Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Senftenberg
Familiengericht
Amtsgericht Senftenberg
Steindamm 8
01968 Senftenberg
Telefon: 03573 / 7040
Fax: 03573 / 704 354 oder 03573 / 704 100
E-Mail: verwaltung@agsfb.brandenburg.de
Internet: www.ag-senftenberg.brandenburg.de
Internetauftritt des Amtsgerichts Senftenberg (06/2010)
Informationsgehalt: akzeptabel
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden aber veraltet vom 01.01.2009 - http://www.ag-senftenberg.brandenburg.de/sixcms/list.php?template=content_list_ags_gesch&query=allgemein_ags&sv[relation_ags.gsid]=5lbm1.c.175946.de&sort=lfdnr,online_date&order=asc
Bundesland Brandenburg
Direktor am Amtsgericht Senftenberg: Marion Müller (Jg. 1957) - Richterin am Amtsgericht Senftenberg / Zivilsachen / Vollstreckungssachen / Direktorin am Amtsgericht Senftenberg (ab 01.06.2001, ..., 2010)
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Senftenberg: Jörg-Detlef Radtke (Jg. 1954) - Richter am Amtsgericht Senftenberg / Familiengericht - Abteilung 31 / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Senftenberg (ab 29.08.1994, ..., 2009)
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Brandenburg beschäftigen am Amtsgericht Senftenberg 9 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Jugendamt Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Grit Bergander (Jg. 1964) - Richterin am Amtsgericht Senftenberg / Strafsachen (ab 14.11.1994, ..., 2009)
Martin Freundlich (Jg. 1965) - Richter am Amtsgericht Senftenberg / Zivilsachen (ab 30.04.1998, ..., 2009) - war im Handbuch der Justiz 2002 ab 30.04.1998 als Richter am Amtsgericht Bad Liebenwerda aufgeführt.
Ludger Leufgen (Jg. 1958) - Richter am Amtsgericht Senftenberg / Zivilsachen / Vollstreckungssachen (ab 04.04.1997, ..., 2009)
Marion Müller (Jg. 1957) - Richterin am Amtsgericht Senftenberg / Zivilsachen / Vollstreckungssachen / Direktorin am Amtsgericht Senftenberg (ab 01.06.2001, ..., 2010)
Jörg-Detlef Radtke (Jg. 1954) - Richter am Amtsgericht Senftenberg / Familiengericht - Abteilung 31 / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Senftenberg (ab 29.08.1994, ..., 2009)
Harald Rehbein (Jg. 1961) - Richter am Amtsgericht Senftenberg / Strafsachen (ab 01.12.1995, ..., 2009)
Marina Siebert (Jg. 1964) - Richterin am Amtsgericht Senftenberg / Familiengericht - Abteilung 32 (ab 17.10.1995, ..., 2009)
Anett Winkler (Jg. 1966) - Richterin am Amtsgericht Senftenberg / Strafsachen (ab 17.10.1995, ..., 2009) - siehe Pressemeldung unten
Thomas Witzke (Jg. 1961) - Richter am Amtsgericht Senftenberg / Strafsachen (ab 28.06.1995, ..., 2009)
Abteilungen am Familiengericht Senftenberg:
31 F - Jörg-Detlef Radtke (Jg. 1954) - Richter am Amtsgericht Senftenberg / Familiengericht - Abteilung 31 / Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Senftenberg (ab 29.08.1994, ..., 2009)
32 F - Marina Siebert (Jg. 1964) - Richterin am Amtsgericht Senftenberg / Familiengericht - Abteilung 32 (ab 17.10.1995, ..., 2008)
31 FH -
32 FH -
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Senftenberg tätig:
Thomas Dräger (Jg. 1967) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.08.2007, ..., 2008) - war im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.03.2000 als Richter am Amtsgericht Senftenberg aufgeführt.
Uwe Oldenburg (Jg. 1972) - Richter am Amtsgericht Bad Liebenwerda / Direktor am Amtsgericht Bad Liebenwerda (ab , ..., 2008) - war im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1999 als Richter auf Probe beim OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. Ab 01.11.2007 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Senftenberg
Rechtspfleger:
Umgangspfleger:
No Name - Umgangspfleger / Bestallung am Amtsgericht Senftenberg (ab 01.09.2009, ..., )
Ergänzungspfleger:
Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Senftenberg für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Vormund:
Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.
Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Senftenberg (ab 01.09.2009, ..., )
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
Erziehungs- und Familienberatung
Stralsunder Str. 12
01968 Senftenberg
Telefon: 03573/662280
E-Mail: klett@froebel-gruppe.de
Internet: http://www.froebel-gruppe.de
Träger: FRÖBEL gGmbH
pro familia
Reyersbachstr. 5
01968 Senftenberg
Telefon: 03573/794930
E-Mail: senftenberg@profamilia.de
Internet: http://www.profamilia.de
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Verfahrensbeistände:
Peter Wagner
Diplom-Sozialpädagoge
12163 Berlin
(ab , ..., 2008)
Rechtsanwälte:
Gutachter:
Hans-Albert Treplin
Diplompsychologe
10967 Berlin
Landesbeauftragter und Vorsitzender des Landesfachverbandes Berlin der Sektion Rechtpsychologie im BDP (März 2003)
Mitarbeit beim Institut für Gericht und Familie - IGF Berlin
Beauftragung am Amtsgericht Pankow-Weißensee, Amtsgericht Senftenberg, Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg
Der Diplompsychologe Hans-Albert Treplin wird vom Väternotruf nicht empfohlen
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Links:
Geldstrafe für Dürrschmidt wegen Kinderpornografie - Gericht sieht Vorwürfe als erwiesen an -
Suspendierter Landrat geht in Berufung
Von Lars Hartfelder
Senftenberg (ddp-lbg). Der wegen Kinderpornografie-Vorwürfen angeklagte Landrat des Kreises Oberspreewald-Lausitz, Georg Dürrschmidt (CDU), ist am Montag vor dem Amtsgericht Senftenberg zu einer Geldstrafe von 16 800 Euro verurteilt worden. Richterin Anett Winkler sah es als «zweifelsfrei erwiesen» an, dass sich der 50-Jährige zwischen Herbst 2004 und Januar 2007 im Internet kinderpornografische Schriften angesehen und zeitweilig auf seinem Computer gespeichert hat. Dürrschmidt will das Urteil nicht akzeptieren und strebt eine Berufung an. «Ich weiß, dass ich mich anders verhalten habe, und werde Berufung einlegen», sagte der Kommunalpolitiker auf ddp-Anfrage. Dürrschmidts Ehefrau verfolgte die Urteilsverkündung unter Tränen.
Das Urteil lag geringfügig unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine Geldstrafe von 19 600 Euro gefordert hatte. Dürrschmidt wurde in drei Fällen des Besitzes und in zwei Fällen des Beschaffens kinderpornografischer Schriften schuldig gesprochen. «Die Gesamtheit der Fakten lässt nur ein Ergebnis zu: Allein der Angeklagte kommt als Täter infrage», stellte die Richterin zum Ende ihrer rund einstündigen Urteilsverkündung fest.
Dürrschmidt und dessen Verteidiger hatten während der seit dem 17. Februar andauernden Verhandlung immer wieder erklärt, dass unbekannte Dritte oder andere Familienmitglieder die kinderpornografischen Inhalte angeschaut haben müssten. Dürrschmidt sei zu den fraglichen Tatzeiten jeweils auf Dienstreise oder bei seiner Familie in der Pfalz gewesen.
Dass sich Fremde über mehrere Jahre Zugang zu Dürrschmidts im Innenhof des Privathauses gelegenes Büro verschafft haben, schloss das Gericht aber aus. Auch die Familienmitglieder kommen aus Sicht von Richterin Anett Winkler nicht als Nutzer infrage. Dürrschmidts Ehefrau besitze keine Computer-Kenntnisse. Das hätten Zeugen bestätigt. Der ältere Stiefsohn sei bereits weggezogen gewesen, und der damals 16-jährige jüngere Stiefsohn habe nach menschlichem Ermessen nicht Rechnungen der Familie geschrieben. Spezialisten des Landeskriminalamtes hatten bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass zeitnah zum Zugriff auf Kinderporno-Seiten private Rechnungen und E-Mails des Angeklagten bearbeitet worden waren. Das sah das Gericht als einen entscheidenden Beweis für Dürrschmidts Schuld an. «Kein Beweisantrag hat die Abwesenheit des Angeklagten belegt», betonte die Richterin und kritisierte mehrfach die vorgebrachten Alibi-Versuche. Nachträglich eine Quittung für ein Abendessen ausstellen zu lassen, das nicht stattgefunden habe, sei «äußerst befremdlich». Staatsanwalt Thomas Schell hatte diesen Versuch der Entlastung in seinem Schlussplädoyer als «eindeutige Lüge» bezeichnet.
Das Argument der Verteidigung, dass es sich um zufällige Internet-Aufrufe gehandelt haben könne, wies die Richterin ebenfalls deutlich zurück: «Kinderpornografie läuft einem im Internet nicht zufällig über den Weg.» Zur Beschaffung seien langwierige und komplizierte Schritte nötig.
Dürrschmidt hat eine Woche Zeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Sein Anwalt Stefan Heinemann kündigte an, diese Möglichkeit wahrzunehmen. «Im rechtlichen Sinne kann man meinen Mandanten keinen Besitz nachweisen», sagte der Verteidiger. Es habe keine vorsätzliche und gezielte Beschaffung kinderpornografischer Schriften gegeben. Nur das sei strafbar. Zudem seien die Dateien auf dem Computer in keinem Ordner dauerhaft gespeichert worden.
Die Ermittler hatten auf einem Computer aus Dürrschmidts privatem Wohnbereich Spuren zu rund 50 Bild- und Videodateien mit eindeutig kinderpornografischem Inhalt sowie weitere 120 verdächtige Bilddateien gefunden.
ddp/lah/jgu
18.05.2009
http://www.ad-hoc-news.de/zusammenfassung-neu-details-geldstrafe-fuer--/de/Politik/20234944
Neue Wege zur Konfliktvermeidung zwischen Eltern
Unterstützung für Scheidungskinder in der Region
Sonntagabend, irgendwo in der Lausitz. Ein kleiner Tim oder eine kleine Lisa werden, erschöpft von einem erlebnisreichen Wochenende, bei ihrer Mutter abgeliefert. Der Vater, frisch geschieden, verabschiedet sich für die nächsten 14 Tage.
Scheidungsalltag für Tausende Kinder in der Region – der oft bedeutet, dass Tim und Lisa jetzt nicht einfach glücklich in Mamas Arme sinken: Die Kinder weinen, klagen über Bauchschmerzen, haben Alpträume, machen nach dem «Papa-Wochenende» plötzlich wieder ins Bett. «Und dann stehen die wütenden Mütter montags bei uns in der Kanzlei und fordern, dass wir dem Vater das Umgangsrecht einschränken» , sagt Sylvia Mittag, Rechtsanwältin in Cottbus.
Seit fünf Jahren ist sie Mitglied im regionalen «Arbeitskreis Trennung/Scheidung» und sucht gemeinsam mit Sozialarbeitern, Familienrichtern, Jugendamtsmitarbeitern und Pädagogen nach Wegen, den Trennungsprozess der Eltern für Kinder erträglicher zu machen. Jetzt berieten die Experten auf einem Kongress, wie vor allem die juristischen Verfahren so vereinfacht werden können, dass Kinder nicht zum Spielball ihrer Eltern werden. Britta Horn, Diplom-Psychologin der Erziehungsberatungsstelle der Jugendhilfe Cottbus: «In der Krise einer Trennung sind Eltern wütend, verletzt, gekränkt, wollen Rache – und sollen gleichzeitig Rücksicht nehmen und an das Wohl ihrer Kinder denken.» Eine schwierige Situation, in der Juristen und Berater die Wogen glätten müssen.
Alexander Hoestermann, Psychologe im SOS-Beratungszentrum Cottbus: «Oft ist es schon ein großer Erfolg, wenn wir es schaffen, dass die früheren Partner kühl und distanziert miteinander reden. In einer solchen emotionsfreien Atmosphäre können Lösungen gefunden werden, die dem Kind gut tun.»
Atmosphäre ohne Emotionen
Oft aber sitzen die Konflikte so tief, dass auch die beste Beratung scheitert. Jana Rakel, ausgebildete Mediatorin, sitzt in ihrer Praxis oft vor früheren Partnern, die vom Gericht oder Jugendamt zur Streitschlichtung geschickt werden. «Doch manchmal sind Konflikte schon zu verhärtet. Da ist der einstige Partner nur noch der Feind. Die frühere Frau wird für verrückt erklärt, der Mann des Missbrauchs bezichtigt und das Kind benutzt, um den Gegner zu verletzen.» Was in der Praxis heißt, dass per Gericht der Umgang gekürzt oder verhindert werden soll, dass Kinder über die Lebensverhältnisse des Ex-Partners ausspioniert werden oder immer wieder Partei ergreifen müssen in den Kämpfen der Erwachsenen.
Verpflichtet und berechtigt
«Solche Eskalation müssen wir nach Möglichkeit verhindern» , so Rechtsanwältin Mittag. Denn oft sei der Anwalt erster Ansprechpartner beim Entschluss zur Trennung, hier würden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. «Schicke ich einen Klienten gleich zu Beginn in eine – im Übrigen kostenlose Beratung – besteht die Chance auf Einsicht.» Einsicht in die Tatsache, dass man sich nur von Partnern trennen kann, niemals aber von der Vater- und Mutterrolle. «Im Gesetz ist festgeschrieben, dass Eltern zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt sind» , so Sylvia Mittag. «Genau in dieser Reihenfolge. Und bei allem, was wir als Anwälte tun, sollten wir immer den dritten Mandanten jedes Verfahrens im Blick haben – das Kind.»
Konkret hieße das: Schon beim Abfassen von Schriftsätzen auf scharfe Formulierungen verzichten und einen möglichst zurückhaltenden Ton anschlagen, weniger schreiben und mehr in der mündlichen Verhandlung klären, um Missverständnisse sofort ausräumen zu können. Psychologin Horn: «Kinder wollen sowieso Eltern, die ihre Angelegenheit selbst regeln und dafür keine Hilfe vom Gericht brauchen.» Schaffen die Erwachsenen es, dieses Vorbild zu liefern, kommen die Kinder auch ohne Bauchweh und Alpträume vom «Papa-Wochenende» heim.
«Aber die Familien, die ihre Trennung gut hinkriegen, sehen wir hier nicht» , sagt Claudia Trojan, Leiterin des SOS-Beratungszentrums. «Wir haben nur die Paare, die mit ihrer Situation überfordert sind. Und eben häufig auch solche, die gar keinen Kontakt mehr zum Nachwuchs wollen.» Sie erzählt von einem Kind, dass gerade die Trennung seiner Eltern verkraften muss – und die Tatsache, dass weder Vater noch Mutter das Sorgerecht wollen.
Von Andrea Hilscher
www.lr-online.de/nachrichten/LR-Themen;art1065,2006411
Posteingang 27.04.2008