Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Schwedt
Familiengericht
Amtsgericht Schwede
Paul-Meyer-Straße 8
16303 Schwedt/Oder
Telefon: 03332 / 539-0
Fax: 03332 / 539-153
E-Mail: verwaltung@agsdt.brandenburg.de
Internet: www.ag-schwedt.brandenburg.de
Internetauftritt des Amtsgerichts Schwedt (11/2008)
Informationsgehalt: akzeptabel
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden
Bundesland Brandenburg
Direktorin am Amtsgericht Schwedt: Monika Gläser (Jg. 1951) - Richterin am Amtsgericht Schwedt / Familiengericht A-L / Direktorin am Amtsgericht Schwedt (ab 30.06.1993, ..., 2008)
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Schwedt:
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Kerstin Barz (Jg. 1965) - Richterin am Amtsgericht Schwedt / Familiengericht M-Z (ab 13.10.1995, ..., 2008)
Monika Gläser (Jg. 1951) - Richterin am Amtsgericht Schwedt / Familiengericht A-L / Direktorin am Amtsgericht Schwedt (ab 30.06.1993, ..., 2008)
Julia Grub (Jg. 1975) - Richterin am Amtsgericht Schwedt (ab , ..., 2008) - ab 01.09.2004 Richterin auf Probe beim OLG-Bezirk Brandenburg
Jansen - Richterin am Amtsgericht Schwedt (ab , ..., 2008)
Heidrun Müller (Jg. 1964) - Richterin am Amtsgericht Schwedt (ab 10.11.1994, ..., 2008)
Jan Wilke (Jg. 1964) - Richter am Amtsgericht Schwedt (ab 29.09.1999, ..., 2008)
Astrid Wirth (Jg. 1977) - Richterin am Amtsgericht Schwedt (ab 17.10.2007, ..., 2008)
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Schwedt tätig:
Rechtspfleger:
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise staatlich vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsstellen sind gut geeignet für arme Leute, die sich finanziell keine staatlich unabhängige Beratung leisten können.
Umgangspfleger:
Sorgerechtspfleger:
Verfahrenspfleger:
Rechtsanwälte:
Gutachter:
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Ehefrau auf der Straße erstochen
Haftbefehl wegen Mordes gegen 56-Jährigen erlassen
Katrin Bischoff
CASEKOW. Udo M. bedrohte seine Ehefrau schon einmal mit einem Messer. Er drohte auch, das Haus und die Scheune niederzubrennen. Das war Anfang Oktober im gemeinsamen Haus in Casekow (Uckermark). Die alarmierte Polizei verwies den 56-Jährigen damals aus dem Haus und verbot ihm, zurückzukehren. Wenig später erließ das Amtsgericht Schwedt gegen Udo M. eine richterliche Anordnung. Danach durfte sich der arbeitslose Mann seiner Ehefrau und dem Haus nicht mehr als einhundert Meter nähern und seine Frau auch nicht anrufen. Bis zu 250 000 Euro Ordnungsgeld drohten ihm bei Zuwiderhandlungen.
Das richterliche Verbot nutzte Ingelore M. nichts. Am Mittwoch wurde sie von ihrem betrunkenen Ehemann auf offener Straße niedergestochen. Die 52-Jährige starb kurz darauf in der Rettungsstelle eines Krankenhauses an ihren schweren Stichverletzungen.
Es war am frühen Abend gegen 18 Uhr, als Ingelore M. über den Notruf die Polizei anrief und berichtete, ihr betrunkener Ehemann stehe vor der Tür. Wenig später, so die Ermittlungen, verschaffte sich Udo M. gewaltsam Eintritt in das Haus, in dem Ingelore M. und der gemeinsame 28-jährige Sohn leben. "Daraufhin flüchteten die Frau und ihr Sohn aus dem Haus auf die Straße", sagte Michael Neff, der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder), gestern.
Doch Udo M. lief seiner Ehefrau hinterher. Er stach auf der Straße mehrfach auf sie ein. Die alarmierte Funkstreifenbesatzung hatte keine Chance, rechtzeitig zur Stelle zu sein und die Tat zu verhindern. Das Tötungsverbrechen ereignete sich nach Angaben eines Polizeisprechers "in sehr kurzer Zeit" nach dem Anruf der Frau. Der Sohn konnte sich in Sicherheit bringen.
Udo M. floh nach dem Angriff zunächst, konnte aber wenig später von einer Polizeistreife festgenommen werden. Bei ihm wurde ein Blutalkoholgehalt von mehr als 1,5 Promille festgestellt. Wegen seiner Gewaltausbrüche soll er bereits in Behandlung gewesen sein. Gestern erließ ein Richter gegen den Mann Haftbefehl wegen Mordes. Die Ermittler werfen Udo M. vor, seine Ehefrau aus niederen Beweggründen umgebracht zu haben. Der Mann, der 32 Jahre mit Ingelore M. verheiratet war, kam in die Justizvollzugsanstalt Wulkow.
14. 11.2008
Kommentar Väternotruf:
Wegweisung für den Mann nach dem Gewaltschutzgesetz und das war es dann auch. Dass den weggewiesenen Männer und auch Frauen, also die sogenannten Täter und Täterinnen, wie auch den per Gerichtsbeschluss als Opfer definierten Frauen und Männern kein Konfliktlotse verbindlich an die Seite gestellt wird, dürfte ein gewichtiger Grund dafür sein, dass trotz des Gewaltschutzgesetzes von Weggewiesenen immer wieder Tötungen stattfinden.
In der Politik wie auch bei Gericht scheint sich für diese Frage niemand interessieren und so werden wir wohl bald wieder von einem tragischen Tötungsfall hören. Verantwortlich dafür ist dann von offizieller Seite wie immer niemand.