Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Verden


 

 

Landgericht Verden

Johanniswall 6

27283 Verden (Aller)

 

 

Telefon: 04231 / 18-1

Fax: 04231 / 18-251

 

E-Mail: Poststelle@lg-ver.niedersachsen.de

Internet: www.landgericht-verden.niedersachsen.de

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Verden (12/2010)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden mit Stand vom 14.12.2010 -  - http://www.landgericht-verden.niedersachsen.de/master/C9718324_N7690413_L20_D0_I4799562.html

 

 

 

Bundesland Niedersachsen

Oberlandesgericht Celle

 

 

Präsident am Landgericht Verden: Dr. Rüdiger Gerd Lengtat (Jg. 1952) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden / Präsident am Landgericht Verden (ab 29.09.1999, ..., 2010) - 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

Vizepräsident am Landgericht Verden: Dr. Ulrich Skwirblies (Jg. 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden / Vizepräsident am Landgericht Verden (ab 10.04.2007, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.2000 als Richter am Oberlandesgericht Celle aufgeführt.

No Name - Richterin am Landgericht Verden - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Niedersachsen beschäftigen am Landgericht Verden 35 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Achim

Amtsgericht Diepholz

Amtsgericht Nienburg

Amtsgericht Nienburg - Zweigstelle Hoya

Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck

Amtsgericht Rotenburg (Wümme)

Amtsgericht Stolzenau

Amtsgericht Sulingen

Amtsgericht Syke

Amtsgericht Verden

Amtsgericht Walsrode

 

 

Staatsanwaltschaft:

Staatsanwaltschaft Verden

 

 

Väternotruf Verden

August Mustermann

Musterstraße 1

27283 Verden

Telefon: 04231 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Bederna (geb. ...) - Richterin am Landgericht Verden (ab , ..., 2010) 

No Name - Richter am Amtsgericht Verden - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Heidrun Bischoff (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Verden (ab 12.06.2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.01.1999 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

Dr. Michaela Brunssen (Jg. 1968) - Richterin am Landgericht Verden (ab 31.03.2006, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.07.2001 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg aufgeführt. 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

Gisela Buschmann-Fricke (Jg. 1958) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Verden (ab 23.06.1999, ..., 2010)

Ebert (geb. ... ) - Richter am Landgericht Verden (ab , ..., 2010)

Klaas Endler (Jg. 1972) - Richter am Landgericht Verden (ab 06.06.2006, ..., 2011) - 2009, 2010: abgeordnet an das Oberlandesgericht Celle. 01.02.2011: abgeordnet an das Oberlandesgericht Celle - 2. Strafsenat und 2. Senat für Bußgeldsachen.

Lars Engelke (Jg. 1978) - Richter am Landgericht Verden (ab , ..., 2010) - ab 01.11.2005 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle

Joachim Grebe (Jg. 1951) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 23.06.1999, ..., 2010)

Marita Gudehus (Jg. 1960) - Richterin am Landgericht Verden (ab 13.05.1992, ..., 2010)

Petra Heuken-Bethmann (Jg. 1954) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Verden (ab 23.06.1999, ..., 2010)

Rüdiger Hustedt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 06.07.1992, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.01.1980 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt. 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

No Name - Richter am Amtsgericht Northeim - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Stefan Koch (Jg. 1960) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 08.07.2004, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.12.1996 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt.

Katarina Krützfeldt (Jg. 1951) - Richterin am Landgericht Verden (ab 08.03.1984, ..., 2010)

Dr. Rüdiger Gerd Lengtat (Jg. 1952) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden / Präsident am Landgericht Verden (ab 29.09.1999, ..., 2010) - 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

Joachim Lotz (Jg. 1973) - Richter am Landgericht Verden (ab 27.07.2007, ..., 2010)

Ulrike Niewels (Jg. 1969) - Richterin am Landgericht Verden (ab 30.04.2001, ..., 2011) - ab 01.10.2010 bis 31.03.2011: abgeordnet an das Oberlandesgericht Celle.

Dr. Stephan Nott (Jg. 1955) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 07.08.2000, ..., 2010) - 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

Andreas Ortmann (Jg. 1970) - Richter am Landgericht Verden (ab , ..., 2010) - ab 01.04.2005 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle

Dr. Gerhard Otto (Jg. 1958) - Richter am Amtsgericht Walsrode / Familiengericht - Abteilung 10 (ab 03.07.1996, ..., 2010) - 2010 abgeordnet an das Landgericht Verden - 1. Zivilkammer. 

No Name - Richterin am Amtsgericht Walsrode - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Klaus Palm (Jg. 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 14.08.1991, ..., 2010)

Nicole Petriconi (Jg. 1974) - Richterin am Landgericht Verden (ab 25.07.2007, ..., 2010)

Beate Pönisch (Jg. 1976) - Richterin am Landgericht Verden (ab 01.10.2010, ..., 2010) - vorher ab 19.03.2003 Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle

Jörg Prüshoff (Jg. 1947) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 03.02.1989, ..., 2010)

Andrea Ramsauer (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Verden (ab 01.04.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 30.04.1996 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt.

Britta Raßweiler (Jg. 1961) - Richterin am Landgericht Verden (ab 31.03.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.11.1993 als Richterin am Landgericht Bückeburg aufgeführt. 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

Dr. Rouven Seeberg (Jg. 1977) - Richter am Landgericht Verden (ab 15.12.2010, ..., 2010) - vorher ab 15.12.2006 Richter auf Probe im OLG-Bezirk Braunschweig.

Jürgen Seifert (Jg. 1968) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 17.08.2007, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.08.1999 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt.

Angela Skwirblies (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Landgericht Verden (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 13.11.2000 als Richterin am Landgericht Lüneburg aufgeführt.

No Name - Richter am Landgericht Verden - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Dr. Ulrich Skwirblies (Jg. 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden / Vizepräsident am Landgericht Verden (ab 10.04.2007, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.2000 als Richter am Oberlandesgericht Celle aufgeführt.  

No Name - Richterin am Landgericht Verden - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Volker Stronczyk (Jg. 1959) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 27.03.2002, ..., 2010) - Hamburger Abendblatt 30.09.2009: "Lebenslange Haft für Sybilles Mörder." Von Stephanie Lettgen. Der 40-Jährige schlug und würgte die damals 16-Jährige im Streit. Schließlich ertränkte er die Schwester seiner Ex-Freundin im Wald. - http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1208321/Lebenslange-Haft-fuer-Sybilles-Moerder.html

Markus Tittel (Jg. 1964) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 21.09.2005, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 22.02.1996 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt. 14.12.2010: Präsidiumsmitglied am Landgericht Verden.

Gesche Vitens (Jg. 1970) - Richterin am Landgericht Verden (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.12.1998 als xxx aufgeführt. Ab 12.06.2002 Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle.

 

 

Richter auf Probe:

Ait Braim - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Celle (ab , ..., 2008, ..., 2010) - 01.12.2008 als Richterin auf Probe abgeordnet an das Landgericht Verden 

Goette - Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Celle (ab , ..., 2010) - ab 01.10.2010: als Richter auf Probe abgeordnet an das Landgericht Verden

Heike Klinker (Jg. 1977) - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Celle (ab 16.01.2007, ..., 2010) - 2010 als Richterin auf Probe abgeordnet an das Landgericht Verden

Dr. Voss - Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Celle (ab , ..., 2010) - 2010 als Richter auf Probe abgeordnet an das Landgericht Verden

Ingmarie Wachsmuth (Jg. 1977) - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Celle (ab 03.09.2007, ..., 2010) - 2010 als Richterin auf Probe abgeordnet an das Landgericht Verden 

 

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Verden tätig:

Rolf Armbrecher (Jg. 1960) - Vorsitzender Richter am Landgericht Stade (ab 18.08.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 22.06.1995 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt.

Rudolf Biermann (Jg. 1935) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 27.05.1974, ..., 2002)

Karl-Heinz Brandt (Jg. 1948) - Richter am Landgericht Verden (ab 05.02.1981, ..., 2009) - Altersteilzeit ab 16.11.2008

Dr. Hans Christiansen (Jg. 1937) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 01.05.1981, ..., 2002)

Dr. Volker-Götz Bischoff (Jg. 1940) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 16.07.1979, ..., 2002)

Carsten Dänekas (Jg. 1961) - Richter am Amtsgericht Syke / Stellvertretender. Direktor am Amtsgericht Syke (ab 14.02.2007, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2001 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt.

Jürgen Dehn (Jg. 1943) - Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig / Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig (ab 16.06.1997 , ...,26.08.2004) - vorher ab1975 Staatsanwalt in Verden. 1978 bis 1982 Abordnung zum Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Nach Verden zurückgekehrt, ernannte man Dehn kurze Zeit später zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Verden, wo er rund sieben Jahre eine Wirtschaftsstrafkammer und eine Kleine Strafkammer leitete. Anschließend Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Celle - siehe Pressemeldung unten

Inga Flindt (Jg. 1971) - Richterin am Landgericht Verden (ab 30.12.2004, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.05.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt.

Dieter Goldbach (Jg. 1940) - Richter am Landgericht Verden (ab 01.04.1977, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.1977 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt.

Ilse Hastmann-Nott (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richterin am Amtgericht Verden (ab 21.09.1984, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 21.09.1984 als Richterin am Landgericht Verden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 21.09.1984 als Richterin am Amtsgericht Verden aufgeführt.

Hans-Georg Kaemena (Jg. 1955) - Richter am Oberlandesgericht Oldenburg (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1991 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt. Ab 29.07.2005 Vorsitzender Richter am Landgericht Stade. Welt Online 14.05.2009: "Lebenslange Haft nach Blutbad in China-Restaurant." - http://www.welt.de/die-welt/article3735804/Lebenslange-Haft-nach-Blutbad-in-China-Restaurant.html

Andreas Keppler (Jg. 1972) - Richter am Landgericht Verden (ab 03.01.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 23.07.2001 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt.

Dr. Heino Kirchner (Jg. 1969) - Richter am Landgericht Verden (ab 24.10.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt.

Hans-Peter Marsch (Jg. 1944) - Richter am Landgericht Verden / Vizepräsident am Landgericht Verden (ab 15.10.1998, ..., 2008)

Uwe Peters (Jg. 1945) - Richter am Landgericht Verden (ab 29.07.1980, ..., 30.09.2010)

Jürgen Schindel (Jg. 1941) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 26.09.1988, ..., 2002)

Ingrid Schmidt (Jg. 1943) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Verden (ab 07.03.1990, ..., 2008)

Roland Schmidt-Clarner (Jg. 1967) - Richter am Oberlandesgericht Celle (ab 11.04.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.12.2000 als Richter am Landgericht Verden aufgeführt.

Anja Sederna (Jg. 1962) - Richterin am Landgericht Verden (ab 08.03.1996, ..., 2008)

Joachim Stünker (* 29. März 1948 in Langwedel/Weser) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden a.D. (ab 15.08.1990 , ..., 2008) - ist seit 2002 rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Helmut Wiehr (Jg. 1941) - Vorsitzender Richter am Landgericht Verden (ab 13.10.1987, ..., 2002)

Dr. Birte Wullkopf (Jg. 1968) - Richterin am Landgericht Verden (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.12.2001 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Verden aufgeführt.

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

 

Rechtsanwälte:

 

Karin Dierks

Rechtsanwältin, Mediatorin

Mediatorin BAFM

Pfarrfeldsweg 1

28279 Bremen

Tel: 0421/ 8 78 92 88

Fax: 0421/ 8789289

E-Mail: karindierks@hotmail.com

 

 

Anne Lindemann

Rechtsanwältin, Mediatorin

Lindenstr. 1 A

28755 Bremen

Tel: 0421 / 65 75 50

Fax: 0421 / 460 54 90

E-Mail: lindemann@kanzlei-bremen-nord.de

Homepage: www.kanzlei-bremen-nord.de

 

 

 

Gutachter:

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

Mitarbeiterin vor Gericht

Kinder misshandelt: Frau vom Jugendamt sah nichts

Verden -

Weil sie Hinweisen auf Kindesmisshandlungen nicht nachgegangen sein soll, muss sich eine Mitarbeiterin des Jugendamtes Diepholz vor dem Landgericht Verden verantworten. Die 55 Jahre alte Angeklagte wies den Vorwurf zurück. Sie habe nach dem ersten Hinweis 2003 die Familie besucht: "Ich habe nichts gesehen."

Zwei damals neun und elf Jahre alte Kinder waren über einen längeren Zeitraum von ihren Eltern misshandelt worden. Dazu gehörten auch Verbrennungen mit einem Bügeleisen und Schläge mit Gürteln. Die Eltern sind inzwischen zu Haftstrafen verurteilt worden.

Eine Grundschullehrerin hatte bei einem Kind mit Schminke überdeckte Schorfreste bemerkt. Daraufhin habe die Mitarbeiterin des Jugendamts die Familie besucht. Die Stiefmutter habe gesagt, die Kinder würden häufiger mit Schminke spielen, es sei Karnevalszeit, sagte die Angeklagte. "Das haben Sie geglaubt?", fragte der Richter. "Ja", sagte sie.

dpa erschienen am 13. Januar 2009

http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/13/1007931.html

 

 

 

Montag, 12. Januar 2009

Um 9:00 Uhr beginnt die 3. große Strafkammer mit der Verhandlung in der Strafsache gegen Annegret W. wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung im Amt.

Die Staatsanwaltschaft wirft der 1953 geborenen Angeklagten vor, in der Zeit zwischen dem 12. September 2003 und Oktober oder November 2004 in Diepholz als zuständige Jugendamtsmitarbeiterin es unterlassen zu haben, für sie erkennbar erforderliche jugendhilferechtliche Maßnahmen zu treffen. Hierdurch soll es letztlich zu schwerwiegenden Körperverletzungen und Misshandlungen zweier, damals 9 und 11- jährigen Kindern einer Familie gekommen sein.

Am 12. September 2003 soll die Angeklagte von einer Zeugin über die an diesem Tag von dem Kindesvater an seinen beiden Kindern verübten Misshandlungen informiert worden sein. Obwohl der Angeklagten bereits zuvor als auch in der Nachfolgezeit Hinweise u.a. aus der Schule auf mögliche Misshandlungen der Kinder vorgelegen hätten, hätte sie gleichwohl nicht die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um sich von der Situation der Kinder zu überzeugen.

Tatsächlich wären dichte Kontrollen in Form regelmäßiger Hausbesuche unter persönlicher Inaugenscheinnahme der Kinder durchzuführen gewesen. Dies hätte letztlich entweder zur Verhinderung, jedenfalls aber zur Aufdeckung der fortwährenden Misshandlungen an den Kindern geführt.

Die Kammer hat Fortsetzungstermine bestimmt für

* Mittwoch, den 14. Januar 2009, 9:00 Uhr (6 Zeugen) und

* Donnerstag, den 15. Januar 2009, 9:00 Uhr (vier Zeugen).

http://www.landgericht-verden.niedersachsen.de/master/C52598937_N6377361_L20_D0_I4799562.html

 

 


 

 

 

Presseinformation der Staatsanwaltschaft Verden (Aller) Nr. 18/08 vom 26.08.2008

Soldatin wegen Totschlags vor Gericht - Baby erstickte in Toilettenbecken -

Schwanewede, Verden (Aller). Die Staatsanwaltschaft Verden hat gegen die in Schwanewede stationiert gewesene Soldatin, die ihr Kind auf der Toilette zur Welt gebracht hatte, Anklage wegen Totschlags zum Schwurgericht des Landgerichts Verden erhoben. Ihr wird vorgeworfen, das lebensfähige Neugeborene nicht sofort nach der Niederkunft aus dem Toilettenbecken (einem sog. Tiefspüler) geborgen zu haben, sodass es erstickte.

Zuvor waren die Gewichtszunahme und körperliche Veränderung der Angeschuldigen weder ihr noch ihrem privaten und beruflichen Umfeld verborgen geblieben. Auf Nachfrage erklärte sie sich und anderen diese jedoch mit stressbedingtem Essverhalten. Lediglich zum Ende der Schwangerschaft ließ sie für sich den Verdacht zu, sie könne schwanger sein, ohne auf diesen Gedanken näher einzugehen.

Der Geburtsvorgang kündigte sich am Mittag des 12.03.2008 durch entsprechende Schmerzen an. In der Nacht wurden diese für die Angeschuldigte unerträglich, sodass sie sich auf die Toilette begab und instinktiv zu drücken und pressen begann. Das Neugeborene fiel dann in den Tiefspüler und die Angeschuldigte wartete, bis die Nachgeburt ebenfalls herauskam. Die zeitliche Abfolge dessen, was anschließend geschah, könnte bisher nicht abschließend geklärt werden. Jedenfalls legte sie beides in einen herbeigeholten Plastikeimer, den sie mit Toilettenpapier abdeckte und ging ins Bett. Ihr Verhalten erklärt sich die medizinisch vorgebildete Angeschuldigte damit, dass sie das Kind für tot gehalten habe.

Sachverständigerseits ist festgestellt worden, dass es sich um ein voll ausgetragenes lebensfähiges kleines Mädchen gehandelt hat, welches hörbar jedenfalls 10 bis 20 Atemzüge getan hat. Der Tod sei durch Ersticken eingetreten, der genaue Mechanismus konnte nicht näher eingegrenzt werden. Weiter geht der Sachverständige davon aus, dass die Angeschuldigte bis zur Geburt nicht in der Vorstellung gelebt hat, schwanger zu sein.

Der Tot des Kindes hätte durch sofortiges Herausnehmen aus dem Toilettenbecken nach der Geburt verhindert werden können.

 

Kontakt:

Oberstaatsanwältin

Silke Streichsbier

Tel. 04231/18-500

Mobil: 0172/9134673

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29.08.2008

 

http://www.oberlandesgericht-celle.niedersachsen.de/master/C49402497_L20_D1_I3749624_h1.html

 

 

 


 

 

FOCUS-Reportage

„Eine wie sie gibt es selten hier“

Nora B. (Name geändert - Väternotruf) hat versucht, den Mann, der sie jahrelang misshandelt haben soll, zu töten – ihren Stiefvater. Dafür sitzt die 28-Jährige seit drei Jahren in Haft. Nun darf sie das Gefängnis für Stunden verlassen.

Von FOCUS-Redakteur Tim Pröse

Nora B. (Name geändert - Väternotruf) auf dem Gelände des offenen Vollzugs der Frauen-JVA Vechta.

Wenn sie erzählt, wie sie versucht hat, ihn zu töten, bricht ihre eben noch so feste Stimme: Sie erinnert sich, wie ihr Stiefvater ihren Bruder mit einem langen metallenen Schuhlöffel geschlagen habe. Wie sie nicht wagte, dazwischenzugehen. Wie sie Samen des hochgiftigen Blauen Eisenhuts in ihrer Hosentasche trägt, weil sie plant, sich eines Tages selbst mit ihnen umzubringen. Wie sie später für den Vater im Elternhaus in Oyten bei Bremen Nudeln kochen muss und in ihrer Verzweiflung die Körner in die Portion des Vaters rührt.

Der Stiefvater verspeist nur ein Drittel des Gerichts, bereits Minuten später schütteln ihn Krämpfe, er übergibt sich noch am Tisch, ringt um Luft. „Ich konnte ihn nicht leiden sehen“, sagt Nora B. (Name geändert - Väternotruf), und dass sie sich entschlossen habe, den Mann ins Krankenhaus zu fahren. Sein Herz bleibt in dieser Nacht stehen. Doch die Ärzte können ihn reanimieren. Die 28-Jährige Nora B. (Name geändert - Väternotruf) sagt, dass sie nie an Rache oder Bestrafung gedacht habe für das, was sie selbst erleiden musste. Sie habe nur ihrem Bruder helfen wollen. Ihre Mutter hätte sich für ihre Tochter vor Gericht einsetzen können, doch sie verweigerte die Aussage. Sie ist bis heute stumm geblieben. Zu Weihnachten schickte sie eine Karte in die JVA. Ohne jedes Wort. Nur an der Handschrift auf dem Briefumschlag erkannte die Tochter den Absender.

Ersehnte Aussicht

Nora B. (Name geändert - Väternotruf) sagt, ihr Stiefvater habe sie über viele Jahre ihres Lebens misshandelt, später auch ihren Bruder. Sie sagt, ihr Stiefvater habe sie nicht nur geschlagen, sondern auch über ein halbes Jahr lang, als es ihrer Mutter schlecht ging, vergewaltigt. Meist habe er sie mit Gegenständen geprügelt, mit einer Reitgerte oder einem Kleiderbügel.

Das Landgericht Verden verurteilte sie zu fünf Jahren Haft wegen versuchten Mordes. Seit drei Jahren sitzt sie in der Frauen-JVA Vechta in Niedersachsen ein. Ihr Stiefvater ist bis heute ein freier Mann. Nora B. (Name geändert - Väternotruf) hofft, vor Verbüßung der vollen fünf Jahre entlassen zu werden. Arno Müller, der Leiter des offenen Vollzugs, sagt: „Ich muss sie nicht noch zusätzlich bestrafen.“ Und er sagt auch: „Eine wie sie gibt es nur selten hier.“

Wir begleiten Nora B. (Name geändert - Väternotruf) bei einem ihrer ersten Schritte zurück in die Freiheit, während eines Sonderausgangs – in ein Waldstück unweit des Gefängnisses. Seit Kurzem ist die 28-Jährige Freigängerin im offenen Vollzug, sie wohnt in einem separaten Gebäudetrakt, zwei Minuten vom Hauptgefängnis entfernt. Wenn es die Beamten genehmigen, kann sie das Gelände verlassen, um Lebensmittel einzukaufen. Sie erlauben ihr auch, in der nahen Hochschulbibliothek zu recherchieren.

Ihr Spaziergang führt sie hinter ein Industriegebiet. Geflügelfarmen und Felder umsäumen den Forst. „Riechen Sie die Früchte?“, fragt Nora B. (Name geändert - Väternotruf) als wir in den Wald voller reifer Brombeeren eintreten und schließt die Augen. Dann sucht sie nach den kaum wahrnehmbaren Hügeln und Erhebungen dieser flachen Gegend, findet auf einer Lichtung eine Brücke, streckt ihre Arme aus und lässt ihren Blick schweifen: „Sehen Sie mal, wie toll die Aussicht von hier oben ist!“ Die Brücke ist keine zwei Meter hoch.

Mit der Natur aufgewachsen

Den Wald, sagt Nora B. (Name geändert - Väternotruf), vermisse sie deshalb so sehr, weil sie als Kind und Jugendliche „keine Menschen gehabt“ habe. „Aber meine Natur hatte ich. Mit ihr bin ich aufgewachsen. Sie war mein Bezug.“ Als junges Mädchen lief sie nach der Schule selten gleich heim nach Oyten bei Bremen, denn dort wartete der Stiefvater. Stattdessen floh sie in den Wald. Er umfängt sie, nimmt sie auf, bis heute.

Nora B. (Name geändert - Väternotruf) sagt, sie habe in der Haft eine zweite Persönlichkeit entwickelt, eine ernste, zurückgenommene. Wenn sie nun für Stunden frei ist, spürt sie, dass es die alte Nora B. (Name geändert - Väternotruf) noch gibt. „Ich kann wieder lebhaft und aufgeschlossen sein wie früher, der Wechsel fällt mir unerwartet leicht.“ Tritt sie aus dem Gefängnis hinaus, ändert sich ihr Gang, weiten sich mit ihrem Blick auch ihre Schritte.

Zurück im Trakt des offenen Vollzugs, legt Nora B. (Name geändert - Väternotruf) wieder den Kopf zur Seite, wenn sie erzählt. Sie fixiert ihr Gegenüber. Ihre Augen werten. Ihre Aufmerksamkeit hat sich in den drei Jahren Haft geschärft. Sie hat sich Misstrauen angeeignet, ein im Gefängnis notwendiges Grundgefühl, wie sie meint, weil man sich auf niemanden verlassen dürfe. Der Zweifel weicht, wenn sie erzählt, wie vor ein paar Nächten ein Vogel direkt vor ihrem Zellenfenster sang. Wie sie in ihrem Bett lag, für Stunden verharrte und lauschte. Ihre Stimme bricht und klingt mädchenhaft: „Ich hab es nicht glauben mögen. Aber es war eine ... Nachtigall ..., eine echte Nachtigall ..!“ 

Kleider aus der Sozialkammer

Nora B. (Name geändert - Väternotruf) ist groß gewachsen, in ihren blonden Haaren liegt ein Rotschimmer. Sie kleidet sich mit T-Shirts und Hosen aus der Sozialkammer. Sie besitzt kaum etwas. Während der Haft hat sie nicht wie die anderen Insassinnen gearbeitet, sondern ein Fernstudium der Kulturwissenschaften begonnen. Ihr Medizinstudium gab sie auf, weil sie als Vorbestrafte nicht hätte praktizieren dürfen. Nun schaffte sie sechs Semester in zwei Jahren, schreibt gerade an ihrer Abschlussarbeit.

Ihre Nachbarinnen haben versucht, ihre Zellen wohnlich zu dekorieren. Ihr Zimmer aber ist weiß und kahl. Das Keyboard, auf dem sie Schumann und Bach spielt, und der alte Computer für ihre Hausarbeiten sind geliehen. In einer Kladde verwahrt sie ihre Bleistiftzeichnungen, Dutzende Porträts von Mitgefangenen, die sich dafür mit Briefmarken bei ihr bedankt haben.

Nur drei Fotos hängen an der Wand. Sie zeigen ihre beiden Freunde aus Studienzeiten. Sie schreiben sich sehr oft. Die beiden werden Nora B. (Name geändert - Väternotruf) in ein neues Leben begleiten. Zu ihnen wird sie zunächst ziehen, wenn sie entlassen wird. „Es ist schön, dass es da eine Welt gibt, in die ich zurückkehren kann“, sagt sie.

20.07.2008

Lesen Sie die vollständige Reportage im aktuellen FOCUS ab Seite 78

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www.focus.de/panorama/reportage/focus-reportage-eine-wie-sie-gibt-es-selten-hier_aid_319177.html

 

 

 


 

 

 

Geständnis: 15-Jähriger hat dreifache Mutter erwürgt

Verden - Ein 15-Jähriger muss sich seit Mittwoch wegen Mordes an einer Nachbarin vor dem Landgericht Verden verantworten. Zum Prozessauftakt gab der Schüler aus Steimbke (Kreis Nienburg) zu, die dreifache Mutter im Juli 2007 erwürgt zu haben. Er bestreite aber eine konkrete Tötungsabsicht und habe Reue bekundet, sagte eine Gerichtssprecherin. Der Prozess findet wegen des Alters des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor einer Jugendkammer statt.

Laut Anklage gehörten der Schüler und die 24-jährige Melanie K. zu den Gästen einer Geburtstagsfeier am 19. Juli vergangenen Jahres. Er habe die Frau danach betrunken auf einer Bank sitzend gefunden und sie bis zur Besinnungslosigkeit gewürgt. Dann habe er sie in einen nahen Entwässerungsgraben gezogen und erneut gewürgt, wobei er ihren Tod billigend in Kauf genommen habe. Die Frau sei dann kurz darauf an Ersticken in Verbindung mit dem Einatmen von Schlamm und Schlick gestorben. Die Leiche der Frau wurde am 20. Juli gefunden.

Der Schüler wurde wenige Tage später festgenommen und gab bei der Polizei zunächst Tötungsfantasien als Motiv an. Vor Gericht erklärte er der Sprecherin zufolge jedoch, er könne sich sein Handeln nicht erklären. Er sei der Frau gefolgt, weil er sich davon überzeugen wollte, dass sie sicher nach Hause komme. Er habe sie in den Graben gezogen, weil er sie schon für tot gehalten habe. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 15-Jährigen Mord aus Heimtücke und Mordlust vor. Bei einer Verurteilung drohen ihm maximal zehn Jahre Jugendstrafe.

Für das Verfahren sind insgesamt fünf Verhandlungstage bis 5. Februar angesetzt. Das Gericht will zwölf Zeugen und ein Jugendpsychiater hören.

 

http://www.net-tribune.de/article/090108-251.php

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

 

Man kann davon ausgehen, dass der 15-jährige Junge, der hier vor dem Landgericht Verden steht, unter der Obhut seiner sorgeberechtigten Eltern aufgewachsen ist und nun ganz einfach mal so eine 24-jährige Frau erwürgt hat. Die juristische Konsequenz müsste sicher lauten, beiden Eltern das Sorgerecht zu entziehen, denn sie haben - so wie es sich hier zumindest andeutet - einen jugendlichen Mörder herangezogen, also schlichtweg in ihrer Erziehung versagt. Doch wer die deutsche Zustände kennt, der wird wissen, dass keinem Elternteil in Deutschland das Sorgerecht entzogen wird, nur weil sein Kind andere Menschen tötet.

Nein, das Sorgerecht wird in Deutschland nur dann entzogen, wenn dies "dem Wohl des Kindes am besten dient" (Sorgerechtsentzug nach §1671 BGB) oder wenn das Kindeswohl gefährdet ist (Sorgerechtsentzug nach §1666 BGB). Das ist aber hier sicher nicht der Fall. So wird man bei den zuständigen Behörden sicher meinen, der Junge hätte zwar eine Mutter von drei Kinder getötet, aber dafür seine Eltern verantwortlich zu machen und ihnen das Sorgerecht zu entziehen, das käme nun gar nicht in Betracht, während sich die Behörden (Jugendamt und Familiengericht) jedes Jahr Tausendfach Trennungseltern, meist trifft es Väter, das Sorgerecht entziehen, weil dies angeblich dem Wohl des Kindes am besten dient (§1671 BGB).

 

 


 

 

Urteil im Mordprozess gegen Jugendlichen verkündet

Die 3. Große Strafkammer des Landgerichts Verden hat heute einen Jugendlichen des Mordes schuldig gesprochen.

 

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In dem Strafverfahren gegen Christopher K. wegen des Vorwurfes des Mordes hat die 3. große Strafkammer des Landgerichts Verden heute den Angeklagten des Mordes für schuldig gesprochen und gegen ihn eine Jugendstrafe in Höhe von 8 Jahren und 6 Monaten verhängt.

Die Kammer ist in ihrer Urteilsbegründung davon ausgegangen, dass der Angeklagte in der Tatnacht (20. Juli 2007) dem Opfer gefolgt ist und sich auf eine Bank neben das Opfer gesetzt hat. Unter einem Vorwand und bereits in Tötungsabsicht sei der Angeklagte dann aufgestanden, hinter die Bank getreten und habe von hinten das Opfer gewürgt. Nachdem sich die Geschädigte zunächst heftig gewehrt habe, sei der Angeklagte um die Bank herumgetreten und habe die Geschädigte in einen Würgegriff genommen, bis sie bewußtlos geworden sei. Dann habe der Angeklagte, in der Absicht, das Opfer zu verdecken, dieses in einen Seitengraben gezogen. Zu diesem Zeitpunkt habe er geglaubt, das Opfer sei tot. Er habe im Graben bemerkt, dass das Opfer noch gelebt habe, sich dann auf die Geschädigte gekniet und mit der Kleidung des Opfers einen "Kreuzgriff” angesetzt. Das Opfer sei dann infolge Erdrosseln, Erwürgen und in Kombination mit Ersticken durch Schlamm und Flüssigkeit verstorben.

Die Kammer hat das Mordmerkmal der Heimtücke zugrunde gelegt, weil das erheblich alkoholisierte Opfer zum Zeitpunkt der Tat wehr- und arglos gewesen sei. Das Gericht nimmt als Motiv "eine Mischung aus Verachtung für das Opfer und narzißtischem Hochgefühl” an, führte aber aus, dass dies das Tatverhalten nur unzureichend erklärt. Letztlich bleibe das Motiv im Unklaren.

Die Kammer geht von einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Jugendlichen aus und hat wegen der Schwere der Schuld Jugendstrafe verhängt. Im Rahmen des Strafrahmens von 6 Monaten bis 10 Jahren hat die Kammer unter dem Gesichtspunkt, was erzieherisch geboten und als gerechter Schuldausgleich erforderlich sei, dem Angeklagten ein umfängliches Geständnis und sein Lebensalter zugute gehalten. Es habe Brüche in der Entwicklung des Angeklagten gegeben, die Untersuchungshaft habe den Angeklagten merklich beeindruckt.

Andererseits ist die Kammer zu Lasten des Angeklagten von einer erheblichen kriminellen Energie ausgegangen, das Verhalten des Angeklagten sei "kaltblütig, menschenverachtend, überlegt und zielgerichtet” gewesen und das Opfer habe erheblich gelitten.

 

 

25.01.2008

 

http://www.landgericht-verden.de

 

 


 

 

Lokalnachrichten

 

Unterhalt nicht gezahlt: Gefängnisstrafe ganz knapp verhindert

29-jähriger Vater ging mit Erfolg in die Berufung / Späte Einsicht half ihm, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen

Verden (wb). Gefängnis, weil er für seine beiden unehelichen Kinder (drei und sechs Jahre) keinen Unterhalt gezahlt hatte, das drohte einem 29 Jahre alten Angeklagten nach einem Prozess im Juni vor dem Amtsgericht Nienburg. Acht Monate ohne Bewährung lautete das Urteil.

Grund war eine Vorstrafe von sechs Monaten (mit noch laufender Bewährung) wegen der gleichen Straftat. Der Möbeltischler ging in die Berufung. Nun wurde der Fall vor dem Landgericht in Verden neu verhandelt.

Unmittelbar nach dem erstinstanzlichen Prozess hatte der Mann, der inzwischen in Bremen lebt, die Unterhaltszahlungen wieder aufgenommen. In Abstimmung mit dem Jugendamt Nienburg, zahlte er zunächst 200 Euro monatlich. Diese späte Einsicht half ihm jetzt den Kopf noch einmal aus der Schlinge zu ziehen. "Traurig, dass es immer erst eines solchen Urteils bedarf", so der Staatsanwalt später in seinem Plädoyer. Einen Freispruch wolle man gar nicht, erklärte der Verteidiger, er sei ja auch schuldig. Gleichzeitig gab der Jurist aber zu bedenken, dass es doch das wichtigste sei, dass die beiden in Nienburg lebenden Kindsmütter jetzt und künftig Unterhalt bekommen. Was jedoch wieder wegfallen würde, wenn sein Mandant im Gefängnis säße. Der habe die Prioritäten falsch gesetzt, allerdings auch nicht gezahlt, weil er schlichtweg nicht zahlen konnte.

Mehr in der HARKE vom 22. Oktober 2007.

http://www.dieharke.de/artikelseite.php3?userid=&publikation=105&template=arttextphp&ausgabe=42087&redaktion=105&artikel=108561119

 

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

"Kopf aus der Schlinge gezogen" - wir wussten gar nicht, dass in Nienburg noch Menschen durch den Galgen hingerichtet werden. Wundern würde es uns aber nicht, denn während Müttern in Deutschland weitestgehend Narrenfreiheit gewährt wird, gelten Väter als vogelfrei, auch wenn man das nur ungern zugibt.

 

 


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