Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Potsdam


 

 

Landgericht Potsdam

Jägerallee 10 - 12

14469 Potsdam

 

 

Telefon: 0331 / 2017-0

Fax: 0331 / 2017-1009 oder  0331 / 2017-1019

 

E-Mail: verwaltung@lgp.brandenburg.de

Internet: www.lg-potsdam.brandenburg.de

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Potsdam (08/2011)

Informationsgehalt: akzeptabel - Verbesserungen sind aber möglich

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 17.02.2011 - http://www.lg-potsdam.brandenburg.de/sixcms/list.php?template=content_list_lgp_gesch&query=allgemein_lgp&sv[relation_lgp.gsid]=5lbm1.c.171701.de&sort=online_date&order=asc

 

 

Bundesland Brandenburg

Oberlandesgericht Brandenburg

 

 

Präsident am Landgericht Potsdam: Christian Gaude (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam / Präsident am Landgericht Potsdam (ab 01.10.2003, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1994 als Vizepräsident am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Vizepräsident am Landgericht Potsdam:   - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam / Vizepräsident am Landgericht Potsdam (ab , ..., 2011) 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Brandenburg beschäftigen am Landgericht Potsdam eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

Die richterlichen Geschäfte des Landgerichts Potsdam werden bearbeitet von

12 Zivilkammern,

2 Kammern für Handelssachen,

8 Strafkammern,

1 Strafvollstreckungskammer,

1 Kammer für Rehabilitierungsverfahren,

1 Kammer für Steuerberater- und Steuerbevollmächtigtensachen.

Dem Landgericht ist eine Führungsaufsichtsstelle angegliedert.

 

Der Bezirk des Landgerichts Potsdam umfasst die Amtsgerichtsbezirke Brandenburg an der Havel, Königs Wusterhausen, Luckenwalde, Nauen, Rathenow, Zossen sowie das Amtsgericht Potsdam.

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Brandenburg a. d. Havel

Amtsgericht Königs Wusterhausen

Amtsgericht Luckenwalde

Amtsgericht Nauen

Amtsgericht Potsdam

Amtsgericht Rathenow

Amtsgericht Zossen

 

 

Staatsanwaltschaft:

Staatsanwaltschaft Potsdam

 

 

Väternotruf Potsdam

August Mustermann

Musterstraße 1

14467 Potsdam

Telefon: 0331 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Dr. Dominik Brand (Jg. 1972) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 26.07.2006, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. GVP 15.12.2009

Kerstin Brinkhoff (Jg. 1971) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 19.12.2005, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2001 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. GVP 15.12.2009

Katja Brune (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 09.08.2001, ..., 2009) - GVP 15.12.2009

Wolfgang Christ (Jg. 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.06.1997, ..., 2009) - GVP 15.12.2009

Andreas Dielitz (Jg. 1959) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.11.2000, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.2000 als Vorsitzender Richter am Landgericht Frankfurt (Oder) aufgeführt. GVP 15.12.2009. Ab 2009 auf Vorschlag der CDU ehrenamtlicher Richter am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg.

Sabine Dießelhorst (Jg. 1961) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 22.07.1999, ..., 2009) - GVP 15.12.2009: Präsidiumsmitglied

Angelika Eibisch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Potsdam (ab 01.10.1994, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.07.1987 unter dem Namen Eibisch-Feldkamp als Richterin am Amtsgericht Tiergarten aufgeführt. GVP 15.12.2009.

No Name - Richter am Amtsgericht Tiergarten - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

No Name - Richterin am Landgericht Berlin - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Christian Gaude (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam / Präsident am Landgericht Potsdam (ab 01.10.2003, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1994 als Vizepräsident am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Ortun Gawlas (Jg. 1961) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.12.1994, ..., 2009) - GVP 15.12.2009: Präsidiumsmitglied

Axel Gerlach (Jg. 1963) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.08.2004, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 25.09.1998 als Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt. GVP 15.12.2009

Sabine Glocker (Jg. 1959) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 16.08.2001, ..., 2009) - GVP 15.12.2009

Kathrin Grote-Bittner (Jg. 1961) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Potsdam (ab 01.08.2002, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 21.11.1995 als Richterin am Landgericht Potsdam aufgeführt. GVP 15.12.2009.

Christiane Hesse-Lang (Jg. 1963) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 08.01.2004, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1999 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. GVP 15.12.2009

Peter Bernhard Horne (Jg. 1968) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 05.03.2003, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.07.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. GVP 15.12.2009

Theodor Horstkötter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.09.2001, ..., 2011) - GVP 15.12.2009: Präsidiumsmitglied am Landgericht Potsdam. 2011: stellvertretender Pressesprecher am Landgericht Potsdam.

Kristina Jacobsen (Jg. 1962) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 09.07.1997, ..., 2008) 

Susanne Jobst (Jg. 1962) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 21.11.1995, ..., 2008) 

Kim Matthias Jost (Jg. 1970) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 30.05.2003, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt.

Ilona Junge-Horne (Jg. 1959) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 10.08.2000, ..., 2008) 

No Name - Richter am Landgericht Potsdam - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Peter Bernhard Horne (Jg. 1968) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 05.03.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.07.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt.

No Name - Richterin am Landgericht Potsdam - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Theodor Horstkötter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.09.2001, ..., 2011) - 2011: stellvertretender Pressesprecher am Landgericht Potsdam

Jana Kadegis (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 16.12.2004, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2001 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 16.12.2004 Richterin am Landgericht Potsdam - mit halber Stelle abgeordnet - aufgeführt. 2008: abgeordnet an das Amtsgericht Brandenburg 2011: abgeordnet an das Amtsgericht Rathenow.

 

# Andrea Kretschmann

 

Dirk Lorenz (Jg. 1960) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 09.11.1994, ..., 2008) - 2007, 2008: abgeordnet an das Amtsgericht Potsdam

Stefan Nögel (Jg. 1962) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.03.2003, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 22.11.1996 als Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Christian Odenbreit (Jg. 1965) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.04.2007, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 08.07.1997 als Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt. 

No Name - Richterin am Amtsgericht Nauen - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Johannes Baron von der Osten-Sacken (Jg. 1960) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.08.2002, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 21.11.1995 als Richterin am Landgericht Potsdam aufgeführt. 2009: Pressesprecher am Landgericht Potsdam.

Dr. Ulrike Phieler-Morbach (Jg. 1955) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Potsdam (ab  01.03.2003, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1993 als Richterin am Landgericht Potsdam aufgeführt. - http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Gisela-von-der-Aue-Betrug-Arnulf-Huelsmann-Rechnungshof;art128,2780965

Werner Pohl (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 04.06.1996, ..., 2008) 

Steffen Raeck (Jg. 1965) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab  01.11.2003, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 21.07.1999 als Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Ralf-Dietrich Schulz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 16.12.2004, ..., 2011) - 2011: stellvertretender Pressesprecher am Landgericht Potsdam

Dr. Frank Tiemann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.06.2001, ..., 2011) - 16.09.2006: "...Sichtlich erleichtert nahm Rechtsanwalt Veikko B. gestern Nachmittag seinen Freispruch vom Vorwurf des Parteiverrats sowie der versuchten Nötigung zur Kenntnis. Die 3. Strafkammer des Landgerichts unter Vorsitz von Heinz-Jörg Tiemann folgte mit dieser Entscheidung im Wesentlichen dem Plädoyer von Verteidiger Marcel Börger, der am neunten von insgesamt zehn Verhandlungstagen klargestellt hatte, Beschuldigte ein und derselben Straftat können keine Parteien im Sinne von Paragraf 356 des Strafgesetzbuches sein. Staatsanwalt Alexander Roth sah den Anklagevorwurf hingegen als erwiesen an. ..." http://www.pnn.de/pm/61624/.. 2009, ..., 2011: Pressesprecher am Landgericht Potsdam.

Heinz-Jörg Tiemann (Jg. 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 01.03.2001, ..., 2009)

 

 

# Lutz-Ingo Richter

# Cora-Beate Schaumann

# Dr. Klaus Przybilla

# Renate Seier

# Ulrike Niedner

# Gudrun Richardt

# Johanna Urban

# Elvira Wulff

# Jürgen Stahnke

# Rita Rohr-Schwintowski

# Hans-Ulrich Kurt Richter

# Marianne Naumann

# Michael Gero Zimmermann

# Anita Meybohm

# Bert-Joachim Weber

# Michael Thiel

# Thea Regina Weber

# Roxana Soltani Schirazi-Teschner

# Jutta Lechermeier

# Birgit Schlegel

# Christian Odenbreit

# Gerlinde Richter

# Kristina Jacobsen

# Volker-Gerd Westphal

# Olaf Schumacher

# Robert Staals

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Potsdam tätig:

Horst Barteldes (Jg. 1941) - Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam (ab 03.06.1992, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.06.1992 als Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Nevin Bekis (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg / 13. Zivilsenat - 4. Familiensenat (ab 01.07.2003, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1994 als Richterin am Landgericht Potsdam aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.07.2003 als Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg - abgeordnet - aufgeführt. Bekis wird mit s-Sonderzeichen geschrieben.

Ulrich Beuerle (Jg. 1947) - Richter am Amtsgericht Hohenschönhausen / Präsident am Amtsgericht Berlin Hohenschönhausen (ab 15.12.2005, ..., 2007) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.07.1997 als Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Jan Boecker (Jg. 1969) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 19.06.2002, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. Im GVP 15.12.2009 nicht aufgeführt.

Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Vorsitzende Richterin am Brandenburgischen Oberlandesgericht (ab 01.05.2002, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.09.1990 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Klaus-Christoph Clavée (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht  Cottbus / Präsident am Landgericht Cottbus (ab , ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.06.1996 als Richter am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.04.2006 als Vizepräsident am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Heike Elvert (Jg. 1964) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 08.06.2000, ..., 2002)

Klaus W. Feldmann (Jg. 1966) - Richter am Landgericht Potsdam (ab 09.06.2000, ..., 2009) - im GVP 15.12.2009 nicht aufgeführt

Katrin Fischer-Dankworth (Jg. 1969) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 06.09.2002, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1996 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt.

Christina Flinder (Jg. 1969) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 26.02.2002, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 mit dem Nachnamen Kleine-Westhoff eingetragen. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden.

Heike Franz (Jg. 1968) - Richterin am Amtsgericht Rotenburg an der Wümme (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.10.1999 als Richterin am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Ulrike Hein (Jg. 1971) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 26.06.2006, ..., 2008) 

Gabriele Hertel (Jg. 1944) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Potsdam (ab 01.04.1995, ..., 2008) 

Marianne Hückel (Jg. 1962) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 28.11.1996, ..., 2008)

Helmut Krah (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richter am Landgericht Neuruppin / Vizepräsident am Landgericht Neuruppin (ab 01.03.2003, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 13.01.1988 unter den Namen Krah-Hülsen als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". In jeder Trennung liegt schon ein Neuanfang.  Im Handbuch der Justiz 2002 als Vorsitzender Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Cornelia Michalski (Jg. 1960) - Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg / 1. Strafsenat (ab 01.10.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 08.07.1997 als Richterin am Landgericht Potsdam aufgeführt.

Angelika Rieger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg / 13. Zivilsenat, zugleich 4. Senat für Familiensachen (ab , ..., 2008, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.10.1995 als Richterin am Landgericht Potsdam - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. Oberlandesgericht Brandenburg - GVP 01.04.2010: 13. Zivilsenat - 4. Familiensenat am Oberlandesgericht Brandenburg. Im GVP 01.11.2010 als Richterin am 1. Zivilsenat aufgeführt. Oberlandesgericht Brandenburg - GVP 01.04.2011: Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg - 13. Zivilsenat, zugleich 4. Senat für Familiensachen.

Barbara Seipp-Achilles (geb. 26.07.1935) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Potsdam (ab 17.12.1999, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz ab 14.12.1981 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Berlin aufgeführt.

Ulrike Severin (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Landgericht Potsdam (ab 10.07.1997, ..., 2008) -  im Handbuch der Justiz 2008 ab 10.07.1997 als Richterin am Landgericht Potsdam - 3/4 abgeordnet - aufgeführt. Landgericht Potsdam - GVP 01.01.2010: nicht aufgeführt.

Hans-Jürgen Wende (Jg. 1939) - Richter am Landgericht Potsdam / Präsident am Landgericht Potsdam (ab 01.04.1999, ..., 2002)

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

 

Rechtsanwälte:

 

Gutachter:

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

Männerhaus Berlin-Brandenburg

Das Männerhaus Berlin-Brandenburg, in dem auch von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder aus dem Gerichtsbezirk des Landgerichts Potsdam, Schutz und Aufnahme finden können, arbeitet derzeit ehrenamtlich und ohne staatliche oder kommunale Unterstützung. Die politisch und fachlich Verantwortlichen des Bundeslandes Brandenburg, der Stadt Berlin und der Landkreise des Bundeslandes Brandenburg wissen aber über die Sorgen und Nöte von Männer und ihren Kindern, die sich in einer schwierigen Krisensituation befinden oder von Gewalt betroffen sind und denen durch die Aufnahme im Männerhaus wirksam geholfen werden kann, bestens Bescheid und möchten gerne helfen. Daher erscheint eine angemessene Unterstützung des Männerhaus Berlin-Brandenburg durch das Bundesland Brandenburg, die Stadt Berlin und die Landkreise des Bundeslandes Brandenburg in naher Zukunft sehr wahrscheinlich.

Männer und Frauen, die sich für den weiteren Aufbau des Männerhauses Berlin-Brandenburg einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

  

 


 

 

 

Bewährungsstrafen - Richter und Staatsanwalt wegen Rechtsbeugung verurteilt

19.06.2009 | 15:49 Uhr

Richter und Staatsanwalt wegen Rechtsbeugung verurteilt

Potsdamer Landgericht verhängt Bewährungsstrafen

Potsdam (ddp-lbg). Gegen einen Eisenhüttenstädter Richter und einen Oberstaatsanwalt sind wegen Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung Bewährungsstrafen verhängt worden. Das Potsdamer Landgericht verurteilte den 43 Jahre alten Richter Christoph M. zu zwei Jahren und den 53-jährigen Oberstaatsanwalt Harald P. zu 20 Monaten Haft, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte.

Die beiden Angeklagten hatten nach Überzeugung der Kammer in einem Strafverfahren vor dem Amtsgericht Eisenhüttenstadt im April 2005 widerrechtlich drei Haftbefehle beantragt und erlassen. Der damals Vorsitzende Richter M. und der Staatsanwalt P. hätten einen seinerzeit wegen Veruntreuung von Nachlassgeldern Angeklagten und dessen Anwalt im Sitzungssaal verhaften lassen, um den Beschuldigten unter Druck zu setzen. Die Frau des Angeklagten soll wenig später an ihrem Arbeitsplatz verhaftet worden sein. Die Haftbefehle seien erst am 15. April 2005 aufgehoben worden.

Mit dem Urteil folgte die Kammer am Freitag weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die jeweils zwei Jahre Haft gefordert hatte. Nach Ansicht des Anklagevertreters war Richter M. nicht für den Erlass der Haftbefehle zuständig. Das sei ihm und dem Staatsanwalt auch bewusst gewesen. Die Verteidigung hatte dagegen auf Freispruch plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(ddp)

www.ad-hoc-news.de/bewaehrungsstrafen-richter-und-staatsanwalt-wegen--/de/Regional/Brandenburg/20291269

 

 


 

 

 

Richter und Staatsanwalt vor Gericht

Der Vorwurf: Einmaliger Fall von Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung Potsdam (dpa). Ein Richter und ein Oberstaatsanwalt aus Frankfurt (Oder) müssen sich wegen Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung vor dem Landgericht Potsdam verantworten. Das bestätigte Gerichtssprecher Johannes Baron von der Osten-Sacken gestern. Hintergrund ist ein Untreue-Verfahren gegen einen Nachlassverwalter am Amtsgericht Eisenhüttenstadt im Jahr 2005. Die beiden Angeklagten seien inzwischen vorläufig ihres Dienstes enthoben, sagte Justizministeriumssprecher Thomas Melzer. Der Prozess gegen sie beginne am 20. April. Der Fall gilt als einmalig in der Justizgeschichte Brandenburgs. Den Angeklagten wird vorgeworfen, in einer Gerichtsverhandlung am 7. April 2005 bewusst widerrechtlich zwei Haftbefehle beantragt und erlassen zu haben, wie der Sprecher des Potsdamer Landgerichts erläuterte. Sie richteten sich gegen die Ehefrau und den Verteidiger des Angeklagten. Nach Auffassung der Potsdamer Staatsanwaltschaft lag zumindest gegen sie kein Haftgrund vor. Auch der Angeklagte wurde verhaftet. Mit der Maßnahme und der folgenden einwöchigen Untersuchungshaft sollten die drei Betroffenen aus Sicht der Anklage unter Druck gesetzt werden. Erst auf Intervention eines Frankfurter Staatsanwalts sei die Haft beendet worden, bestätigte Landgerichtssprecher von der Osten-Sacken. Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Potsdam zunächst abgelehnt, wogegen diese Beschwerde einlegte. Daraufhin ordnete das Oberlandesgericht in Brandenburg/Havel die Eröffnung des Hauptverfahrens vor dem Landgericht Potsdam an. Als Konsequenz habe das Richterdienstgericht die beiden Angeklagten vorläufig des Dienstes enthoben und verfügt, dass die Bezüge des beschuldigten Oberstaatsanwalts zu 50 Prozent, die des Richters zu 30 Prozent einbehalten werden, sagte Ministeriumssprecher Melzer.

 

ND vom 04.02.09

http://www.neues-deutschland.de/artikel/143295.richter-und-staatsanwalt-vor-gericht.html

 

 

Verhandlung am 20.4.2009 um 9.00 Uhr in Saal 6.

 

 


 

 

 

Zum Henker mit ihm!

Im Kaiserreich galt ein Leben nicht viel, ohne Zögern verhängten Gerichte die Todesstrafe. Dann reisten Scharfrichter wie Lorenz Schwietz mit dem Beil an, um ihr blutiges Handwerk zu erledigen. Neu ausgewertete Akten zeigen, dass die Henker seiner Majestät weit mehr Menschen köpften als vermutet. Von Stefan Appelius

Als der 31-jährige Rudolf Hennig von mehreren Polizisten begleitet in einer Kutsche vor dem Potsdamer Landgericht am Nauener Tor eintrifft, haben sich dort zahllose Schaulustige versammelt. Im Gerichtssaal herrscht an diesem 30. April 1906 großes Gedränge, auch die Pressetische sind dicht besetzt. Mehrere Damen aus der Gesellschaft sind erschienen, unter ihnen Erbprinzessin Pauline von Wied, die Tochter des Königs von Württemberg. Alle wollen den Mann sehen, von dem es in der Zeitung heißt, er sei eine Bestie. Den Mann, der sich seiner Festnahme durch eine spektakuläre Flucht über die Dächer Berlins entzog und den man erst nach Wochen in Stettin dingfest machen konnte.

Hennig ist ein mittelgroßer Mann im schäbig grau-grünen Sommermantel mit eingedrücktem braunem Filzhut, Halbglatze und derben Gesichtszügen. Als Halbwüchsiger hatte er einem Berliner Schneidermeister Drohbriefe geschrieben: "Bringen Sie am Montag zur zweiten Brücke vor dem Schlesischen Thore die Summe von 300 Mark, sonst sind Sie acht Tage später eine Leiche! Cassini, Räuberhauptmann." Sechs Jahre Zuchthaus gab es dafür.

Diesmal lautet die Anklage auf Raubmord. Staatsanwalt Mendelsohn wirft ihm vor, einen jungen Mann in ein Waldstück am Wannsee gelockt, ihn dort erschossen und ausgeraubt zu haben. Zeugen und stichhaltige Beweise gibt es nicht. Die Ankläger reimen sich den möglichen Tatablauf selbst zusammen. "Ebenso gut könnten Sie beweisen, der Mond sei ein Pfannkuchen. Das sind doch alles bloß Hypothesen", wehrt sich der Angeklagte vor Gericht. Der Mord gehe auf das Konto eines Komplizen: "Ich habe den Raub begangen, ich will mich nicht reinwaschen und habe viel auf dem Kerbholz. Um mildernde Umstände zu bitten, wage ich selber nicht, aber wir leben in einem christlichen Jahrhundert, und da sollte man einem Menschen nicht die Möglichkeit abschneiden, noch einmal ins Leben zurückzukehren." Als Hennig die Geschworenen bittet, im Zweifel für den Angeklagten zu entscheiden, bricht das Publikum in lautes Gelächter aus.

Der Federstrich des Kaisers

Der Prozess endet bereits nach zwei Verhandlungstagen. Und gerade einmal zwei Stunden brauchen die Geschworenen, um Hennig schuldig zu sprechen. Dann verhängt der Richter die Todesstrafe. Der Verurteilte nimmt den Spruch äußerlich völlig regungslos entgegen. Erst als der Richter ihn auffordert, sein Gewissen durch ein offenes Geständnis zu erleichtern, sprudelt es aus ihm hervor. Er sei unschuldig, die Beweisführung des Staatsanwalts sei "total falsch" gewesen. Doch niemand will Hennig jetzt mehr hören.

Als ein Wiederaufnahmeverfahren abgelehnt wird, gibt es nur noch eine Hoffnung: die Begnadigung durch den König von Preußen. Mehrere Monate vergehen, während Hennig im Moabiter Untersuchungsgefängnis auf die Entscheidung des Monarchen wartet. Wilhelm II. hat alle paar Wochen über das Schicksal zum Tode verurteilter Untertanen zu entscheiden. Jahr für Jahr lässt er einige von ihnen enthaupten. Mit einem Federstrich seiner Majestät wird das Urteil Ende November 1906 rechtskräftig. Weil Wilhelm II. "der Gerechtigkeit freien Lauf" lassen will, wird Hennig mit einer Droschke in das Strafgefängnis Plötzensee transportiert. Man sperrt ihn in die Mörderzelle, nur ein paar Schritte vom Richtplatz entfernt.

Inzwischen ist Lorenz Schwietz, 56, aus Breslau mit vier Gehilfen in Berlin eingetroffen, per Eisenbahn, dritter Klasse. Fahrtkosten und Spesen erstattet die Justizkasse. Im Gepäck des Quintetts befinden sich ein mehrere Kilogramm schweres, geschliffenes Handbeil, eine rotgestrichene Richtbank und ein massiver Holzblock. Auch ein schwarzer Zylinderhut gehört zur Ausrüstung. Schwietz ist gelernter Fleischer - und amtiert sei einigen Jahren als königlich preußischer Scharfrichter. Nun hat er den Auftrag erhalten, dem verurteilten Mörder RudolfHennig mit einem einzigen, wohlgezielten Hieb den Kopf vom zu Rumpf trennen und ihn so vom Leben zum Tode zu befördern.

Blutiger Rekord

Schwietz hat in Ausübung seines Amtes allerlei erlebt. Mal rutschte ein gefällter Kopf auf eisglatten Steinboden mehrere Meter weit und kam erst an einer Mauer zum Stillstand. Ein anderes Mal verfingen sich die Barthaare des Delinquenten im Richtblock und der säuberlich abgetrennte Kopf blieb am Holzklotz hängen, während die Arterie des Unglücklichen stoßweise Blut verströmte. Erst im Vorjahr schlug Schwietz in pommerschen Schneidemühl einer jungen Mutter ihren Kopf ab, die kurz zuvor in der Todeszelle ein Kind entbunden hatte. Einen blutigen Rekord hat er 1901 im westpreußischen Graudenz aufgestellt. Da enthauptete er innerhalb einer Dreiviertelstunde vier Zuchthausinsassen nacheinander. Reden darf er darüber allerdings nicht - die preußischen Scharfrichter sind vertraglich dazu verpflichtet, über ihre Vollstreckungsaufträge strengstes Stillschweigen zu bewahren.

Die Tradition des Berufsstandes will es, dass der Scharfrichter am Tag vor der Hinrichtung einen Blick auf den Delinquenten wirft. Als so der Wärter am späten Nachmittag des 4. Dezember 1906 die Tür der Mörderzelle aufschließt, hinter der Rudolf Hennig schmachtet, ist es draußen schon dämmrig. Ist der Delinquent eine kräftige Person oder eher schmächtig, wirkt er ruhig oder könnte er durchdrehen? Vor allem aber nimmt der Scharfrichter Hals und Nacken des Verurteilten in Augenschein.

Als sich die schwere Zellentür wieder hinter dem Scharfrichter schließt, verliert der verurteilte Hennig die Fassung. Die ganze Nacht hindurch brüllte er immer wieder denselben Satz: "Was wollt ihr denn von mir?!" Als er am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang aus der Zelle geholt wird, kommt kaum mehr als ein heiseres Kreischen aus seiner Kehle.

Weit mehr Hinrichtungen als bekannt

Auf dem Gefängnishof Nr. 4 ist der Richtblock aufgebaut. In einer Ecke sitzen Staatsanwalt Mendelsohn und zwei Richter an einem schwarzbehangenen Tisch. Ein paar Meter weiter stehen etwa zwei Dutzend Männer: Bürger aus der Gemeinde Plötzensee, meist Offiziere und Juristen, die als Blutzeugen an der Exekution teilnehmen. Vor ihnen hat man eine Kette von Gendarmen postiert. Nachdem der Staatsanwalt Rudolf Hennig das Urteil mit der Unterschrift des Königs verlesen und gezeigt hat, versinkt der in Apathie. Die Gehilfen des Scharfrichters legen ihn auf die Richtbank. Auf die Frage nach seinem letzten Wunsch reagiert er nicht. Einer von Schwietz' Gehilfen presst Hennigs Kopf in die dafür vorgesehene Mulde. Jetzt geht alles sehr schnell. Der Scharfrichter hebt das Beil nur halb hoch. Ein Knirschen, ein Blutstrom, und das Haupt von Rudolf Hennig rollt in den ausgestreuten Sägespänen. "Herr Staatsanwalt, das Urteil ist vollstreckt", meldet Schwietz.

Minuten später ist die Leiche des Unglücklichen, in einen einfachen Sarg geworfen, auf einem Bretterwagen zum benachbarten Mörderfriedhof unterwegs. Verlesung und Vollstreckung des Urteils haben nur anderthalb Minuten gedauert. "Die Hinrichtung selbst, namentlich so, wie ich sie ausübte, ist eigentlich gar keine Strafe für das Furchtbare, was diese Leute begangen haben", rechtfertigte Lorenz Schwietz nach seiner Pensionierung gegenüber einem Journalisten seine Tätigkeit. "Das einzige, was für die meisten furchtbar ist, sind die letzten Stunden, die Zeit von dem Augenblick an, wo sie wissen, dass sie tatsächlich das Leben lassen müssen."

Wie viele Menschen im Kaiserreich ihren Kopf verloren, wird wohl nie genau rekonstruiert werden können. Die Hinrichtungen zu Kaisers Zeiten wurden im ganzen Reich ausgeführt, an mehreren Dutzend Orten von verschiedenen Scharfrichtern; die Akten darüber sind größtenteils verlorengegangen. Doch allein von Lorenz Schwietz ist dokumentiert, dass er insgesamt 123 Opfern den Kopf abschlug, den meisten mit dem Beil, einigen auch per Guillotine. Die Auswertung alter Akten des Preußischen Justizministeriums im Geheimen Staatsarchiv Berlin zeigt: In Deutschland wurden vor dem Ersten Weltkrieg mehr Menschen hingerichtet als bisher angenommen - und viele davon aufgrund von Urteilen die auch aus damaliger Sicht höchst zweifelhaft erscheinen.

Wo ist das Richtbeil?

Ein längst vergessenes Thema? Nicht für die Laubenpieper der Kleingartenkolonie Heideschlösschen in Berlin-Charlottenburg. Sie erfuhren eines Tages, dass sich ihre Parzellen direkt an dem früheren Mörderfriedhof befinden. Der wurde vor langer Zeit aufgelöst, heute befindet sich auf dem Gelände eine Spedition. Doch die Kartoffeln der Gartenfreunde wuchsen jahrzehntelang in blutgetränkter Erde.

Das letzte Opfer von Scharfrichter Schwietz übrigens war er selbst. Nach dem Tod seiner Frau und dem Verlust seiner gesamten Ersparnisse in der großen Inflation lebte Schwietz zwei Jahre zurückgezogen in seiner fast ständig abgedunkelten Wohnung. Im Mai 1925 setzte er seinem Leben von eigener Hand ein Ende - mit einer Revolverkugel. Wenige Wochen zuvor hatte der Henker in einem verzweifelten Versuch, zu Geld zu kommen, eine eherne Regel seines Gewerbes gebrochen und sein Richterbeil öffentlich ausgestellt, auf dem er fein säuberlich den Namen jedes Opfers eingraviert hatte. Das schaurige Erinnerungsstück, so legen es die Akten nahe, gibt es immer noch - vermutlich in der Asservatenkammer eines Berliner Museums.

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5916/zum_henker_mit_ihm.html

 

 

 

 


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