Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Eisenach

Familiengericht

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

 

 

Amtsgericht Eisenach

Theaterplatz 5

99817 Eisenach

 

Telefon: 03691 / 247-0

Fax: 03691 / 247-200

 

E-Mail: Poststelle@agesa.thueringen.de

Internet: http://www.thueringen.de/th4/olg/gerichte_in_thueringen/landgericht_meiningen/ags/amtsgericht_eisenach/

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Eisenach (08/2016)

Informationsgehalt: miserabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Thüringen eigentlich Steuern, wenn die Thüringer Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

Kein richterlicher Geschäftsverteilungsplan im Internet, aber namentliche Angabe der Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk. Offenbar sind die Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk wichtiger als die Richter. Armes Deutschland.

 

 

Amtsgericht Eisenach - Geschäftsverteilungsplan

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Zusendung des aktuellen richterlichen Geschäftsverteilungsplanes. Diesen konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.

Mit freundlichen Grüßen

Anton

www.vaeternotruf.de

02.08.2016

 

 

Bundesland Thüringen

Landgericht Meinigen

Oberlandesgericht Jena

 

 

Direktor am Amtsgericht Eisenach: Roland Engels (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Eisenach / Direktor am Amtsgericht Eisenach (ab 26.08.1993, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.06.1986 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1992 ab 01.07.1989 als Richter am Amtsgericht Schwalmstadt - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 26.08.1993 als Direktor am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. 

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Eisenach: Wolfgang Heck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Eisenach / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Eisenach (ab 01.10.2005, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1998 und 2004 ab 02.01.1997 als Richter am Amtsgericht Bad Langensalza aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006 und 2014 ab 01.10.2005 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Eisenach aufgeführt.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Thüringen beschäftigen am Amtsgericht Eisenach eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Eisenach - Kreisfreie Stadt

 

 

Väternotruf Eisenach

August Mustermann

Musterstraße 1

99817 Eisenach

Telefon: 03691 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Ralf Bender (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richter am Amtsgericht Eisenach (ab 17.07.1996, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 17.07.1996 als Richter am Amtsgericht Eisenach aufgeführt.

Thomas Brencher (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Eisenach (ab 05.06.1996, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 05.06.1996 als Richter am Amtsgericht Eisenach aufgeführt.

Roland Engels (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Eisenach / Direktor am Amtsgericht Eisenach (ab 26.08.1993, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.06.1986 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1992 ab 01.07.1989 als Richter am Amtsgericht Schwalmstadt - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 26.08.1993 als Direktor am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. 

Wolfgang Heck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Eisenach / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Eisenach (ab 01.10.2005, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1998 und 2004 ab 02.01.1997 als Richter am Amtsgericht Bad Langensalza aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006 und 2014 ab 01.10.2005 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Eisenach aufgeführt.

Dr. Gerd Holle (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Eisenach (ab 03.09.1996, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 03.09.1996 als Richter am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. 2012: Familiensachen. 2016: Mediensprecher am Amtsgericht Eisenach.

Helmut Jung (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Eisenach (ab 28.04.1995, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 28.04.1995 als Richter am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. Namensgleichheit mit: Regina Jung (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Amtsgericht Eisenach (ab 01.09.1996, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.09.1996 als Richterin am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. 2012: Familiensachen.

Regina Jung (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Amtsgericht Eisenach (ab 01.09.1996, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.09.1996 als Richterin am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. 2012: Familiensachen. Namensgleichheit mit: Helmut Jung (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Eisenach (ab 28.04.1995, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 28.04.1995 als Richter am Amtsgericht Eisenach aufgeführt.

Jutta Kopp (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Amtsgericht Eisenach (ab 28.12.1995, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 28.12.1995 als Richterin am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. 2010, ..., 2014: Familiensachen - Abteilung 5.

Ulrike Osthushenrich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richterin am Amtsgericht Eisenach (ab 11.06.1996, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 11.06.1996 als Richterin am Amtsgericht Eisenach aufgeführt.

 

 

Abteilungen am Familiengericht Eisenach:

5 F - Jutta Kopp (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Amtsgericht Eisenach (ab 28.12.1995, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 28.12.1995 als Richterin am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. 2010, ..., 2014: Familiensachen - Abteilung 5.

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Eisenach tätig:

Hans-Otto Burschel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richter am Amtsgericht Bad Salzungen / Familiengericht - Abteilung 2 / Direktor am Amtsgericht Bad Salzungen (ab 01.04.2002, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 17.05.1987 als Richter am Amtsgericht Bad Hersfeld aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 22.12.1992 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Eisenach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1997 als Vorsitzender Richter am Landgericht Mühlhausen aufgeführt. Bearbeiter der familienrechtlichen Internetseite - www.familienrecht-ratgeber.de. http://blog.delegibus.com/2011/02/12/paukenschlag-aus-bad-salzungen-%E2%80%93-rechtsmethodischer-beitrag-von-burschel/

Marianne Bahlke (Jg. 1942) - Richterin am Amtsgericht Eisenach (ab 22.02.1994, ..., 2002)

Marquerite Desgroseiliers (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Sozialgericht Gotha (ab , ..., 2010, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 06.10.1994 als Richterin am Amtsgericht Eisenach - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 ab 06.10.1994 als Richterin am Sozialgericht Gotha aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Irmengard Friedländer (Jg. 1945) - Richterin am Amtsgericht Eisenach (ab 14.02.1995, ..., 2002)

 

 

 

Rechtspfleger:

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Eisenach

überregionale Beratung

http://familienberatung-eisenach.de

 

 

Familienberatung Bad Salzungen

überregionale Beratung

http://familienberatung-bad-salzungen.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, Schwangerschaftskonfliktberatung

Frauenberg 1     

99817 Eisenach

Telefon: 03691 / 746149

E-Mail: eefl.skb.esa@awo-thueringen.de

Internet: http://www.awothueringen.de

Träger: Arbeiterwohlfahrt

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sozialberatung 

 

 

Integrierte Psychologische Beratungsstelle   

Clemdastr. 2     

99817 Eisenach

Telefon: 03691 / 784733

E-Mail: beratung.esa@diako-thueringen.de

Internet: http://www.diako-thueringen.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sozialberatung, Sexualberatung, Telefonische Beratung  

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Stadtverwaltung Eisenach Jugend- und Schulverwaltungsamt Allgemeiner Sozialer Dienst   

Markt 22   

99817 Eisenach

Telefon: 03691/670-772

E-Mail: jugendamt@eisenach.de

Internet: http://www.eisenach.de

Träger:  

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Familienberatung   

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Eisenach (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Eisenach für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Eisenach (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

 

Verfahrensbeistände:

 

Katharina Dellschau

Sperlingsberg 9  

36214 Nentershausen-Süß

Internet: http://www.verfahrensbeistand-dellschau.de

Bestellung am Amtsgericht Eisenach, Amtsgericht Erfurt, Amtsgericht Eschwege, Amtsgericht Göttingen, Amtsgericht Gotha, Amtsgericht Kassel, Amtsgericht Meiningen, Amtsgericht Melsungen und Amtsgericht Mühlhausen

 

 

Jan Trescher  

Rechtsanwalt

Querstr. 32

99817 Eisenach

Internet: http://ra-trescher.de

Bestellung am Amtsgericht Eisenach durch Richterin Kopp (2014, 2015)

 

 

 

Rechtsanwälte:

 

Rechtsanwälte Schleip & Paulus

Anja Schleip (auch Familienrecht)

Telefon: 03691 / 21 22 70

Fax: 03691 / 21 22 72

Markt 5

99817 Eisenach

E-Mail: kanzlei@rechtsanwalt-eisenach.com

a.albrecht@rechtsanwalt-eisenach.com

Internet: http://www.rae-eisenach.de/kanzlei.html

 

 

 

Gutachter:

 

 

Betreuer:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Wartburgkreis

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Wartburgkreis  

Frauen helfen Frauen e.V. Frauenhaus

Straße:      

99800 Eisenach

Telefon: 03691 / 75175

E-Mail: frauenhaus-eisenach@t-online.de

Internet:     

Träger:  

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

 


 

 

Mann durch Lügen seiner Frau unschuldig an den Pranger gestellt

* Mit schweren Vorwürfen stellte die Frau ihren Ex-Mann im schmutzigen Sorgerechtskampf unschuldig an den Pranger. Foto: Peter Riecke

Vor dem Hintergrund eines erbittert geführten Sorgerechtsstreites ist eine Frau zu weit gegangen, befanden die Richter am Amtsgericht Eisenach. Sie hatte ihrem Mann schwerste Misshandlungen und sogar Vergewaltigungen vorgeworfen.

Eisenach. Das Amtsgericht Eisenach verurteilte die heute 29-Jährige im Oktober 2009 wegen Falschbezichtigung zu 12 Monaten Haft auf Bewährung. Der Richter ist überzeugt, dass es die von ihr angegebenen Verletzungen "nicht gegeben" habe und ihre Anschuldigungen im Sorgerechtsstreit als Waffe eingesetzt wurden. Kein Arzt oder Zahnarzt fand auch nur die geringste Spur von Gewalt. Laut Gutachterin hätten solche gefunden werden müssen.

Ihr geschiedener Mann hat die Geschichte, die ihn seit 2006 umtreibt, jetzt an die Öffentlichkeit gebracht. Als die Ehe 2005 gescheitert war, so René K., hätte sich zwischen ihnen ein furchtbarer Kampf um die Kinder entwickelt. Dabei war eigentlich klar, dass diese bei ihm bleiben sollten, denn ein Familiengericht hatte K. das Sorgerecht zugesprochen.

Doch seine Frau wollte sich nicht damit abfinden. Zuerst erzählte sie der Polizei, K. habe kinderpornografische Bilder auf seinem Computer. Doch eine Hausdurchsuchung ließ die erste Anzeige ins Leere laufen. Dann erfand sie die Vergewaltigungs- Vorwürfe. So soll er ihr Nase, Kiefer, Rippen gebrochen und sie durch ihn einen Dammbruch erlitten haben. Er soll sie neben zahlreichen Vergewaltigungen mit abgebrochenen Flaschen, einem Hammer und einem Stilett traktiert haben. Würgen bis zur Ohnmacht und brennende Zigaretten auf der Haut standen auch auf der Horror-Liste, die sie einer Mitarbeiterin des Weißen Rings übergab, bei der sie Hilfe suchte und fand.

Das Ermittlungsverfahren gegen René K. ist zwar schon im April 2007 eingestellt worden. Doch bis heute fühlt er sich "gedemütigt und verfolgt". Denn die im Familienstreit zuständigen Stellen, wie Jugendamt, Weißer Ring und die AWO-Familienberatung, hätten ihn auch nach seiner Verfahrenseinstellung wie einen Sündenbock behandelt und nichts zur Entschärfung des von seiner Frau erschaffenen Feindbildes getan.

Die gemeinsamen Kinder leben nach wie vor bei ihm. Seine Ex-Frau, so glaubt ein Gutachter, sei vermutlich traumatisiert und habe frühere Erfahrungen auf René K. übertragen.

 

Meinhild Römer / 26.04.10 / TA

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Mann-durch-Luegen-seiner-Frau-unschuldig-an-den-Pranger-gestellt-444768379

 

 

 

 


 

 

 

Nr. 28 vom 26. November 2003

"Anwalt ohne Recht -

Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933"

Ausstellung im Amtsgericht vom 10.12.2003 bis zum 30.01.2004

Bundesrechtsanwaltskammer, Eisenach. Der Direktor des Amtsgerichts Eisenach, Roland Engels wird die Wanderausstellung "Anwalt ohne Recht - Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933" eröffnen. Die Ausstellung, die der Deutsche Juristentag e.V. und die Bundesrechtsanwaltskammer veranstalten, zeigt das Schicksal von Anwälten jüdischer Herkunft.

Nun besteht in Eisenach für 2 Monate Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung. Diese ist ergänzt um einen Regionalteil mit Informationen zur jüdischen Anwaltschaft in Eisenach. Die Ausstellung wird am

 

Dienstag, dem 09. Dezember 2004, um 18.00 Uhr

im Amtsgericht Eisenach, Saal 301 eröffnet.

Presseführung um 17.30 Uhr im Amtsgericht

 

Nach der Eröffnung richtet der Staatssekretär im Justizministerium des Freistaates Thüringen, Herr Arndt Koeppen und der Oberbürgermeister der Stadt Eisenach, Herr Gerhard Schneider, Grußworte an die Gäste. Die Eröffnungsansprache hält der Leiter des Stadtarchivs Eisenach Herr Dr. Reinhold Brunner. Einen musikalischen Rahmen bildet die Musikschule "Johann Sebastian Bach Eisenach". Im Anschluss an die Eröffnung besteht für die Gäste Gelegenheit, während eines kleinen Empfangs, die Wanderausstellung im Amtsgericht zu besichtigen.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Januar 2004 für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung im Amtsgericht Eisenach

(Theaterplatz 5, 99817 Eisenach):

Montag - Donnerstag: 8.30 - 16.00 Uhr

Freitag: 8.30 - 13.00 Uhr

Samstag und Sonntag: geschlossen

 

Weitere Einzelheiten und Informationen zur Ausstellung erhalten Interessierte unter der Tel.-Nr.: 03 691 / 247 304 - Dr. Holle, Richter am Amtsgericht Eisenach sowie Tel.-Nr.: 03 691 / 670 132 - Dr. Brunner, Leiter des Stadtarchivs Eisenach

 

www.brak.de/seiten/04_03_28.php

 

 

 

Kommentar Väternotruf: 

Ironie der Geschichte, zeitgleich zur Ausstellung in Eisenach ist in Deutschland immer noch das nationalsozialistische Rechtsberatungsgesetz aus dem Jahr 1935 in Kraft, mit dem die Nazis damals als Rechtsanwälte tätige Juden die "Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten" untersagten, bevor sie dann alle, die nicht rechtzeitig fliehen konnten, ermordeten.

Der braune Spuk hat sich in Westdeutschland gut halten können, wenn gleich man Juden immerhin erlaubte, wieder als Rechtsanwälte tätig zu sein. Dafür wurden dann alle anderen mit Kriminalisierung bedroht, die sich nicht an das Tätigkeitsverbot des NS-Gesetzes hielten und ohne Rechtsanwalt zu sein, sogenannte Rechtsberatung oder die "Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten" übernahmen. Pfui Deibel Deutschland, kann man da nur sagen.

 

 


 

 

 

Patrick Wieschke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Patrick Wieschke (* 6. Mai 1981) aus Eisenach ist ein deutscher Politiker und zählt zu den aktivsten Rechtsextremisten in Deutschland, der auf zahlreichen Nationalistischen Demonstrationen und Kundgebungen insbesondere in Thüringen als Anmelder und Redner auftritt. Bis 2002 fungierte er als stellvertretender Landesvorsitzender der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ Thüringen, seit 25. März 2006 ist er stellvertretender Kreisvorsitzender der NPD im Wartburgkreis.

Patrick Wieschke als Redner auf einer Kundgebung am 25. März 2006 in Breitungen.

Wieschke als Kameradschaftsführer in Eisenach

Patrick Wieschke wurde bereits zu Anfang der 90er Jahre in rechtsextremen Jugendcliquen seiner Heimatstadt Eisenach sehr aktiv und trat insbesondere als treibende Kraft des Nationalen und Sozialen Aktionsbündnis Westthüringen (NSAW) und als Anführer der Kameradschaft Eisenach auf. Patrick Wieschke fungierte dabei auch als Pressesprecher beider Organisationen.

1999 meldete Patrick Wieschke erstmals eine Wahlkampfdemonstration der rechtsextremen NPD in Eisenach an. Das NSAW verteilte im Juli 2000 ein antisemitisches Rundschreiben des Geschichtsrevisionisten Manfred Roeder an 2000 Eisenacher Haushalte. Im September 2000 hetzte Wieschke in einem per Postwurfsendung in Schmalkalden verteilten „Bürgerinfo“ gegen die Einrichtung eines Flüchtlingsheimes in der Stadt Schmalkalden. Es müsse sowohl verhindert werden, dass „nun auch Mitteldeutschland im Vielvölkerbrei ertrinken“ soll, als auch der „Verhunzung unserer deutschen Sprache“ entgegengetreten werden. Anlässlich des Todes von Ignatz Bubis rief er 2001 zu einem „Freudenmarsch“ auf. Über diese Provokation wurde in zahlreichen deutschen und internationalen Zeitungen berichtet. Am 28. April 2001 sprach Patrick Wieschke für das NSAW auf einer von der DVU organisierten Veranstaltung in Mosbach, bei der die stärkere Zusammenarbeit der rechtsextremen Parteien und Organisationen in Deutschland koordiniert werden sollte.

Funktionär der „Jungen Nationaldemokraten“ 

Patrick Wieschke ist Gründungsmitglied der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) in Thüringen. Bis 2002 fungierte er stellvertretender Landesvorsitzender, Landespressesprecher und JN-Stützpunktleiter in Eisenach.

Sprengstoffanschlag in Eisenach und weitere Strafverfahren

Im Februar 2001 wurde ein Zivilverfahren gegen Patrick Wieschke am Amtsgericht Eisenach angestrengt, da er im Mai 2000 versucht hatte, einen Eisenacher Pfarrer mit zwei Flugblättern, die mit Kameradschaft Eisenach/Patrick Wieschke bzw. Anti-Antifa unterschrieben waren, als „Deutschenhasser“ und „Volksverhetzer“ zu diffamieren und ihm mit einer deutlich antisemitischen und rassistischen Wortwahl vorwarfen, „auf eine One World Gesellschaft hin(zu)arbeiten“ und für die „volkstodbringende, multikulturelle Gesellschaft“ zu werben.

In der Nacht zum 10. August 2000 war Patrick Wieschke an einem Sprengstoffanschlag an der Eingangstür eines türkischen Imbisses in Eisenach als Anstifter beteiligt. Kurz nach der Detonation wurde er in der Nähe des Tatorts festgenommen. In seinem Rucksack befanden sich Handzettel der JN und Aufkleber zum Todestag von Rudolf Heß.[1] Nicht zuletzt im Zusammenhang mit den gegen ihn geführten Ermittlungen trat Patrick Wieschke am 14. Januar 2002 kurz vor der Gerichtsverhandlung beim Amtsgericht Eisenach als stellvertretender JN-Landesvorsitzender zurück und aus der NPD aus. In einer Presseerklärung führte er als Gründe hierfür „reaktionäre und rückwärtsgewandte Tendenzen im NPD-Kreisverband Wartburgkreis sowie das derzeitige Verhalten des NPD-Bundesvorstands gegenüber kritischen Parteimitgliedern und Freien Nationalisten“ an. Am 29. Mai 2002 wurde Patrick Wieschke vom Landgericht Mühlhausen in der Berufungsverhandlung unter anderem wegen Anstiftung zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und einer Sachbeschädigung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt.[2] Hinzu kam eine zweite Verurteilung durch das Amtsgericht Eisenach wegen Körperverletzung zu sieben Monaten Jugendhaft. Zwischen U-Haft und Haftantritt organisierte er fast wöchentlich Demonstrationen und Kundgebungen z.B. gegen ein geplantes Flüchtlingsheim in Gotha oder trat wie auf dem „1. Tag der nationalen Jugend in Thüringen“ am 1. Juni 2002 in Jena als Redner auf. Am 26. Juni 2002 trat Patrick Wieschke seine Haftstrafe in der JSA Ichtershausen an, die von seinen Kameraden als „Gesinnungshaft in den Kerkern des BRD-Regimes“ stilisiert wurde. Ein Mitglied seiner Gruppe weigerte sich im Juni 2005 Flugblätter zu verteilen, darauf hin wurde es von Wieschke verprügelt, einem Haftantrag wurde wegen Wiederholungsgefahr stattgegeben.[3] Im November 2005 wurde Wieschke hierfür zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten auf vier Jahre auf Bewährung verurteilt, zu 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit und aufgrund seiner Alkoholprobleme zu einer Suchtbehandlung.[4]

Führender Rechtsextremisten-Kader in Westthüringen

Seine Bedeutung als Organisator für die Rechtsextremisten-Szene in Thüringen und das „Nationale und Soziale Aktionsbündnis Westthüringen“ (NSAW) im Besonderen zeigt der Sachverhalt, dass die „gemeinsame Plattform für alle nationalpolitischen Kräfte in Westthüringen“ während seiner Haft im Jahre 2003 zwar noch ca. 40 Anhänger zählte, aber nach Einschätzung des VS „weitgehend inaktiv geblieben“ war.

Schon Ende Mai 2004 wurde Wieschke vorzeitig aus der Haft entlassen und nahm seine politische Arbeit rasch wieder auf. Am 29. Mai trat er gemeinsam mit Kurt Hoppe, dem Landeschef der Deutschen Partei, Ivonne Mädel, Michael Burkert und Frank Schwerdt (NPD) auf dem „Thüringentag der nationalen Jugend“ in Saalfeld als Redner auf. Seither organisierte Wieschke zahlreiche extrem rechte Demonstration und wirkte als Anmelder oder Redner, insbesondere im Rahmen einer Kampagne des „Nationalen und Sozialen Aktionsbündnis Mitteldeutschland“ gegen die Agenda 2010 und Ende 2004/Anfang 2005 auf sogenannten „nationalen Montagsdemonstrationen“ in Eisenach.

Gotha als neuer Wirkungskreis

Anfang 2005 zog Patrick Wieschke nach Gotha und organisierte einige Rechtsrockkonzerte mit, vor allem im sogenannten „Grünen Haus“. Gemeinsam mit anderen lokalen Rechtsextremisten gründete er dort auch den rechtsextremen Toringi e.V. Inzwischen steht das „Grüne Haus“ fast leer, man wich daher Anfang 2006 in die „Schenke“ in Beringen aus, die jedoch kurze Zeit später ebenfalls aus hygienischen Gründen und Baumängeln von der Polizei versiegelt wurde. Derzeit ist Wieschke vor allem als Demoorganisator und für die rechtsextremen Zeitungen „Der Rennsteigbote“ (Gotha) und der „Wartburgkreisbote“ (Eisenach, WAK) tätig.

Aktivitäten in Eisenach 

Seit Januar 2006 zeigt er sich für das regionale Druckerzeugnis „Wartburgkreis-Bote“ (ehemals „Wartburg-Bote“) mitverantwortlich, mit welchem er versucht, in Eisenach und Umgebung medial Fuß zu fassen. Eine Internetseite für Eisenach, die vorgibt, ein unabhängiges Mitteilungsblatt für Eisenach und Umgebung zu sein, und die damit verbundene „AG Bürgerbeteiligung“ komplettieren die Anstrengungen der NPD in Westthüringen, den Boden für einen Einzug in den Landtag zu bereiten.

Aufgrund einer Intervention der Wartburg-Stiftung wurde es dem „Redaktionskollektiv“ untersagt, die alleinige Bezeichnung „Wartburg“ im Titel zu führen. Der Titel wurde deshalb in „Wartburgkreis-Bote“ geändert. Bei einem Gerichtstermin beim Landgericht Erfurt verzichtete er auf die Bezeichnung „Wartburg-Bote“. In einem weiteren Rechtsstreit zwischen dem Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs, und Wieschke, unterlag jedoch der Wartburgkreis, welcher der Redaktion den Titel der Zeitschrift untersagen wollte.

Zugleich finden in Eisenach Demonstrationen unter szenetypischen Überschriften statt. Am 8. Mai 2006 fand dementsprechend eine Demonstration „zum Gedenken der in den 30er und 40er Jahren in Europa vertriebenen und ermordeten Deutschen“ statt. Hierbei wurde den Völkern Europas die Schuld für den Einmarsch der deutschen Truppen und den damit verbundenen Opfern zugeschrieben.

Funktionär der NPD 

Am 25. März 2006 wurde Wieschke zum neuen stellvertretenden Kreisvorsitzenden der NPD im Wartburgkreis gewählt und kündigte „verstärkte Aktivitäten in und um Eisenach an“. Gleichzeitig wurde Danny Pfotenhauer als neuer Schatzmeister in den Vorstand aufgenommen, der aufgrund des Anschlages auf den Dönerladen als Mitanstifter ebenfalls zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Beide sind während ihrer Haftzeit von der „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V.“ (HNG) betreut worden.

Seit Mitte 2006 tritt Wieschke auch als hauptberuflicher Landesgeschäftsführer der NPD Thüringen, als Landespressesprecher, als kommunalpolitischer Sprecher sowie als Leiter des wirtschaftspolitischen Referats im NPD-Landesvorstand auf.[5] Weiterhin ist er neuerdings als stellvertretender Organisationsleiter der NPD tätig und somit in relativ kurzer Zeit bis in den Bundesvorstand der rechtsextremen Partei aufgestiegen. Sein Praktikum bei der NPD im Schweriner Landtag 2007, wurde aufgrund seiner zahlreichen Vorstrafen mit Kritik goutiert.[6] Das Abgeordnetengesetz in Mecklenburg-Vorpommern verlangt ein Führungszeugnis, weshalb er, aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit nicht als Referent eingesetzt wurde.[7] Der mecklenburgische Fraktionssprecher der NPD Stefan Rochow kommentierte Wir haben darüber Bescheid gewusst.[8]

Querfront in Thüringen

Thüringen ist ein besonderes Aktionsfeld von Querfrontstrategen. Der Stern schreibt über „Braun-Rote Kungelei“ in Thüringen: „Mit Hartz IV und Friedensdemos fing es an, gegen G8 marschieren nun beide. Immer hemmungsloser macht sich die NPD über Themen und Wähler der Linken her. Vor allem Thüringen scheint ein regionales Versuchslabor für die ‚linke Rechte‘“.[9]

„Für unsere Schulungen benutzten wir fast nur noch linke Quellen“, gesteht Wieschke.

Wahlen 2009 in Thüringen 

Bei der Kommunalwahl gelang es der NPD, mit Patrick Wieschke und Jonny Albrecht in den Stadtrat von Eisenach einzuziehen. Die dabei erzielte Stimmenzahl lag bei 2636 Stimmen und 5,0% der abgegebenen Stimmen (Quelle: TLS). Somit wäre die NPD auch bei Bestehen der 5%-Hürde für Kommunalwahlen in Thüringen in den Stadtrat eingezogen. Bei der Landtagswahl erhielt er 5,2% der Erststimmen und 1427 Stimmen (Quelle: TLS). Ein Einzug der NPD erfolgte nicht.

Quellen 

1. ↑ Thüringer Allgemeine vom 17. Januar 2002, Lokalausgabe Kyffhäuser

2. ↑ Thüringer Allgemeine vom 17. Januar 2002, Kyffhäuserausgabe

3. ↑ Thüringische Landeszeitung vom 25. Juni 2005, Thüringenseite; sowie in: Ostthüringer Zeitung vom 25. Juni 2005, Thüringenseite; sowie in: Leipziger-Volkszeitung, 25. Juni 2005, S. 4, Osterländerausgabe

4. ↑ Thüringische Landeszeitung vom 1. Dezember 2005, Thüringenseite

5. ↑ Rechtsextremistische Macher posieren im Saubermann-Image. Freies Wort vom 17. Oktober 2006

6. ↑ Thüringische Landeszeitung vom 15. November 2007, Eisenacher Ausgabe

7. ↑ Thüringer Allgemeine vom 15. November 2007, Thüringenausgabe; sowie in: Schweriner Volkszeitung vom 15. November 2007, S. 1; sowie in: Hamburger Abendblatt, 15. November 2007, Nr. 267, S. 23

8. ↑ Nordkurier, den 16. November 2007

9. ↑ Holger Witzel: Braun-Rote Kungelei, in: stern.de, 23. Mai 2007.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Wieschke#Sprengstoffanschlag_in_Eisenach_und_weitere_Strafverfahren

 

11.12.2009

 

 


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