Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Holzminden

Familiengericht

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Amtsgericht Holzminden

Karlstraße 15

37603 Holzminden

 

Telefon: 05531 / 121-700

Fax: 05531 / 121-777

 

E-Mail: Poststelle@ag-hol.niedersachsen.de

Internet: www.amtsgericht-holzminden.de

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Holzminden (08/2012)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Niedersachsen eigentlich Steuern, wenn die Niedersächsische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

 

 

Bundesland Niedersachsen

Landgericht Hildesheim

Oberlandesgericht Celle

 

 

Direktor am Amtsgericht Holzminden: Dr. Ralf-Peter Bayer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Holzminden / Direktor am Amtsgericht Holzminden (ab 31.08.2007, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 15.02.1996 als Richter am Amtsgericht Alfeld aufgeführt.

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Homburg:

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Niedersachsen beschäftigen am Amtsgericht Holzminden 53 Bedienstete, davon 6 Richterinnen und Richter und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

Im Bezirk des Amtsgerichtes Holzminden liegen die folgenden Gemeinden:

31073 Ammensen

37627 Arholzen

37639 Bevern

37619 Bodenwerder

37691 Boffzen

37627 Braak

37619 Breitenkamp

37620 Bremke

37647 Brevörde

37619 Brökeln

37619 Buchhagen

37619 Daspe

37627 Deensen

37627 Denkiehausen

31073 Delligsen

37691 Derental

37632 Dielmissen

37620 Dohnsen

37639 Dölme

37632 Eimen

37627 Emmerborn

37632 Eschershausen

37699 Fürstenberg

31868 Glesse

37640 Golmbach

37647 Grave

31073 Grünenplan

37620 Halle

37619 Hehlen

37627 Heinade

37619 Heinrichshagen

37649 Heinsen

37627 Hellental

37619 Heyen

37619 Hohe

31073 Hohenbüchen

37642 Holenberg

37632 Holzen

37603 Holzminden

37620 Hunzen

31073 Kaierde

37619 Kemnade

37619 Kirchbrak

37620 Kreipke

37697 Lauenförde

37627 Lenne

31868 Lichtenhagen

37627 Linnenkamp

37619 Linse

37639 Lobach

37635 Lüerdissen

37639 Lütgenade

37632 Mainzholzen

37647 Meiborssen

37697 Meinbrexen

37627 Merxhausen

37603 Mühlenberg

37643 Negenborn

37603 Neuhaus

37635 Oelkassen

31868 Ottenstein

37619 Pegestorf

37647 Polle

37639 Reileifzen

37619 Rühle

37632 Scharfoldendorf

37627 Schorborn

37603 Silberborn

37627 Stadtoldendorf

37620 Tuchtfeld

37647 Vahlbruch

31073 Varrigsen

37632 Vorwohle

37627 Wangelnstedt

37640 Warbsen

37620 Wegensen

37619 Westerbrak

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Holzminden - Kreisjugendamt

 

 

Väternotruf Holzminden

August Mustermann

Musterstraße 1

37603 Holzminden

Telefon: 05531 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Dr. Ralf-Peter Bayer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Holzminden / Direktor am Amtsgericht Holzminden (ab 31.08.2007, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 15.02.1996 als Richter am Amtsgericht Alfeld aufgeführt.

Karl Eilers (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Holzminden / Familiengericht (ab 25.11.1994, ..., 2012)

Ralph Kasperowski (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Richter am Amtsgericht Holzminden (ab 01.04.1985, ..., 2008)

Helmut Kühn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Holzminden (ab 10.07.1995, ..., 2008)

Jörg Mertens (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Holzminden (ab , ..., 2010, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 29.03.1995 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 ab 29.03.1995 als Richter am Amtsgericht Holzminden aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Namensgleichheit mit: Dr. Jörg Mertens (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Vorsitzender Richter am Landgericht Detmold / Vizepräsident am Landgericht Detmold (ab , ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 01.10.1996 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 30.09.1997 als Richter am Landgericht Detmold aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 10.12.1999 als Richter am Landgericht Detmold aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 21.04.2010 als Vorsitzender Richter am Landgericht Detmold aufgeführt. 2009: Pressesprecher am Landgericht Detmold. Landgericht Detmold - GVP 01.01.2011: nicht aufgeführt. Landgericht Detmold - GVP 01.01.2012: Vorsitzender Richter. Landgericht Detmold - GVP 01.01.2016: Vizepräsident. 

Klaus-Peter Ziehm (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Richter am Amtsgericht Holzminden / Familiengericht - Abteilung 12 (ab 28.08.1984, ..., 2012)

 

 

 

Abteilungen am Familiengericht Holzminden:

12 F - Klaus-Peter Ziehm (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Richter am Amtsgericht Holzminden / Familiengericht - Abteilung 12 (ab 28.08.1984, ..., 2012)

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Holzminden tätig: 

Jürgen Hertel (Jg. 1942) - Richter am Amtsgericht Holzminden / Direktor am Amtsgericht Holzminden (ab 31.12.1984, ..., 2002)

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Holzminden (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Holzminden für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Holzminden (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Holzminden

überregionale Beratung

http://familienberatung-holzminden.de

   

 

Familienberatung Höxter

überregionale Beratung

http://familienberatung-hoexter.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Beratungsstelle für Schwangere und Familien

Ernst-August-Str. 10a 

37603 Holzminden

Telefon: 05531 / 5787

E-Mail: caritas-verband-holzminden@t-online.de

Internet: http://www.caritas-holzminden.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Schwangerenberatung, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sozialberatung

 

 

pro familia

Wallstr. 2 

37603 Holzminden

Telefon: 05531 / 10807

E-Mail: holzminden@profamilia.de

Internet: http://www.profamilia.de

Träger:

Angebote: Eheberatung, Partnerberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Jugendberatung, Sexualpäd.

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Erziehungs- und Familienberatung des Landkreises Holzminden

Hinter den Höfen 5 

37603 Holzminden

Telefon: 05531 / 707-233

E-Mail: eb@landkreis-holzminden.de

Internet: http://www.landkreis-holzminden.de/staticsite/staticsite.php?menuid=287&topmenu=44

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung

Mitarbeiter/innen: 

Martin Pfeffer - Diplom-Psychologe; Frau Riese; Frau Meyer

 

 

Sozialer Dienst des Jugendamtes

Bgm.-Schrader-Str. 24 

37603 Holzminden 

Telefon: 05531 / 707-312

E-Mail: jugendamt@landkreis-holzminden.de

Internet: http://www.landkreis-holzminden.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Jugendberatung, Krisenintervention, KiKu, Sozialberatung, Familienberatung, Telefonische Beratung, Sozialberatung

 

 

Verfahrensbeistände:

 

Wilhelm Böker

32549 Bad Oyenhausen

Bestellung auch als Umgangspfleger am Amtsgericht Minden

 

 

Carmen Seeger-Freckmann

Rechtsanwältin

Markt 10

37627 Stadtoldendorf

Internet: http://www.kolle-seegerfreckmann.de/

Bestellung als Verfahrensbeistand am Amtsgericht Holzminden

 

 

Rechtsanwälte:

 

Christina Fallei

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

Höxter

(2007)

 

 

Suse Singer

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

Holzminden

(2007)

 

 

Onno Percy Heyken & Martin Heynert

Rechtsanwälte

Hildesheim, (LG Hildesheim, OLG Celle)

Zingel 5

31134 Hildesheim

Telefon: (0 51 21) 1 21 50

Telefax: (0 51 21) 3 32 42

Hagenburg, (LG Bückeburg, OLG Celle)

Lange Straße 79 b

31558 Hagenburg

Telefon: (0 50 33) 98 04 64

Telefax: (0 50 33) 98 04 76

E-mail: kontakt@kanzlei-heyken.de

Internet: http://www.kanzlei-heyken.de/kontakt.htm

 

 

Gutachter:

 

Klaus Ritter

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker

Psychotherapeutische Praxis

Christbuchenstr. 18

34130 Kassel

www.familienpsychologie.de

www.ritter-gerstner.de

Beauftragung am Amtsgericht Bad Hersfeld, Amtsgericht Bad Salzungen, Amtsgericht Bremen, Amtsgericht Detmold, Amtsgericht Duderstadt, Amtsgericht Heilbad Heiligenstadt, Amtsgericht HolzmindenAmtsgericht Mühlhausen, Amtsgericht Nienburg, Amtsgericht Salzwedel

Beauftragung am Amtsgericht Holzminden durch Richter Ziehm (2011)

 

 

Betreuer: 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Gerd Schläger

Tel./ Fax 05531/61503

www.vafk.de/Holzminden

 

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Holzminden

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Holzminden

 

 

 


 

 

Julians Stiefvater gesteht Tötung unter Drogeneinfluss

Gedemütigt, geschlagen, misshandelt: Stunden dauerte das Martyrium des fünfjährigen Julian aus Delligsen (Niedersachsen) bis er an inneren Blutungen starb. Der Lebensgefährte der Mutter hat vor dem Haftrichter zugegeben, das Kind gequält und umgebracht zu haben.

Während der Tat in der Nacht zum Dienstag habe er unter Drogen gestanden, sagte der 26-Jährige. Die Obduktion habe ergeben, dass das Kind zahlreiche Verletzungen erlitt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hildesheim, Bernd Seemann, am Donnerstag.

Ein nachvollziehbares Motiv für das Verbrechen habe der arbeitslose 26-Jährige nicht nennen können, sagte Seemann. Er habe lediglich erklärt, der Junge habe ihn provoziert und zur Weißglut getrieben. Vor der Tat und auch während der Misshandlungen will der Mann Rauschgift zu sich genommen haben. Den Ermittlern erzählte er, schon seit längerer Zeit immer wieder Amphetamine (synthetische Drogen wie Speed) zu konsumieren. Als Gewalttäter sei der nicht vorbestrafte Mann zuvor allerdings nicht in Erscheinung getreten, sagte Polizeisprecher Dirk Barnert.

In der Nacht zum Dienstag war der Stiefvater mit Julian und dessen einjährigem Bruder allein. Die 28-jährige Mutter war mit dem mittleren ihrer drei Söhne im Krankenhaus. Der Dreijährige sollte dort behandelt werden. Als die Frau am Dienstag zurück nach Hause kam, war Julian verschwunden. Es begann eine große Suchaktion.

Die Polizei sei allerdings erst am späten Abend eingeschaltet worden, sagte der Sprecher. Der Lebensgefährte erzählte den Ermittlern, er habe den Fünfjährigen zuletzt am Dienstag gegen 17 Uhr gesehen. Doch zu diesem Zeitpunkt war Julian bereits tot.

Am Mittwochmorgen wurde die Leiche des Jungen unter Schutt und Abfallsäcken in einem als Garage und Stall genutzten Gebäude in der Nähe des Wohnhauses entdeckt. Dutzende Polizisten, Feuerwehrleute und freiwillige Helfer hatten sich an der Suche beteiligt.

Noch am Mittwoch nahm die Polizei den Lebensgefährten von Julians Mutter fest. Nach einer rund fünf Stunden dauernden Vernehmung beim Haftrichter habe der Mann die Tat in der Nacht zum Donnerstag schließlich gestanden, sagte Oberstaatsanwalt Seemann. Der 26-Jährige sitzt seither wegen des Verdachtes des Mordes aus niedrigen Beweggründen in Untersuchungshaft.

Julian hatte mit den beiden jüngeren Brüdern, seiner Mutter und deren Lebensgefährten zusammen in einem alten Fachwerkhaus gelebt. Sie waren dort erst Ende vergangenen Jahres eingezogen. Der leibliche Vater lebte von der Familie getrennt.

Nach Angaben des Landkreises Holzminden hatte sich das Jugendamt mit der Familie befasst, nachdem der Behörde im April dieses Jahres die Trennung der Eltern bekanntgeworden war. Es hätten sich aber keine Anhaltspunkte für eine mögliche Gefährdung der Kinder ergeben. Auch aus dem Umfeld seien keine entsprechenden Hinweise eingegangen. Ende Juni habe sich der Lebenspartner der Mutter dem Jugendamt in einem Beratungsgespräch vorgestellt. Es habe nichts darauf hingedeutet, dass von dem Mann eine Gefahr für die Kinder ausgehen könnte.

19.08.2010

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10007&detailid=775528

 

 

 

 

Julians Vater kämpfte um das Sorgerecht

Im Drogenrausch

Julians Stiefvater prügelte immer wieder auf ihn ein

von e.wedler, s.sievering und c.missling

An seinem 5. Geburtstag hält der kleine Julian stolz sein Geschenk in die Kamera. Nur elf Monate später liegt der fröhliche Junge tot in einem Müllsack. Versteckt zwischen Schutt und Abfall. Sein Körper ist mit blutigen Wunden und Prellungen übersät.

SEIN STIEFVATER, DER FREUND SEINER MUTTER, HAT IHN IM DROGENRAUSCH TOTGEPRÜGELT!

Es passierte im niedersächsischen Delligsen. Julians Mutter Nicole H. (28) hatte seinen leiblichen Vater vor wenigen Monaten verlassen, war mit den drei Kindern und ihrem arbeitslosen Freund Björn L. in ein Fachwerkhaus gezogen. Nachbarn zu BILD: „Wir hörten oft Gebrüll aus dem Haus.“

Am Montag war Nicole über Nacht mit dem kranken Baby (1) im Krankenhaus, ihr Freund blieb mit Julian und seinem Bruder Noah (3) allein. Björn L. schluckte die Aufputschdroge Speed, geriet völlig außer Kontrolle. Er schlug und quälte Julian über Stunden! Zwischen den Prügelattacken griff er immer wieder zur Droge. Als Julian starb, hatte er überall blutende Wunden, ein Oberschenkel war gebrochen.

Björn L. stopfte das tote Kind in einen Müllsack, versteckte es in der Garage des Nachbarn.

Als Mutter Nicole Dienstagmittag nach Hause kam, war Julian verschwunden. Aber erst um 21.25 Uhr benachrichtigte das Paar die Polizei. 13 Stunden später entdeckte ein Polizist die Leiche in der Garage hinter einem Schrank.

Gestern Nacht gestand Björn L. schließlich im Verhör die Tat. Zum Motiv sagte er nur: „Julian hat mich provoziert und bis zur Weißglut gebracht!“ Ein Richter erließ Haftbefehl wegen Mordes.

Besonders tragisch: Julians leiblicher Vater hatte um das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Kinder gestritten, das Jugendamt eingeschaltet. Ein Sprecher des Landkreises: „In Kontakten mit den Eltern der Kinder ergaben sich keine Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung.“

http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/20/junge-erschlagen/stiefvater-pruegelte-im-drogenrausch-auf-julian-ein.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Na das kenn man ja, das Primat der Mutter am Besitz des Kindes soll auf keinen Fall angetastet werden. Da achtet man sehr streng drauf. Ab und an geht mal ein Kind kaputt dabei, so wie auch im Fall der von ihrer Mutter ermordeten Kinder in Darry im Landkreis Plön. Na ja, wo gehobelt wird fallen bekanntlich Späne. Und so sind denn auch hier Späne gefallen. Wir waschen unsere Hände in Unschuld heißt es dann bei den zuständigen Behörden.

 

 


 

 

 

5 Jahre „Väteraufbruch für Kinder“ in Holzminden

Elterliche Verantwortung und einvernehmliche Regelungen stehen im Mittelpunkt.

Der Väteraufbruch für Kinder ist Deutschlands größte Interessenvertretung von Vätern und Müttern mit dem Ziel einer gleichberechtigten Elternschaft. Der Bundesverein wurde 1989 gegründet. Er besteht mittlerweile aus rund 2900 Mitglieder, 110 Kontaktstellen und 80 Kreisgruppen und befindet sich auf Expansionskurs. Der Kreisverein Holzminden besteht seit Dezember 2001.Ihm gehören derzeit 40 aktive Mitglieder an.

Der Kreisverein Holzminden hat in den letzten 5 Jahren einiges unternommen, um Akzente zu setzen. Informationsabende mit Richtern, Rechtsanwälten und Verantwortlichen der Jugendämter haben zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch in den letzten 5 Jahren beigetragen.

Wir versuchen, für Elternteile in Trennungskrisen Möglichkeiten und Wege zu finden, die Beziehung zu ihren Kindern aufrecht zu erhalten. Regelmäßiger Kindeskontakt führt in den meisten Fällen auch zu regelmäßigen Unterhaltszahlungen. Grundsätzlich befürworten wir einvernehmliche Regelungen zwischen den Trennungseltern, bei Schwierigkeiten unter Zuhilfenahme von fachkundigen Dritten. Dies soll der Lösungsfindung bei Nichteinigung dienen. Der Rechtsweg hilft den betroffenen Elternteilen in vielen Fällen nur sehr eingeschränkt und kann sich über viele Jahre hinziehen.

Aus den Vereinsbeiträgen und dem Erlös aus dem Oktoberfest wurden Institutionen/Kindergärten mit jeweils 500 Euro unterstützt in den Jahren 2003/04.

Wir möchten dadurch u.a. ein familienpolitisches Rechtsverständnis stärken, das Väter nicht auf die Rolle des Zahlmeisters reduziert. Es darf nicht sein, dass ein Elternteil auf Kosten der Kinder und aus finanziellen Verlustängsten in Umgangs- und Sorgerechtsangelegenheiten bevorzugt wird. Väter wollen oft nicht nur Erzeuger und Ernährer sein, sondern auch Erzieher, Partner, Freunde.

Am 10. März 2005 hatten Gerd Schläger und Frank Wetzel die Möglichkeit, aufgrund einer Einladung der damaligen Wahlkreisabgeordneten Brigitte Schulte (SPD) im Bundesjustizministerium beim parlamentarischen Staatssekretär, Herrn Alfred Hartenbach und beim zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Schomburg, über die Probleme zu reden, die es bei Sorgerechtskonflikten und bei der Umsetzung von Umgangsregelungen gibt.

Mit unserer Kundgebung am 01.07.05 zum 7. Jahrestag des „neuen Kindschaftsrechts" in Holzminden haben sich ca.100 Teilnehmer solidarisch mit unseren Zielen und Vorstellungen im Interesse unserer Kinder gezeigt.

Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Cochemer Praxis“ im Februar 2006 in Corvey wurde von über 80 interessierten Bürgern besucht. An dieser Veranstaltung haben u.a. Gäste aus der Politik, Richter, Fachanwälte für Familienrecht und Teilnehmer von Jugendämtern, sozialen Diensten und Verfahrenspfleger teilgenommen.

Seit mehreren Jahren findet immer am 5. Juni eine internationale Veranstaltung unter dem Motto „Brücken für Kinder“ in mehreren Ländern statt. Der „Väteraufbruch für Kinder Holzminden“ beteiligte sich 2006 daran. Ziel ist es, auf das Schicksal von Kindern hinzuweisen, deren Kontakt zu einem Elternteil behindert oder verhindert wird.

Auch für das Jahr 2007 hat der Väteraufbruch wieder einiges geplant. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Auf der nächsten Bundesmitgliederversammlung am 16. Dezember dieses Jahres in Frankfurt sollen Konzepte für Öffentlichkeitsarbeit und einheitliche politische Lobbyarbeit erarbeitet werden.

An dieser Stelle soll nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass wir nicht nur Väter, sondern auch betroffene Mütter betreuen wollen. Die Mitglieder des Kreisvereins treffen sich am 11. Dezember um 20.00 Uhr in Leclaires Mühle in Holzminden. Gäste sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen über den Verein erhalten sie bei Gerd Schläger unter 05531/61503 oder im Internet unter www.vafk.de/Holzminden.

 

http://www.vafk.de/themen/verein/PM061203_5Jahre_Holzminden.htm

 

 

 

 


 

 

 

Einladung zur Demo am 01.07.05 in Holzminden

 

 

Einladung des VAfK-Kreisvereins Holzminden:

Kundgebung „7 Jahre Kindschaftsrecht - Flop oder Top?"

Schirmherr der Kundgebung ist der Bürgermeister der Stadt Holzminden Dr. W. Bönig

Treffen um 16:00 Uhr auf dem Marktplatz in Holzminden.

Ab ca 16:15 Uhr bis ca 17:00 Uhr Marsch vom Marktplatz zum Amtsgericht Holzminden und zurück zum Marktplatz.

Karten zur Anreise und Orientierung unter www.vafk.de/aktion/KarteHolzminden.pdf

 

 

7 Jahre Reform des Kindschaftsrecht

 

Väteraufbruch sammelte bereits 22.394 Unterschriften

Sieben Jahre nach der Reform des Kindschaftsrechts bleiben in einigen Bereichen positive Veränderungen der bislang unbefriedigenden Situation aus. Es gab nur eine Verschiebung der Familienangelegenheit vom Sorge- zum Umgangsrecht. Der ungehinderte familienfähige Umgang der Kinder mit beiden Elternteilen ist ihr natürliches Recht und von der staatlichen Gemeinschaft besonders zu schützen. Leider geschieht das bislang nicht in ausreichendem Maße. Mütter und Väter sind gleich gut geeignet das Kindeswohl zu wahren, das Kind oder die Kinder zu versorgen und zu erziehen. Sicherlich hat es durch die Reform Verbesserungen gegeben, dies ändert jedoch nichts daran, dass bei wesentlichen Problemen noch immer eine Lösung aussteht.

Der Väteraufbruch stellt hierzu fest:

Die Reformen des Kindschaftrechtes und der neue Leitgedanke gemeinsamer Elternverantwortung sind wenig glaubwürdig, solange es zwar klare Umgangsreglungen zugunsten des Kinderkontaktes zu beiden getrennt lebenden Eltern ermöglichen soll, eine Einhaltung der Umgangsurteile aber häufig nicht gewährleistet.

Die Regelung des Umgangskontaktes zwischen den Kindern und dem getrennt lebenden Elternteil soll im Idealfall gemeinsam getroffen werden, ggf. unter Mithilfe des Jugendamtes, einer Beratungsstelle oder notfalls durch Gerichtsentscheid. Diesem Grundgedanken steht entgegen, dass der allein erziehende Elternteil häufig den Umgang eigenmächtig einschränkt oder aussetzt bis zu einer gerichtlichen Klärung. Obwohl gem.§ 1684 II BGB von den Eltern verlangt wird „Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweiligen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert“. Dies kann ein sich über mehrere Jahre hinziehendes und kostspieliges Verfahren sein. Es gibt da aber offensichtlich immer noch keinerlei konkrete Pläne, diesen bekannten Misstand zu ändern.

Die Probleme bleiben, solange nicht ein Mindestmaß an erforderlichem Umgang der Kinder mit dem getrennt lebenden Elternteil festgeschrieben und durchgesetzt wird. Wenn die Kooperation zwischen den Eltern nicht stimmt, dann sehen manche Gerichte allzu schnell keinen Platz mehr für die gemeinsame Sorge. Typischer Fall. Die Mutter provoziert aus Rachsucht oder der Alimente wegen einen Streit und erhält als Belohnung das alleinige Sorgerecht. Die derzeitige Situation ist häufig eine Einladung zum Missbrauch.

Die Bedeutung des Vaters in der Entwicklung eines Kindes darf nicht unterschätzt werden. Kinder lernen schneller sprechen, sind anpassungsfähiger, kontaktfähiger und konfliktfähiger, wenn sie in einem „normalen“ Familienverband aufwachsen.

Es ist ein krasser Widerspruch, wenn auf der einen Seite viele Förderungen in Richtung „Frau und Beruf“ vorgenommen werden, andererseits im Falle einer Trennung aber die elterliche Kompetenz doch größtenteils der Mutter zugesprochen wird. Dabei ist es heute längst nicht mehr so, dass die Mütter pauschal die Hauptbezugspersonen für die Kinder sind. Häufig arbeiten beide Eltern, müssen sich also auch die Kinderbetreuung teilen.

Einige Zielvorstellungen sind deshalb wie folgt festgehalten

- Der Begriff „Sorgerecht" sollte durch den Begriff „elterliche Verantwortung" ersetzt werden

- Verstärkte und frühzeitige Hilfestellung für Trennungsfamilien zur Verringerung sozialer

Folgekosten.

- Ohne gerichtliche Entscheidung oder Vereinbarung ist Kindesmitnahme ein Straftatbestand.

- Konsequente Einhaltung von Elternvereinbarungen und gerichtlicher Umgangsurteile sind

zwingend einzuhalten und nötigenfalls auch durchzusetzen (Ordnungsgeld, soziale Arbeit,

Sorgerechtsentzug)

- Völlige Gleichstellung der ehelichen und nichtehelichen Eltern hinsichtlich des Sorgerechts.

- Erhebliche Steigerung der Mittel zur Schulung des Fachpersonals mit dem Ziel der konsequenten Umsetzung der Kindschaftsrechtsform.

Deshalb wurde die oben erwähnte Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Um unsere Zielvorstellungen der Öffentlichkeit noch deutlicher zu machen, haben wir auch eine Kundgebung/ Demonstration am 1. Juli 2005 ab 1600 Uhr auf dem Marktplatz in Holzminden geplant. Wir laden alle interessierten Bürger ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Im Sinne unsere Kinder müssen wir dafür sorgen, damit wenigsten der Kontakt nach einer Trennung schnell und vernünftig geregelt und auch durchgesetzt wird.

 

Thema und Anlass der Kundgebung „7 Jahre Kindschaftsrecht"

Flop oder Top?

Schirmherr der Kundgebung ist der Bürgermeister der Stadt Holzminden Dr. W. Bönig

Treffen um 1600 Uhr auf dem Marktplatz in Holzminden. Ab ca 1615 Uhr bis ca 1700 Uhr Marsch vom Marktplatz zum Amtsgericht Holzminden und zurück zum Marktplatz. Die Kundgebung ist bereits beim Ordnungsamt Holzminden angemeldet und genehmigt. Die Demonstrationsgruppe wird begleitet durch (Zugmaschine und Anhänger), Bollerwagen/ Handwagen und Kinderwagen.

Teilnehmer aus Berlin, München, Braunschweig, Osnabrück, Nentershausen

Rostock ,Gütersloh,Oerlinghausen, Göttingen, Elmshorn, Aachen und Paderborn haben sich bereits angemeldet. Weitere Verbindungen u.a. zu Hildesheim, Halle, Hannover und Essen sind bereits geknüpft.

Im Anschluss an die Kundgebung wird ein gemütlicher Abend stattfinden. Grillen und Musik werden die Veranstaltung abrunden.

Zu weiteren Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Bei zeitgerechter Anmeldung können wir auch Übernachtungsmöglichkeiten in Holzminden organisieren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Gerd Schläger Tel: 05531/ 61503

Frank Wetzel, Ernst-Reuter-Str. 21, 37627 Deensen, Tel. 05532/5910 oder

Monika Goers, Mühlenberg 30, 37603 Holzminden, Tel. 05531/5823

Heiner Bearwolf,Wittelweg 12,Bödexen, Tel. 05277/208

der im Internet unter: www.vafk.de/Holzminden

 

 


 

 

Der Streit ums Kind soll jetzt ein Ende haben

 

Sie stellen das Kindeswohl in den Vordergrund und streben das gemeinsame Sorgerecht bei Trennungen als Regelfall an: (von links) Wolfgang Koßmann vom Kreisjugendamt, Rainer Faupel vom Stadtjugendamt, Familienrichter Peter Ziehm und Rechtsanwältin Suse Singer.

Kreis Holzminden (23.06.05). „Es wird selten mit den Kindern, sondern viel zu oft über die Kinder verhandelt“. Familienrichter Peter Ziehm kennt das Gezerre ums Kind, wenn sich die Eltern trennen. Weiß, wie schnell die Kinder instrumentalisiert, wie oft schmutzige Wäsche gewaschen wird. Das soll sich jetzt ändern: Familienrichter, Anwälte und Jugendämter von Stadt und Kreis haben die Cochemer Praxis eingeführt. Jetzt wird im Gerichtssaal sehr schnell, aber wenn nötig auch stundenlang gesprochen über das Kindeswohl und die gemeinsame elterliche Verantwortung, die mit der Scheidung nicht aufhört. Mit dem Cochemer Modell soll in jedem fall eine Lösung gefunden werden, die darauf ausgerichtet ist zu vermeiden, dass ein Elternteil als Verlierer den Gerichtssaal verlässt.

 

 

„Es geht jetzt nicht mehr darum zu beweisen, wer der bessere Elternteil ist, sondern darum, die Elternautonomie wieder herzustellen“, erklärt Peter Ziehm, der gemeinsam mit Rechtsanwältin Suse Singer und den Jugendamtsvertretern Rainer Faupel (Stadt Holzminden) und Wolfgang Koßmann (Kreis) im Gespräch mit dem TAH die Vorteile des Cochemer Modells erläutert. Seit zwölf Jahren wird in Cochem nicht mehr Recht gesprochen, wenn es um das Kindeswohl geht, sondern gemeinsam versucht, einen gangbaren Weg für Eltern und Kinder in der Zeit der Trennung und darüber hinaus zu finden. Die so erfolgreiche Cochemer Praxis, die nach dem „Konsenzprinzip“ handelt - in den letzten fünf Jahren wurde kein alleiniges Sorgerecht mehr vergeben - wird bald auch Einzug in bundesdeutsche Gesetze finden.

„Angestoßen hat die Umsetzung des Cochemer Modells das Familiengericht in Hildesheim“, erklärt Suse Singer. Und nur zu gern haben es die mit dem Kindschaftsrecht befassten Fachleute und Juristen im Amtsgerichtsbereich Holzminden übernommen. „Die überwiegende Zahl der Amtsgerichte schließt sich an“, weiß Suse Singer zu berichten. Aus gutem Grund: Das „Kartell“, wie die Gemeinschaft aus Richtern, sachverständigen und Anwälte in Cochem genannt werden, spricht eine gemeinsame Sprache, hört zu. Ihr Codex lautet: Eltern müssen nach der Trennung die gemeinsame Verantwortung behalten, Entscheidungen und Einigungen dürfen sie nicht anderen überlassen, weder Richtern und Anwälten noch dem Jugendamt. Ihre Probleme sollen sie selber lösen. Ein alleiniges Sorgerecht ist da nicht das Ziel.

Was in Cochem funktioniert - selbst die strittigsten Paare haben sich als Elternteile zusammengefunden und tragen gemeinsam Verantwortung für ihre Kinder - soll auch in Holzminden verwirklicht werden.

Und das bedeutet: Lange Schriftsätze, die zwischen den Rechtsanwälten der strittigen Parteien hin- und herpendeln, wird es nicht mehr geben. Innerhalb von nur zwei Wochen nach der Antragstellung kommt es, nach einem ersten Kontakt mit dem Jugendamt, zum Gespräch, im Amtsgericht. Und dann geht es nicht um gut oder böse, sondern um das Beste für die Kinder. „So ein Gespräch kann zwei Stunden und länger dauern“, erklärt Suse Singer. In erster Linie ist zu klären, ob und auf welchem Wege Eltern in die Lage versetzt werden können, selbst eine Einigung kraft elterlicher Autonomie herbeizuführen.

Wenn nicht, empfiehlt das Gericht eine Trennungs- und Scheidungsberatung beim Jugendamt oder anderen Beratungsstellen, spricht Auflagen oder Anregungen aus - und lädt die Eltern anschießend erneut zum Gespräch. Gibt es immer noch keine Einigung, wird ein Sachverständigen-Gutachten eingeholt - die lösungsorientierte Arbeit aber weiter fortgesetzt. Denn der Sachverständige hat nicht die Aufgabe, zwischen Vater und Mutter zu entscheiden, sondern er soll ergründen, welche Maßnahmen nötig sind, die elterliche Kompetenz zur Regelung der strittigen Fragen wieder herzustellen. Das Ziel: eine einvernehmliche Lösung finden.

In Cochem gelingt‘s, in Holzminden soll es auch gelingen. „Beide Elternteile sind für die Kinder verantwortlich“, betont Rainer Faupel, „und das sollen sie in Zukunft bleiben“, fügt Wolfgang Koßmann hinzu.

 

bs

 

22.06.2005 18:42; aktualisiert: 22.06.2005 18:44

 

http://www.tah.de/lokales/lokalnachrichten/313890.html

 

 

 

 


 

 

„Väteraufbruch für Kinder“ Holzminden folgte Einladung nach Berlin

Treffen fand am 10.März beim Staatssekretär im Justizministerium und Referatsleiter BMJ statt.

Am 10. März 2005 ist der „Väteraufbruch für Kinder" Holzminden einer Einladung der Bundestagsabgeordneten Brigitte Schulte nach Berlin gefolgt. Der zuständige Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesjustizministerium „Herr Hartenbach“ und der Leiter des Referats „Kindschaftsrecht" im BMJ „Herr Dr. Schomburg“ hatten sich bereit erklärt, mit zwei Vorstandsmitgliedern des Väteraufbruchs für Kinder Holzminden Gespräche zum Thema „Probleme mit der Umsetzung von Umgangsregelungen“ zu erörtern.

Gerd Schläger und Frank Wetzel haben versucht, anhand konkreter Beispiele darzustellen, wo Gerichtsentscheidungen nicht oder nur teilweise durchgesetzt wurden. Ein Anliegen des Vereins ist es, zu erreichen, dass künftig auch die Belange betroffener Väter-Mütter und Väter sollten absolut gleichberechtigt sein- sowohl von Gerichten und Behörden als gleichwertig angesehen werden. Beiden Elternteilen muss die Möglichkeit gegeben werden, sich um die Kinder zu kümmern. Dies ist bislang leider noch nicht selbstverständlich, wie anhand von Gerichtsurteilen des AG Kiel, AG Paderborn, AG Holzminden und dem OLG Schleswig bzw. von Schreiben von Jugendämtern und Lebenserziehungsberatungsstellen nachgewiesen werden konnte. Meist wird jener Elternteil erheblich benachteiligt bzw. ausgeschlossen, bei dem sich die Kinder nicht ständig aufhalten.

Die Umsetzung von gültigen Beschlüssen und Vereinbarungen werden häufig hinausgezögert oder erfolgen überhaupt nicht.“ Wir sind nicht zuständig“ oder „da können wir nichts machen“ sind häufige Aussagen der Behörden oder Beratungsstellen.

Fast 7 Jahre Kindschaftsrecht haben bislang kaum Erfolg gebracht. Erst ganz langsam findet ein Sinneswandel in den Köpfen der zuständigen Stellen statt. Es soll noch einmal ausdrücklich betont werden, dass der „Väteraufbruch“ für absolute Gleichberechtigung von Müttern und Vätern bei der Umsetzung des Sorgerechts eintritt.

Anschließend wurden wir durch Herrn Dr. Schomburg und den Staatssekretär Herrn Hartenbach informiert, dass sich im Moment einiges im Unterhaltsrecht, KJHG und FGG ändern soll. Kinder sind unsere gemeinsame Zukunft, zu dieser Erkenntniss sind alle Anwesenden gekommen. Das nächste Treffen der Kreisgruppe Holzminden findet am 21.März in Leclaires Mühle in Holzminden statt.Weitere Informationen gibt es bei Gerd Schläger, Tel./ Fax 05531/61503 oder im Internet unter www.vafk.de/Holzminden

 

 

http://www.vafk.de/veranstaltung/Veranstaltungen/PM050310_holzminden.htm

 

 

 


zurück