Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Besigheim

Familiengericht

Das Amtsgericht Besigheim ist als Familiengericht auch zuständig für Familiensachen aus den Amtsgerichtsbezirken Marbach und Vaihingen/Enz.

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Amtsgericht Besigheim

Amtsgerichtsgasse 5

74354 Besigheim

 

 

Telefon 07143 / 8333-0

Fax 07143 / 8333-40

 

E-Mail: poststelle@agbesigheim.justiz.bwl.de

Internet: www.amtsgericht-besigheim.de

www.agbesigheim.de

 

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Besigheim (01/2013)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Baden-Württemberg eigentlich Steuern, wenn die Baden-Württembergische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

Kein richterlicher Geschäftsverteilungsplan im Internet, statt dessen namentliche Angabe der Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk. Offenbar sind die Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk wichtiger als die Richter. Armes Deutschland.

 

 

Bundesland Baden-Württemberg

Landgericht Heilbronn (Neckar)

Oberlandesgericht Stuttgart

 

 

Direktor am Amtsgericht Besigheim: Volker Bißmaier (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Besigheim / Direktor am Amtsgericht Besigheim (ab , ..., 2012, 2013) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 01.12.1997 als Richter am Amtsgericht Besigheim aufgeführt. FamRZ 5/2009: Association of International Family Judges. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.11.2007 als Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aufgeführt. 2008, ... bis 31.01.2010 Richter am Oberlandesgericht Stuttgart / 17. Zivilsenat - Familiensenat. GVP 01.01.2011: Richter am Oberlandesgericht Stuttgart / 17. Zivilsenat - Familiensenat. 2012: stellvertretendes beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Ludwigsburg.

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Besigheim:

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Baden-Württemberg beschäftigen am Amtsgericht Besigheim 7 Richterinnen und Richter, 4 Rechtspfleger/innen, 19 Beamte und Angestellte und 5 Gerichtsvollzieher.

Das Amtsgericht Besigheim ist zuständig für die Städte und Gemeinden Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Bönnigheim, Erligheim, Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Ingersheim, Kirchheim am Neckar, Löchgau, Mundelsheim, Tamm und Walheim.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Landkreis Ludwigsburg

 

 

Väternotruf Besigheim

August Mustermann

Musterstraße 1

74354 Besigheim

Telefon 07143 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? Dann können Sie uns darüber gerne informieren.

Teilen Sie uns bitte auch das Aktenzeichen mit, unter dem das Verfahren beim Gericht geführt wird. Gibt es Beschlüsse des Gerichts? Dann können Sie uns diese gerne zusenden. Der Datenschutz wird von uns beachtet.

Möchten Sie hier auf dieser Seite von uns als regionaler Ansprechpartner genannt werden? Dann melden Sie sich bei uns und teilen uns Ihre Kontaktdaten mit, unter denen wir Sie aufführen können.

Post bitte an: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter:

Volker Bißmaier (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Besigheim / Direktor am Amtsgericht Besigheim (ab , ..., 2012, 2013) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 01.12.1997 als Richter am Amtsgericht Besigheim aufgeführt. FamRZ 5/2009: Association of International Family Judges. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.11.2007 als Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aufgeführt. 2008, ... bis 31.01.2010 Richter am Oberlandesgericht Stuttgart / 17. Zivilsenat - Familiensenat. GVP 01.01.2011: Richter am Oberlandesgericht Stuttgart / 17. Zivilsenat - Familiensenat. 2012: stellvertretendes beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Ludwigsburg.

Frederik Brenner (geb.  zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Amtsgericht Besigheim / Familiengericht - Abteilung 4 (ab 09.07.2010, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.09.2006 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 09.07.2010 als Richter am Amtsgericht Besigheim aufgeführt.

Markus Hellebrandt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1979) - Richter am Amtsgericht Besigheim / Familiengericht - Abteilung 5 (ab 05.05.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.12.2006 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. 2011: Richter auf Probe am Amtsgericht Besigheim / Familiengericht.

Barbara Mecklenburg (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Amtsgericht Besigheim (ab 12.01.2001, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008, 2010 und 2012 ab 12.01.2001 als Richterin am Amtsgericht Besigheim - beurlaubt - aufgeführt. Ist ja lange im Urlaub.

Dr. Till Starke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Amtsgericht Besigheim (ab 02.11.2007, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2012 ab 02.11.2007 als Richter am Amtsgericht Besigheim - abgeordnet, beurlaubt - aufgeführt.

 

 

Richterin Krafft / Amtsgericht Besigheim (ab , ..., 2011) 

 

 

Richter auf Probe:

 

 

Abteilungen am Familiengericht Besigheim:

4 F - Frederik Brenner (geb.  zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Amtsgericht Besigheim / Familiengericht - Abteilung 4 (ab 09.07.2010 , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.09.2006 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 09.07.2010 als Richter am Amtsgericht Besigheim aufgeführt.

4 F - Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 3031/08 - In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde: Beschluss des Amtsgerichts Besigheim vom 28. April 2008 - 4 F 276/08 - siehe unten.

5 F - Markus Hellebrandt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1979) - Richter am Amtsgericht Besigheim / Familiengericht - Abteilung 5 (ab 05.05.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.12.2006 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. 2011: Richter auf Probe am Amtsgericht Besigheim / Familiengericht.

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Besigheim tätig:

Edmund Benzinger - Präsident am Landgericht Bautzen (ab 01.01.1993, ..., 1995) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.06.1978 als Direktor am Amtsgericht Besigheim aufgeführt

Reiner Graf (Jg. 1947) - Vorsitzender Richter am Landgericht Heilbronn (ab 27.04.1994, ..., 2008) - ab 27.04.1994 bis zum Wechsel zum Landgericht Heilbronn als Direktor am Amtsgericht Besigheim tätig.

Sabine Kiffer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Amtsgericht Stuttgart (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.07.2000 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 13.11.2003 als Richterin am Amtsgericht Besigheim aufgeführt (Familiengericht - Abteilung 4). Im Handbuch der Justiz 2010 ab 13.11.2003 als Richterin am Amtsgericht Stuttgart aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Markus Rauscher (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richter am Amtsgericht Ludwigsburg (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 08.09.1999 als Richter am Amtsgericht Besigheim - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 08.09.1999 als Richter am Amtsgericht Ludwigsburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 2012 möglicherweise am Amtsgericht Wiesloch - http://www.agwiesloch.de/servlet/PB/show/1274459/AG-Wiesloch-Gesch%E4ftsverteilung-Richter%20ab%2001.02.2012.pdf

Dr. Ursel Sickenberger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Richterin am Amtsgericht Heilbronn (ab 01.06.1990, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.06.1990 als Richterin am Amtsgericht Besigheim aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft.

Jörg Tietz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Finanzgericht Baden-Württemberg (ab 09.10.2007, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.12.1999 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Stuttgart aufgeführt. Ab 05.02.2003 Richter am Amtsgericht Besigheim. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 09.10.2007 als Richter am Finanzgericht Baden-Württemberg aufgeführt.

Reinhard Viertel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Stuttgart (ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 06.02.1992 als Richter am Landgericht Heilbronn aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 25.04.2003 als Direktor am Amtsgericht Besigheim aufgeführt ( Familiengericht) - bis 2011. Oberlandesgericht Stuttgart - GVP 01.07.2012: Vorsitzender Richter / 11. Zivilsenat. 2012: 15.03.2008: "... Jens-Christoph Prechtel hat seinen Sohn verloren. Die Mutter - seine Ex-Partnerin - ist mit dem fünfjährigen Joey am 12. Oktober 2007 in Ägypten untergetaucht. Unerreichbar für den Vater in Neckarwestheim und die Justizbehörden in Deutschland. Zwei Wochen später hätte eigentlich vor dem Besigheimer Gericht über das Sorgerecht entschieden werden sollen. Doch die Flucht verhinderte das. Für den 29-jährigen Vater ist das nur der Gipfel eines jahrelangen nervenaufreibenden Kampfes, in dem alle Schranken der Fairness längst gefallen sind. ..." -  http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Joey-ist-verschwunden;art16305,1204501. 2012: beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Ludwigsburg - http://www.landkreis-ludwigsburg.de/sbi/kp0040.php?__kgrnr=4&&PHPSESSID=41878ecd437e11fdcb1d29390fddfa8e

 

 

 

Rechtspfleger:

Herr Frank - Rechtspfleger am Amtsgericht Besigheim (ab , ..., 2012)

 

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Besigheim (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Besigheim für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Besigheim (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Ludwigsburg

überregionale Beratung

http://familienberatung-ludwigsburg.de

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Diakonische Bezirksstelle

Schwätzgässle 3 

74321 Bietigheim-Bissingen

Telefon: 07142 / 773447

E-Mail: diak.bezirksstelle.bietigheim@gmx.de

Internet: http://www.diakonie-heilbronn.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sozialberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche u. junge Erwachsene - Außenstelle von Ludwigsburg - 

Flößerstr. 51 

74321 Bietigheim-Bissingen

Telefon: über 07141 / 144-2529

E-Mail: psychologische.beratungsstelle@landkreis-ludwigsburg.de

Internet: http://www.landkreis-ludwigsburg.de

Träger: Landkreis

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Gruppenarbeit, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt

 

 

BuS-Beratungsstelle Ludwigsburg Ehe-, Partnerschafts-, Familien-, Erziehungs- und Lebensfragen

Riedstr. 96 

71634 Ludwigsburg

Telefon: 0800 / 2112244

E-Mail: dorothea.baumann@t-online.de

Internet: http://www.bus.diakoniewerk-bw.de

Träger: Diakoniewerk BuS

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Krisenintervention, Mediation

 

 

pro familia Beratungsstelle Ludwigsburg

Schlossstr. 9 

71634 Ludwigsburg 

Telefon: 07141 / 923444

E-Mail: ludwigsburg@profamilia.de

Internet: http://www.profamilia-ludwigsburg.de

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen, Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Partnerberatung

 

 

Trennung, Scheidung, allgemeine Lebensberatung

Abelstr. 11 

71634 Ludwigsburg

Telefon: 07141 / 220833

E-Mail: a.shoaleh@frauenfuerfrauen-lb.de

Internet: http://www.frauenfuerfrauen-lb.de

Träger: Frauen für Frauen e.V.

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Hilfe und Beratung für Frauen, Krisenintervention, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Telefonische Beratung

 

 

Beratung bei Trennung und Scheidung

Alt-Württemberg-Allee 41 

71638 Ludwigsburg 

Telefon: 07141 / 121-0

E-Mail: info@drk-ludwigsburg.de

Internet: http://www.drk-ludwigsburg.de

Träger: Deutsches Rotes Kreuz

Angebote: Lebensberatung, Partnerberatung, Eheberatung

 

 

Diakonische Bezirksstelle Ludwigsburg

Gartenstr. 17 

71638 Ludwigsburg

Telefon: 07141 / 955-0

E-Mail: dbs@evk-lb.de

Internet: http://www.diakonische-bezirksstelle.de

Träger:

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sozialberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung, Krisenintervention, Gruppenarbeit, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Suchtberatung

 

 

Psychologische Familien- und Lebensberatung

Parkstr. 34 

71642 Ludwigsburg

Telefon: 07141 / 25207-30

E-Mail: pfl-lb@caritas-ludwigsburg-waiblingen-enz.de

Internet: http://wwww.caritas-ludwigsburg.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Gruppenarbeit, Aidsberatung, Sexualberatung, online-ber.

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Hindenburgstr. 40 

71638 Ludwigsburg

Telefon: 07141 / 144-2529

E-Mail: psychologische.beratungsstelle@landkreis-ludwigsburg.de

Internet: http://www.landkreis-ludwigsburg.de

Träger: Landkreis

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Gruppenarbeit, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt

Mitarbeiter/innen: R. Freund - Diplom-Psychologe

 

 

Allgemeiner Sozialer Dienst des Jugendamtes

Hindenburgstr. 40 

71638 Ludwigsburg

Telefon: 07141 / 144-386,-387

E-Mail:

Internet: http://www.landkreis-ludwigsburg.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

Verfahrensbeistände:

 

Birgit Kraft

Betreuungsbüro 

Ahornsweg 1

71720 Oberstenfeld

Tätigkeit als Umgangspflegerin, Verfahrensbeistand, gesetzlicher Betreuer

 

 

Gabriele Schütt

Diplom-Sozialpädagogin

70839 Gerlingen

 

 

Karin Lorenz-Stumpfrock

Diplom-Sozialpädagogin

70839 Gerlingen

oder 70499 Stuttgart

 

 

Rechtsanwälte:

 

Stephan Gerstenmeier

Rechtsanwalt

Dr. Klaper Hertlein & Kollegen

Stuttgarter Str. 57

74321 Bietigheim-Bissingen

Tel: 0049-7142/775898

Fax: 0049-7142/775899

E-Mail: Gerstenmeier@RA-Hertlein.de

Internet: www.ra-hertlein.de

 

 

Gutachter:

 

Alexandra Ehmke

Diplom-Psychologin 

69115 Heidelberg

"Praxis für Rechtspsychologie und Kompetenzentwicklung" - 69124 Heidelberg

Beauftragung am Amtsgericht Baden-Baden, Amtsgericht Besigheim, Amtsgericht Karlsruhe, Amtsgericht Leonberg

Beauftragung am Amtsgericht Besigheim durch Richterin Kiffer.

 

 

Dr. Birgit Kapp

Diplom-Psychologin

73732 Esslingen - St. Bernhardt

oder 72117 Ammerbuch

Beauftragung am Amtsgericht Besigheim, Amtsgericht Leonberg, Amtsgericht Ludwigsburg, Amtsgericht Singen, Amtsgericht Stuttgart, Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstadt

Elternentsorgung nach Einsatz von Frau Birgit Kapp nicht unwahrscheinlich.

Frau Birgit Kapp wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

 

 

Betreuer: 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Ludwigsburg

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Ludwigsburg

Frauenhaus Ludwigsburg

Straße: 

71600 Ludwigsburg 

Telefon: 07141 / 901170

E-Mail: frauenhaus@frauenfuerfrauen-lb.de

Internet: http://www.frauenfuerfrauen-lb.de

Träger: Frauen für Frauen e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Beratung für Opfer jeglicher Gewalt (laut Angabe bei DAJEB dann also auch wohl Beratung für Männer als Opfer von Gewalt)

 

 

 

 


 

 

 

 

BIETIGHEIM-BISSINGEN, 12. AUGUST 2010

"Ein Kind braucht Vater und Mutter" Bietigheim-Bissinger begrüßt neues Sorgerechtsurteil - Alleinerziehende Frau hat Bedenken

Ledige Väter sind künftig nicht mehr vom Okay der Mutter abhängig, wenn es um das gemeinsame Sorgerecht geht. Hans-Peter Eitel aus Bietigheim begrüßt das Urteil. Er musste Jahre um sein Kind kämpfen.

Er musste lange um seine Tochter kämpfen, heute hat Hans-Peter Eitel das alleinige Sorgerecht. Foto: Martin Kalb

Trennt sich ein Paar, kommt das Kind zur Mutter. "Das ist immer noch ein Grundimpuls", sagt Hans-Peter Eitel, Vater einer Tochter, um die er lange kämpfen musste. 1997 wurde das Mädchen geboren, seit 2007 lebt sie bei ihm. Dazwischen liegen Jahre, in denen Eitel mit seiner psychisch kranken Exfreundin um das Kind stritt. Er wollte Kontakt, sie verwehrte ihn. Erst als die gemeinsame Wohnung von Mutter und Kind ausbrannte, räumte die Frau dem Bietigheim-Bissinger ein Mitsorgerecht ein. Jahre später sollte er das alleinige Sorgerecht bekommen.

Ein "leidvoller Prozess", sagt Eitel im Rückblick, um den er nicht herum kam. Als lediger Vater hatte er so gut wie keine Rechte. Denn bislang galt: War die Mutter gegen die gemeinsame Erziehung, konnten die Väter kaum etwas dagegen tun. Auch wenn das Bundesverfassungsgerichtsurteil von vergangener Woche, das das gemeinsame Sorgerecht vom Einverständnis der Mutter loslöst, für ihn zu spät kommt, begrüßt er es: "So kann man die Väter nicht mehr von vornherein fernhalten."

Dass "ein Kind beide Elternteile braucht", davon ist auch Karin Schray, alleinerziehende Mutter aus Vaihingen, überzeugt. Gegen das jetzige Gerichtsurteil hat sie dennoch ihre Vorbehalte. Sie findet, dass die ledigen Väter erst ihre Pflichten wahrnehmen sollten, bevor sie Rechte eingeräumt bekommen. In Schrays persönlichem Fall sieht es so aus, dass der Vater ihrer Tochter, die im Teenageralter ist, sich nicht um den Kontakt bemüht. Die Folge sei, dass alles an ihr hängen bleibe. Ihr Exfreund zahle zwar Unterhalt für die Tochter, alles andere übernimmt jedoch Schray. Mit Blick darauf hält es die Alleinerziehende für falsch, den unverheirateten Vätern vor vornherein ein geteiltes Sorgerecht anzubieten. Sie findet, dass die Männer zunächst einige Jahre ihr Umgangsrecht wahrnehmen sollten, und wenn dann keiner widerspreche, könne man den nächsten Schritt gehen.

Wie ein mögliches Gesetz zum Urteil aussehen könnte, ist noch unklar. Diskutiert wird, zunächst den Müttern das Sorgerecht einzuräumen, und der Vater muss dagegen Widerspruch einlegen. Oder beide haben es von Beginn an, und die Mutter muss aktiv werden. Gelte von vornherein das geteilte Sorgerecht, so Schray, müsse sie ihren Exfreund - egal ob der interessiert am Kind sei oder nicht - in jede wesentliche Entscheidung (welche Schule, welche Ausbildung, Operation ja oder nein) miteinbeziehen. Für Schray in ihrem Fall nicht unbedingt praktikabel. An sich findet sie es aber wichtig, dass ein Kind seinen Vater kennt.

Immer mehr ledige Männer wollen unterdessen Teil haben am Leben ihrer Kinder. Das hat auch Martin Zahn, Mitarbeiter in der psychologischen Beratungsstelle der Caritas Ludwigsburg, festgestellt. "Das ist ein Zeichen unserer Zeit", sagt der Diplom-Sozialpädagoge. Was auch daran liegt, dass immer mehr Kinder unehelichen Verbindungen entspringen. Hans-Peter Eitel stellt dazu fest: "Ich kenne keinen Vater, der nicht in der Lage oder willens wäre, sich um sein Kind zu kümmern." Negativbeispiele, wie Karin Schray eines beschrieben hat, sind für ihn daher Einzelfälle. Für die Gesellschaft allerdings nicht. Allein das Ludwigsburger Jugendamt habe es ihm, als ledigem Vater, mehr als schwer gemacht, das alleinige Sorgerecht für seine Tochter zu erhalten, berichtet Eitel. Obwohl die Kindsmutter psychisch krank und oft in stationärer Behandlung war, reagierte das Amt, so Eitel, zunächst nicht auf seine Warnungen, seine Exfreundin könne sich nicht in adäquater Weise um das Kind kümmern.

Selbst nachdem die Wohnung laut Hans-Peter Eitel "durch Verschulden der Mutter" ausgebrannt sei, sei das Jugendamt nicht von einer akuten Gefahr ausgegangen. Als seine Exfreundin sich in einer psychiatrischen Klinik befand, habe man seine Tochter lieber für ein Dreivierteljahr ins Kinderheim als zu ihm nach Hause geschickt. Bis heute ist Eitel darüber empört. Er habe keinerlei Unterstützung vom Amt bekommen. Seine Forderung daher: "Das Wohl des Kindes muss in den Mittelpunkt gerückt und eingefahrene Handlungsschablonen der Jugendämter überdacht werden."

Auch Karin Schray, die alleinerziehenden Mutter aus Vaihingen, findet wie Eitel, dass es um das Wohl des Kindes gehen sollte. Eitel und Schray wissen jedoch beide, dass es allzu oft eben nicht ums Kind, sondern um Egoismen, Geld und Macht geht. "Das Kind wird nicht selten zum Druckmittel", sagt Eitel.

Info Hans-Peter Eitel ist Mitglied im Verein "Väteraufbruch", einer Stelle für alleinerziehende Väter und Mütter, oft ohne Sorgerecht.

Informationen gibt es im Internet auf der Homepage des Vereins. Die Adresse lautet http://www.vafk.de.

Redaktion: DOMINIQUE LEIBBRAND

 

http://www.bietigheimerzeitung.de/bz1/news/stadt_kreis_artikel.php?artikel=5182943

 

 

 


 

 

Zitierung: BVerfG, 1 BvR 3031/08 vom 29.1.2010, http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20100129_1bvr303108.html

Frei für den nicht gewerblichen Gebrauch. Kommerzielle Nutzung nur mit Zustimmung des Gerichts.

 

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

- 1 BvR 3031/08 -

Bundesadler

In dem Verfahren

über

die Verfassungsbeschwerde

 

des Herrn H...,

 

- Bevollmächtigte:

Rechtsanwälte Dr. Wingerter u. Kollegen,

Wilhelmstraße 16, 74072 Heilbronn -

 

gegen a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 17. September 2008 - 15 WF 167/08 -,

b) den Beschluss des Amtsgerichts Besigheim vom 28. April 2008 - 4 F 276/08 -

 

hier: Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe

und Beiordnung eines Rechtsanwalts

 

hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch

die Richterin Hohmann-Dennhardt

und die Richter Gaier,

Kirchhof

 

am 29. Januar 2010 einstimmig beschlossen:

 

Dem Beschwerdeführer wird für das Verfassungsbeschwerdeverfahren Prozesskostenhilfe ohne Ratenzahlung bewilligt und Rechtsanwalt Dr. W., beigeordnet.

 

Hohmann-Dennhardt Gaier Kirchhof

http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100129_1bvr303108.html

 

 


 

 

 

 

Dittmar Dirks

Verzweifelter Vater mit Flugblatt: Trotz vieler Rückschläge sucht Jens-Christoph Prechtel weiter seinen Sohn.

Region Heilbronn - Jens-Christoph Prechtel hat seinen Sohn verloren. Die Mutter - seine Ex-Partnerin - ist mit dem fünfjährigen Joey am 12. Oktober 2007 in Ägypten untergetaucht. Unerreichbar für den Vater in Neckarwestheim und die Justizbehörden in Deutschland. Zwei Wochen später hätte eigentlich vor dem Besigheimer Gericht über das Sorgerecht entschieden werden sollen. Doch die Flucht verhinderte das. Für den 29-jährigen Vater ist das nur der Gipfel eines jahrelangen nervenaufreibenden Kampfes, in dem alle Schranken der Fairness längst gefallen sind.

Die Flucht „war angekündigt und geschah vor den Augen der Justiz“, wie Alexander Wingerter sagt, der Anwalt des Vaters. „Sie hat das eiskalt und frech durchgezogen.“ Die langsamen Mühlen der Behörden hätten der 35-Jährigen genügend Zeit gegeben, ihren Haushalt aufzulösen und alle Brücken hinter sich abzubrechen. Obwohl er und sein Mandant Gericht und Jugendamt warnte, „konnte sie in aller Seelenruhe verschwinden“, so Wingerter. Jetzt hat niemand mehr mit Irene P. Kontakt. Auch ihre beiden älteren Kinder Vivian (8) und Luca (6) nicht mehr, für die der Vater schon 2005 das Sorgerecht zugesprochen bekommen hatte.

Selbstmordversuch Noch nicht einmal Irene P.s Mutter, die in Heilbronn lebt, weiß, wo sie ist. „Meine Tochter hat mit Deutschland abgeschlossen“, sagt sie. „Sie musste das Land verlassen, um das Leben ihres Kindes und das eigene zu retten.“ Sie sei „seelisch vergewaltigt“ worden und habe schon einen Selbstmordversuch hinter sich. Jens-Christoph Prechtel wirft ihr dagegen vor, „den Kleinen unter aller Sau behandelt“ zu haben. Er hat sogar ihre Schimpfkanonaden mit den übelsten Kraftausdrücken per Handy aufgenommen und auf Papier protokolliert: Szenen einer nicht-ehelichen Gemeinschaft im Endstadium.

Tatsache ist, dass Irene P. ein Alkohol- und Drogenproblem hatte. Prechtel: „Sie hat viel gekifft.“ Deswegen verlor Joeys Mutter den Führerschein. Doch Irene P. fuhr auch ohne Erlaubnis weiter Auto. Ihr Ex-Partner hat sie darum bei der Polizei angezeigt, „weil sie mit dem Jungen ohne Führerschein unterwegs war.“ Richter Reinhard Viertel hat inzwischen seine Meinung über Irene P. geändert und fühlt sich von ihr „hinters Licht geführt“. Er hatte dem Vater und seinem Anwalt zunächst keinen Glauben geschenkt, als sie vor der bevorstehenden Flucht nach Ägypten warnten. Die Befürchtung, dass jemand mit den Kindern ins Ausland verschwinden will, höre er oft vor Gericht. Nur passiere es nie. „In dem Fall ist es aber geschehen“, sagt Viertel. In Zukunft werde er wohl „etwas anders an solche Verfahren herangehen“.

Die Einsicht kommt zu spät. Denn nach der „Verkettung blöder Umstände“ (Richter Viertel) ist Irene P. mit Joey in Ägypten erstmal sicher. Der Grund: Die Staatsanwaltschaft Heilbronn sucht die Frau zwar inzwischen mit einem nationalen Haftbefehl wegen „Kindesentzug“, lehnt es aber ab, einen internationalen zu beantragen. Doch nur mit einem solchen Dokument denken die ägyptischen Behörden daran, sich zu rühren. Die Begründung von Pressestaatsanwältin Michaela Molnar nimmt dem Vater vollends den Glauben an eine gerechte Justiz: „Kindesentzug ist nur ein Vergehen, kein Verbrechen.“

Lieber ins Gefängnis Aber nur im letzteren Fall sei ein internationaler Haftbefehl „verhältnismäßig“. Außerdem gebe es im Moment keine Anzeichen dafür, dass das Kind in Ägypten „einer seelischen oder körperlichen Gefahr ausgesetzt ist“. Die Staatsanwältin räumt ein, dass die Lage für den Vater „misslich“ und „traurig“ ist. Aber sie könne nur tun, was rechtlich möglich sei. Amtsrichter Viertel stellt jedoch nach der Flucht sehr wohl eine „akute Kindeswohlgefährdung fest“. Es sei schon eine „gravierende Maßnahme“, das Kind aus seiner bisherigen Situation herauszureißen. Die Entscheidung sei wohl nicht nach den Interessen von Joey, sondern nach den Interessen der Mutter getroffen worden.

Der Richter hat dem Vater inzwischen das Sorgerecht für seinen Sohn zugesprochen, und den sogenannten Herausgebebeschluss gefällt, der anordnet, dass Irene P. das Kind hergeben muss. Doch die will lieber ins Gefängnis gehen, als Joey herzugeben. Das hat sie dem deutschen Vizekonsul in Ägypten gesagt, der die Mutter Ende Dezember aufgesucht hatte, um sie umzustimmen - in Begleitung von Jens-Christoph Prechtel. Damals wusste der Vater noch, wo sie sich aufhält. Jetzt hat er nichts weiter mehr, als eine Handynummer und eine E-Mail-Adresse, unter denen Irene P. ihm nicht antwortet.

Kampf geht weiter Wie soll es weitergehen? „Ich weiß es nicht“, antwortet Jens-Christoph Prechtel. Er ist sich sicher, dass Irene P. nicht um Joeys Willen geflüchtet ist, „sondern um mir eins auszuwischen“. Er will jetzt überall Plakate aufhängen, hat im Internet eine Homepage eingerichtet, um herauszubekommen: Wo ist Joey? Den Kampf um seinen Sohn gibt er nicht auf. Auf die Hilfe des Rechtsstaates verlässt sich Jens-Christoph Prechtel nicht mehr.

15.03.2008 10:47

http://stimme.de/nachrichten/heilbronn/art16305,1204501

 

 

 


 

 

Volker Bißmaier

"Die Thematisierung sexuellen Missbrauchs und der Amtsermittlungsgrundsatz"

in: "Der Amtsvormund", 11/2002

 

 


 

 

Umgangsrecht

Entziehung der elterlichen Sorge

und Übertragung auf den Vater bei dauerhafter Vereitelung oder Erschwerung des Umgangs durch die Betreuenden Mutter

§§ 1666, 1684 BGB

Vereitelt oder erschwert ein Eltern teil den Umgang des anderen Elternteils mit dem gemeinsamen Kind dauerhaft und ändert er seine Einstellung auch trotz intensiven Engagements von Jugendamt und Kinderschutzbund nicht, kann bei entsprechender Erziehungseignung die alleinige elterliche Sorge entzogen und auf den anderen Elternteil übertragen werden.

Amtsgericht Besigheim, Beschluss vom 16.01.2002 - 2 F 556/00

 

Leitsatz und ausführlich in "Das Jugendamt", 3/2002, S. 137 f

 

 

 


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