Väternotruf informiert zum Thema
Amtsgericht Solingen
Familiengericht
Anträge nichtverheirateter Väter zur kostenlosen gerichtlichen Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010 nehmen die zuständigen Mitarbeiter/innen des Amtsgerichtes gerne entgegen und bemühen sich um schnellstmögliche Erledigung, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit Diskriminierungen schnellstmöglich zu beenden.
Amtsgericht Solingen
Goerdelerstraße 10
42651 Solingen
Telefon: 0212 / 2200-0
Fax: 0212 / 2200-222
E-Mail: poststelle@ag-solingen.nrw.de
Internet: www.ag-solingen.nrw.de
Internetauftritt des Amtsgerichts Solingen (10/2010)
Informationsgehalt: akzeptabel
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - vom 04.03.2010 - www.ag-solingen.nrw.de/wir_ueber_uns/Geschaeftsverteilung/index.php
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Direktor am Amtsgericht Solingen: Markus Asperger (Jg. 1960) - Richter am Amtsgericht Solingen / Direktor am Amtsgericht Solingen (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.11.1992 als Richter am Amtsgericht Velbert aufgeführt. Ab 09.08.2005 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Solingen
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Solingen:
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beschäftigen am Amtsgericht Solingen etwa 120 Mitarbeiter/innen, davon 14 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.
Der Bezirk des Amtsgerichts Solingen umfasst das Stadtgebiet Solingen.
Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:
Jugendamt Solingen - Kreisfreie Stadt
Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de
Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.
Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte?
Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de
Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk
Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de
Richter:
Markus Asperger (Jg. 1960) - Richter am Amtsgericht Solingen / Direktor am Amtsgericht Solingen (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.11.1992 als Richter am Amtsgericht Velbert aufgeführt. Ab 09.08.2005 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Solingen
Jochen Berninger (Jg. 1967) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 20.07.2001, ..., 2010)
Hans-Eberhard Bisier (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Solingen / Familiengericht - Abteilung 37 (ab 01.06.1982, ..., 2010)
Hasso von Dewitz (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 15.02.1985, ..., 2010)
Indra Kalkum (Jg. 1972) - Richterin am Amtsgericht Solingen / Familiengericht - Abteilung 33 (ab 07.06.2006, ..., 2010)
Birgit Kleinke (Jg. 1970) - Richterin am Amtsgericht Solingen (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.01.2002 als Richterin am Amtsgericht Wuppertal aufgeführt.
Hermann Lehmberg (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.09.1997 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Remscheid aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 03.09.1997 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Wuppertal aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.
Thomas Mörsch (Jg. 1976) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 18.04.2007, ..., 2010)
Dorothee Puls (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Amtsgericht Solingen / Familiengericht - Abteilung 32 (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 13.06.2000 als Richterin am Amtsgericht Wuppertal aufgeführt.
Corinna Rathjens (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Amtsgericht Solingen (ab 28.10.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt.
Wolfgang Roese (Jg. 1947) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 23.04.1982, ..., 2010)
Joachim Schmitz-Knierim (Jg. 1954) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 10.10.1988, ..., 2010)
Thomas Manfred Schweitzer (Jg. 1972) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 28.10.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt. 2008 Familiengericht Solingen
Richter auf Probe:
Dr. Iwand - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf (ab , ..., 2010) - 2010: abgeordnet als Richterin auf Probe an das Amtsgericht Solingen
Abteilungen am Familiengericht Solingen:
32 F - Dorothee Puls (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Amtsgericht Solingen / Familiengericht - Abteilung 32 (ab , ..., 2009, 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 13.06.2000 als Richterin am Amtsgericht Wuppertal aufgeführt.
33 F - Indra Kalkum (Jg. 1972) - Richterin am Amtsgericht Solingen / Familiengericht - Abteilung 33 (ab 07.06.2006, ..., 2010)
37 F - Hans-Eberhard Bisier (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Solingen / Familiengericht - Abteilung 37 (ab 01.06.1982, ..., 2010)
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Solingen tätig:
Peter Benesch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Amtsgericht Dortmund / Präsident am Amtsgericht Dortmund (ab 07.06.2010, ..., 2010) - 1980 erste Planstelle als Richter am Amtsgericht in Düsseldorf. Anschließend tätig am Oberlandesgericht Düsseldorf und im Justizministerium des Landes Nordrhein- Westfalen. Ab 1992 als Richter am Amtsgericht Solingen zum ständigen Vertreter des Direktors ernannt. 1996 zum Direktor des Amtsgerichts Mettmann, 2000 zum Direktor des Amtsgerichts Wuppertal ernannt. Im Handbuch der Justiz ab 21.08.1996 als Direktor am Amtsgericht Wuppertal aufgeführt.
Michael Dittmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richter am Amtsgericht Velbert / Direktor am Amtsgericht Velbert (ab , ..., 2010) - begann 1994 in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach seiner planmäßigen Anstellung als Richter am Amtsgericht in Solingen, wo er hauptsächlich Straf- und Zivilsachen bearbeitete, wurde er 2002 in einem Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf „erprobt“ und war anschließend ein Jahr als Betreuungs- und Registerrichter beim Amtsgericht in Solingen tätig. Danach arbeitete er drei Jahre lang als stellvertretender Leiter der Verfahrenspflegestelle „integrierte Justizsoftware“ (Judica) beim Oberlandesgericht Düsseldorf, bis er im November 2006 zum ständigen Vertreter der Direktorin des Amtsgerichts Velbert ernannt wurde. Dort hat er neben der Verwaltungstätigkeit das Schöffengericht, ein Strafdezernat und die Nachlassabteilung bearbeitet. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 11.12.1997 als Richter am Amtsgericht Solingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.11.2006 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Velbert aufgeführt. Amtsgericht Velbert - GVP 11.10.2010.
Dr. Hans van Els (geb. 28.11.1933) - Richter am Amtsgericht Solingen / Familiengericht (ab 15.10.1966, ..., 1988) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 15.10.1966 als Richter am Amtsgericht Solingen aufgeführt.
Rainer Hamann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Remscheid (ab , ..., 1988, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1982 ab 02.11.1980 als Richter am Amtsgericht Solingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Remscheid ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt aufgeführt - soll offenbar geheim bleiben.
Werner Hochstein (Jg. 1944) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 26.05.1978, ..., 2009)
Werner Hörschgen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1943) - Richter am Amtsgericht Solingen / Direktor am Amtsgericht Solingen (ab 03.07.2002, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.01.1988 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Wuppertal aufgeführt.
Dr. Stephan Katerlöh (Jg. 1969) - Richter am Landgericht Wuppertal (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.12.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Düsseldorf aufgeführt. Ab 16.01.2004 Richter am Amtsgericht Solingen.
Winfried Kohlmann (Jg. 1939) - Richter am Amtsgericht Solingen / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Solingen (ab 26.01.2000, ..., 2002)
Wolfgang Kotthaus (geb. 07.04.1926) - Richter am Amtsgericht Solingen / Direktor am Amtsgericht Solingen (ab 18.08.1978, ..., 1991) - http://www.ag-solingen.nrw.de/wir_ueber_uns/Chronik_des_Amtsgerichts_Solingen/index.php
Milersky-Pütz (Jg. 1966) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 07.12.2000, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 07.12.2000 als Richter am Amtsgericht Solingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen.
Klaus-Günter Mrazek (geb. 02.01.1945) - Richter am Amtsgericht Solingen / Familiengericht (ab 23.06.1978, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 1988 und 2002 ab 23.06.1978 als Richter am Amtsgericht Solingen aufgeführt.
Lothar Püschel - Richter am Amtsgericht Solingen (ab , ..., 1988, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1988 als Richter am Amtsgericht Solingen aufgeführt.
Ulrike Sörgel (Jg. 1968) - Richterin am Amtsgericht Solingen (ab 20.07.2001, ..., 2008)
Dr. Arndt Weishaupt (Jg. 1966) - Richter am Amtsgericht Solingen (ab 01.09.2001, ..., 2002)
Verena Zürn (Jg. 1950) - Richterin am Amtsgericht Solingen (ab 26.04.1982, ..., 2002)
Rechtspfleger:
Umgangspfleger:
No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Solingen (ab 01.09.2009, ..., )
Ergänzungspfleger:
Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Solingen für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Vormund:
Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.
Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.
Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.vee-ev.de
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Solingen (ab 01.09.2009, ..., )
Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:
Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF)
Erziehungs- und Familienberatung
a) in Freier Trägerschaft
b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung
Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.
Verfahrensbeistände:
Jürgen Brand
Diplom-Pädagoge
"Praxis für Systemanalyse und Familientherapie"
Hochdahler Markt 15
40699 Erkrath
Bestellung als Verfahrenspfleger / Verfahrensbeistand am Amtsgericht Ratingen (2010), Amtsgericht Solingen (2009), Amtsgericht Wermelskirchen (2007), Amtsgericht Wuppertal
Bestellung als Verfahrenspfleger am Amtsgericht Solingen durch Richterin Puls (2009).
Beauftragung als Gutachter am Amtsgericht Essen, Amtsgericht Langenfeld, Amtsgericht Mettmann, Amtsgericht Remscheid, Amtsgericht Solingen, Amtsgericht Wipperfürth, Amtsgericht Wuppertal und Oberlandesgericht Düsseldorf - 6. Senat
(ab , ..., 2007, ..., 2010)
Hauptberuflich ist der Diplom-Pädagoge Jürgen Brand anscheinend als Gutachter für diverse Familiengerichte tätig. Empfiehlt in dieser Eigenschaft einem Elternteil das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu entziehen und damit aus einem Teilbereich der elterlichen Sorte auszugrenzen. Sicher keine gute Referenz für einen DGSF-zertifizierten Familientherapeuten, dafür aber gibt es 85 € die Stunde von der Justizkasse. Wie sagte doch Karl Marx so schön: "Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; ..." - http://www.glanzundelend.de/auswahl/marxengelszitate.htm
Der Diplom-Pädagoge Jürgen Brand wird vom Väternotruf nicht empfohlen.
Christine Hohmann
Rechtsanwältin
Pützgasse 4
42719 Solingen
Bestellung am Amtsgericht Solingen durch Richter Bisier.
Siegrid Marg-Deblon
Diplom-Sozialarbeiterin
42657 Solingen
Bestellung am Amtsgericht Langenfeld, Amtsgericht Solingen
Bestellung am Amtsgericht Solingen durch Richterin Kalkum (2009).
Rechtsanwälte:
Maria Bandick-Hols
Rechtsanwältin
Baddenberg 8
40882 Ratingen
Telefon: 02102/ 870 850
Fax: 02102/ 870860
E-Mail: info@bandick-hols.de
Homepage: www.bandick-hols.de
Alexander Heumann
Fachanwalt für Familienrecht
40211 Düsseldorf
Am Wehrhahn 23
Telefon: 0211 /1646068
E-Mail: info@familien-u-erbrecht.de
Gutachter:
Jürgen Brand
Diplom-Pädagoge
"Praxis für Systemanalyse und Familientherapie"
Hochdahler Markt 15
40699 Erkrath
Beauftragung als Gutachter am Amtsgericht Essen, Amtsgericht Langenfeld, Amtsgericht Mettmann, Amtsgericht Remscheid, Amtsgericht Schwelm, Amtsgericht Solingen, Amtsgericht Velbert, Amtsgericht Wipperfürth, Amtsgericht Wuppertal und Oberlandesgericht Düsseldorf - 6. Senat
Der Diplom-Pädagoge Jürgen Brand wird vom Väternotruf nicht empfohlen.
Beauftragung als Gutachter am Amtsgericht Solingen durch Richter Bisier.
Prof. Dr. med. Christian Eggers
Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, 45147 Essen
arbeitet zusammen mit Dr. med. W. Müller, Arzt für Kinderheilkunde
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk
Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de
Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.
Sonstige:
Frau Haag - Kinderschutzbund Solingen (ab , ..., 2006)
Links:
Gerichtsvollzieher an der Tür niedergeschossen - Täter Waffennarr
Wuppertal (dpa/lnw) - Der Mann aus Solingen, der vor seiner Haustür aus Frust einen Gerichtsvollzieher niedergeschossen hat, ist offensichtlich ein Waffennarr. Bei Durchsuchungen in Räumen des 52- Jährigen seien große Mengen an Waffen und Munition sichergestellt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Einzelheiten wollen die Ermittler am Montag bekanntgeben. In der vergangenen Woche hatte der Sportschütze den Gerichtsvollzieher aus Wut über eine Räumungsklage in den Bauch geschossen und sich zwei Stunden lang in seinem Haus verschanzt. Schließlich hatte er freiwillig aufgegeben. Das 55 Jahre alte Opfer war durch den Schuss schwer verletzt worden.
Freitag, 17. Oktober 2008 14.47 Uhr
http://www.justiz.nrw.de/Presse/dpa_ticker/DPA_17101/index.php
Räumungsdrama
Gerichtsvollzieher wurde Opfer eines Messies
Von Katja Mitic 10. Oktober 2008
Er war psychisch so gestört, dass sein eigener Vater ihn aus dem Haus haben wollte: Der 52-Jährige, der gestern einen Gerichtsvollzieher anschoss. Andreas S. ist polizeibekannt, ein Messie und besaß einen Waffenschein – trotzdem ging der Gerichtsvollzieher ohne Polizeischutz zu dem Mann.
Gerichtsvollzieher wegen Räumungsklage angeschossen
Foto: DDP
Der Schütze wurde nach der Tat sofort in ein Krankenhaus gebracht.
Der Gerichtsvollzieher, der gestern von einem Mieter in Solingen niedergeschossen wurde, ist nach Angaben der Polizei außer Lebensgefahr. Der 55-Jährige wurde in der Klinik durch eine Notoperation gerettet. Die Kugel, die der 52 Jahre alte Sportschütze auf ihn abfeuerte, traf den Beamten in den Bauch, blieb aber drei Zentimeter neben der Wirbelsäule stecken, schreibt das „Solinger Tageblatt“.
Erich G. war gestern völlig unvermittelt von Andreas S. attackiert worden, als er bei dem 52-Jährigen einen Räumungsbeschluss für dessen Wohnung durchzusetzen wollte. Nach den Schüssen hatte sich der Mann für mehrere Stunden in seiner Wohnung verschanzt, gab aber schließlich gegen 11.15 Uhr freiwillig auf und stellte sich mit erhobenen Händen der Polizei. In der Zwischenzeit hatten 40 schwer bewaffnete Beamte eines Sondereinsatzkommandos das Haus umstellt, das gesamte Areal im Solinger Stadtteil Wald wurde abgesperrt.
Die schnelle ärztliche Versorgung hat dem Gerichtsvollzieher wahrscheinlich das Leben gerettet. Ihm halfen Mitarbeiter einer Solinger Entsorgungs- und Reinigungsfirma, die die Wohnung des 52-Jährigen räumen sollten. Sie reagierten sofort, als der Beamte blutend von G.s Haustür zurück auf die Straße stolperte. „Der Gerichtsvollzieher schellte am Vordereingang, wir waren auf dem Weg zum Hintereingang, als wir den Schuss hörten“, zitiert das „Solinger Tageblatt“ einen Mitarbeiter.
Unklar ist noch, warum die Polizei den Gerichtsvollzieher nicht zu dem vierten Ortstermin in der Woche begleitete. Der psychisch kranke Mann, der wegen eines „Messie“-Syndroms unter Betreuung steht, ist polizeibekannt und gilt als Waffennarr. Seit 2003 besaß der Sportschütze offiziell einen Waffenschein, der ihm jedoch wieder entzogen wurde. 2007 wurden bei ihm mehrere illegale Waffen beschlagnahmt. „Woher die Waffe stammt, mit der er den Gerichtsvollzieher niedergeschossen hat, wissen wir noch nicht“, sagte Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt WELT ONLINE. Sie wurde eventuell bei der Durchsuchung im Jahr 2007 übersehen, weil sie in der Wohnung durch den ganzen Müll zu gut versteckt gewesen war.
Weitere Hinweise, dass mit dem Mann etwas nicht stimmt, hat es aber wohl ausreichend gegeben: Die Nachbarschaft kannte Andreas S. als „Messie“, schreibt das „Solinger Tageblatt“. „Er war immer freundlich, aber ein kranker Mann“, sagten Nachbarn über Andreas S. dem „Solinger Tageblatt“. Anderen jedoch galt er als unheimlich.
Regelmäßig sei er mit seinem Fahrrad und einem Anhänger durch die Gegend gefahren und habe Müll mit nach Hause gebracht. Das gesamte Grundstück sei vermüllt gewesen. Der 81 Jahre alte Vater des Schützen, der mit im Haus wohnt, hat schließlich den Räumungsbeschluss durchgesetzt. In den vergangenen Tagen soll die Reinigungsfirma insgesamt rund 120 Kubikmeter Abfall entsorgt haben. Dabei stießen die Mitarbeiter auch auf Schwarzpulver, Geschosshülsen und mehrere Hundert Patronenhülsen. Ein kundiger Schütze wie Andreas S. hätte damit also problemlos scharfe Munition selbst herstellen können.
Doch trotz seiner psychischen Störung wurde der Mann offenbar als nicht gefährlich eingestuft: „Von Montag bis Mittwoch hat die Polizei den Gerichtsvollzieher begleitet. Aber da lief alles friedlich und einvernehmlich ab“, sagte Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt WELT ONLINE. Daraufhin habe man schließlich entschieden, dass auf Polizeischutz verzichtet werden könne. Was am vierten Tag der Räumung schließlich zum Stimmungswechsel des Mannes geführt habe, sei unklar. Der Beamte gelte zumindest unter Kollegen nicht als „harter Hund“, wie auch der Kölner „Express“ schreibt. Stattdessen sei er eher auf einen Ausgleich zwischen den Parteien bedacht gewesen.
Andreas S. kam noch gestern in ein Krankenhaus. Wegen seines schlechten „Allgemeinzustandes“ habe die Polizei ihn bislang noch nicht vernehmen können, sagte Staatsanwalt Kaune-Gebhardt WELT ONLINE. Er stehe unter starken Medikamenten und sei bereits von einem Psychologen begutachtet worden: „Es besteht eine erhebliche psychische Störung“.
Es ist es nicht das erste Mal, dass Gerichtsvollzieher die Wut der Betroffenen zu spüren bekommen. 2005 wurde ein Gerichtsvollzieher in Düsseldorf von einem Taxifahrer überfahren, als er dessen Wagen pfänden wollte. Schutzwesten schafften sich die Kollegen an, nachdem im Jahr 2000 in Düsseldorf ein Gerichtsvollzieher niedergestochen wurde, nur zwei Jahre zuvor wurde in Haiger ein Beamter bei einer Zwangsräumung sogar erschossen.
http://www.welt.de/vermischtes/article2558017/Gerichtsvollzieher-wurde-Opfer-eines-Messies.html