Väternotruf informiert zum Thema

Staatsanwaltschaft Potsdam


 

 

Staatsanwaltschaft Potsdam

Jägerallee 10-12

14469 Potsdam

 

 

Telefon: 0331 / 2017-0

Fax: 0331 / 2017-3180

 

E-Mail:

Internet: www.sta-potsdam.brandenburg.de

 

 

Internetauftritt der Staatsanwaltschaft Potsdam (07/2011)

Informationsgehalt: mangelhaft

Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Brandenburg eigentlich Steuern, wenn die Brandenburgische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

 

 

Bundesland Brandenburg

Landgericht Potsdam

 

 

Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam: Heinrich Junker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.10.2006, ..., 2011) - ab 01.02.1994 Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam.

Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam: Helmut Lange (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam / Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.08.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg - abgeordnet - aufgeführt.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Brandenburg beschäftigen bei der Staatsanwaltschaft Potsdam eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Staatsanwälten und sonstigen Mitarbeitern.

Der Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Potsdam entspricht demjenigen des Landgerichts Potsdam und umfasst die Bezirke der Amtsgerichte Brandenburg an der Havel, Königs Wusterhausen, Luckenwalde, Nauen, Potsdam, Rathenow und Zossen.

 

 

Übergeordnete Generalstaatsanwaltschaft:

Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg

 

Väternotruf Potsdam

August Mustermann

Musterstraße 1

14467 Potsdam

Telefon: 0331 / ...

E-Mail: august.mustermann@web.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Materialien zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Staatsanwälte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Staatsanwälte: 

Marianne Böhm (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.2000 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.08.2000 als Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Potsdam aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Harald Feles (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz"  1963) - Oberstaatsanwalt bei Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam - abgeordnet - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

No Name - Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Rüdiger Flach (Jg. 1953) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.08.2000 , ..., 2002)

Dr. Franca Fülle (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.05.2007 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt.

Andrea Hahn (Jg. 1957) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 18.04.1994, ..., 2002)

Rüdiger Hillebrand (Jg. 1948) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.12.2001, ..., 2002)

Heinrich Junker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.10.2006, ..., 2011) - ab 01.02.1994 Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam.

Karl-Heinz Klein (Jg. 1945) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.03.1995, ..., 2002)

Tom Köpping (geb. ....) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2010)- 2010: Sprecher bei der Staatsanwaltschaft Potsdam. 

Carsten Krause (geb. .....) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2008) - 03.12.2009: "Umweltaktivist Eberhard Paul" - http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1203/brandenburg/0093/index.html

Christoph Lange - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2007) - siehe Pressemeldung unten

Helmut Lange (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam / Ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.08.2000 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg - abgeordnet - aufgeführt.

Jörg Möbius (Jg. 1959) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2009, ..., 2011) - vorher ab 22.11.1995 Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Neuruppin. 2010, 2011: Vorsitzender des Gesamtstaatsanwaltsrates bei der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg

Ralf Roggenbuck (Jg. 1964) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 12.09.1995, ..., 2010)´- 2009, 2010: Sprecher bei der Staatsanwaltschaft Potsdam

Alexander Roth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 13.10.2005, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 13.10.2005 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam - abgeordnet - aufgeführt. 16.09.2006: "...Sichtlich erleichtert nahm Rechtsanwalt Veikko B. gestern Nachmittag seinen Freispruch vom Vorwurf des Parteiverrats sowie der versuchten Nötigung zur Kenntnis. Die 3. Strafkammer des Landgerichts unter Vorsitz von Heinz-Jörg Tiemann folgte mit dieser Entscheidung im Wesentlichen dem Plädoyer von Verteidiger Marcel Börger, der am neunten von insgesamt zehn Verhandlungstagen klargestellt hatte, Beschuldigte ein und derselben Straftat können keine Parteien im Sinne von Paragraf 356 des Strafgesetzbuches sein. Staatsanwalt Alexander Roth sah den Anklagevorwurf hingegen als erwiesen an. ..." http://www.pnn.de/pm/61624/

Peter Steiniger (Jg. 1958) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.01.1997, ..., 2002)

 

 

# Katharina Sülldorf

# Frank Schilder

# Mareen Laggies

# Ralf Menger

# Carmen Nickel

# Helgrad Reißig

# Johannes Pickert

# Ingolf Woitkowiak

# Gabriele Negd

# Michael Kirchner

# Jens Itzigehl

# Dieter Plath

# Christiane Pröfrock

# Karsten Kukuk

# Stefan Klügel

# Lothar Hahn

# Wolfgang Bruse

# Michael-Uwe Unverdroß

# Gerd-Götz Heininger

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# Ulricke Klinkhardt

# Rosemarie Harrland

# Hanna Harrland

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# Dieter Ebert

# Monika Böhlke

# Dieter Panhans

# Jens Abisch

# Wilfried Lehmann

# Jutta Bours

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# Alfred Wenzel

# Monika Rehm

 

 

Amtsanwälte:

 - Oberamtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2009)

 

 

Nicht mehr als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam tätig:

Hans Dieter Bamler (Jg. 1937) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 30.06.1993, ..., 2002)

Rolf-Uwe Kurz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg (ab 01.12.2004, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.08.1997 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.12.2004 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg - abgeordnet - aufgeführt.

Wilfried Lehmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg / Abteilungsleiter II (ab , ..., 2009, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.2007 als stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam aufgeführt.

Wolf-Rüdiger Ludwig (Jg. 1941) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 30.05.1979, ..., 2002)

Rüdiger Michalik (Jg. 1939) - Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 19.08.1992, ..., 2002)

Lothar Neukirchner (Jg. 1944) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.11.1995, ..., 2002)

Volker Ost (Jg. 1943) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.11.1995 , ..., 2002)

Christian Witten (Jg. 1941) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam (ab 01.03.1995, ..., 2002)

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Potsdam

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

Männerhaus Berlin-Brandenburg

Das Männerhaus Berlin-Brandenburg, in dem auch von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder aus dem örtlichen Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Potsdam, Schutz und Aufnahme finden können, arbeitet derzeit ehrenamtlich und ohne staatliche oder kommunale Unterstützung. Die politisch und fachlich Verantwortlichen des Bundeslandes Brandenburg, der Stadt Berlin und der Landkreise des Bundeslandes Brandenburg wissen aber über die Sorgen und Nöte von Männer und ihren Kindern, die sich in einer schwierigen Krisensituation befinden oder von Gewalt betroffen sind und denen durch die Aufnahme im Männerhaus wirksam geholfen werden kann, bestens Bescheid und möchten gerne helfen. Daher erscheint eine angemessene Unterstützung des Männerhaus Berlin-Brandenburg durch das Bundesland Brandenburg, die Stadt Berlin und die Landkreise des Bundeslandes Brandenburg in naher Zukunft sehr wahrscheinlich.

Männer und Frauen, die sich für den weiteren Aufbau des Männerhauses Berlin-Brandenburg einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 


 

 

 

Ja, ich bin der Vater

 

...

 

Degradiert

Rainer Speer

51, wurde 1980 an der Offiziershochschule wegen politischer Unzuverlässigkeit degradiert

 

Berliner Zeitung 27./28.11.2010, S. 28

 

 

 


 

Familiendrama in Rathenow

19-Jähriger erdrosselte offenbar seine Mutter - mutmaßlicher Täter im Auto auf der Flucht

Katrin Bischoff

RATHENOW. Das Wohnhaus in der Mühlenstraße sieht frisch saniert aus. Die Fassade leuchtet in freundlichem Ocker. Das Haus liegt auf der Altstadtinsel. Eine schöne und ruhige Wohngegend in Rathenow (Havelland), könnte man meinen. Wären da nicht die Polizeiwagen, die vor dem Eingang des Dreigeschossers stehen. In einer der Wohnungen in der obersten Etage hat sich am Dienstagnachmittag offenbar eine Familientragödie zugetragen. Dabei kam eine 45-jährige Frau ums Leben. Unbestätigten Angaben zufolge wurde Ina N. erdrosselt. Auch mehrere Platzwunden am Kopf sollen die Ermittler festgestellt haben.

"Wir gehen von einem Tötungsverbrechen aus. Davon zeugen die äußeren Umstände", sagte gestern Tom Köpping, der Sprecher der zuständigen Potsdamer Staatsanwaltschaft. Der Ehemann der Getöteten habe das Opfer am frühen Dienstagabend in der gemeinsamen Wohnung gefunden und die Polizei alarmiert. Man ermittele in alle Richtungen. Mehr wollte Köpping aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Suche nach silbergrauem BMW

Wie aus Ermittlerkreisen zu erfahren war, steht der 19-jährige Sohn des Ehepaars unter dringendem Tatverdacht, seine Mutter getötet zu haben. Ein Nachbar der Familie hörte offenbar Streit in der Wohnung. Er informierte den Ehemann, der sich noch auf dem Wochenendgrundstück aufgehalten haben soll. Der Ehemann war es auch, der die Polizei alarmierte, nachdem er seine tote Frau entdeckt hatte. Er kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Von seinem Sohn Matthias, dem mutmaßlichen Täter, fehlte jede Spur.

Der Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann nach der Tat mit einem Fahrzeug die Flucht ergriffen hat. Die Polizei fahndet seitdem bundesweit nach einem silbergrauen BMW 318i der Familie. Der Wagen besitzt kein Kennzeichen. Er ist stillgelegt. Warum Matthias N. seine Mutter umgebracht hat, ist noch völlig unklar. Der junge Mann soll der Polizei bereits wegen verschiedener Straftaten bekannt sein. Die Staatsanwaltschaft wollte das gestern nicht bestätigen.

Der 19-Jährige hinterließ auf einer Videoplattform im Internet einen "Abschiedsbrief", der die Tat nicht erklärbar macht. Denn in dem Video habe Matthias N. keinerlei Bezug auf den gewaltsamen Tod seiner Mutter genommen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Vielmehr habe sich der junge Mann als Versager dargestellt und seinen eigenen Tod angekündigt.

In der Vergangenheit sorgten in Brandenburg immer wieder Familientragödien für Schlagzeilen. Im Herbst des vergangenen Jahres betäubte eine 48-jährige Frau aus Berlin-Altglienicke ihre drei Kinder mit Schlaftabletten. Dann schlich sich die offenbar psychisch kranke Frau mit ihren Kindern in der Nacht aus der Wohnung, ohne dass ihr Ehemann etwas bemerkte, und fuhr mit dem Auto nach Schönefeld. Kurz hinter der Berliner Stadtgrenze steckte sie den Pkw in Brand. Die Frau und ihre sechs, zehn und elf Jahre alten Kinder verbrannten.

Bei einem Ehedrama in Brieselang (Havelland) tötete ein 62-jährige Mann zunächst seine ein Jahr jüngere Ehefrau und dann sich selbst. Hintergrund der Tat war offenbar die Trennungsabsicht der 61-jährigen Frau.

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Karte: Rathenow liegt westlich von Berlin. Die Stadt im Havelland hat rund 26 000 Einwohner. Bekannt ist Rathenow als Stadt der Optik.

Foto: In diesem Haus in der Mühlenstraße in Rathenow wurde die Leiche der 45-jährigen Ina N. entdeckt.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0408/brandenburg/0055/index.html

 

 


 

 

08.04.2010

JUSTIZ: Familientragödie in Rathenow

Mutter (45) soll von ihrem Sohn (19) erdrosselt worden sein / Polizeifahndung

RATHENOW - Bereitschafts- und Kriminalpolizei beendeten am Dienstag die Abendruhe in dem Wohnblock Mühlenstraße 1 in Rathenow. In der Wohnung der Familie N. lag eine tote Frau, ihr Ehemann hatte sie gefunden. Sofort leitete die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. Gesucht wird, wie gestern zu erfahren war, der 19 Jahre alte Sohn der Familie. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu später „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht äußern. „In Rathenow wurde eine leblose Frau gefunden, sie war 45 Jahre alt. Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus und ermitteln derzeit in alle Richtungen “, sagte ein Staatsanwalt. Die Deutsche Presseagentur hatte das zu einem früheren Zeitpunkt gestern bereits wesentlich ausführlicher gemeldet: Ein 19-Jähriger steht im Verdacht, seine 45 Jahre alte Mutter getötet zu haben, hieß es bei der Agentur, die sich auf den Bericht einer Boulevard-Zeitung berief.

Das Opfer sei stranguliert worden, es habe mehrere Platzwunden am Kopf gehabt. Der Agentur zufolge fand der Ehemann die Tote am frühen Dienstagabend in der gemeinsamen Wohnung und alarmierte die Polizei. Er sei anschließend mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht worden. Der 19 Jahre alte Sohn der Familie sei bereits wegen Betruges und weiterer Straftaten aufgefallen. Im Internet wurde angeblich ein Abschiedsbrief gefunden, den der 19 Jahre alte Sohn verfasst hat. Wie ernst dieses Schreiben zu nehmen ist, war gestern nicht zu klären. Nach dem Sohn, der mit seinem Auto geflüchtet sein soll, wurde bundesweit gefahndet. Nachdem die Polizei die Spuren am Tatort gesichert hatte, wurde die Wohnung amtlich versiegelt.

Derweil wurden weitere Einzelheiten zum Opfer bekannt. Die Getötete soll in einem Einzelhandelsgeschäft in der Berliner Straße im Stadtzentrum gearbeitet haben. Die Eltern des Opfers wohnen ganz in der Nähe des Tatortes. Die Nachbarschaft reagierte entsetzt. In Rathenow hatte sich die Nachricht schnell herumgesprochen, zum Nachmittag trafen Fotografen und Reporter weiterer überregionaler Medien ein.

Das letzte Kapitalverbrechen dieser Art in Rathenow war der Mord an der 18-Jährigen Ulrike W. im Februar 2008. Sie war leblos in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße aufgefunden worden. Der Täter war der ehemalige Freund des Opfers. (Von Joachim Wilisch)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11771393/61759/Mutter-soll-von-ihrem-Sohn-erdrosselt-worden-sein.html

 

 

 


 

 

Familientragödie in Schönefeld

Kinder verbrannten bei lebendigem Leib

Die drei Kinder, die gemeinsam mit ihrer Mutter am vergangenen Donnerstag im Auto der Familie verbrannten, sind vorher vermutlich mit Medikamenten betäubt worden.

Das Unglücksauto. In diesem Wagen wurden die Leichen der Mutter und ihrer drei Kinder entdeckt. Foto: Pleul/dpa dpa-Zentralbild

Sandra Dassler

29.9.2009 

Schönefeld/Potsdam - Die drei Kinder, die gemeinsam mit ihrer Mutter am vergangenen Donnerstag im Auto der Familie verbrannten, sind vorher vermutlich mit Medikamenten betäubt worden. Alles spreche bisher dafür, dass die Mutter ihre Kinder mit in den Tod nehmen wollte, sagte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Rolf Roggenbuck, am Montag dem Tagesspiegel: „In den Mägen der Kinder wurden Tabletten entdeckt, wir können aber noch nicht sagen, um welche es sich genau handelt. Der Magen der Mutter enthielt keine Tabletten.“

Bisher gehen die Ermittler davon aus, dass die 48-jährige Frau aus Altglienicke ihre Kinder am Abend vor der Tat möglicherweise mit Schlaftabletten betäubte und sie dann ins Auto trug. Dann soll sie mit dem Wagen nach Schönefeld gefahren sein und das Fahrzeug dort angezündet haben.

„Zu diesem Zeitpunkt haben die Kinder möglicherweise geschlafen oder waren betäubt – aber sie haben mit Sicherheit noch gelebt“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft: „Wir haben nämlich in ihren Lungen Substanzen festgestellt, die von dem im Auto verwendeten Brandbeschleuniger stammen, also von den Kindern noch eingeatmet wurden.“ Auch in der Lunge der Mutter hätten sich diese Substanzen befunden

Die zwölfjährige Tochter sowie die elf und sechs Jahre alten Söhne saßen auf der Rückbank, wo die Ermittler auch Reste eines Benzinkanisters fanden. Ob die Frau sich und ihre Kinder mit dem Benzin überschüttete oder es auf den Boden laufen ließ und dann entzündete, sei noch unklar.

Hinweise auf eine fünfte Person, die möglichwerweise an der Tat beteiligt war, hätten sich bislang nicht ergeben, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. So gäbe es keinerlei Spuren eines Kampfes oder entsprechende Verletzungen der Frau. Auch gegen den ebenfalls 48-jährigen Ehemann und Vater besteht kein Verdacht. Vielmehr deute alles, besonders ein Abschiedsbrief der Frau, darauf hin, dass sie unter schweren Depressionen litt. Nach Tagesspiegel-Informationen hatte die 48-Jährige, die als Sekretärin bei der Katholischen Kirchengemeinde Christus König arbeitete, erst kurz vor der Tat einen Arzt aufgesucht.

Ihr Ehemann hatte nach eigenen Angaben am Morgen des 24. September bemerkt, dass seine Frau und seine Kinder nicht da waren, und die Polizei alarmiert.

In der nur wenige Kilometer entfernten Randstraße in Schönefeld hatte etwa zwei Stunden zuvor eine Anwohnerin ein brennendes Auto bemerkt, in dem die Feuerwehr nach dem Löschen die Leichen der Frau und der Kinder fand. Anhand des Berliner Autokennzeichens stellten die Beamten schnell eine Verbindung zum Berliner Vermisstenfall her.

Die vorläufige Obduktion bestätigte diesen Verdacht. Der Ehemann hatte in einer Befragung ausgesagt, er habe sich Sorgen gemacht, weil die Frau eine Nachricht auf den Antwortbeantworter hinterlassen hätte. Darin soll sie gesagt haben, dass sie „nicht mehr könne“ und dass „alles nicht seine Schuld sei“. Die Staatsanwaltschaft bestätigt zwar, dass der Anrufbeantworter untersucht wurde, konnte aber auch gestern noch nichts darüber sagen, ob eine solche Nachricht darauf enthalten ist. Sandra Dassler

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 29.09.2009)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Familientragoedie;art128,2911183

 

 

Kommentar Väternotruf:

"Alles spreche bisher dafür, dass die Mutter ihre Kinder mit in den Tod nehmen wollte, ließ der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Rolf Roggenbuck euphemistisch verlauten. Richtig scheint indes, dass die Mutter die drei Kinder töten wollte, in der staatlich geförderten Ansicht, sie hätte als Mutter das Recht die Kinder nach ihrem Gusto zu behandeln oder auch zu töten. Denn, wie meinte schon Adolf Hitler. Zitat: Dabei "betonte der Führer (Adolf Hitler) mit aller Entschiedenheit, daß nicht die Sorge für das Wohl des Kindes in erster Linie ausschlaggebend sei, sondern das ethische Recht der Mutter auf das Kind", zitiert nach Schubert, Das Familien- und Erbrecht unter dem Nationalsozialismus, 1993, 703,704

Wenn eine deutsche Mutter also beschließt, sich selbst zu töten, so Adolf Hitler und seine ideologischen Nachfolger von heute, dann hat sie auch das Recht, ihre Kinder zu töten.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Besitzansprüche von Müttern auf ihre Kinder mit seinem skandalösen Beschluss der Befürwortung der sorgerechtlichen Diskriminierung nichtverheirateter Väter im Jahr 2003 bestätigt. Was sollen wir uns da noch über eine Mutter wundern, der nicht nur das Leben ihrer Kinder egal ist, sondern die auch noch den Vater seiner Kinder beraubt, wie es selbst das Bundesverfassungsgericht, das mit seinem Beschluss die Würde und die Rechte von nichtverheirateten Vater in eklatanter Weise verletzt hat, so noch nicht getan hat.

Pfui Deibel.

 

 

 


 

 

Trennung nicht verwunden

Beziehungsdrama in Luckenwalde - Mann erschießt Ex-Freundin und dann sich selbst

Jürgen Schwenkenbecher

LUCKENWALDE. Die Mutter der 36-jährigen Anja Sch. musste ein ungutes Gefühl geplagt haben, als sie am Mittwochnachmittag zum Wohnhaus ihrer Tochter in Luckenwalde fuhr. Anja Sch. klagte manchmal über Kreislaufprobleme, und an diesem Morgen erschien sie nicht an ihrem Arbeitsplatz. Das war nicht ihre Art. Jetzt wollte die Mutter nach ihrer Tochter sehen und wissen, was los ist. Doch die Haustür in der Straße Kleiner Haag ließ sich nicht aufsperren, sie war von innen verschlossen. Gegen 17 Uhr alarmierte die besorgte Mutter die Polizei.

Als wenig später Beamte in die noch junge Wohnsiedlung der Kreisstadt fuhren und gewaltsam in die Räume des Einfamilienhauses eindrangen, in der Anja Sch. nach der Trennung von ihrem Partner allein lebte, fanden sie zunächst nichts. Im Obergeschoss und auch im Erdgeschoss hielt sich niemand auf. Doch im Kellerbereich machten die Polizisten schließlich die schreckliche Entdeckung: Anja Sch. und ihr früherer Lebensgefährte Reiner H. lagen mit Schussverletzungen auf dem Boden. Eine Pistole wurde sichergestellt. "Es ist zweifellos die Waffe, aus der geschossen wurde", sagte Christoph Lange von der Staatsanwaltschaft Potsdam gestern. Die Spuren deuteten darauf hin, dass sich die Bluttat offenbar schon einige Stunden vorher zugetragen haben musste.

Bei dem Mann, wie seine ehemalige Partnerin 36 Jahre alt, konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. "Aber die Frau lebte noch, als die Polizei sie fand", sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Potsdam, Rudi Sonntag. Schwerst verletzt wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Krankenhaus geflogen. Dort starb sie gestern Mittag. Kinder hatte das Paar nicht.

Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von einer Beziehungstat aus. Dabei schoss der Mann zunächst in den Kopf seiner früheren Partnerin. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst. "Wir schließen ein Fremdverschulden aus", sagte Staatsanwalt Christoph Lange. Spuren von anderen beteiligten Personen seien nicht gefunden worden. Gewissheit über die Todesursache und die Todeszeit soll jetzt eine Obduktion der beiden Toten bringen. Das Ergebnis soll kurzfristig vorliegen. Überraschungen werden nicht erwartet.

In dem Haus entdeckte die Polizei eine elektronisch gespeicherte Nachricht, die an Anja Sch. gerichtet war. Darin soll Reiner H. die Tat angekündigt haben. Nähere Angaben wollte die Polizei zunächst nicht machen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann "höchstwahrscheinlich die Trennung von seiner langjährigen Partnerin vor einigen Monaten nicht verwunden hat". Er soll danach mehrfach Kontakt zu der Ex-Freundin gesucht haben. Der Mann sei aber immer wieder abgewiesen worden, sagte Lange.

Schnell geklärt werden konnte, wie Reiner H. zu der Pistole kam. Er ist Sportschütze und verfügt legal über mehrere Waffen, die er auch bei sich aufbewahren durfte.

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Tatort Familie

Beziehungstaten. Die nicht verkraftete Trennung von ihrer Partnerin ist nicht selten Ursache für Familientragödien, die durch Männer ausgelöst werden.

Oktober 1999. In Malz (Oberhavel) erdrosselt ein 36-Jähriger seine Frau, die sich von ihm trennen wollte, und zwei gemeinsame Kinder. Dann erhängt er sich.

Dezember 2004. Ein 52-jähriger Mann bringt in Brandenburg/Havel seinen Sohn um, der bei seiner getrennt wohnenden Frau lebte. Dann tötet er seine neue Lebensgefährtin und sich selbst.

Januar 2007. Ein 32-Jähriger nimmt in Luckenwalde in der Wohnung der getrennt lebenden Frau die beiden kleinen Kinder als Geiseln. Als die Polizei die Wohnung stürmt, findet sie alle tot auf.

15.06.2007

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0615/brandenburg/0038/index.html

 

 

 


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