelenz / Stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Erkelenz (ab 15.11.2006, ..., 2009) - seit 1991 im richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 18.11.1994 als Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Ab 13.04.2005 weitere aufsichtsführende Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach
Rainer Flachsenberg (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - stellvertretender Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf / 2. Senat für Familiensachen (ab 30.11.2006, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.10.1996 als Richter am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Dort offenbar tätig als Familienrichter. Ab 30.11.2006 Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf. 2010: stellvertretender Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf / 1. Senat für Familiensachen. GVP 16.02.2011: Richter am Oberlandesgericht Flachsenberg scheidet mit Ablauf des 28. Februar 2011 als Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender aus dem 1. Senat für Familiensachen aus, er tritt ab dem 01. März 2011 als Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender zum 2. Senat für Familiensachen.
Dr. Karl Joachim Fränkel (geb. 28.05.1937) - Richter am Amtsgericht Düsseldorf (ab , ..., 1988, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1974 ab 01.12.1967 als Richter am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1988 als Richter am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 als Richter am Amtsgericht Düsseldorf aufgeführt.
Walburga Gerats (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richterin am Amtsgericht Neuss / Direktorin am Amtsgericht Neuss (ab 04.12.2007, ..., 2011) - seit 1989 im richterlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen. Ab August 1992 am Land- und Amtsgericht Mönchengladbach. August 1992 bis März 1995 Richterin am Verwaltungsgericht Stuttgart. Danach Richterin Landgericht Mönchengladbach. Ab August 1995 Richterin am Land- und Amtsgericht Mönchengladbach. Ab 01.01.1997 am Landgericht Mönchengladbach - Präsidialrichterin. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 26.07.2000 als Richterin am Oberlandesgericht Düsseldorf aufgeführt. Ab 24.07.2002 Direktorin am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 24.07.2002 als Direktorin am Amtsgericht Neuss aufgeführt - Angabe im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft.
Peter Christian Gollos (geb. 1938 in Landeshut/Schlesien) - Direktor am Amtsgericht Viersen (ab 30.09.1983, ..., 31.12.2002) - ab 1967 im richterlichen Dienst am Landgericht Düsseldorf, danach am Amtsgericht Kempen und Mönchengladbach - dort 1970 Ernennung zum Amtsgerichtsrat. 1979 Abordnung zum Oberlandesgericht Düsseldorf. 1980 bis 1982 am Landgericht Mönchengladbach. Ab 22.09.1982 Direktor am Amtsgericht Viersen. 2002 schwer erkrankt.
Sybille Koch (Jg. 1971) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 29.12.2004, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.12.2001 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt.
No Name - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1
Klaus Dieter Kraus (geb. ....) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab , ..., 1988, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1988 und 2002 als Richter am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.
Eva Antonnia Liedtke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Düsseldorf / 5. Senat für Familiensachen (ab 14.08.2007, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 10.12.1978 als Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.12.1989 als Richterin am Oberlandesgericht Düsseldorf aufgeführt.
Dr. Sven Lüthkemeier (Jg. 1974) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 01.06.2005, ..., 2008)
Dr. Maike Mues (Jg. 1971) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 28.03.2007, ..., 2008)
Horst Neumann (geb. 1942 in Sagan / Niederschlesien) - Vorsitzender Richter am Landgericht Mönchengladbach (ab 16.02.1984, ..., 31.05.2007) - ab 1972 im richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. 1975 zum Richter am Amtsgericht Mönchengladbach ernannt (Zivil- und Familienrecht). War im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.02.1984 als Vorsitzender Richter am Landgericht Mönchengladbach aufgeführt.
Guntram Odenbreit (Jg. 1939) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 18.03.1971, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 18.03.1971 als Richter am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt.
Rosemarie Oles (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt / Familiengericht - Abteilung 19 / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt (ab 22.07.2008, ..., 2010) - seit 1997 im richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen, zunächst beim Landgericht Mönchengladbach. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 22.11.1999 als Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt - Zivil, Familien- und Betreuungssachen. Zwischenzeitlich Abordnung an das Oberlandesgericht Düsseldorf. Ab 03.12.2007 Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt - Familiengericht.
Hans Rudy (Jg. 1944) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 28.09.2007, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.08.1976 als Richter am Amtsgericht Düsseldorf aufgeführt.
Ulrich Scheepers (geb. 1959 in Mönchengladbach - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt / Familiengericht - Abteilung 18 / Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt (ab 22.04.2008, ..., 2011) - seit 1988 im richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen, zuerst am Landgericht Kleve und Amtsgericht Rheinberg. Ab 2000 Richter am Amtsgericht Mönchengladbach - Familiengericht - Abteilung 40. Ab Juni 2001 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach.
Margot Schiller (Jg. 1961) - Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 21.11.1994, ..., 2008)
Carsten Schürger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richter am Amtsgericht Grevenbroich / Direktor am Amtsgericht Grevenbroich (ab , ..., 2011) - ab 1995 im richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen, zunächst am Landgericht Mönchengladbach, 1996 und 1997 am Amtsgericht Viersen. 1997 bis 2001 Abordnung an das Oberlandesgericht Düsseldorf. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 06.02.1998 als Richter am Landgericht Mönchengladbach aufgeführt. 2003 zum Justizministerium. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 24.03.2006 als Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf aufgeführt. Oktober 2007 an das Amtsgericht Mönchengladbach abgeordnet - zuletzt Familiensachen und Nachlasssachen. Ab 22.09.2008 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Mönchengladbach / Richter am Amtsgericht Mönchengladbach / Familiengericht - Abteilung 40 und 42.
Stefan Spätgens (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Wuppertal / Direktor am Amtsgericht Wuppertal (ab , ..., 2010) - ab 1991 Richter auf Probe. 1994 Richter am Amtsgericht Mönchengladbach und Mönchengladbach-Rheydt Ab 17.01.1994 Richter am Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt. Ab 1997 Präsidialrichter am Landgericht Mönchengladbach. 1999 Abordnung an das Justizministerium in Düsseldorf. 2002 bei fortdauernder Abordnung zum Richter am Oberlandesgericht ernannt. Ab 2003 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Erkelenz. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.04.2005 als Direktor am Amtsgericht Grevenbroich aufgeführt. Bis 13.09.2010 Direktor am Amtsgericht Grevenbroich.
Dr. Axel Tschepe (Jg. 1946) - Richter am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 05.11.1978, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.11.1978 als Richter am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.
Annette Vormbrock (Jg. 1965) - Richterin am Landgericht Mönchengladbach (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.01.1998 als Richterin am Amtsgericht Mönchengladbach aufgeführt.
Rechtspfleger:
Umgangspfleger:
No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 01.09.2009, ..., )
Ergänzungspfleger:
Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Mönchengladbach für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Vormund:
Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.
Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Mönchengladbach (ab 01.09.2009, ..., )
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org
Berit Sabine Räfle
Systemische Therapie (Familientherapie) / Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie (DGSF)
Weilerbuschstraße 8
41516 Grevenbroich-Busch
Telefon: 02182-842440
E-Mail: info@raefle.de
Internet: http://www.raefle.de
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Hindenburgstr. 56
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / 293948
E-Mail: kinderschutzbund-mg@t-online.de
Internet: http://www.kinderschutzbund-mg.de
Träger:
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Telefonische Beratung, Krisenintervention, Gruppenarbeit, Anlaufstelle
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Brandenberger Str. 7
41065 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / 8199-51
E-Mail: info@awomg.de
Internet: http://www.awo-mg.de
Träger: Arbeiterwohlfahrt
Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Telefonische Beratung, Jugendberatung
Erziehungs- und Familienberatungsstelle Schwangerschaftskonfliktberatung
Hauptstr. 200
41236 Mönchengladbach
Telefon: 02166 / 6159-21
E-Mail: beratung.ry@kkgn.de
Internet: http://www.kkgn.de
Träger: Ev. Kirchenkreis
Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), FB Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Beratung alleinerziehender Mütter und Väter
Kath. Beratungszentrum für Ehe-, Familien-, Lebens- und Glaubensfragen des Bistums Aachen
Bettrather Str. 26
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / 898788
E-Mail: beratungszentrum-moenchengladbach@bistum-aachen.de
Internet: http://www.beratungszentrum-moenchenggladbach.de
Träger:
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise staatlich vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Beratungs- und Diagnosezentrum
Hofstr. 114
41065 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / 41087
E-Mail: bdz@moenchengladbach.de
Internet: http://www.moenchengladbach.de
Träger: Stadt
Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention
Mitarbeiter: Noé- Diplomsozialarbeiterin (ab , ..., 2010)
Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
Aachener Str. 2
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / 25-3351
E-Mail: jugendamt@moenchengladbach.de
Internet: http://www.moenchengladbach.de
Träger: Stadt
Angebote: Beratung alleinerziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Jugendberatung, Partnerberatung
Verfahrensbeistände:
Maria Jewanski
Kinderschutzbund Mönchengladbach
Internet: www.kinderschutzbund-mg.de
Monika Strehl
41352 Korschebroich
Bestellung am Amtsgericht Krefeld, Amtsgericht Mönchengladbach
Rechtsanwälte:
Kerstin Jensen
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht / Mediatorin
Hülser Markt 12, 47839 Krefeld
Tel. 02151 / 730035, Fax 02151 / 731819, mobil in Notfällen 0176 / 27383899
E.Mail KJensenRAin@aol.com
Kompetente und engagierte fachanwaltliche Beratung und Interessenvertretung in allen familienrechtlichen Angelegenheiten, wie z. B. Unterhalt, Umgang, Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Scheidung und Trennung.
Fair Play statt Rosenkrieg - im Sinne der gemeinsamen Kinder! Alternativ auch Mediation möglich.
Gutachter:
Gerlind Forsen
Diplom-Psychologin
Kooperiert mit anderen Personen unter dem Label
"Institut für forensische Psychologie"
Schloßstr. 357
45359 Essen
http://www.forensische-psychologie.com/Institut.html
Beauftragung am Amtsgericht Mönchengladbach durch Richterin Müskens.
Philippen
Monika Ruiz-Wagner
Diplom-Psychologin
41363 Jüchen
Beauftragung am Amtsgericht Erkelenz, Amtsgericht Mönchengladbach
Beauftragung am Amtsgericht Mönchengladbach durch Richter Schürger (ab , ..., 2011).
Peter Wessler
Diplom-Psychologe
45657 Recklinghausen
Beauftragung am Amtsgericht Mönchengladbach durch Richter Scheepers (2007)
Betreuer:
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Männerhaus Mönchengladbach
Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Mönchengladbach noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.
Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de
Frauenhaus Mönchengladbach
Deutscher Kinderschutzbund
Ortsverband Mönchengladbach e. V.
Hindenburgstraße 56
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 / 293948
Fax: 02161 / 177229
E-Mail: kinderschutzbund-mg@t-online.de
Internet: www.kinderschutzbund-mg.de
AK Jungen- und Männerarbeit
Pädagogen aus 19 Einrichtungen treffen sich 1x/Monat.
Kontakt wegen Ort/Termin: Klaus Bongartz
fon 02161 / 980 630
Mönchengladbach
Mönchengladbach
Zwei Frauen schlugen sich im Treppenhaus
VON INGRID KRÜGER - zuletzt aktualisiert: 08.10.2009
Mönchengladbach (RP) Vor dem Mönchengladbacher Amtsgericht saß die Hausfrau und Mutter von vier Kindern jetzt zum ersten Mal auf einer Anklagebank. Doch der Staatsanwalt warf der blonden Frau (43) vor, in einem Rheydter Mietshaus eine Mitbewohnerin mit Fausthieben traktiert zu haben. "Ich sehe mich als Opfer und nicht als Täterin", verteidigte sich die Rheydterin. Dann erinnerte sie sich an die Begegnung mit der 42-jährigen Nachbarin. "Ich kam an dem Tag mit meinem Hund, einem Labrador, die Treppe hinauf", so die Angeklagte. Dann sei die Nachbarin aus ihrer Wohnung gekommen und habe gleich los geschimpft: "Scheißköter". "Da habe ich ihr auch etwas gesagt", ergänzte die Angeklagte selbstbewusst. Schließlich sei die Andere wie eine Furie auf sie zu gekommen und habe sie an den Haaren gepackt. "Ich hab sie weggedrückt, zwei Stufen hinunter", so die Blondine. Als "dreckige Hure" sei sie beschimpft worden. Dann sei der Sohn der Mitbewohnerin gekommen und mit der Mutter verschwunden.
"Sie hat aber angefangen"
Danach erinnerte sich die Mitbewohnerin an den Krach im Treppenhaus. "Der große Hund kam auf mich zu. Da bekam ich Angst", so die 42-Jährige im Gerichtssaal. "Geh weg", aber keinesfalls "dreckiger Köter" habe sie gesagt. Dann habe die Hundebesitzerin sie geschlagen. "Ich habe zurückgeschlagen, aber sie hat angefangen", schilderte sie das Aufeinandertreffen. Die Familie der Angeklagten wohne seit neun Jahren im Haus. "Aber die nehmen keine Rücksicht, sind immer frech und zu laut", beschwerte sich die Frau. Im April ging sie zur Polizei, zeigte das frische Hämatom am Oberarm und zeigte die Nachbarin an.
Vor Gericht kam die Rheydterin mit einer Verfahrenseinstellung davon, muss aber 400 Euro Geldbuße an eine Förderschule zahlen. "In Zukunft ist Ruhe in dem Haus", mahnte die Richterin die beiden Frauen.
Quelle: RP
Mönchengladbach
Höchststrafe nach Doppelmord
VON INGRID KRÜGER UND GABI PETERS - zuletzt aktualisiert: 15.02.2008
Mönchengladbach (RP) Bis Erol P. wieder aus dem Gefängnis kommt, werden Jahrzehnte vergehen. Mit gesenktem Kopf, aber ansonsten völlig regungslos vernahm der 39-Jährige gestern im Doppelmordprozess das Urteil.
Die Schwester der getöteten Ehefrau Erols, Oesnur A. (M.), war nach dem Urteil erleichtert. Das Foto zeigt sie mit Anwältin Gülsen Celebi und Dolmetscher. foto: ilgner
Der Andrang war riesig. Am Eingang zum Landgericht bildete sich gestern vor der Sicherheitsschleuse eine lange Schlange wartender Menschen: Kamerateams, Vertreter deutscher und türkischer Zeitungen, dazwischen Angehörige des Angeklagten und der getöteten beiden Frauen.
Das Interesse am Ausgang des Doppelmord-Prozesses war groß. Im Gerichtssaal mussten weitere Stühle aufgestellt werden. Denn viele wollte erfahren, welche Strafe der Mann bekommt, der seine Frau und seine Tochter am 9. März in Rheydt auf offener Straße mit Kopfschüssen wie bei einer Hinrichtung niederstreckte.
Auch nach der Haft noch gefährlich
Kurz vor der Urteilsverkündung wurde plötzlich alles ruhig. Während die Nebenklägerin und Schwester der getöteten Rukiye P. sichtbar mit ihrer Fassung rang, zeigte Erol P. auf der Anklagebank keine Regung. Sein Blick blieb auf den Boden gerichtet, als der Schwurgerichtsvorsitzender Lothar Beckers die Höchststrafe verkündete: Lebenslang mit anschließender Sicherheitsverwahrung wegen zweifachen Mordes und Vergewaltigung. Keine Regung, als der Richter ihn als Machtmensch beschrieb, der Widersprüche nicht gelten lässt und der mit Wut und Aggressionen reagierte, wenn die Familie nicht gehorchte.
Auch als Lothar Beckers erklärte, dass die Kammer es als erwiesen ansehe, dass Erol P. seine Schwägerin vergewaltigte, verzog der 39-Jährige keine Miene. Die Tat hatte der in der Türkei geborene Niederländer stets abgestritten. Mit verschiedenen Beweisanträgen hatten seine Verteidiger versucht, den Vorwurf zu entkräften.
Doch die Kammer glaubte der Schwägerin, die vor Gericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit die demütigenden Details schilderte, die sie aus Scham so lange verschwiegen hatte. Mehrfach war die Schwester Rukiyes, eine traditionelle Muslimin, die unter Multiple Sklerose leidet, zusammengebrochen. Erst nach einer Pause und einer ärztlichen Behandlung hatte sie reden können. Ihr Auftritt sei keineswegs eine „orientalisch-temperamentvolle Darbietung gewesen“, wie es die Anwälte Erol P.s in ihrem Plädoyer behauptet hätten, „ihre Schilderung war überzeugend“, sagte der Richter.
Die Vergewaltigung ist nach dem Doppelmord die dritte vorsätzliche Straftat. Sie führte dazu, dass die Sicherungsverwahrung nach der Haft angeordnet wurde. Denn, so hatte auch schon der Gutachter erklärt: Die Gefahr, dass es auch nach dem Gefängnisaufenthalt zu weiteren Gewalttaten im näheren sozialen Umfeld kommt, sei da.
Die Schwester der getöteten Ehefrau Erols verspürte nach dem Urteil Erleichterung, „auch wenn es Rukiye nicht zurückbringt“. Die Anwälte des Verurteilten wollen überprüfen, ob sie in Revision gehen. Sie hatten auf Totschlag plädiert.
12. Februar 2008
Doppelmord-Prozess: Staatsanwalt fordert Höchststrafe
von Tim In der Smitten
Über drei Monate dauerte der Prozess, am Dienstag gab es die Plädoyers im Verfahren gegen Erol P.
Für die Verteidiger von Erol P., Rainer Pohlen (l.) und Gerd Meister, ist der 39-Jährige kein Mörder. (Foto: IdS)
Mönchengladbach. Nach über drei Monaten Prozessdauer hat es am Dienstag die Plädoyers im Doppelmord Verfahren gegen Erol P. (39) gegeben. Staatsanwalt Stefan Lingens forderte die höchste im deutschen Strafprozess vorstellbare Strafe gegen P., der mit kahl rasiertem Schädel auf der Anklagebank kauerte und ununterbrochen weinte.
„Ich beantrage, Erol P. zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung zu verurteilen. Außerdem soll die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden“, so Lingens.
Der 39-Jährige sei eine Gefahr für seine Familienangehörigen und die Allgemeinheit, sagte der Jurist vor dem Landgericht Mönchengladbach. „Der Angeklagte hat zudem eine charakterliche Neigung zu Wutausbrüchen, sexuellen Straftaten und zur Gewalt“, so Lingens weiter.
Sollte das Gericht dem folgen, bliebe Erol P. bis ins hohe Alter in Haft. Für den Staatsanwalt gab es nicht die geringsten Zweifel, dass Erol P. seine Frau (36) und seine Tochter (18) nach einem Sorgerechtstermin auf offener Straße mit Kopfschüssen getötet hat.
Die Tat komme „einer zweifachen Hinrichtung gleich“ und sei „Ausdruck seines abgrundtiefen Hasses“, sagte der Staatsanwalt. So habe Erol P. seiner am Boden liegenden Frau den Fuß auf die Brust gesetzt und ihr zwei Mal in den Kopf geschossen.
Seiner Tochter habe er von hinten in den Kopf geschossen und der am Boden liegenden jungen Frau dann noch einmal in den Kopf gefeuert. Dabei habe es sich keineswegs um Affekt-Taten gehandelt, wie die Verteidigung während des ganzen Prozesses darzustellen versuchte.
Lediglich den Vorwurf, Erol P. habe versucht, seinen Sohn zu ermorden, ließ der Ankläger fallen. Für ihn steht jedoch fest, dass P. seine Schwägerin vergewaltigt und dabei mit Bissen im Intimbereich schwer verletzt hat.
Verteidigung: „Die Tötung war nicht arglistig.“
Für die Verteidiger Rainer Pohlen und Gerd Meister kommt dagegen nur eine Verurteilung wegen Totschlags, nicht aber wegen Mordes in Frage. „Da Erol P. seine Familie oft genug bedroht hat, hätte sie mit einem Übergriff rechnen müssen und sei nicht arglos gewesen“, so kalte juristische Schlussfolgerung.
Den Vorwurf der Vergewaltigung seiner Schwägerin sahen die Verteidiger als nicht bewiesen an. Das angebliche Opfer habe vor Gericht eine „typisch südländisch-hysterische Darbietung“ geboten, die nicht glaubwürdig gewesen sei, so Gerd Meister. Die Verteidigung setzt alles daran, die Verurteilung wegen Vergewaltigung zu umgehen, weil daran die mögliche Sicherungsverwahrung hängt.
Rechtsanwältin Gülsen Celebi, die eine Schwägerin der Getöteten als Nebenklägerin vor Gericht vertritt, reagierte entsetzt. „Damit hat der Kollege den Bogen überspannt. Es gibt gewisse Regeln, an die man sich halten soll. Einen Zeugen, der völlig glaubwürdig hier aussagt, so zu bezeichnen, geht eindeutig zu weit.“
Der Fall hatte einen Justizskandal ausgelöst
Ermittlungen in den eigenen Reihen der Justiz verliefen derweil ergebnislos. Der Fall hatte einen Justizskandal ausgelöst: Weil gegen Erol P. zur Tatzeit bereits ein Haftbefehl vorlag, auf den die Anwältin seiner Frau, Celebi, die Justiz hingewiesen hatte. Bei einem Sorgerechtstermin wurde P. jedoch nicht verhaftet. Minuten später geschah die Tat.
Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.
Doppelmord: Hintergrund und Ablauf
Staatsanwalt Stefan Lingens ist der Ankläger im Mordprozess.
Gewaltschutz: Wie gestern bekannt wurde, hatte Anwältin Gülsen Celebi vor dem Familiengericht am Tat-Tag Gewaltschutz für Rukyie und Derya P. gefordert. Erol P. hätte sich den zwei Frauen dann nicht mehr nähern dürfen. Der Familienrichter sah jedoch keinen Grund für eine sofortigen, derartigen Beschluss.
Ablauf: Nach der Sorgerechtsverhandlung, bei der Erol P. trotz offenen Haftbefehls nicht verhaftet wird, fährt er zur Wohnung seiner Ex-Frau an der Frankenstraße. Dort erschießt er seine Frau und seine Tochter mit gezielten Kopfschüssen. Eine Stunde nach der Tat stellt sich Erol P. der Polizei in Viersen.
http://www.wz-newsline.de/?redid=196917
Kommentar Väternotruf:
Was hätte den beiden Frauen ein Beschluss nach dem Gewaltschutzgesetz genützt? Wahrscheinlich nichts, denn warum sollte sich ein Rasender von einen Stück Papier beeindrucken lassen. Nächstens teilt man noch bedrucktes Papier an Amokläufer aus, in der Hoffnung, dass diese dann zur Ruhe kommen und den nächsten Psychologen aufsuchen.
Mönchengladbach
Doppel-Mord: Polizei erhebt Vorwürfe gegen Justiz
VON PETER KORN, GABI PETERS GERHARD VOOGT UND DIETER WEBER -
zuletzt aktualisiert: 14.03.2007 - 07:08
Mönchengladbach (RP) Die Justizpanne, die möglicherweise Ursache für den Doppelmord an der 37-jährigen Türkin und deren Tochter ist, hat NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) auf den Plan gerufen. Sie sicherte am Dienstag zu, dass die Umstände des Doppelmordes mit Hochdruck aufgeklärt würden.
Die zwei Frauen waren auf offener Straße erschossen worden. Foto: Detlef Ilgner
„Die Tatsache, dass die schreckliche Bluttat durch eine rechtzeitige Festnahme des mutmaßlichen Täters hätte verhindert werden können, hat mich besonders entsetzt“, betonte die Ministerin. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund müsse akribisch und schnell geprüft werden, wem in diesem Zusammenhang Versäumnisse vorzuwerfen seien. Die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf hat den Fall inzwischen an die Staatsanwaltschaft Krefeld übertragen.
Der Bluttat war ein Termin beim Amtsgericht vorausgegangen, bei dem der spätere Todesschütze Erol P. um das Besuchsrecht für seine drei Kinder stritt. Obwohl bei der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl wegen mutmaßlicher Beteiligung an einer Vergewaltigung gegen ihn vorlag und der Richter darüber informiert worden war, konnte der 38-Jährige das Amtsgericht in Mönchengladbach unbehelligt verlassen.
Wenig später erschoss P. seine von ihm getrennt lebende Frau und die gemeinsame Tochter auf offener Straße. „Die Ermittler prüfen nun, ob der Anfangsverdacht einer fahrlässigen Tötung gegen Justizbedienstete besteht“, sagte ein Sprecher der Justizministerin.
Soviel scheint festzustehen: Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach rief nicht die Polizei, als sie Stunden vor dem Doppelmord die Information bekam, dass P. sich im Familiengericht aufhielt. Der Sprecher des Landgerichts Mönchengladbach räumte gegenüber unserer Redaktion ein, die Information sei bei der Staatsanwaltschaft „tatsächlich steckengeblieben“.
Kommentar Väternotruf:
Zu der Darstellung in der Rheinischen Post über ein angebliches Versagen der Justiz und zu dem Verhalten der Rechtsanwältin der Mutter, Frau Celebi, gibt es eine Klarstellung des Pressesprechers am Landgericht Mönchengladbach. - Mitteilung vom 14.04.2008 "Doppelmord in MG-Rheydt" - http://www.lg-moenchengladbach.nrw.de/presse/archiv_mitteilungen/index.php